Einsteigerfragen zum Bau einer kleinen Lok(Riehlein)

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  • Liebe Forengemeinde,


    seit 2008 lese ich regelmäßig hier im Forum und trage mich schon länger mit dem Gedanken mir eine Lok und einen Bedienwagen zuzulegen um diesem schönen Hobby frönen zu können. Am liebsten hätte ich ja eine Schmalspurdampflok, aber leider fehlte mir bisher das notwendige Kleingeld um mir diesen Traum leisten zu können. An einen Selbstbau traue ich mich mangels Fachkenntnis und geeigneter Werkstatt nicht heran.


    Ich habe mich deshalb einer deutschen "Tugend" besonnen und mich in dem "Schmerz gesonnt" mir dieses Hobby nicht leisten zu können!


    Jetzt habe ich zum x-ten Mal die Pläne der Riehlein Lok hervorgekramt und beschlossen diese jetzt doch zu bauen. Einige Threads zur Riehlein Lok habe ich gelesen, aufgrund des Alters einiger Threads und der Aufforderung der Moderatoren Threads nicht unendlich lang werden zu lassen, habe ich mich für einen neuen Thread entschieden. Ich hoffe das war richtig so, ansonsten bitte verschieben.
    Ich habe mir folgende Parameter vorgegeben:


    1. Der Bau der Lok ist nicht zeitlich gebunden,
    2. Das ganze soll als "Low Budget" Projekt realisiert werden
    3. die notwendigen Fachkenntnisse will ich mir selbst beibringen, bzw. beibringen lassen


    In meinem Profil steht zwar das ich keine eigene Werkstatt besitze, aber ich habe jetzt die Möglichkeit mir in der Abstellkammer eine Kleinstwerkstatt einzurichten. Meine Ausstattung mit Maschinen und Werkzeug zur Metallbearbeitung ist auf eine Tischbohrmaschine, eine Flex, Feilen, Anschlagwinkel, Schraubstock und allg. Handwerkzeug beschränkt, da ich bisher nur mit Holz gearbeitet habe.


    Deshalb wollte ich Euch fragen, ob mit dieser Ausstattung ein Bau der Riehlein Lok möglich ist?
    Welches zusätzliche Werkzeug sinnvoll ist? (Kauf eines Gewindeschneidsatzes ist geplant)
    Und auf was ich noch achten sollte ( Material, Ausführung, etc...).


    Auch wenn ich schon gelesen habe, dass diese Riehlein Lok schon Mengenmässig das "Frühstücksbrettchen" ablöst, finde ich es als Einsteigerprojekt Ideal oder seht ihr das anders?


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar.


    mit freundlichem Gruß


    Patrick

    Ich verrückt? nee..., dass hätten mir die Stimmen in meinem Kopf doch gesagt!

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  • Hallo Patrick


    Ich hab im Winter für zwei Vereinskollegen zwei baugleiche Loks gebaut (die blaue und grüne). Da ging es auch darum möglichst einfach und Preiswert was zum fahren zu bekommen. Ich habe auch Firmen hinzugezogen z.B Blechteile Lasern und Kanten und Pulverbeschichten. Aber es waren keine Dreh und Fräsarbeiten erforderlich. Die Achsen habe ich auch fertig gekauft.
    Standbohrmaschine, Schweißgerät und Flex haben gereicht. Gewinde hab ich auch geschitten: M10, M6, M4 und M3.


    Gruß Simon

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    • 3 Loks klein.bmp

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  • Hallo Patrick,


    wenn du eine kleine Flex (Einghandwinkelschleifer) anschaffst,
    besorge Dir doch einen Trennständer dazu.
    Mit entsprechend dünnen Trennscheiben kann man schon recht präzise Schnitte machen.


    Allerdings sind es doch "ein paar Handgriffe", um die Flex im Ständer einzubauen.
    Daher habe ich eine einfache Flex angeschafft, die immer einsatzbereit im Trennständer bleibt.


    Viel Spaß beim Bau,


    Mathias

  • Hallo Mathias,


    Danke für den Tip, Ständer für die Flex ist schon vorhanden. Welche Scheiben für meine kleine Flex würdest Du empfehlen?


