Heizers Feldbahn

Bitte tragt Eure Fahrbetriebs-/ und Veranstaltungs-Termine 2020 im Kalender ein.
  • Nicht dumm Helmut

    Gut das wir zum Volk der Jäger und Sammler gehören und so allerlei

    Brauchbares rumliegen haben. Dadurch kann man schnell zum Erfolg geführt werden.

    Ich denke es wäre sinnvoll den Wagen die Steigung hoch zuziehen, allerdings

    nur mit einem starren Kuppeleisen. Ich glaube du hast sowieso schon daran

    gedacht. Auf dass Fahrverhalten bin ich gespannt.

    PS: Wenn du Personenwagen brauchst, sag Bescheid.


    Mfg Michael

  • Hallo Heizer,

    also für mich sieht Dein Gefährt im Moment ausgesprochen kippelig aus. Egal, auf welches Brett man tritt, man steht immer außerhalb der Räder. Ich bin gespannt, wie das dann mal weitergeht mit dem Lifta auf Rädern.


    Gruß

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Hallo Heizer,

    also für mich sieht Dein Gefährt im Moment ausgesprochen kippelig aus. Egal, auf welches Brett man tritt, man steht immer außerhalb der Räder. Ich bin gespannt, wie das dann mal weitergeht mit dem Lifta auf Rädern.


    Gruß

    Joschi

    Tatsache ist: man darf sich zuerst nicht auf die Trittfläche stellen, sondern erst nach dem

    man auf der Sitzfläche platzgenommen hat. Die außenliegente tiefliegende Trittfläche hat

    auch den Vorteil der Kippbegrenzung. Meine Ängste liegen eher im Kippverhalten in

    Fahrtrichtung, bedingt durch den Achsabstand der bei einem Zweiachser für enge Radien

    grenzwertig ist. Aber wie immer Probieren geht über Studieren!


    Mit "schlauem" Gruß Michael 🤓

  • Das Fahrwerk hat seine Tauglichkeit für meine Radien schon längst bewiesen. Es stellt einen guten Kompromiss zwischen stabilem Geradeauslauf und Kurvengängigkeit dar und ist gummigefedert.

    Das Einsteigen muss von der Frontseite erfolgen, alleine weil es für eine alte Dame am einfachsten ist - man schiebt den Stuhl ran und sie setzt sich. Sicher wäre eine niedrigere Sitzhöhe wünschenswert, aber dann kommt sie weder hinein noch hinaus, weil sie aus der Hocke ohne Hilfe nicht mehr nach oben kommt. Und jemanden mit Rautek- oder ähnlichem Griff aus dem Fahrzeug zu wuchten überlasse ich gerne den Rettungssanitätern. WeiMi hat auch schon richtig bemerkt, dass ca. 5cm über SOK rechts und links Stützen mit einer Ausladung von mindestens der Weite über die Trittbretter angebracht werden - ich könnte diese bis auf ca. 70cm ( 3x Spurweite ) erweitern.

    Gruß vom Heizer

  • Hä,

    irgendwie ist bei mir die Reihenfolge der Beiträge durcheinander gekommen. Meine Bemerkung betreffs des Kippelns bezog sich auf das erste Bild, dass Heizer gepostet hat. Inzwischen relativiert sich das schon erheblich.


    Weimi schlägt vor, den Wagen zu ziehen. Dann sollte er aber so gekuppelt werden, dass die Schwiegermutter in Fahrtrichtung sitzt. Im anderen Fall habe ich bedenken, dass sie in der Steigung aus dem Sitz rutscht.


    Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass es da immer noch einen Gleislagefehler in dem Bogen vor der Rampe gibt. Ich habe ihn ja schon zwei mal nachgestopft, aber Das Gleis erschien mir immer noch nicht richtig fest. Vor dem Personentransport würde ich an dieser Stelle noch mal sehr genau testen.


    Gesund bleiben!!!


    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Joschi
    Das Schöne am Holzbau ist doch gerade, dass man nach der MUP immer noch was dranschrauben oder absägen kann :-) Also stellen Bilder immer einen Zwischenzustand dar. Im Augenblick bastele ich gerade an der Führung+Kippsicherung für das Stuhlgestell. Mir ist da ein Auszug mit Kugelumlaufwagen in die Hände gefallen, der über die gesamte Verfahrstrecke vollen Kraftschluss ergibt. Damit kann ein erhebliches Kippmoment abgefangen werden. Schon beim ersten provisorischen Einbau konnte ich mich weiter, als es ein Fahrgast später wegen der Armlehnen tun kann, nach außen lehnen, ohne dass der Wagen ein 'Beinchen hob'. Herausrutschen kann man durch einen Bauchgurt verhindern, die beiden Positionen des Sitzes werden sowieso verriegelt und bergaufwärts lässt sich der Wagen gut schieben. Da kann dann der Passagier nach vorne schauen. Es ist glaube ich auch angenehmer, wenn man bergab nicht in Fahrtrichtung blickt, wegen des 'Achterbahneffekts'.
    Das Gleis im Bogen ist mittlerweile fest!

    @WeiMi
    Kreuzschlag wird durch die Gummifedern kompensiert. Ich habe schon früher in diesem Thread geschrieben, dass die Laufeigenschaften dieses Fahrgestells besser als die der anderen sind.

    Gruß vom Heizer

  • Stimmt an die Federung bei diesem Wagen habe ich nicht gedacht.

