Neues aus der Lokwerkstatt

Bitte tragt Eure Fahrbetriebs-/ und Veranstaltungs-Termine 2020 im Kalender ein.
  • In den Abendstunden wurden auf der Drehmaschine noch 4 Druckscheiben gefertigt, die später die Rollenlager auf den Achsschenkeln fixieren.


    Als letzte Aufgabe für das Wochenende hatte ich mir noch den Umbau des Gasgestänges am Motor vorgenommen, da die Reglerstellungen "Aus" und "Vollgas" im Vergleich zum Vorbild vertauscht waren.


    Am Motorgehäuse mußte dafür der Verstellhebel gegen einen gekröpften getauscht werden, um das Gestänge ohne Kollision am Gebläsegehäuse vorbeiführen zu können. Um den Hebel auf der Zwischenwelle zwecks Drehrichtungsumkehr verdreh zu können mußte eine verlängerte Welle mit ausgeschobenen Distanzstück eingebaut werden.


    Damit läßt sich die Drehzahl nun exakt wie beim großen Vorbild regeln.


    Nebenbei wurden die provisorischen Holzachslagergehäuse mit schwarzer Farbe behandelt, um die Optik etwas zu verbessern.

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    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

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  • Damit bin ich wieder einen kleinen Schritt weiter vorangekommen, nach den Prüfungen wird es vorraussichtlich ab August wieder in größerem Umfang zu Fortschritten kommen.


    Sofern es das Wetter zuläßt ist, werde ich mich dann auch der dringend erforderlichen Grünpflege widmen...


    Gruß Sven

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    • Strecke01.jpg

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  • Hallo Sven,


    danke für die Aktualisierung deines Bauberichtes.
    Es freut mich, das alles auf der großen Drehmaschine geklappt hat, denn bei Arbeiten an bestehenden Bauteilen, hat man immer nur einen Versuch.


    Dann hoffe ich, das die Zeit bis nach den Prüfungen erfolgreich und schnell vergeht, damit du dich zur Belohnung mit der Ns 1 beschäftigen kannst.


    Freue mich schon auf weitere Berichte und wünsche dir weiterhin Erfolg.


    Viele Grüße aus Polen


    Martin

    Der Weg ist das Ziel !

  • Hallo Sven,


    schön zu wissen, daß es nun auch mit der Antriebstechnk an deiner Maschine weiter geht. Ich denke wenn die NS1 mal fährt, wird der restliche Bastelkram an der Maschine fast von selbst von der Hand gehen...


    Gruß vom Gerd, der zur Zeit einfach gar keine Zeit für die Modellbahn hat :-(

  • Mahlzeit Gerd,


    gerade der Antrieb ist eine spannende Geschichte, da die auftretenden Kräfte und Momente nicht unerheblich sind und daher ist es schon gut zu wissen, inwieweit noch Reserven da sind.


    Derzeit wird erstmal wieder Material gesammelt.
    Bis Mitte Juli stehen aber erstmal Prüfungen an.


    Gruß Sven

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  • Mahlzeit,


    die Prüfungszeit ist gut überstanden und nun wird bald wieder intensiv an der Lok gebaut. Zuvor wird aber erstmal Urlaub gemacht.


    Am vergangen Wochenende war kurz zu Hause und habe ein paar kleinere Arbeiten wie Grünpflege erledigt.


    Außerdem habe ich angefangen die wenigen Meter Gleis, die noch aus Winkeleisen bestehen, mit einem Schienenkopf zu versehen.


    Dafür wurde Flacheisen 12x4 mit einer V-Naht an das Winkeleisen 30x30x5 geschweißt. Der Schienenkopf hat dann insgesamt 17 mm Breite.


    Zwischenzeitlich ist dann erstmal der über 10 Jahre alte Winkelschleifer in Rauch aufgegangen, zum Glück war noch Zeit Ersatz zu beschaffen.


    Um den Verzug bei den knapp 500 mm langen Nähten zu vermindern wurde im Pilgerschrittverfahren geschweißt. Das Schweißen der Schienen war eine gute Fingerübung für lange Nähte, nach und nach sollen auch noch die beiden Winkelstahlweichen derart umgebaut werden.


    Im Anschluß habe ich noch ein paar kleine Videos gedreht, die ich euch nicht vorenthalten möchte:


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    Gruß Sven

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  • Mahlzeit!


    Nachdem die Überreste des zusammengebrochenen Apfelbaums beseitigt worden waren, habe ich noch etwas Zeit gefunden an der Lok zu arbeiten.