    Hallo Simon,


    schöne kleine Loks, die gefallen mir richtig gut. Schweißen kann ich (noch) nicht, aber lt. Bauplan der Riehlein Lok ist das meiste eh geschraubt.


    Danke


    Patrick

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  • Hallo Patrick


    Bei der Einrichtung der Werkstatt bin ich einen anderen Weg gegangen:


    Erst einmal habe ich Angefangen zu planen und dann das Material für die ersten Arbeitsabschnitte besorgt.
    Das war schon teuer und teilweise sehr Zeitaufwendig. Als es dann an die Bearbeitung ging stellte sich sehr schnell heraus, welches Werkzeug in meinem Keller fehlte. Erst dann habe ich mir genau das gekauft, das ich aktuell benötigte.
    So füllten sich die Schubladen mit der Zeit auch, jedoch nicht mit irgendwelchen Sortimenten unbekannter Qualität, sondern ausschliesslich mit Werkzeugen auf die sich der Hersteller traute, seinen Namen drauf zu schreiben. Viele dieser Werkzeuge haben schon eine lange Karriere in irgendeiner Schlosserei hinter sich und sind trotzdem besser als Neuware vom Lebensmitteldiscounter.


    Die natürlich auch bei mir vorhandenen Noname Sachen aus bester chinesischer Butter-Käse Legierung sind mit der Zeit in die Kiste gewandert, die zum Fahrtag mit auf die Anlage kommt. Da ist es dann nicht so schlimm, wenn mal ein Schlüssel im Gras vergessen wird.


    Das Ärgern über Arbeitsschritte, die meine Kellerausstattung überfordern habe ich durch Nachdenken ersetzt, mit welchem Werkzeug genau diese Arbeit zu erledigen ist. Meist hilft auch der Eigenbau einer Vorrichtung um schwierige Probleme zu meistern.


    mfg


    Thomas

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. Seit dem letzten Forum Update habe ich leider auf meinen Computern nur noch Bildschirmmüll und stark eingeschränkten Zugriff auf das Forum. PN kann ich nicht sehen, alle Nachrichten bitte nur noch über thomas.adler@dbc-d.de

  • Hallo Thomas,


    was Werkzeugqualität angeht habe ich schon genug Lehrgeld bezahlt und kaufe nur noch Werkzeug guter Qualität. Dieses Werkzeug ist zwar teurer, hält aber länger, schont das Material und senkt die Verletzungsgefahr.


    Vor ca. 15J. habe ich aus reinem Geiz einen Satz Ring- Gabelschlüssel erstanden der (wie ich leider feststellen musste) weder metrisch noch inch war. Vermutlich eine chinesische Zwischengröße. Nach nur einem Jahr habe ich dieses "Werkzeug" einer Bestimmung zugeführt die es heute noch zur vollsten Zufriedenheit aller erfüllt, als Bewehrung einer kleinen Betonmauer.


    Gruß


    Patrick

    Ich verrückt? nee..., dass hätten mir die Stimmen in meinem Kopf doch gesagt!

  • Hallo Patrick


    Um die Flex zum Schneiden zu verwenden nehme ich Scheiben von der Fa. Rhodius in 0,8mm Stärke.


    Die gibt es z.B. bei der Fa. Reichelt.


    mfg


    Thomas

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  • Hallo Patrik


    Auch ich habe die Riehlein-Lok im Bau, und das seit einigen Jahren (ich bleibe nicht wirklich dran).
    Ich hatte die gleichen Probleme bezüglich Werkstatt und Kenntnissen wie du (meine erste "Werkstatt" war in einer Ecke meines Zimmers in der Wohnung meiner Mutter)


    Die kleine Lok ist, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr gut für Anfänger geeignet. Das Material ist recht einfach zu beschaffen und die Arbeitsschritte sind überschaubar.


    Das Werkzeug habe ich mir, wie Thomas schon beschrieben hat, nach und nach besorgt und die Handwerksgriffe lerne ich immer noch.


    Gruß
    Eric

    Sämtliche verwendeten Rechtschreibfehler gehören allein mir! :D

  • Hallo Patrick,



    Welche Scheiben für meine kleine Flex würdest Du empfehlen?


