Heizers Feldbahn

  • Hoi Helmut


    Auch ich habe keine Probleme beim schweissen bemerkt. Wichtig ist, dass man immer nach aussen schweisst, d.h. mit den inneren Schwellen beginnt und sich dann gleichmässig nach aussen arbeitet. Verwende als Schwellen warmgewalztes U-Profil 30x15x5 und bohre hierdurch ein Loch mit 9-10mm Durchmesser. Da hindurch schweisse ich die Schwellen auf das Schienenprofil.


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    Gruss Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Maschinist

    ich habe das bei 3m-Jochen aus 20x40 gewalztem U-Profil gemerkt. Von innen nach außen alle ~40cm ein Schwellenprofil mit innerer und äußerer Kehlnaht befestigt. Nach einiger Liegezeit bemerkte ich eine sichtbare leichte Durchbiegung der Mitte nach oben, die sich beim Fahrbetrieb auch bemerkbar macht.

    Bei 15x30 allerdings, woraus der überwiegende Teil der Anlage besteht, ist das nicht festzustellen.

  • Hallo Sven,

    wenn Du an ein U-Profil in kurzen Abständen etwas anschweißt, wird es durch die Schrumpfung im Profil krumm. Entweder auch auf der anderen Seite schweißen, was nicht immer gewollt ist oder richten (kalt oder flammrichten).


    Gruß Uwe

    Man hat niemals Zeit, es richtig zu machen, aber immer Zeit, es nocheinmal zu machen. [ . . . Murphys Gesetze].

  • Mahlzeit!


    Dann liegt es wohl eher an der ungünstigen einseitigen Schweißung.


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    Ich schweiße grundsätzlich beidseitig, wie man es vom schweißgerechten Konstruieren kennt von daher ist mir das Phänomen nicht bekannt gewesen.


    Gruß Sven

    Lehrling von Nikolaj Nikolajew Lokomofeilowytsch, der unter einer sibirischen Eiche eine Dampflok aus dem Ganzen feilte... :D

  • Maschinist

    Natürlich sind auch bei mir die Profile an der Innen- und Außenkante verschweißt worden. Bei den Kurvenstücken ist es mir bisher auch nicht aufgefallen, sondern nur bei den langen Geraden in der Steigung. Wie ich schon schrieb, bei den 15x30 Profilen habe ich nichts dergleichen bemerkt.

  • Hallo allerseits,
    im oberen Bahnhof fehlte mir seit langem die Umsetzmöglichkeit. Wegen der Nutzlänge wollte ich dort eine Segmentdrehscheibe einbauen und das schob ich auch eine Weile vor mir her. Vor 4 Wochen endlich habe ich mir selbst mal kräftig in den A.. getreten und das Projekt in Angriff genommen.

    Vor aller Schweißerei stehen erst mal die Erdarbeiten und der Bau der Drehscheibengrube. Die Entwässerung darf man dabei nicht vergessen, denn eine Badewanne ist wohl nicht ganz im Sinne des Ganzen.

    Also los:

    Mein Sohn suchte Arbeit und so hob er Grube und Ableitgraben aus.

    Stilgerecht ( und nach Lage des Ortes garnicht anders machbar ) die Mischmaschine auf den Flachwagen gesetzt, hochgekarrt und dann alle anderen Materialien ebenso. Wie sonst soll man 1.5 m³ Recyclingsand fürs Betonieren und 10 Sack Zement da hoch bringen?


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    Nachdem der Gully eingebaut und 4m Drainagerohr mit Versickeranschluss in den Ableitgraben verbuddelt waren, ging's ans Betonieren:


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    Schön glatt an der Oberfläche und 2% Gefälle zum Ablauf sollen's auch sein:

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    Dann war die Grube fertig, alles nivelliert, ausgemessen und dann musste erst mal das CAD zum Konstruieren der Scheibe ran.

    Nach zwei Abenden und viel Bier stand die Konstruktion und ich bestellte die fertig zugeschnittenen Stahlteile bei Huisgen.

    Es gibt möglicherweise günstigere Anbieter, aber die Zuschnitte dort stimmen auf ca 2mm oder noch weniger.

    Als der Stahl nach 3 Tagen da war und der Monzagetermin schon längere Zeit mit meinen Freunden Joschi, V75Christian und WeiMi
    abgestimmt war, machten wir uns am Freitag gegen 16:00h ans Werk:

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    Der Samstag verging mit Einpassen, Anreißen der Königstuhlund Laufschienenbohrungen, Ausrichten und fertigschweißen:


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    Samstagabend der erste Schutzlack drauf und am Sontag früh in die Grube gebaut:

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    Zufahrtsgleise drangelegt und ausgerichtet - na ja fast exakt, aber das Versetzen der Weiche, deren Herzstückwinkel nicht genau dem Schwenkwinkel entspricht, um 10cm hätte den Bau von 2x3m Gleisjochen bedeutet und auf der Feldbahn ist das kein Problem. Oder, wie Christian meinte:"Für'n Garten langt's"

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    Dann musste getestet werden, ob der direkt ans Brückenende geschweißte Anschlag die Nutzlänge nicht zu sehr verkürzte.

    Die Dampflok mit Tender muss ja draufpassen:

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    Wie man sieht, geht es und deshalb bleibt es so. So, Sonntag 10:00h und fertig war's. es folgte noch der übliche Betrieb mit meiner DL8 und Joschis DL6, der

    Dampflok und noch ein paar Loren und Kastenwagen, die 'irgendwie' auch aus Erfurt mitgekommen waren.


    Verbaut wurden 100kg Stahl.

    Des weiteren wurden verbraucht:

    26 Bier, 3 Sack Holzkohle, 10 Flaschen Mineralwasser, 5kg Fleisch und die üblichen Beilagen und Salate.