    Da die bisherigen Behelfspuffer etwa 50 mm länger als die entgültige Gesamtlänge der Lok waren und das Lokschuppen-/Werkstattgleis recht knapp bemessen ist, mußte eine Lore immer ausgegleist werden, um die Lokschuppentore schließen zu können.


    Um Abhilfe zu schaffen wurden zunächst die Behelfspuffer von der hölzernen Pufferplatte abgebaut. In diese wurden im Anschluß je zwei übereinanderliegende Aussparungen gestemmt, die als Aufnahme der Kuppelkette in verschiedenen Höhen dienen.


    Eine Bohrung für den noch zu fertigenden Kuppelbolzen mußte aus Mangel an Holzbohrern von ausreichender Länge (210 mm) mit einem Steinbohrer ausgeführt werden.


    Der Kuppelbolzen besteht aus Rundmaterial und aufgeschraubter Ringmutter.


    Die hölzernen Pufferplatten ähneln jetzt optisch den stählernen Ballastpuffern, die sie später ersetzen werden.


    Gruß Sven

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    • Aug 01.jpg

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    • Aug 02.jpg

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    • Aug 03.jpg

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    • Aug 04.jpg

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  • Mahlzeit!


    Nachdem ich bereits am Wochenende ein Paket mit Normteilen in Empfang nehmen konnte, daß Martin (vielen Dank an der Stelle nochmal) vor einiger Zeit dort abgegeben hat, konnte ich gestern noch ein weiteres Paket öffnen.


    Bei Mädler hatte ich mir diverse Kettenräder und Verschlußglieder für die bereits beschaffte Rollenkette 3/4"x7/16" bestellt. Für das Bremsgestänge und die Getriebeansteuerung wurden Spannschlösser und eine Linksgewindestange M10 beschafft. Jetzt fehlen nur noch 5 Linksgewindemuttern, die gabs aber nur im 500er Pack ;)


    Das zweite Paket enthielt einen Scheinwerfer, der genau dem Typ entspricht, der vielfach bei den Loks der Baureihe Ns 1 verwendet wurde, nur eben im Maßstab 1:2.
    Diese Scheinwerfer finden sich bei den verschiedensten Baumaschinen und Fahrzeugen aus DDR-Produktion Verwendung, eben ein typisches Produkt der damaligen Standardisierung.


    Der Scheinwerfer hat eine 6V/5W-Glühlampe und soll später von einem Fahrraddynamo gespeist werden, der vom Schwungrad des Motors angetrieben wird, ein entsprechendes Rändel wurde bereits bei der Umrißbearbeitung eingebracht.


    Ursprünglich sollte meine Ns 1 keine elektrische Anlage bekommen, da ich davon ausgegangen bin keinen maßstäblichen Scheinwerfer autreiben zu können. Ein Bekannter hat später einen solchen in seiner Werkstatt gefunden, hätte jedoch noch einen zweiten benötigt, um ihn für seinen Traktor verwenden zu können. Daher konnte ich das Teil nun übernehmen.


    Zwar waren die meisten Scheinwerfer mit einem schwarzen Lampenring versehen, doch gab es nachweislich auch bei einigen Ns 1 welche mit verchromtem Ring, daher kann Scheinwerfer ohne weitere Bearbeitung angebaut werden.


    Das eine Bild zeigt eine Ns 1b einer Dresdner Ziegelei, die gleich mehrere dieser Scheinwerfer besitzt, sowohl mit schwarzen, als auch mit verchromtem Lampenring.


    Gruß Sven

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  • Mahlzeit!


    Nach der ersten von 3 Bauwochen melde ich mich hier mit den ersten Arbeitsergebnissen zurück.


    Wurde für den Scheinwerfer ein passender Halter gebaut.
    Halbzeug dafür war ungleichschenkliger Winkelstahl 20x30, der in einem früheren Leben mal in einem Gleisjoch verbaut war.


    Mit der Hammerfinne wurde der lange Schenkel des Profils ausgetrieben um es an die Rundung des Vorbaus anzupassen. Dieses Verfahren hat mir mal ein Feldbahner gezeigt, der damit die Profile für das Führerhausdach seiner Feldbahnlok gebogen hat.


    Gegenüber dem normalen Biegen von Profilen hat es den Vorteil fast keinen Verzug zu verursachen.


    Nach dem Ablängen, wurde die Kontur geschnitten und die Bohrungen eingebracht.


    Mittels 2 M5-Schrauben wurden der Halter angebaut und der Scheinwerfer eingeschraubt.


