Kessel selber bauen

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  • Hallole Kesselbauer


    da ich mir immer noch Gedanken zum Kesselselbstbau mach mal einige Fragen da man immer wieder Gegensätzliches hört:


    Bis zu welcher größe darf ich einen Kessel selber bauen?
    Wo bekommt man Kesselbaumaterial sprich zugelassenes Stahlrohr und Bleche in kleinen Mengen zum humanen Preis her wo man auch Brief und Siegel bekommt das dies das richtige Material ist?Oder ist es egal so nach dem Motto Hauptsache ST 37.


    Dies ist unabhängig von der Berechnung der Festigkeit mal nötig um abzuklären ob es überhaupt Sinn macht selber weiterzubauen oder ewig zu warten bis man mal genügend Kleingeld zusammen hat um sich einen bei einer firma bauen zu lassen.


    Schreibt ruhig mal alles bekannte hier auf


    Ich bin mal gespannt was da zusammenkommt und ich hoff das meine Zweifel am Eigenbau ausgeräumt werden können.Der Kessel ist im Moment eigentlich der einzige Grund warum ich noch nicht mit dem Eigenbau einer Damplok praktisch begonnen habe.


    Grüße


    Marco

  • Hallo Marco,


    Solange Du deinen Kessel nur privat betreibst kannst Du bauen wie Du willst, im Prinzip.... nur:


    Was ist wenn Du mit Deiner Dampflok Anlagen besuchst?


    Was wenn Du auf z.B. Festen gegen Bezahlung Personen beförderst?


    Wenn wirklich mal etwas passiert?


    Wenn Du im Ausland fährst?


    Ich würde gemäß der TRD für Zwergdampfkessel bauen. Einen Stahlkessel würde ich ausschließlich von einem geprüften zertifizierten Schweißer fertigen lassen, da das doch sehr viel Routine und Können erfordert. Es sei denn Du bist geprüfter Schweißer für Druckbehälter.


    Die Schutzgasschweißgeräte aus dem Baumarkt scheiden da in jedem Fall aus.


    Wenn Du gewerblich oder bei öffentlichen Fahrtagen Personen befördern willst, würde ich mich auch um eine TÜV-Abnahme bemühen. Der Freundeskreis Straßendampf z.B. bietet ein mal im Jahr die Abnahme der Kessel durch einen TÜV-Bediensteten an.


    In jedem Fall ist eine Druckprobe gemäß TRD vorzunehmen.


    Auch wenn die Materialkosten für Kupfer deutlich höher sind würde ich selber immer eine Kupferkessel bauen (Hartlöten). Ich würde auf vielfach erprobte Kesselkonstruktionen zurückgreifen. Selbst das Hartlöten ist ab einer gewissen Größe nur noch mit professioneller Azytelen/Sauerstoff-Anlage machbar, die Kosten hierfür würde ich lieber in eine Gewerblich hergestellten Kessel stecken. Die Kosten für die erfoderliche Ausrüstung (Schweißbrenner mit diversen Düsen, Arbeitsplatz, Absaugung, Hartlot, Säurebad etc.) sind ebenfalls schnell bei einem Duzend 100?. Und so viele Kessel wirst Du eh nicht bauen, daß sich das irgendwann rechnet.


    Material kann in den erforderlichen Mengen normaler Weise jeder Installteurbetrieb beschaffen (die können auch die Hartlötarbeiten ausführen) oder Du wendest Dich an die einschlägigen Firmen wie z.B. Klaus Hoffe etc..


    Gib uns doch mal ein paar Infos, wie groß, welche Lok etc.. Es gibt bestimmt Leute, die eine entsprechende Lok schon gebaut haben und mit ihren Erfahrungen aushelfen können.


