Neues aus der Lokwerkstatt

Bitte tragt Eure Fahrbetriebs-/ und Veranstaltungs-Termine 2020 im Kalender ein.
  • Mahlzeit!


    Am Wochenende konnte ich erste kleinere Arbeiten an den Laserteilen durchführen.


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    Sämtliche vorgelaserter Bohrungen in den Getriebedeckeln wurden aufgebohrt. In die Rahmen, welche die Dichtfläche unter den Deckeln bilden, wurden Gewinde für die Deckelschrauben geschnitten. Damit beide Teile später ein deckungsgleiches Bohrbild haben, wurden sie zusammen eingespannt.


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    Andere Teile warten noch auf die Bearbeitung. Für die Führung von Lagern und Schaltgestänge werden in das Gehäuse einige Buchsen geschweißt, die ebenfalls am Wochenende angefertigt werden sollten. Leider ist beim Bearbeiten des ersten Teils der Keilriemen der Drehmaschine gerissen, Ersatz muß erst noch beschafft werden.


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    Mittlerweile sind fast alle Gehäuseteile eingetroffen, die Seitenwand links im Bild muß noch angepaßt werden.


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    Stellprobe mit Flanschlager. An der Konsole für die spätere Befestigung auf dem Lokrahmen fehlt noch das Mantelblech.


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    Wenn das Getriebe fertig ist, wird der entsprechende Ausschnitt in das Rahmenblech unter dem Führerhaus geschnitten.


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Mahlzeit!


    In den vergangenen Tagen wurden die Arbeiten an den Getriebegehäuseteilen fortgeführt.


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    Für den Deckel am Boden des Gehäuses wurde eine Buchse gedreht, die später das Einschrauben einer Ölablaßschraube ermöglicht. Für weitere einzuschweißende Buchsen fehlt im Augenblich noch das Material.


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    Der Rahmen für diesen Deckel besteht aus 10 mm starkem Blech und wurde wie die anderen Teile ebenfalls lasergeschnitten. Zunächst wurden die Bohrungen für die Deckelschrauben gebohrt.


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    Um eine ausreichende Einschraubtiefe zu erreichen, waren Durchgangsbohrungen notwendig.


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    Anschließend wurden die Gewinde geschnitten. Um die Öldichtheit des Getriebegehäuses zu gewährleisten wären Sachlöcher zwar vorteilhafter, jedoch ließen sich dann mit den vorhandenen Mitteln keine ausreichend tiefen Gewinde schneiden.


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    Daher kam mir die Idee, die Bohrungen auf der Innenseite mit einem kurzen Gewindestift zu verschließen. Die letzten 3 mm des Gewindest wurden nur mit dem Vor- und Mittelgewindebohrer geschnitten, so dass der Gewindestift dahin dichten kann.


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    Die Stifte wurden aus einer Gewindestange hergestellt, die auf die gewünschte Tiefe eingeschraubt und anschließen mit dem Trennschleifer abgeschnitten wurde. Der bewußt verbleibende Überschtand von etwa einem halben Millimeter wurden zum Schluß mit dem Hammer eingeebnet.


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    So entstanden bei 10er Wandstärke Gewindebohrungen mit 7 mm Tiefe. Zum Schluß wurde jede Bohrung auf Dichtheit geprüft.


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    Auch bei Seitenteilen des Gehäuses waren noch einige Gewinde zu schneiden. Die rechte Seitenwand erhielt 4 Stück M12-Gewindebohrungen zur Befestigung der Flaschlager, welche später die Ausgangswelle tragen.


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    An der Getriebe-Stirnseite wird ebenfalls ein solches Lager eingebaut, um die Zwischenwelle aufnehmen zu können. Um bei der geringen Blechstärke von 5 mm die Gewinde rechtwinklig bohren zu können wurden die Flachlager aufgespannt und als Führung für den Gewindebohrer genutzt. Die Lagerbohrungen wurden dazu vorher
    aufgebohrt.


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    Die 10 mm starke Lagerbrücke in der Mitte des Gehäuseinnenraums trägt ein weiteres Flanschlager, daß jedoch eine Stufe größer ist, um den höheren Belastungen der Kegelräder Rechnung zu tragen.