    Nach einigen Versuchen mit Fahrraddynamos habe ich mich entschlossen die Stromversogrung des Scheinwerfers über Akkus zu realisieren. Die Dynamos waren bei hohen Drehzahlen viel zu laut, zudem bin ich mit den Akkus vom Motor unabhängig.

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  • Als nächstes wurde das Bremsgestänge gebaut, daß die beiden Bremswellen mit der Handbremswelle verbindet. Es dient zu Übertragung der Bremskräfte und muß verstellbar sein um den Berschleiß der Bremssohlen und dem Versatz der Achsen nach dem Kettenspannen auszugleichen.


    Die Verstellbarkeit wird über Spannschlösser aus nahtlos gezogenem Rohr und M10-Gewindestangen (recht/links) realisiert. Der Einfachheit halber habe ich die Rechtgewindestangen aus langen Schrauben hergestellt. Die Stangen mit Linksgewinde mußten dagegen aus Rundstahl und Gewindestangen zusammengesetzt und verschweißt werden.


    Aus Flachstahl wurden Gabelköpfe kalt geformt und mit Bohrungen für den Bolzen und zur Zentrierung der Gewindestangen beim Schweißen versehen.


    Nach dem Schweißen wurden die Stangen zusammengesetzt, es fehlen noch je eine Linksgewindemutter, die ich noch nicht beschaffen konnte (meistens gibts die nur als 100 Stück-Packung).


    Das letzte Bild zeigt das eingebaute Gestänge von unten gesehen.

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  • Moin Sven,


    die angebaute Lampe sieht gut aus, aber einstellen wirst Du sie noch, oder möchtest Du bei Nacht nach Tannenzapfen suchen?


    Bei den Kabeln solltest Du aber noch einen Schutzschlauch drüberziehen und im Blech noch einen entsprechenden Scheuer-Schutz einsetzen, sonst haben die Beobachter, die meinen, Du ständest beim Fahren "unter Strom" womöglich im wahrsten Sinne des Wortes Recht ;) ;) ;) :D :D.


    Viele Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Mahlzeit!


    Mit Einstellen wird bei dem Scheinwerfer nicht viel, bei Eisenbahnfahrzeugen ist die Belauchtung auch mehr dazu da gesehen zu werden, die Schienen kennen ja den Weg.


    Mit der Durchführung werde ich mir nochwas einfallen lassen.


    Gruß Sven

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  • Eine Baugruppe von größerem Umfang ist die Sandstreueinrichtung.


    Begonnen wurde mit der Anfertigung der Ventilscheibe, zunächst aus 4 mm Blech mittels Trennschleifer grob ausgeschnitten. Sie ist über eine Welle am Boden des Sandkastens drehbar gelagert und steuert über 2 Bohrungen das Sanden.


    Nach dem Einbringen der Bohrungen wurde die Welle angefertigt und in die mittlere Bohrung eingepreßt und mit der Scheibe verschweißt.


    Auf der Drehmaschine konnte man dann ganz einfach den Umfang der Scheibe sauber abdrehen.


    Die Betätigung der Welle geschieht über einen Handhebel, welcher aus Flachstahl und einer angeschweißten Buchse besteht.

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  • Die Verbindung von Hebel und Welle erfolgt formschlüssig über eine Drucksraube mit Spitze und einer Zentrierbohrung am Wellenumfang.


    Im nächsten Arbeitschritt wurde die Grundplatte des Sandkastens zugeschnitten und angerissen. Sie schließt den Behälter nach unten ab und besitzt neben den Bohrungen für die Ventilwelle und die Sandöffnungen auch welche für das Anschrauben der beiden Sandrohre.


    Für die Führung der Welle wurde eine Buchse gedreht und eingeschweißt.


    Der Behälter selbst besteht aus Vierkantrohr 100x100, welches nach oben hin entsprechend der Vorbaukrümmung von einem gebogenem Deckblech abgeschlossen wird.


    Das Anreißen gestaltete sich entsprechend schwierig, da der Krümmungsmittelpunkt außerhalb des Profils liegt.

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  • Mit dem Trennschleifer grob usgeschnitten erfolgte die Feinarbeit mit der Feile.


    Das Deckblech besitzt in der Mitte eine große Bohrung für den Einfüllstutzen. Die Bohrung wurde angerissen und zunächst als Lochkreis gebohrt.


    Nach dem Biegen erfolgte das Herausstemmen der Bohrung die verbliebenen Stege wurden abgefeilt.


    Der Einfüllstutzen wurde aus Stahlrohr mit 75 mm Duchrmesser gefertigt, die Schnittlinie durch Übertragen einer aufgeklebten Papierabwicklung.