    Da verweise ich mal auf die Antwort von Thomas.
    Der Verwendungszweck ist auf der Verpackung der Scheiben angegeben.


    Wenn Du Aluprofile trennst, musst Du ein geringes Übermaß zugeben,
    da das Material dabei zum fließen neigt und der entstehende Grat abgefeilt werden muss.
    Ein stationärer Doppelschleifer (mit grober und feiner Schleifscheibe) ist für solche Versäuberungsarbeiten auch nicht unpraktisch.



    Was mir an der Riehlein Lok nicht so gefällt sind die empfohlenen Schrauben, mit denen die Gehäuseteile verschraubt werden.
    Hierfür gibt es z.B. bei Knupfer Schrauben mit sehr kleinen Köpfen (Nietkopfschrauben), die eben wie Nietverbindungen aussehen.


    Schönes Wochenende,


    Mathias

  • Hallo Mathias,


    die Idee mit den Nietkopfschrauben finde ich super, danke.


    Ich bin gerade dabei aus der 2x2m Abstellkammer sowas ähnliches wie eine Werkstatt zu Zaubern.
    Wenn die Werkstatt (eher Werkstättchen) fertig ist stelle ich mal ein Foto ein um zu zeigen was auch auf kleinen Flächen möglich ist.


    Gruß


    Patrick

    Ich verrückt? nee..., dass hätten mir die Stimmen in meinem Kopf doch gesagt!

  • Hallo Leute
    Ich hab mir die Riehlein Lok auch einmal gebaut damit ich was zum fahren habe, bis die Dampflok fertig ist. Da ich probleme mit dem Getribe hatte (lief zwar aber nicht befridigend) Baute ich einen Getribemotor aus dem "Westerwald" mit 250 oder 350W (weis nicht mehr) ein. Seit dem schnurrt sie tadellos. Ich krig das mit dem Bild nicht hin, aber ich hab eine Skitze ins Album gestellt.


    Gruß Charly

  • Hallo Patrick,


    warum willst Du Deine Riehlein-Lok denn ganz alleine bauen?


    Schließlich hat es in Deiner unmittelbaren Nähe (Mainz-Bischofsheim und Mainz-Gustavsburg) mehrere tatkräftige 5" Vereine mit ganz vielen, überwiegend netten und erfahrenen, Menschen, die Dir bei Deiner ersten Lok sicher gerne mit Rat & Tat zur Seite stehen.


    So habe ich das Hobby vor vielen Jahren auch 'mal angefangen: von Lust zu Lok in knapp 14 Tagen :rolleyes:. Das ging natürlich nur mit netten Helfern im Verein, und das (damals wirklich sehr) rudimentäre Erstlingswerk aus Vierkant-Stahl, KFZ-Scheibenwischer-Motor, Autobatterie und Holzaufbau hat mich dannn aber auch so hochgradig infiziert, daß der Virus bis heute einfach ungebremst nachwirkt ... :D


    Wenn Du magst, meldest Du Dich einfach 'mal per P/N, und dann schauen wir, wie und wo Deine erste Riehlein-Lok am besten gedeiht ...


    Herzliche Grüße aus Mainz


    Claus

    --------------------------------------------------------------------------
    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem !

  • Hallo Patrick,


    auch ich habe mir vor mittlerweile 3 jahren eine Riehlein gebaut, ein paar Fotos sind auch im entsprechenden Thread zu finden.