    Ursprünglich sollte sie in Längsrichtung durch je zwei 5-mm-Paßstifte an den Seitenwänden fixiert werden. Für die einfachere Montage, die vor dem Schweißen noch einige Male notwendig werden wird, wurden dann doch M6-Gewinde geschnitten und die Lagerbrücke von Außen verschraubt.


    Zum Herstellen der Bohrungen wurde der Aufspanntisch der kleinen Säulenbohrmaschine um 90° gedreht. Im Maschinenschraubstock eingespannt hätte die Höhe des Arbeitsraumes der Maschine nicht ausgereicht.


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    Die montierte Lagerbrücke im Innenraum des Getriebes.


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    Das zusammengesetzte Getriebegehäuse. Da beim Abkanten der linken Seitenwand ein viel kleinerer Radius verwendet worden war, als es beim Zuschnitt vorgesehen war, mußte der kurze Schenkel des Biegeteils abgetrennt werden und wird später als separates Teil eingeschweißt.


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    Blick durch den angeschnittenen Teil in den Innenraum. Probeweise wurden die Flanschlager angebaut.


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    Nochmal die Lagerbrücke mit eingebautem Flaschlager UCF 207.


    Im nächsten Arbeitsschritt wurden alle Teile entgratet und nach Bedarf mit Fasen für die Nahtvorbereitung versehen.


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    Die obere Rückwand fertig bearbeitet. In die große Bohrung wird ein Drehteil eingeschweißt, welches die Lager der Eingangswelle aufnehmen soll.


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    Diese beiden Nasen dienen später zur Befestigung der seitlichen Anschraubleisten.


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    In der Stirnwand sind sie bereits integriert.


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    Die groben Fasen wurden mit der Schruppscheibe gefertigt, bei den vielen Ecken und Feinheiten kam dann aber doch wieder die gute alte Feile zum Einsatz.


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    Stellprobe mit den bearbeiteten Blechteilen.
    Neben einigen Kehlnähten im Inneren soll das Gehäuse hauptsächlich durch HV-Nähte zusammengehalten werden.


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    Ich hoffe in der Weihnachtszeit die fehlenden Drehteile herstellen zu können, damit das Gehäuse Anfang 2009 geschweißt werden kann.
    Um die Zuordnung durch den Schweißer zu erleichtern wurde bei sämtliche Teilen auf der Innenseite die Zeichnungsnummer eingeschlagen.


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    Am Sonntag Nachmittag wurde die Lok nochmal aus dem Schuppen geholt, der Motor sprang wie gewohnt auch bei Minusgraden problemlos an.


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    Noch fehlt der Rahmenausschnitt für das Getriebe im Bodenblech des Führerstandes, dann wird das Gehäuse 90 mm tiefer sitzen.


    Zum Schluß noch das obligatorische Weihnachtsbild:


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    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Hallo Sven, freue mich wie es bei Dir weiter geht! Nur langsam stinkt mich eins an, mein Computer stirbt fast, wenn ich Deine Artikel öffne! Heut ist sogar mal mein "Pseudo-DSL" abgestürzt! Kannst Du nicht Deine Bilder wie jeder Andere hier hochladen? Das mit dem "Esc" drücken ist doch Mist! Gruß Andreas

  • Mahlzeit!


    Eigentlich wollte ich heute nur weiter am Schaltgestänge des AWO-Getriebes konstruieren.


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    Vor reichlich 2 Stunden erhielt ich dann unerwarteterweise ein Paket mit den Frästeilen der Getriebesteuerung, die Hinrich für mich gefertigt hat. Das Auspacken war dann schon wie Weihnachten!


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    Für die Montage der bereits vor einiger Zeit gefertigten Steuerspindel mußte der Lagerbock auf etwa 200°C erwärmt werden. Dies geschah unter den wachsamen Augen meiner Verlobten auf dem Ceran-Kochfeld.


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    Das Fügen war anschließend kein Problem, nach dem Abkühlen des Lagerbockes wurde die komplette Baugruppen zusammengesetzt.