    Gruß


    Klaus

  • Die Kesselbauproblematik ist ja hier auch schon öfter behandelt worden. Der Klaus (KK92) hat da schon viel richtiges gesagt. Ich will da dann nur mal hinzufügen, was der TÜV gerne sieht. Zeichnungen des Kessels, Materialzeugnisse, Befähigungsnachweise des Schweissers und möglichst auch schon eine Kaltwasserprüfung. Ich weiss schon, warum ich den Kessel für meinen Traktor in England gekauft habe.
    Bei Kupferkesseln ganz wichtig: Niemals mit Silphos löten, ist billig , aber nicht zulässig. Vor allem bei etwas schwefelhaltiger Kohle lösen sich irgendwann die Lötnähte auf.
    Und ohne TÜV üblicherweise keine Versicherung.
    Wie ja die meisten wissen, lebe ich in Frankreich. Hier gibt es eine Vereinigung der Dampffreunde, die die Belange ALLER Dampfmodellbauer, also Bahn, Boot, Strasse, Stationärmaschine etc., vertritt. Das Ganze nennt sich auch nicht Verein, sondern "Bruderschaft der Liebhaber des Dampfes". Und das funktioniert sogar prima. Diese Bruderschaft hat, trotz europäischer Regelung weiterhin das Recht Kessel bis 25 l selbst zu prüfen und hat ein eigenes Kesselregister. Wer da sein Sachen geprüft und registriert hat, der kann sie dann auch über die Bruderschaft versichern, und zwar bis zu einem Modellgewicht von 650 kg. Und das für 33 ? im Jahr (für alle Modelle im Besitz des einzelnen Mitglieds). Selbst in England ist es kein Problem mit diesem Zertifikat und der Versicherung. Was will man mehr.

    Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

  • Wer so unter Druck steht wie ein Dampfkessel, macht einem schon mal Sorgen. Ich muß eingestehen, daß ich beim Nachgrübeln über meine Lok am häufigsten den Kessel vor meinem geistigen Auge sehe.


    Wenn ich die Diskussion bis hierhin verfolge, so scheint sich die Waage etwas zum professionell hergestellten Kessel, also dem gekauften, zuzuneigen.


    Wer macht denn sowas?
    Welche Ansprüche werden an Zeichnungen gestellt?
    Wie maßhaltig sind die Endprodukte dann?
    Wird eine Garantie übernommen?
    Und was kostet das (Euro pro kg :))?


    Ich fände es schön, wenn dieses Thema ausführlich weitergesponnen werden würde.
    Gruß, Eberhard

  • Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

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  • So ist das also! Schön zu wissen. Hatten wir vor Monaten nicht einmal eine Diskussion darüber, ob unser Hobby etwas für reiche Leute ist? Vielleicht geht es anderen ja so wie mir: ich kann Investitionen über 1000 Euro in der Familie für mein Hobby nicht so ohne weiteres durchdrücken. (Ja, so merkwürdig geht es bei uns zu!)
    Für mich persönlich ist damit die Bestellung eines fertigen Kessels zur Illusion geworden.
    Da muß ich denn zu Plan <B> wechseln: nur das Schweißen des Kessels fremde Menschen machen zu lassen.


    Damit übernehme ich zwangsläufig mehr Verantwortung für das Endprodukt. Also muß ich mehr wissen. Ich hatte bisher aus der Diskussion im Forum herausgelesen, daß ein VA-Kessel mit Kupferrohren und einer Feuerbüchse aus Kupfer das beste wäre. Falls die Abmessungen eine Rolle spielen: mein Langkessel hat etwa 150 mm Durchmesser bei 300 mm Länge (hoffentlich macht der genug Dampf,
    ich hab' ja so viele Probleme).


    Damit wären wir schon bei der nächsten Schwierigkeit. Als ich die Räder für meinen Saxonia-Tender gemacht habe, brauchte ich Rohrabschnitte ganz bestimmter Abmessungen, die es selbstverständlich nicht gab. Auch die Möglichkeiten der Fa. Hoffe (sehr hilfbereit) sind begrenzt. Was also bei einem Kessel machen? Paßt ihr die Kesselmaße an die verfügbaren Rohrabmessungen an? Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich ein 300 mm langes Rohr innen ausdrehe, weil der Innendurchmesser um 5 oder 10 mm zu klein ist.


    Also, ich könnte euch noch stundenlang die Ohren zulabern, aber jetzt soll's erst einmal genug sein.


    Ich hoffe, jemand stürzt sich in die Diskussion.


    Gruss, Eberhard.


    (Hallo Dampfwilli, ich war Pfingsten im Elsaß, habe dich aber nicht gesehen.)

  • Hallo Eberhard


    Zitat

    ich kann Investitionen über 1000 Euro in der Familie für mein Hobby nicht so ohne weiteres durchdrücken.


    Hab zwar keine Familie aber kann mir einen Neubaukessel irgentwo als Aufrtragsarbeit auch nicht leisten wenn ich so sehe was da gezahlt werden muß.