    Das Material für den Rahmen habe ich von einer Schlosserei bekommen, mit der ich auch beruflich zu tun hatte - zwar bisserl andere Abmessungen (Querschnitt) war aber gleich auf Länge gesägt und alles für 30,- Euro in die Kaffekasse bekommen.
    Wenn du keine beziehungen zu einer Schlosserei hast, kann ich dir Wilms-Metall (im Internet suchen) empfehlen, habe mir da auch schon einiges bestellt. Die Rahmenseitenteile und Pufferbohlen gleich auf Mass geschnitten bestellen. Wenns 3 mm länger ist, auch kein Problem, müssen nur gleiche Abmessungen haben. Achtung: beim Stahl gibt es einmal warmgewalzter Stahl und Blanker Stahl. Einer von beiden hat etwas Zunder und ist auf den Schmalseiten ballig. da ich gerade am Rechner der Freundin bin, kann ich dir hier keine nährere Auskunft geben, aber sicher andere Forumskollegen. Die Winkel für den Rahmen und das Material für die Kupplungen empfehle ich dir als Meterware zu bestellen, da der Wilms je nach Material zw. 0,30 und ... Euro pro Schnitt verlangt und selber per Flex zuschneiden, war auch meine Methode.
    Für die Achslagerführungen habe ich keine Winkel verwendet, sondern Messing vierkant, Achtung, nicht zu gross vom Querschnitt wählen, da sonst die Schraubenköpfe mit den Radsätzen kollidieren. In der Pufferbohle habe ich die grossen Löcher für Schalter, Ladebuchse und dergleichen weggelassen und diese zurückgesetzt in den Fahrerhausfenstern untergebracht.
    Feldbahnräder habe ich vom Westerwälder, die Achsen drehen sowie das Aufbohren der Kettenräder hat mir ein Vereinskollege erledigt.
    Die Gummipuffer für die Federung gibt es weiterhin beim grossen C allerdings mit anderer bestellnummer in der Businnesabteilung (also nur per Versand - müsste ich dir die Woche in der Arbeit die bestellnummer raussuchen), ebenso die Achslager oder bei Mädler (Mindesstbestellwert!)
    Steuerung war bei mir gleich von 4 QC oder du schaust mal hier im Forum nach der Selbstbausteuerung von....


    Das Getriebe der Riehlein Lok gibt es mittlerweile in einer verbesserten Form, hier habe ich auch Lehrgeld bezahlt, 2 Modellbaumotoren stauben im Keller vor sich hin...


    Material für Aufbau würde ich erst nach Fertigstellung des Fahrwerks bestellen. Hier habe ich Aluwinkel von obi und Co genommen und der ersten Aufbau aus Kunststoffplatten gefertigt. Der 2. Aufbau habe ich mir (mit entsprechenden Laschen) Lasern lassen, da ich in der Arbeit die möglichkeit zum abkanten habe. Schau mal in "biete", da habe ich seinerzeit einen 2. Satz Laserteile erfolgreich verkauft. Beim Aufbau bin ich eh vom Original abgewichen, um eine normale Autobatterie im Fahrerhaus unterzubringen.


    Werkzeug: Was ich mir ebenfalls in der Bucht geuscht habe, war ein Höhenanreiser - sehr zu empfehlen. Als Anreissplatte eine Glasplatte. Sonst braucht es für den Anfang ein paar Bohrer, Kegelsenker und Feilen zum entgraten.


    Zum Rahmen verschrauben wmpiehlt sich ein Steckschlüssel, da du mit einer Ratsche nicht hinkommst und ein gabelschlüssel etwas unhandlich ist. Hier hatte ich mit der Festigkeit der Schrauben aus dem Baumarkt Probleme (oder ich war zu stark?)


    viele Grüsse


    Uli


  • Hallo Leute
    Ich hab mir die Riehlein Lok auch einmal gebaut damit ich was zum fahren habe, bis die Dampflok fertig ist. Da ich probleme mit dem Getribe hatte (lief zwar aber nicht befridigend) Baute ich einen Getribemotor aus dem "Westerwald" mit 250 oder 350W (weis nicht mehr) ein. Seit dem schnurrt sie tadellos. Ich krig das mit dem Bild nicht hin, aber ich hab eine Skitze ins Album gestellt.


    Gruß Charly


    Hallo Charly,


    ich habe mir die Skizze im Album angeschaut, dass Funktionsprinzip ist daraus gut ersichtlich. Eine Frage hätte ich aber noch, neben den Ritzeln auf den Achsen und dem Motorritzel ist noch ein Ritzel eingezeichnet, gehe ich recht in der Annahme das es sich dabei um den Kettenspanner handelt? Und wie funktioniert der Kettenspanner mit Langloch, Zahnscheibe und Schraube?


    Hallo Claus,


    ich melde mich über P/N bei Dir.


    Und an alle andern, Danke für die vielen guten Tipps, die helfen mir wirklich weiter.


