Neues aus der Lokwerkstatt

Bitte tragt Eure Termine 2019 im Kalender ein.
  • Mahlzeit!


    Nachdem ich die letzten 2 Wochen fast ausnahmlos in der Werkstatt verbracht habe gibts nun einen ausführlichen Bericht.
    Seit vergangenen Montag Abend bin ich stolzer Besitzer einer eigenen Drehmaschine. Es handelt sich dabei um eine gebrauchte Knuth LS450, die mir ein Hobbykollege zu günstigen Konditionen überlassen hat, vielen Dank nochmals dafür. Zum einfacheren Transport bekam ich diese Maschine in Einzelteilen, was aber weniger Schwierigkeiten machte als gedacht.
    Problematisch war allerdings der Zustand der Lackierung des Maschinenbetts. Leider war der Lack schon an einigen Stellen so spröde, daß er großflächig abblätterte.
    Gegen 21 Uhr ging es der den verbliebenen Farbresten an den Kragen.

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    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Am nächsten Tag ging es dann erstmal in meine angestammte Firma um die letzte Radscheibe noch fertig zu bearbeiten. Hier ein Bild vom Abdrehen des Spurkranzes.

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  • Nach dem Aufschrumpfen der Radscheibe nutzte ich die Abkühlzeit zum Drehen eines Einfüllstutzens für den schon seit Monaten fertigen Kraftstofftank.


    Ein passender Deckel wurde im Anschluss gefertigt.

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  • Der große Radius am Deckel war wieder einmal eine schöne "Freiformaufgabe"

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  • Am Abend wurden noch die Nuten für den Riegel des Deckels gefeilt und der Stutzen anschließend an den Tank geschweißt, sowie der Deckel komplettiert. Wichtig dabei war eine Entlüftungsbohrung, die durch die Sicke in der Mitte des aufgenieteten Riegels verdeckt wird. Ein Dichtring aus Pappe wurde in die vorgesehene Nut im Deckel eingelegt.

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  • Am nächsten Abend wurde der Halter aus 3 mm Blech gebaut und mit der Stirnseite des Behälters verschweißt.

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  • Zwar fehlten mir Zeit und Material um die entgültigen Achslager zu bauen, um allerdings unabhängig von meinen Flachwagen zu werden habe ich mich zum Bau provisorischer Lagergehäuse aus Holz entschlossen.


    Für die 4 Lager brauchte ich dann nur anderthalb Stunden. Danach wurden Achshalter samt Federn montiert und die Lok eingeachst, was zugegeben ein stolzer und erhebender Moment war.

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    • Achslager1.jpg

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  • Natürlich konnte ich es nicht lassen, trotz der einsetzenden Dunkelheit eine kleine Probefahrt zu veranstalten;)

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    • Probefahrt01.jpg

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  • Das Fahrgefühl ist schon genial, trotz der Masse von derzeit etwa 250 kg wird die Ns1-typisch harte Federung nicht beeinträchtigt.

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  • Zurück in der Werkstatt wurde die Maschine gleich wieder aufgebockt, um am nächsten Bauabschnitt arbeiten zu können.
    Die hinteren Seitenbleche am Vorbau hatte ich im Januar in Ermangelung von 2 mm-Blech nur aus 1 mm starken Material bauen können. Nun konnte ich aber in meiner Firma die Restekiste "plündern".

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    • Aufbocken.jpg

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  • Gratulation zu dem grossen Moment!!! Ich hoffe das der Tender unserer Sequoia auch bald mal so weit sein wird................



    Jedenfals nochmals Gratulation und mach weiter so!!!!


    Aber zuerst zu feier des Tages noch ein Birchen;-) Prost!!!!!!!!!!

  • Auf der Schlagschere im Betrieb wurden auch gleich die vorderen Seitenblech zugeschnitten und daheim fertig bearbeitet

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  • Nach der Fertigstellung der Seitenbleche mußten die Anschraubwinkel für selbige am Frontblech angeschweißt werden. Das Foto gibt ein gutes Bild von den Platzverhältnissen im Vorbau wieder.

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  • Die Anschraubwinkel wurden aus 3 mm-Blech gekantet und mittels Schrittschweißungen an das Frontblech geheftet.

  • Am Fronblech fehlten nun noch die optisch unheimlich wichtigen Zierleisten. Hierbei erwies sich das Biegen der runden Leiste als besondere Herausforderung. Da meine Schienenbiegemaschine nicht geeignet war, mußte von Hand nach Augenmaß im Schraubstock gebogen werden, fast eine Stunde immer wieder nachbiegen, anlegen und nochmals nachbiegen.

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