    Allgemein bin ich erstaunt was hier in der kurzen Zeit schon an Argumenten zusammengetragen wurde.Werde die Argumente am Wochenende nochmals in Ruhe durchlesen und dann umfassender Antworten.


    Grüße


    Marco

  • Hallo Eberhard,


    Ich denke die Kosten hängen zum großen Teil mit der Größe der Lok zusammen. Gerade in Deutschland ist in den letzten Jahren der Trend zu größeren Modellen im Maßstab auf einer gegebenen Spurweite zu erkennen. Das geht latürnich ins Geld keine Frage, und beim Kessel ist der Selbstbau ab einer gewissen Größe, wenn der berufliche Hintergrund fehlt, einfach nicht mehr zu machen. Die Dampfbahnerei ist, wenn ich alles bei den einschlägigen Anbietern kaufen muß, nur etwas für Reiche. Wenn ich aber Beziehungen habe, pflege und aufbaue, dann kommt man für erstaunlich wenig Geld weiter.


    Bezüglich der Materialbeschaffung verstehe ich Dein Problem nicht passende Rohre zu bekommen.


    Ein Kessel wird immer isoliert und verkleidet, so daß 5 oder 10 mm im evtl. "falschen" Durchmesser unter der Verkleidung nicht auffallen.


    Und warum einen VA Kessel mit Kupferfeuerbüchse und Kupferrohren bauen, da erfordern die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten schon ausgefeilte konstruktive Lösungen.


    Beim Vorbild sind meines Wissens keine Edelstahlkessel verwendet worden und die Stahlkessel mit Kupferfeuerbüchsen hatten eingewalzte Rohre.....


    Ich würde die einschlägige Literatur und Pläne nach entsprechenden passenden Kesseln absuchen. Gerade die Briten haben hier eine Unzahl von erprobten und hundertfach gebauten Entwürfen da dürfte sicherlich was passendes zu finden sein sowohl in Kupfer als auch in Stahl teilweise existieren sogar für ein und das selbe Model wahlweise Entwürfe in Kuper und Stahl. Da so ein Kessel zum größten Teil nur aus Rohren besteht, spielt hier das seltsame britische Maßsystem auch nur eine untergeordnete Rolle. Zöllige Rohre sind auch in D ohne Probleme zu beschaffen.


    Gruß


    Klaus

  • Ich bin auch nicht gerade reich (Rentner), aber ich spare manchmal längere Zeit (habe für die Teile zum Umbau meiner Fräse auf CNC 2 Jahre gespart) bis ich mir was zulegen kann. Natürlich gibt es in der Szene auch ein paar reiche Leute. Einige meiner englischen Freunde in der Dampfbootscene haben richtig Kohle, aber die Mehrheit krebst irgendwo am unteren Level herum und ersetzt halt Geld mit Arbeit.
    Zu Edelstahl am Kessel: Ich war ja auch mal ein Vertreter der Edelstahlfraktion und diese Art Kessel erschien mir ideal. Aber in mehrjähriger Diskussion hat sich doch immer mehr herauskristallisiert, dass Edelstahlkessel zuviele Unwägbarkeiten für den Amateur haben. Man hört immer wieder das Argument, dass in der Kerntechnik mit gaaaaaanz anderen Drücken und Temperaturen gearbeitet wird. Stimmt, und die haben das auch ziemlich gut im Griff. Aber der Aufwand: Überwachung praktisch vom Stahlschmelzen an, chemische Analysen, bruchmechanische Untersuchungen, Ultraschall, Röntgen ...... Wer von uns kann das leisten? Und dann wird es ja nicht grundlos sein, dass in England und den meisten amerikanischen Bundesstaaten Edelstahlkessel verboten sind.
    Auch über diese Thema ist in diesem und im Vorläuferforum schon einiges geschrieben worden.
    Ansonsten schliesse ich mich dem Klaus (KK 92) an.

    Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

  • Noch was vergessen: Wenn ich eine Lok bauen würde, dann würde ich den Kessel wahrscheinlich aus Kupfer machen. Hier hat der Kessel ja keine Funktion für die Statik, liegt meist ja nur so auf dem Rahmen herum. Anders ist das schon bein Traktor (natürlich nicht bei einem Tischmodell), da ist der Kessel ja auch gleichzeitig Fahrgestell. Also Stahl.

    Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

  • Hallo Kesselbauer,


    Der Vergleich mit dem Atomkraftwerk hinkt.


