Heizers Feldbahn

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  • Hallo allerseits,
    natürlich kann ich nicht umhin, Euch mit Fotos meiner Aktivitäten zu 'beglücken'. Anbei erst mal, wie alles mit dem transportablen Material von WeiMi-Bahn, das ich mir geliehen hatte, begonnen hat. Erst die Steine für die Trockenmauer und dann die L-Winkel.
    Wie man sieht, hatte ich in meinem Sohn und dessen Freund fleissige Helfer.

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    Gruß vom Heizer

    3 Mal editiert, zuletzt von ateshci ()

  • Am Sonntag haben ja auch Rentner Zeit, also weiter geht's. Die angelieferten 10 to Recycling-Bauschutt als Füllmaterial sollten 'eigentlich' über die vordere Begrenzungsmauer in den Vorgarten gekippt werden. Der Muldenkipper konnte es aber wegen der Straßenverhältnisse doch nicht ganz schaffen, so dass ein guter Teil auf dem Bürgersteig und dem Straßenstück landete. Natürlich am Freitag - am Samstag muss 'die Gass' gekehrt werde' wie das hier so heisst. Also ran, den Haufen wegfahren. Das zweite Bild zeigt meinen Sohn mit 650kg im Wagen, die er höchstselbst eingeladen und dann um die Kurve herum geschoben hatte. Bei den Radien und festen Radscheiben half nur Mamas Olivenöl auf der inneren Schiene!
    im letzten Bild ein Blick auf das Baugleis mit gefüllter Lore beim Auffüllen der Rampe. Alles per Hand a la China geschoben, abgekippt wurde oben stilgerecht auch auf die chinesische Art: gewaltig ist des Schiebers Kraft, wenn er mit der Stange schafft...

  • Noch ein paaar Bilder vom Bau der Rampe:
    Die Strecke vom Materiallager zum Beginn der Steigung ( natürlich in einer Kurve! ) und der 1to-Werkstattkran, der mir 'zufällig' in die Hände fiel.

  • Und jetzt noch das, was ich in meiner Vorstellung beschrieben habe. Meine zwei liebenswerten eisenbahnverrückten Freunde ( Vater und Sohn Lokführer, Metallbearbeiter und Tausendsassas ) suchten mich heim und das Ergebnis von 2,5 Tagen Schweißen, Trennen und Schleifen konnte verlegt werden. Nur die Nachbarn fanden es natürlich nicht so gut, aber da wir uns an die zulässigen Zeiten hielten..... Mein Sohn fand das Fahren mittels albanischer Methode hinreißend ( bis es ihn, als er unbedingt mit 24V anfahren wollte, ein wenig umhaute. Aber außer blauen Flecken war nichts weiter, puuh! )

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    Gruß vom Heizer

    Einmal editiert, zuletzt von ateshci ()

  • Ja ok ich gebe zu ich war es . Aber ich kann euch sagen es kostet ne Menge Selbstbeherrschung wenn du täglich mit jemanden telefonierst und weist das du im Auto schon seit ner Woche ne Lok stehen hast für ihn.


    Also mal so zu meinen Eindrücken ich war also Freitag nach der Arbeit auf dem Weg zum Heizer im Gepäck die schon bekannte Diema.
    Natürlich wie immer wenn ich mal Autobahn fahre Stau na ja ist halt so.


    Angekommen bei Helmut musste dieser erst mal verarbeiten was da in meinem Auto stand.
    Kaum war er wieder ansprechbar erklärte ich ihm das wir jetzt anfangen die 800kg Stahl in Schienen zu verwandeln.
    Was natürlich prompt den nächsten Schock auslöste


    Lange Rede kurzer Sinn am Freitag war eine Gerade und eine Gebogene fast fertig und mein Heizer konnte nun mit dem neu angeschafften WIG Schweisgerät was anfangen.
    Am Samstag haben wir dann auch von WIG auf Elektrode umgestellt was ja auch geübt werden musste und siehe da wenn sich der Helmut um alles andere kümmert dann komm ich auch zum Schienen bauen und schon sind alle Geraden fertig, (Leonard der Sohn vom Helmut der kann mittlerweile auch besser Schweißen als der Papa aber ist ja auch wichtig das jemand Helmut zeigen kann wie es geht :-) )


    Ja und dann Sonntag endlich fahren .


    Leider Ist der Stahl nun schon wieder alle aber ich werde bestimmt dieses Jahr noch mal hin fahren. It nem vollen Auto :-)


    @Heizer Denk dran den Fahrgelder zu entwickeln


    Bärni die Lok hat schon 14 Tage bauen gebraucht und nen Monat Planung und Organisation


    Die Bilder zeigen meinen Vater und mein Ziehkind und auf dem anderen ist der kleine Helmut beim proberollen am Samstag in der Garageneinfahrt zu sehen .
    Alles in allen war es ein tolles Wochenende und wir also Kind Frau und ich freuen uns schon auf den nächsten Einsatz .

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    Christian


    *** Bodo Wartke sollte man kennen ***


    CNC-Plasmaschneiden/Laserschneiden Mail genügt!
    ch.Uhlich(at)gmx(Punkt)de :D

  • Mahlzeit!