    Die Bohrung im Deckblech erhielt noch zwei um 180° versetze Aussparungen, die zum Einsetzen der Ventilscheibe notwendig sind. Da der Einfüllstutzen innen angeschweißt wird ließ sich die Bohrung nicht beliebig vergrößern, sonst wäre am Deckblech kein Material für eine Kehlnaht mehr vorhanden gewesen.


    Aus optischen Gründen sollte die Bohrung für den Einfüllstutzen in der Motorhaube auch nicht zu groß werden, was eine Kollision mit einer Außennaht am Einfüllstutzen ausschließt.


    Diese Konstruktion stimmt genau mit der des Vorbildes überein, beim Anfertigen der Zeichnungen habe ich dann auch den Sinn der Aussparungen verstanden.

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  • Nachdem alle notwendigen Einzelteile gefertigt waren, ging es an des Schweißtisch. Da es in Strömen regnete wurde dieser mit einem Sonnenschirm behelfsmäßig überdacht.


    Die Schweißarbeiten zeigten sich diesmal recht unsproblematisch, lediglich an einer Stelle mußte die Naht etwas eingeebnet werden.


    Auch die schwierige Kehlnaht im Einfüllstutzen ist vergleichsweise gut geworden.


    Nach Abschluß der Schweißarbeiten wurde die Funktion der Aussparungen im Deckblech durch Einsetzen der Ventilscheibe erfolgreich ausprobiert.


    Nun konnten die restlichen Einzelteile der Betätigung montiert werden.

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  • Im Anschluß erfolgte der Einbau des Sandkastens in den Motorvorbau.


    Die Motorhaube wurde zum einfacheren Anreißen der 4 Befestigungsbohrungen dann doch lieber abgebaut und auf der Säulenbohrmaschine gebohrt.


    Nach der erneuten Montage der Motorhaube wurde auch das Betätigungsgestänge zusammengebaut.


    Ein Federring zwischen der Buchse in der Grundplatte und der des Handhebels sorgt einerseits für ein Anpressen der Ventilscheibe an den Behälterboden und verhindert andererseits auch ein selbsttätiges Betätigen durch Motor-Schwingungen des Einzylinders.


    Gespannt wird der Federring durch einen Versatz zwischen der Druckschraube in der Hebelbuchse und der Zentrierbohrung in der Welle.

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  • Der Einfüllstutzen läßt sich nach Feierabend auch noch als Flaschenhalter nutzen ;)


    Aus 10-mm-Blech entstand auf der Drehmaschine noch ein Deckel für den Stutzen. Um diesen im Einfüllstutzen zentrieren zu können wurden Vorbildgerecht 4 um 90° versetzte Bleche eingeschweißt.


    Um das Positionieren vereinfachen zu können wurde dazu zunächst ein Stück Flachstahl zu einem Ring entsprechenden Durchmessers gebogen. An 8 Stellen eingeschnitten wurde diesser dann mit Kehlnähten an der Innenseite eingeschweißt, die überflüssigen Segmente im Anschluß herausgebrochen.


    Aus 6-mm-Rundmaterial entsand zudem ein Bügelgriff für den Deckel.

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  • Die Sandrohre aus 14-mm-Kupferrohr werden am Bodenblech des Sandkastens mittels rechteckigen Flanschen befestigt, welche aus Flachstahl enstanden.


    Die Enden der Rohre werden durch die Bohrung geschoben und umgebördelt. Die genaue Form der Sandrohre wird erst nach dem Getriebeeinbau möglich sein, dann werden auch die Durchrührungen im Rahmenblech gefertigt.


    Am Getriebe wurden die ehemaligen Bohrungen für Fußschalt- und Kickstarterwelle mit Bundbolzen verschlossen.


    Als dann der Regen endlich aufgehört hatte, kam die Lok erstmal an die frische Luft.

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  • In meiner angestammten Firma konnte ich nach Feierabend wieder einige Teile für die Ns 1 fertigen,a ngefangen mit den Achslagerdeckeln, die aus Flachstahl zugeschnitten und auf Maß gefräst worden sind.


    Mit einem Radienfräser wurden die quadratischen Rohteile an den Ecken abgerundet.


    Auf dem Lehrbohrwerk konnten die Bohrungen für die Befestigungsschrauben genau eingebracht werden, zudem erhielten die Deckelrohlinge eine Zentrierung für die Weiterbearbeitung.


    Mit ihrer Hilfe erfolgte das Einspannen im unabhängigen Vierbackenfutter der Drehmaschine. Zunächst wurde die Innenkontur gedreht, die den Deckel später im Achslagergehäuse zentriert.

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