    Hier haben wir es nicht mit Kessel wie bei einer Dampflok zu tun sondern mit Wärmetauschern und Druckbehältern, da hier keine offenes Feuer eine Heizfläche berührt.


    Des wegen bin ich ja auch gegen die Verwendung von VA beim Dampfkesselbau. Die Verbrennung erzeugt bzw. setzt eine Menge verschiedener Verbindungen frei, die bei den verschiedenen rostfreien Stählen die unterschiedlichsten Wirkungen haben kann.


    Wer kennt schon die genaue Zusammensetzung seiner Kohle und welche Verbrennungsprodukte bei welcher Temperatur und unter welchen Betriebsbedingungen auftreten und wie diese auf das Kesselmaterial unter Wärmeeinwirkung wirken.


    In einem Atomkraftwerk herrschen konstante extrem kontollierte Betriebsbedingungen, die bei einer Dampflok garnicht möglich sind.


    Die Kupfer- und Stahlkessel sind hingegen seit zweihundert Jahren im Großbetrieb verwendet worden und wenn man sich die Verwendung von andeen Konstruktionen ansieht stellt man sehr schnell fest, daß sich diese nicht durchsetzen konnten. Warum wohl?


    Gruß


    Klaus

  • Vor einiger Zeit habe ich eine Diskussion über verschiedene Materiealien beim Kesselbau verfolgt. Leider ohne einen gemeinsamen Punkt zu finden. Dabei gab es Befürworter und Gegner von Kesseln uterschiedlicher Werkstoffe. Ein Hauptargument derer, welche eine ganzheitliche Kupfer- oder Stahlbauweise vorzogen waren u.a. die unterschiedlichen Wärmedehnungskoeffizienten und die el. chem. Spannungsreihe. Durch diese Faktoren könnte es zur Rissbildung in der Konstruktion kommen. Andererseits haben verschiedene Materialien den Vorteil, Wärmeübergang, Kosten und auch Wirkungsgrad zu optimieren / steigern.


    Der Kessel meiner Mogul kommt aus den USA und ist komplett aus Stahl. Die notwendigen Papiere wurden damals mitgeliefert.
    Meineserachtens nach ist vieles im Kleinen und Großen möglich, wenn bei der Konstruktion die notwendigen Faktoren und Betriebsweisen mit einbezogen werden.


    Gruß Cheyenne

  • Ja Klaus, da gehen wir ja völlig konform. Aber der Atomkraftwerkvergleich kommt leider immer wieder auf den Tisch.
    Wenn ich ehrlich sein soll geht mir die Kesseldiskussion langsam gegen den Strich. Es wird da alles wiedergekaut was in den letzten 2 Jahren schon mal geschrieben wurde und wer eben für Edelstahl mit Kupferrohren ist, der ist dann auch nicht umzustimmen. Ausser wenn er das dann nicht durch den TÜV bringt. Da ist dann aber der TÜV schuld!!
    In einem anderen Forum läuft Momentan die gleiche Diskussion. Mit dem selben Ergebnis.
    Nur eine Frage hätte ich doch noch: Ich hatte mal einen Link zu den neuen Kesselvorschriften, ist mir verloren gegangen. Hat jamand solch einen Link???

    Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

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  • Zitat

    Original von dampfwilli
    Nur eine Frage hätte ich doch noch: Ich hatte mal einen Link zu den neuen Kesselvorschriften, ist mir verloren gegangen. Hat jamand solch einen Link???


    Hallo Willi,
    meinst du diese:
    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Gruss
    Axel

  • Hallole Damfbahner


    Hier nun mal mein Resume. Gebaut werden soll eine Freelance Feldbahndampflok mit Aussenrahmen und lagen Wasserkästen ähnlich der Französischen Decouville mit Vorbild auf 750mm (1:5,9) .Die Erfahrungen sollen später dann in den Bau einer sächs IVK einfließen welche meine absolute Lieblingslok ist.Bei beiden ist die Fahrwerkstechnik voll im Griff aber wie gesagt der Kessel bereitet Sorgen.Nach der TRD zu bauen(Richtlinien hab ich mir schon länger mal runtergeladen) war wohl zulässig aber nach neuem Recht ist jetzt wohl die EU Richtlinie dafür zuständig.Richtig verstanden?
    Weiterhin könnte ich wohl einen Kessel selber bauen und alleine auf der Anlage meines Onkels bei Volkach fahren.Wäre dann mein Schaden wenn etwas passieren würde.Möchte ich meiner Gesundheit zu liebe aber nicht sondern alles Vorschriftsgemäß bauen. Außerdem möchte ich auch mal andere Anlagen besuchen.