    Wie sich die Bilder doch gleichen...
    es ist schon beachtlich, was eine Bahn in der Spur an Transportleistungen vollbringen kann.
    Meine Bahn auf 260-mm-Spur hat in den letzten Monaten einige Dutzend Tonnen an Material transportiert.


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Die auf den Bildern sichtbaren Gleise wurden mit 40x20x5 U-Stahl auf 65x42 Schwellen gebaut. Ist schön stabil, aber schweeer... Wie war der Kommentar von WeiMi: "Ihr habt da was brachiales gebaut, Respekt, aber das braucht' s doch nicht." Na ja, die Gleise werden eingepflastert und sollen dann länger halten als ich. Allerdings habe ich mich mit ihm noch mal beraten und die anderen Gleise werden aus 30x15x3 gemacht - leider ist das nur ein Sonderprofil und garnicht so leicht zu bekommen. Da WeiMi aber eine Metallbaufirma hat und in unserem Hobby Vitamin B fast alles zu sein scheint...
    Ich würde ja auch gerne die offenliegenden Gleise mit den 3kg-Schienen von WDEF bauen, aber der fast doppelte Meterpreis im Vergleich zum U-Profil lässt einen da doch nachdenklich werden. Andrerseits, wie kriegt man, ohne das U-Profil zu wenden, unterschlagene Zungen bei den Weichen hin? Mit Vignol-Schienen ist's da einfach.
    Nachtrag: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.
    Bitte jetzt nicht als Hilferuf eines, der zu faul zum Suchen ist, missverstehen. Ich muss mir aus den vielen Lösungsmöglichkeiten die für mich passende noch raussuchen.

  • Mahlzeit Heizer,


    ich würde beim U40x20 bleiben, schon aus Gründen der Beschaffbarkeit. Zudem hast du damit etwas mehr Spielraum nach oben, was die zulässige Achslast angeht.
    Ich baue seit rund 10 Jahren auch mit diesem Profil und habe damit ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Meine beiden Weichen sind noch aus Winkeleisen L30x4 gebaut,
    eine davon mit nachträglich angeschweißtem Schienenkopf aus Flacheisen 16x5. Die Weichenzungen sind dabei nur mittels Schruppscheibe bearbeitet worden, schließlich reicht das für Feldbahnverhältnisse, bei denen die Weichen zumeist eine Zungenüberschneidung haben, allemal aus.


    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.


    Altbauweiche aus L30x5 mit nachträglich angeschweißtem Schienenkopf.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Meine nächsten Weichen werden dann aus U40x20 gebaut, im Prinzip jedoch in der gleichen Bauart. Die Backenschienen werden allerdings etwas ausgespart,
    um die Zungenüberschneidung zu verringern. Zunächst jedoch muss die Schienenbiegemaschine fertig werden...


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Apropos Schweißen...
    Dieser V75Christian nahm sich meinen 10-jährigen beiseite, als die Schienenbauaktion lief ( lass' den Papa jetzt mal in Ruhe mit der Elektrik wurschteln..) und zeigte ihm, wie es so mit der Elektrode geht. Nach 15min schweißte das Kind wie ein Weltmeister, ein Profil nach dem anderen. Gestern gehe ich mit ihm in die Garage, Flachstahl für die Spurrillen anschweißen. " Papa, der Christian hat mir das aber so und so gezeigt, Deine Naht ist nicht gleichmäßig, ich zeig' Dir das mal, Du ziehst die Elektrode zu schnell", usw. Kann der Kerl doch bessere Nähte setzen als sein alter Herr. Jetzt schleich' ich mich dahin, wenn er in der Schule ist, sonst darf ich ja garnichts mehr machen.

  • Ach Helmut klar kannst du auch was machen nur schweißt der Kurze nun mal besser aber dafür kannst du besser Fahrregler entwickeln.


    Chrostian

    Christian


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  • Da in gewissen Kreisen (hüstel) Gerüchte der Art umgehen, dass der Heizer nichts an seiner Bahn macht, wenn nicht die 'wilden Thüringer' kommen und ihm Feuer unter dem A... machen, anbei Fotobeweise des Gegenteils. Frau und Kind hatten sich schon am Freitagabend Richtung Fantasialand abgemeldet und so gab es keine Ausrede mehr. Der Zwangspunkt der ganzen Gleisanlage ist der Bogenbeginn am Fuß der Rampe und da muss auch noch ein Bahnübergang hin. Ich also heute gegen Mittag nochmals die ganze Kurve abgesteckt, die Betonkantensteine mit dem 230er-Diamantblatt ( 11,90 beim Globus, und schneidet prima ) eingeschnitten in Gleisbreite , die Pflastersteine rausgehoben und das erste Bogengleis reingeworfen. Siehe da, es passte! Das Herstellen des Schotterbetts war ein Kinderspiel gegen das, was folgte. Jetzt durfte ich nämlich die Pflasterklinker unter Berücksichtigung der alten Anordnung wieder einbauen. Die Dinger sind 5cm dick und das Schienenprofil 4cm ( Gruß an den Maschinisten ) hoch. An sich kein Problem, bis auf die Stellen, wo die Schwellen sind. So habe ich mich mit rotem Klinkerstaub lange nicht mehr eingesaut. Also Bahnbau im Wilden Westen mit Rothäuten sozusagen. Siehe die nächsten Bilder Schneiden, legen und das den ganzen Nachmittag. Hätte ich beim Abstemmen der Kantensteine etwas mehr nachgedacht, dann wären da nur Schlitze in Rillenschienebreite ausgestemmt worden. Nun ja, hinterher ist man immer klüger. Um 19:00Uhr habe ich dann für heute Schluss gemacht. Schaut's Euch halt an.