    Also Quelle für Stahl wird wohl der Ortsansäßige Schlosser, bei dem kann ich mir das Material auch zuschneiden lassen. Was ich von dem Material gesehen habe handelt es sich um warmgewalzten Stahl.
    Zuerst möchte ich den Rahmen erstellen, dann die Achsen und Lager gefolgt von Motor und Getriebe. Als nächsten Schritt die Steuerung und Verkabelung. Welchen Aufbau die Lok bekommt bin ich noch am überlegen. Loks müssen ja nicht alle gleich aussehen und zum Schluß Anbauteile und Lackierung.


    Und abschließend noch ein Foto vom "Werkstättchen", ich musste feststellen das ich mehr Werkzeug als Werkstatt besitze.


    Gruß


    Patrick

    Dateien

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  • Hallo plogan65


    Bei mir sitzt der Motor auf einer Seite in einem Scharnier und auf der anderen in einem langloch. Damit wird die Kette gespannt. Das zusätzliche Ritzel sorgt dafür, Daß die Kette unter der Bodenplatte mit der Batterie durchläuft.


    Gruß Charly

  • Hallo Charly,


    danke für deine Antwort.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Motor über das Schanier beweglich und über das Langloch und Schraube wird die Kettenspannung eingestellt?


    Gruß


    Patrick

    Ich verrückt? nee..., dass hätten mir die Stimmen in meinem Kopf doch gesagt!

  • Moin zusammen


    Da wir gerade bei Fragen waren:


    Wie schneidet ihr Bleche zurecht (z.B. Aufbauten) wenn ihr keine Laserteile habt. Ich mache das derzeit mit einer Stichsäge, aber die Ergebnisse sind durchwachsen.


    Gruß Eric

    Sämtliche verwendeten Rechtschreibfehler gehören allein mir! :D

  • ... mit einem Ding welches hierzulande NIBBLER (Nager) heißt. Ich hab keine Ahnung wie der offizielle Deutsche Name wäre.


    Nibbler gibt es als ein Handwerkzeug siehe Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., aber auch als Elektro- oder Druckluftwerkzeug.
    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Ich hab des Elektrowerkzeug. Das funktioniert bis 1,5 mm Blechstärke hervorragend, macht aber einen höllischen Krach!


    Ab 2 mm kann man in dem Blech mit einer Lehre Ketten von Bohrlöchern herstellen, mit Stegen dazwischen 0,5 - 1 mm breit. Umriss so grob herausarbeiten, Stege durchtrennen, Ränder mit viel Ellbogenfett gerade feilen.
    So wurden vor langer Zeit sogar die Rahmenwangen von 1:1 Loks zurecht geschnitten, bevor es Maschinen etc dafür gab.

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  • Hallo Erik,
    wenn gesägt wird arbeitet man immer über Maß. Danach geht es mit Feilen weiter um die exakte Form und die Endmaße zu erreichen.
    Je genauer Du sägst um so weiniger mußt Du feilen. Dies ist besonders bei dickerem Material angenehm.
    Feilen kann nämlich ganz schön schweißtreibend sein!


    @Johannes
    Nibbler ist auch hier (in Deiner Heimat) gebräuchlich. Wird aber eher für größere Maschinen verwendet.
    Die Handgeräte werden meistens Knabber genannt.
    Viele Grüße
    Frank

    Praxis ist was theoretisch nicht funktioniert.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank ()

  • Hallo Eric, Johannes und Frank,


    sagt mal könnt Ihr Hellsehen? :thumbsup:


    Das wäre genau die Frage gewesen, die mir momentan im Kopf herumspukt!


    Aber eine andere Frage hätte ich noch: in der Bauanleitung werden 4mm geschltzte Passtifte erwähnt, ich habe so dunkel eine Erinnerung was damit gemeint ist. Ich kenne diese Teile als Federstifte, ist das richtig? Und in welche Art Laden muß ich um die zu bekommen?
    Ich wollte wegen 2-4 Passtiften keine Onlinebestellung auslösen (Da wird die Brühe teurer wie die Fische, wie man bei uns sagt) und im Baumarkt werde ich die wohl kaum finden.


    Gruß


    Patrick

    Ich verrückt? nee..., dass hätten mir die Stimmen in meinem Kopf doch gesagt!