    Zum Thema Kesseldurchmesser: Da werde ich es so halten das ich ein Normrohrmaß nehme das ca.16-20mm unter dem Berechneten Kesseldurchmesser liegt um noch ne Isolierung drum zu bauen.


    Für Kesseleigenbau gilt wohl:
    -Kessel von einem zertifizierten Schweisser schweissen lassen .
    -Nur Material verbauen das zugelassen ist am besten mit Materialdaten/Zeugnissse.
    -Gute aussagfähige Zeichnungen fertigen die sich viellleicht an einen mehrfach gebauten Kessel anlehnen oder sogar einen übernehmen mit evt. geänderten Anschlüssen.


    Danke für den Link.Da muß ich mich erst mal durch den Seitentschungel schlagen und schauen was da zutreffend ist.


    Grüße


    Marco

  • Hallole Dampfbahner


    noch ne Möglichkeit wäre evt. einen alten Kessel aufzuarbeiten sofern der Rost noch nicht die Bleche Tiefgründig angegriffen hat.
    Ich habe einen alten Kessel bekommen und dem bin ich nun mal zu leibe gerückt.Das heisst zuerst Rohrsatz ausbauen.
    Wenn der draussen ist kann ich mal Prüfen wie es um des Langkessel und die Feuerbüchse bestellt ist.Die erste optische Prüfung vor dem Ausbau ergab das alle Siede und Rauchrohre neu rein müssen.Die Feuerbüchse sieht oben noch sehr gut aus.Unten kann ich noch nicht hinsehen da erst noch alle Restlichen Rohre raus müssen.
    Natürlich wir nicht weitergemacht wenn irgentwo Mängel am Material auftauchen.Aber spannend ist das schon.Der Kessel ist Baujahr 1978 also 26 Jahre alt und ist seit 4 Jahren wegen nässender Rohre aus dem Betrieb.l
    Folgende Bilder hab ich mal gemacht um dies zu zeigen:


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    Das letzte Zeigt ein eigens angefertigtes Bohrgestänge welches die Rohre Feuerbüchsseitig rausbohrt.Der UAsbau geschieht vollständig von der Rauchkammer aus.
    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.



    Grüße


    Marco

  • Marco, das Resümee ist gut und was du da mit dem alten Kessel machst ist auch eine gute Sache. Ich schmeisse eigentlich auch nicht gerne was weg.
    Frage: Willst Du dann Kupferrohre einwalzen? Wenn ja, hast du die nötigen Werkzeuge? Wenn nein, dann schicke mir mal eine PN. Kann dir eventuell weiterhelfen.

    Grüsse aus dem Elsass vom
    dampfwilli


    Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

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  • Na das sind ja mal nicht ganz alltägliche Bilder?.Super.
    Dennoch hätte ich dazu mal ein paar Fragen
    So wie es aussieht haben die Rohrwände eine Wandstärke zwischen 3 bis 5 mm. Somit scheidet das spätere einwalzen von Cu Rohren eigentlich aus. So weit mir bekannt sollten die Rohrwände in unserer Baugröße, wenn Rohre eingewalzt werden sollen etwa 10 mm Wandstärke aufweisen (man möge mich korrigieren, wenn dies nicht stimmt).
    Dann bleibt dir eigentlich nur dass einschweißen von neuen ST Rohren. Nun stellt sich mir aber die Frage aber wie du diese denn in die Feuerbüchsrohrwand vernünftig einschweißen will willst, da du hier ja kaum Bewegungsfreiraum hast?????


    Ich selbst habe auch einen Kessel mit eingeschweißten Stahlrohren und hier habe ich mich auch schon mal gefragt, was ich wohl mal mache, wenn die Rohre mal undicht werden und gegen neue ersetzt werden müssen. Ergebnis dieser Überlegung war schließlich, dass ich dann eigentlich nur das Langkesselrohr wieder verwenden könnte und Feuerbüchse, Rohrwände Rohrsatz ?. alles neu fertigen müsste, weil ich sonst die Rohre in die Feuerbüchsrohrwand nicht gescheit einschweißen könnte.


    PS.: Für alle die es nicht wissen: Bilder vom Bau meines Kessels gibt?s auf meiner Homepage



    Mit freundlichen Grüßen Uli