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    Jetzt fehlen nur noch der hintere Lagerbock, die Spindelmutter und einige Bolzen sowie zwei Stellringe.


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    Der Gleitbahnhalter wird über die Feiertage an die untere Gleitbahn geschweißt, auch die Bolzen dürften zeitlich machbar sein.


    Nochmals herzlichen Dank an Hinrich für seine erstklassige Arbeit!


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Mahlzeit!


    Über die Feiertage konnten einige Teile für Steuer- und Wendegetriebe gefertigt werden.


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    Zunächst wurde die Trapezgewindemutter für den Gleitstein des Steuergetriebes auf Paßmaß abgedreht. Die Muttern hatte ich vor längerer Zeit bei ebay für 1? erworben. Für den Preis stellt man sie selbst nicht her.


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    Anschließend wurde die Mutter in den Gleitstein eingepreßt.


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    Eine zusätzliche axiale Sicherung erfolgt durch eine Querbohrung, in die später der Mitnehmerbolzen für Schalthebel und Steuerplatte eingepreßt wird. Die vorgebohrte Bohrung wird aufgerieben.


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    Fertigen des Mitnehmerbolzens auf der Drehmaschine.


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    Der Schalthebel entstand zunächst als Laserteil aus 10 mm Blech. Die ausgelaserten Bohrungen wurden aufgebohrt und -gerieben, die Kanten angefast.


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    Nachdem alle Einzelteile gefertigt waren, erfolgte die erneute Montage der Baugruppe. Im Bild zu sehen die linke Seite mit der Steuerplatte für die Reibungskupplung.


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    Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Schalthebel für die beiden Gänge. Der hintere Lagerbock ist noch in der Fertigung. Zudem bin ich nicht mehr zum Anschweißen der senkrechten Gleitbahnhalters gekommen, das wird im Laufe des Monats erfolgen.


    Auch für das Wendegetriebe wurden einige Drehteile fertig bearbeitet.


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    Die Einschweißbuchse für die Öl-Einfüllschraube bekam ein M16x1,5-Gewinde, den Gewindebohrer hat mir Gerd freundlicherweise geliehen. Die Einfüllschraube eine Bohrung für den Peilstab. Die in der unteren Bildhälfte zu sehende Bohrung im Getriebegehäuse ist für die Schaltstange des Wendegetriebes vorgesehen.


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    Auch für diese wurde eine Buchse angefertigt, die in das Gehäuse eingeschweißt wird. In Ermangelung eines geeigneten Spann-Möglichkeit für Innendrehstähle mußte eine Bohrstange angefertigt werden, die im Reitstock eingespannt wird.


    Der auf meiner Knuth LS450 (fast baugleich mit Emco Compact 8 )montierte Schnellwechsel-Stahlhalter ist leider so beschaffen, daß er beim Drehen des Grundkörpers zum Einspannen von Innendrehstählen mit dem Spanngriff zu nahe an das Futter gelangt. Damit können nur sehr lange Stähle (maximaler Schaftquerschnitt 12x12 mm) eingespannt werden, mit entsprechend schlechteren Oberflächen.


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    Der Meißel für die Bohrstange entstand aus einem abgebrochenen Gewindebohrer, den ich glücklicherweise nicht weggeworfen hatte. Das Ergebnis ist zufriedenstellen, auch wenn das Einstellen des Meißels ein arges Geduldspiel war, schließlich sollte das eine Paßbohrung werden ;)


    Auch für den Deckel am Boden des Getriebegehäuses wurde eine solche Buchse gedreht und nach gleicher Methode ausgebohrt. In beide Einschweißbuchsen werden noch Gleitlagerbuchsen aus Grau- oder Rotguß eingepreßt, damit späßter mal eine Austauschbarkeit bei eingelaufenen Bohrungen gewährleistet werden kann.


    Für die noch ausstehenden Lagerbuchsen der Getriebeeingangswelle fehlt noch das Material. Wenn alles klappt wird das in Sinsheim übergeben.


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Das wird schon klappen mit dem Material.