  • Mahlzeit,


    der Bahnübergang sieht schonmal sehr gut aus, aber ist natürlich sehr aufwändig gestaltet.
    Bei meiner Bahn sind rund um das Haus Dutzende Meter Gleis einzupflastern, wahrscheinlich werde ich da zwischen den Schienen zu Beton greifen.
    Die Schienen erhalten auch keine Schwellen sondern nur Abstandhalter aus Flachstahl 20x3, welcher hochkant zwischen die Schienen geschweißt wird,
    um möglichst wenig Pflaster entfernen zu müssen. Auf diese Abstandhalter werden dann Winkel 20x3 geheftet, die dann mit dem U-Profil eine Art Rillenschiene bilden,
    welche dann einbetoniert werden können.


    Wie hast du eigentlich die Schienen gebogen?


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Moin Sven,


    da hast Du recht, mit dem Beton am Gleis und im Gleis geht ohne große Mühen...doch was macht man mit den Spurkranzspalt im BÜ?


    Nach kurzer Zeit geht das das Grünzeug durch oder Splittttt fällt dazwischen und schon ist das ne richige Feld oder Wiesenbahn!


    Doch mit Silikon in diesen Spurkranzspalten ist das kein Problem mehr. Mit einfachsten Mitteln sicher Fahren zu können, konnte ich schon bei den Normalspur BÜs feststellen. Dort wurden Gummischläuche in diese Freiefläche eingezogen und schon ist es für alle Sicher...


    Gruß, Karsten

  • @oldsmoky
    Danke für den Tip! Das werde ich gleich am Montag machen, denn passende PUR-Rundschnüre fürs Abdichten habe ich zu liegen. Manchmal muss man ja wirklich mit der Nase drauf gestoßen werden...
    Maschinist
    Durch die Vermittlung eines hier bekannten Boarders habe ich die mir schon vorgebogen bestellt. Ist halt so wie früher: Gerade und Bogen zusammenstecken...

  • Mahlzeit Karsten,


    der "Spurkranzspalt" ist bei meiner Variante doch von einem Winkeleisen begrenzt, das zusammen mit dem U-Profil eine Rillenschiene bildet. So wie oben beschrieben.
    Liegt also alles im Beton, da kann nix durchwachsen.


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Maschinist
    Am BÜ musste ich wegen des Erschienungbildes so arbeiten. Manche Dinge sind eben der weiblichen Psyche geschuldet. Beton -ich habe auf der Rampe kein altes, komplett gesetztes Schotterbett, auf dem ich aufbaue. Da kann ich wetten, dass es noch etwas arbeitet. Pflasterung kann so etwas eher ab. Zum Glück ist das Format der Pflasterklinker so, dass ein kompletter Stein quer in das Gleis passt. Da lässt sich die Oberfläche dann auch zügig herstellen und bleibt elastisch.

  • So. Freunde des gepflegten Gleisbaus, natürlich rumpelte ich beim Ansetzen des nächsten Bogengleistücks im Übergang zur Steigung in das alte Problem des vertikalen Übergangsbogens. So richtig gefunden habe ich dazu im Forum nichts, wenn ich also jetzt olle Kamellen aufwärme, bitte ich schon mal um Entschuldigung. Ich stand also vor dem Probem, auf 2,7m Bogenlänge den Übergang von 0% auf 5% Steigung zu schaffen. 40er U-Eisen lässt sich, wenn als Gleisjoch fertig, halt nicht mal eben mit dem Vorschlaghammer oder ähnlichem senkrecht wegbiegen. Da haben die 5" und 7.25"er mit ihren kleinen Profilen wohl einen Vorteil. Erst mal habe ich ein bisschen gerechnet und kam auf folgende Lösung: Siehe Bild 1
    Das kann man sich mit Abstandsklötzchen auf dem Schweißtisch leicht herstellen, an den entsprechenden Stellen mit der Flex ein- ( nicht durch!) schneiden und dann draufkloppen bis es auf den Klötzchen aufsitzt. Eine V-Nut einschleifen und Y-Naht- fertig ist die Laube.Da ich schon das Bogenstück liegen hatte, habe ich aus lauter Faulheit das Ganze in situ eingeschnitten ( Tyrolit-Scheiben haben nur 2mm! ) und dann mit dem Bello eingebogen und verschweißt. Sogar mit dem hornalten Schweißtrafo und 2,5er Elektroden ging das. Mann, ich werde mit jedem Tag besser...Ergebnis siehe Bilder2..4