3 - Achs - Wagon der KPEV Länderbahn, Ep. I

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  • Hallo Volker,


    danke für diese hilfreiche Mitteilung,
    ich werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen
    und dann versuchen 1 Zeichnung zu erstellen.
    Sollten noch Fragen auftauchen werde ich auf dein
    Angebot zurück kommen.


    Gruß
    Gerald

  • Hallo zusammen
    Ich habe bei meiner V188 die 1. und 4. Achse federnd ohne Seitenverschiebung im Rahmen gelagert,diese sind auch angetrieben. 2. und 3. Achse liegen im Rahmen mit Schiebesitzpassung in den Kugellagen und werden mit einer schwachen Gummiplatte auf die Schienen gedrückt. Diese Konstruktion ist mir vor ca 12 jahren eingefallen und hat damals den Probelauf hervorragend bestanden, sodass ich nun seit 2 Jahren auf der kreiskleinbahn-kirchberg.de damit herum sausen kann. // sowie von Volker beschrieben //


    Die Entgleisung die ich nicht verschweigen möchte war, dass sich die Radscheibe von der 3. Achse gedreht hat, nachdem sich die Sicherungsschraube im Gleisbett verabschiedetet.
    Eine Seitenverschiebung war somit nicht mehr gegeben und im Weichenbereich zum Auflaufen auf das Herzstück führte.
    Gruß Ralf

    Gruß aus dem Badischen
    Ralf



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  • Hallo Leute,


    ich kann mich noch erinnern, in meiner Jugendzeit hatte ich mal einen 3Achs-Wagon.
    Dieser hatte eine sogenannte Kulissenführung.
    Könnte mir jemand 1 Zeichnung schicken und vielleicht eine Funktionsbeschreibung ?
    Im voraus DANK für eure Hilfe.


    Gruß
    Gerald

  • Hallo Gerald,
    so etwas gibt es z.B. bei Rocos 3-achsigen Umbauwagen.
    Außenachsen sind drehbar gelagert, Mittelschse seitenverschiebbar.
    Die Seitenverschiebung lenkt die Außenachsen an.
    Nachteil:
    Alle Achsen müssen in U-Rahmen gelaget werden, die unabhängig
    vom Fahrzeugrahmen sind.
    Hebel von den Außenachs-U-Rahmen, die im Mittelachs-U-Rahmen eingreifen.
    Realisierung der Federung der Mittelachse ist aufwendig.
    Volker

  • Hallo zusammen!

    Da mancher sich hier einige Ratschläge sucht, möchte ich hier meine Erfahrungen mit meinem Versuchsakkutriebwagen AT1, umgebaut aus 3achs. Abteilwagen n. Blatt I18 von 1890, nochmal vorstellen. Siehe auch Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Das Problem der Mittelachse habe ich wie folgt gelöst.

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    Die Achse ist als Hohlachse ausgeführt. Achse ein 15X1,5 Rohr, welches bei der Räderaufnahme auf 14mm abgedreht ist (Räder von WEF). Damit wird eine Radverschiebung zur Achsmitte hin verhindert. An den Enden der Achse befindet sich je ein Bronzegleitlager und ein Dichtring, womit die Achse auf einer starren 8mm Welle drehbar und seitenverschieblich laufen kann. Heute würde ich hierfür Kunststofflager von Igus nehmen, welches auch ölfrei laufen kann.

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    Hier ein Blick auf die eingebaute Achse. Der Rahmen ist als Kompromißlösung wegen der engen Radien etwas breiter gehalten, so daß die Achse je 10mm Spiel zu jeder Seite (also gesamt 20mm) hat. Die Achse ist auch nur mit max. 10Kg Belastung abgefedert, wobei die Endachsen die Haupttraglast tragen. Beim Vorbild ist die Mittelachse auch schwächer abgefedert, da Diese nur den Wagen gegen Durchbiegen abstützen soll. Woanders werden Sprengwerke hierfür verwendet.

    In Schackendorf, Klein-Vollbüttel und Braunschweig ist der Wagen bisher problemlos gelaufen, was ich als Erfolg ansehen darf.

    Gruß Gerd

    pr. AT1 in Betrieb, würt. Kittel DTW im Bau

    Einmal editiert, zuletzt von gerd23029 ()

  • Hallo zusammen!

    Nun hab ich auch die aktuelle Querschnittszeichnung der Mittelachse für Interressenten wieder gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

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    Die Hohlachse (blau) ist ein gezogenes 15X1,5 Stahlrohr, welches zur Aufnahme des Räder an den Enden auf 14 mm abgedreht wurde. Die Räder (WEF) mit Loctite 648 aufgesetzt. Von innen wurde die Achse mit 12mm durchgereiben. Dann wurde eine auf 12,1mm Außendurchmesser abgedrehte RG7 Bronzebuchse (gelb) mittels einer Gewindestange in die Achse eingezogen und anschließend für die Festwelle (grün) auf 8mm (Edelstahl) aufgerieben. Dichtringe von Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Damit ist eine Achsschierung problemlos möglich.

    Heute würde ich Kunststoffgleitlager von Igus; Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. für eine 10mm Festachse nehmen.

    Diese Ausführung ist nur leicht (max ~10Kg) belastbar und dient nur der Vorbiltreue. Die Hauptlast müssen die Endachsen tragen, wie beim Vorbild.

    Gruß Gerd

    pr. AT1 in Betrieb, würt. Kittel DTW im Bau

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