    Sieht mal wieder hervoragend aus dein Lökchen weiter so.

    Christian


    *** Bodo Wartke sollte man kennen ***


    CNC-Plasmaschneiden/Laserschneiden Mail genügt!
    ch.Uhlich(at)gmx(Punkt)de :D

  • Hallo Sven,


    danke der lobenden Worte. Freut mich, daß ich dich beim Bau deiner Lok mal wieder unterstützen konnte, nachdem ich dir das mit dem Getriebe eingeredet habe *hihi*


    Bis in Sinsheim dann. Ich bringe ein paar Brocken meiner Shay mit ;-)


    Gruß, Gerd

  • Mahlzeit!


    das Wochenende war wieder recht produktiv, mir steckt die Arbeit noch jetzt in den Knochen.


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    Am Sonnabend war zuerst die Konsole für das Steuergetriebe an der Reihe. Mit einer kürzlich auf dem Flohmarkt erstandenen Spezial Schraubzwinge ließ sich das Knotenblech sehr gut auf die Unterseite der Gleitbahn spannen.


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    Nach dem Schweißen der Längsnähte am Knotenblech wurde die Baugruppe mit der Anschraubfläche verspannt.


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    Die fertige Konsole nach dem Verputzen der Nähte. Anschließend wurde die Gleitbahn mit Maschinenfeile und Abziehstein nachgearbeitet, durch die lange Naht am Knotenblech war ein leichter Verzug aufgetreten.


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    Das Steuergetriebe nach dem Zusammenbau. Sämtliche Teile wurden ausgerichtet und verstiftet. Mit der Rollenkette wurde die Funktiongeprüft. Die Kupplungsplatte hatte ich zuvor mit einer dünnen Trennscheibe im Bereich der Führungsbleche um knapp 1/10 mm geschwächt um die Schwergängigkeit an der Stelle zu beheben.


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    Damit ist das Steuergetriebe fertig und kann demnächst eingebaut werden.


    Gruß Sven

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  • Mahlzeit!


    Als nächstes sah der Arbeitsplan vor, das Wendegetriebegehäuse für den Schweißer vorzubereiten. Dafür waren zunächst noch zwei Lagerbuchsen für die Eingangswelle zu drehen.


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    Nach dem Austausch des Wechselhalterspannhebels durch eine Sechskantschraube ließen sich auch die Innendrehmeißel vernünftig einspannen.


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    In Ermangelung eines Innenmikrometers wurde die Passung mit dem Lager als Lehrdorn geprüft. Danach wurde die Gegenseite bearbeitet.


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    Der Flansch der fertigen Buchse wurde anschließend noch mit einem Vierkant versehen.


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    Die verbleibenden Segmente dienen zur Abdeckung von Gewindebohrungen im Getriebegehäuse, die bei einer zylindischen Buchse hätten als Sacklöcher ausgeführt werden müssen.


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    Für einen runden Flansch fehlt einfach der Platz im Gehäuse.


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    Weit nach Mitternacht wurde die zweite Lagerbruchse gedreht, deren Geometrie etwas aufwändiger ist. Sie schließt das Gehäuse nach vorn hin ab und hat nur eine kleine Bohrung für das Wellenende. Auf diesem ist der Kardanmitnehmer zum Schaltgetriebe auf einem Keilprofil befestigt. Um diesem ausreichend Platz zu bieten mußte die Lagerbuchse mit einem Innenkonus versehen werden. Mit dem Akku-Schrauber wurde dafür ein Vorschubmotor improvisiert.


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    Die fertige Buchse im Getriebegehäuse.


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    Nach dem Einpressen in das Gehäuse gegen 04.20 Uhr wurde umgehend Feierabend gemacht.

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Nach ein paar Stunden Schlaf wurde am Sonntag morgen wieder losgelegt.


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    Die Konsolen, mit denen später das Getriebe am Rahmen verschraubt werden, waren noch fertig zu stellen. Sie bestehen aus je einem Boden, einem Mantel, sowie einem runden und einem ovalen Distanzstück.