    Beim ziehen habe ich eine Sitzposition soundso nur in Fahrtrichtung

    gedacht, was bedeutet das eine Kuppeleinrichtung eingebaut werden

    muss die mit der Einsteigmöglichkeit nicht kollidiert und mit einem

    Kuppeleisen gekuppelt werden kann. Ich wollte nicht den offenen

    Haken benutzt. Auch eine Kuppeleisen im Schiebebetrieb in der Kurve

    und dannoch in der Steigung denke ich kann bei auftretenden Querkräfte

    zu Endgleisungen führen. Das waren eigentlich meine Gedanken.


    Mit freundlichen Grüßen Michael

  • So, Stuhlführung gebaut und Stuhl montiert sowie erste 'Umkippversuche' mit Sohn als Versuchskaninchen gestartet. Ergebnis: Man muss sich ganz schön Mühe geben, die Fuhre umzuschmeißen und wenn erst die Armlehnen dran sind, ist es durch einfaches Neigen des Oberkörpers fast nicht möglich.

    Wie üblich wieder die Fotobeweise:


    Die Auszüge montiert. Für den Schlittenträger habe ich Bankirai benutzt, weil es ein sehr kurzfaseriges und festes Holz ist. Es sollte damit alle vorkommenden Kräfte aufnehmen können, auch wenn nur 25mm Materialstärke da sind-

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    Beide Auszüge montiert.

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    Für die Stützrollen hinten an der breiteren Seite wurde das Kantholz aauch wieder mit Blech beplankt. Somit laufen alle Tragrollen auf Blech.

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    Die Kunst besteht hier darin, die Höhen so abzustimmen, dass die Auszugsführungen nicht die gesamte Last aufnehmen, sondern die Tragrollen dies tun. Trotzdem muss Form- und Kraftschluss da sein, damit die Kippkräfte aufgenommen werden können.


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    Ohne Bier läuft sowieso bei der Feldbahn nichts, Stuhl in Einsteigeposition. Sohn bestand auf Recht am eigenen Bild, deshalb kann ich also nicht mit Passagierbild dienen.

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    Und hier nach Abschluss der ersten Tests in Sitzposition. Man sieht zwei horizontale Rollen, die sich auf dem zentralen Kantholz als Führung abstützen, damit wird ein Verlauf aus der Geraden und damit Knickmomente auf die Auszüge beim Vor- und Zurückschieben verhindert.

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    Bisher funktioniert alles genau so, wie sich der Erbauer das gedacht hat.

    Gruß vom Heizer

  • Hallo Heizer,

    hat denn Dein schienengebundener Lifta inzwischen seine Bewährungsprobe bestanden? Was sagt die Schwiegermutter zu dem Gefährt?


    Weimibahn,

    Du hattest doch mal ein Funktionsmodell für eine Fahrzeugbremse, bei der Du mit den Reibelementen für eine Fahrrad-Felgenbremse direkt auf die Radscheiben gegangen bist. Hast Du da manchgmal ein Foto davon, was Du hier mal zeigen kannst? Ich suche nämlich immer noch eine Idee für meine kleine Dima. Das Problem ist ja, dass ich nicht an die Radscheiben ran kann, weil die Lok umspurbar ist. Nun überlege ich, ob ich in dieser Art auf eine separate Bremsscheibe gehen kann, die ich auf der Achse befestige.


    Gesund bleiben!!!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!

  • Grüß dich Joschi

    Ich finde die Idee eine separate Bremsscheibe zu nutzen am einsatzfreundlichsten.

    Ich habe die Scheibe allerdings nicht auf die Achse,sondern direkt als Verlängerung

    hinter dem E-Motor montiert. Ähnlich wie bei Drehstrommotoren,das hat den Vorteil

    dass da vor dem Getriebe das Drehmoment geringer und daher die Bremskräfte kleiner

    sind. Allerdings den Nachteil bei einem Getriebe / Antriebsschaden hast du auch keine

    Bremswirkung, wobei ich denke das man dies in Kauf nehmen kann.


    PS: Da kann es eine Fahradsattelbremse mit Scheibe sein inklusive Bautenzug.

    Nur der Griff ist Ungeeignet.


    Mit freundlichen Grüßen Weimi

  • Ich meine, dass eine mittige Bremsscheibe bei umspurbaren Fahrzeugen immer noch am besten ist. Die Fahrradscheiben sind mit >= 160mm leider meistens zu groß.

    Es gibt zwar Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., nur kann ich zu deren Bremsvermögen nichts sagen.

    Gruß vom Heizer

  • Ich meine, dass eine mittige Bremsscheibe bei umspurbaren Fahrzeugen immer noch am besten ist. Die Fahrradscheiben sind mit >= 160mm leider meistens zu groß.

    Es gibt zwar Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., nur kann ich zu deren Bremsvermögen nichts sagen.

    Grüß dich

    Auf diesem Grund ist die Einbauvariande vor der Radachse sinnvoll.

    Anbei die Fotos wie sie bei der blauen Acculok hinter einem der Motoren

    eingebaut wurde.

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    Gruß Michael

  • Moin Wimi,

    danke für die Fotos. Das sind sehr wertvolle Anregungen für meine Dima. Mal sehen, as der Platz hergibt


    Gesund bleiben!!!

    Joschi

    Mit "eigentlich" fängt eine Lüge an!