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    Die runden Distanzestücke waren bereits seit längerer Zeit fertig, die ovalen hat Gerd in einer Blitzaktion gefräst, nochmals herzlichen Dank.
    Als ersten wurden sie mit dem Konsolboden verschweißt.


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    Anschließen waren die gelaserten und abgekanteten Mantelteile einzupassen. Die vorgelaserten Aussparungen wurden mit der Turbofeile fertigbearbeitet.


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    Zum Schluß wurden die Konsolen am Gehäuse zusammengesetzt. Alle Teile werden in den nächsten Wochen verschweißt und abgerundet, so daß der Eindruck eines Gußteils entsteht.


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    Für die Befestigung des Kettenspanners wurde eine Öse im schrägen Deckblech angeschweißt, später wird die Stelle schlecht zugänglich sein.


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    Gestern Abend wurden die Teile auf dem Heimweg beim Schweißer vorbeigebracht, der in den nächsten Wochen loslegen möchte. Wieder ein Schritt hin zur fertigen Lok!


    Gruß Sven

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  • Guten Morgen Sven,


    schön zu sehen wie dein Getriebe langsam Gestalt annimmt. Ich kann mir das fertige "Gußteil" schon recht gut vorstellen. Bin mal gespannt wie es später in der Lok aussehen wird.


    Schönen Gruß vom Gerd, der natürlich Stolz ist mit ein paar Bauteilen an deiner Lok beteiligt zu sein ;-)

  • Mahlzeit!


    Nach einigen Wochen des Wartens habe ich gestern nun endlich einige Bilder aus der Schweißwerkstatt bekommen.


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    Am Dienstag waren die Buchsen für Lager, Öleinfüllschraube und Schaltwelle eingeschweißt und die meisten anderen Bauteile geheftet.


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    Alle fertig bearbeiteten Flächen wurden mit Schweißschutz-Spray behandelt um das Anhaften von Spritzern zu vermeiden.


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    Die Lagerbrücke im Gehäuse war schon fertig geschweißt.


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    Nach einer kurzen Rückfrage konnten auch die letzten Teile geheftet werden.


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    Am Mittwoch wurde dann geschweißt. Der in der Maschine eingelegte Draht war für die Schweißaufgabe etwas zu stark, daher die etwas klumpigen Nähte. Dafür kostet es nichts :)


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    Nach dem Verputzen ist davon nichts mehr zu sehen. Bis Ende der Woche soll das Gehäuse fertig sein.


    Gruß Sven

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  • Moin Sven,


    das schaut ja deutlich besser aus als ich es mir vorgestellt habe.
    Auf jeden Fall hast du damit die Vorfreude auf den nächsten Bericht aus deiner Lokwerkstatt ganz gewaltig angeschürt.


    Gruß, Gerd

  • Mahlzeit!



    Am vergangenen Wochenende konnte ich nun das fertig geschweißte Getriebe in Empfang nehmen. Schweißer Felix hat gute Arbeit geleistet, herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle.


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    Da beim Schweißen eine ganze Menge Wärme in des Getriebegehäuse eingebracht wurde habe ich mich entschlossen ein klein wenig Wärmenachbehandlung zu betreiben.


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    Dazu wurde das Gehäuse für 2 Stunden bei 500°C im heimischen Backofen versenkt. Zwar sind normalerweise nicht mehr als 300°C drin, jedoch verfügt unser Herd über eine "Pyrolyse"-Selbstreinigungsfunktion, die sämtliche Backrückstände bei so hohen Temperaturen verbrennt.


    Das Abkühlen au Raumtemperatur dauerte dann auch über 2 Stunden, für das Werkstück sehr vorteilhaft.


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    Heute Nachmittag ist dann auch das maßstäblich gefertigte Handrad angekommen, das eine CNC-Dreherei für einen guten Preis gefertigt hat. Mit 180 mm Durchmesser war das Drehteil für meine Maschine zu groß, das Material hatte ich noch herumliegen.



    Damit bin ich wieder ein großes Stück weiter, nun fehlt noch Material für eine Getriebewelle und zwei Kettenräder, die jedoch schon unterwegs sind.



    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D