V 60

  • Ich möchte hier unser neues Bauprojekt vorstellen die V60.
    Angefangen haben wir im 5“ Modellbau vor gut 16 Jahren mit der BR 64 danach kamen ein paar Güterwagen und als letztes Projekt die Englische Maid of Kent. Warum dann jetzt eine V 60 ?? die Antwort ist ganz einfach. Wir wollen Eine Lok die man im Wohnwagen mit in denn Urlaub nehmen kann die dann sofort betriebsbereit ist und keine weitern Betriebsmittel benötigt (Kohle usw.) Die V 60 sieht durch ihr Gestänge und angetriebene Blindwelle ansprechend aus ist relativ Kompakt und nicht zu schwer, also das ideale Modell.


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    Gezeichnet habe ich die V60 mit einem CAD Programm und auch gleich die DXF Dateien zu Laserschneiden erzeugt.
    Die ersten Teile habe ich jetzt vom Laserschneider bekommen, also es kann los gehen.


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  • Das CAD-Modell sieht nach einer sehr soliden Grundlage aus nach der man bestimmt gut arbeiten kann. Ich bin auf die nächsten Baufortschritte gespannt.


    Aber ich habe eine Frage, momentan bin ich dabei einen Modellverbrennungsmotor zu entwerfen (Die Konstruktion ist abgeschlossen, es fehlen nur noch das einfügen aller Normteile, das erstellen aller Zeichnungen und natürlich das bauen). Mich interessiert es sehr, ob der Motor auch in eine 5“-Lok, dieser oder ähnlicher Bauart passen würde. Das ursprüngliche Konzept für den Motor war für ein 1:10 Kettenfahrzeug aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gedacht. Bei dem jetzigen Motor handelt es sich um einen V6 mit rechnerisch ausreichender Leistung.
    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass du bereit wärst mir eine Kopie deiner V60 zur Verfügung zu stellen. Deswegen meine Frage ob du bereit wärst, wenn ich dir ein CAD-Modell meines Motors zukommen ließe, ob du schauen kannst ob man den sinnvoll montieren kann.


    gruß Stefan

  • Hallo zusammen das klingt sehr interessant ich habe mich mit der Frage auch befasst da ich auch noch eine V60 im Rohbau habe ( ist scheinbar jetzt Trend ;-) wobei HR gerade mit seiner V60 den Benchmark legt , verdammt hohe Latte, was ich gesehen habe Superlok.. )
    Ein V6 klingt gut aber wieviel Hubraum hat der und welche Drehzahlbereiche bedient er?
    Wie wird gekühlt... by the way in einer 1:11 V 60 ist kaum Platz...leider.
    Stell doch mal ein Bild deines Motorplanes hier ein, würde mich sehr interessieren. ( besonders für meine V160 im bau )
    Danke und Grüße
    Andreas

  • Hallo,


    Verbrennungsmotoren gibt es schon als 3 und 6 Zylinder. Hier mal der 3 Zylinder auf eine Fahrgestell angelehnt an ein V20. Der zieht auch ordentlich was weg. Ich hatte bei YouTube vor mehren Jahren den Fahrversuch mit dem 6 Zylinder und 4 Bghw von D. Haeger reingesetzt.


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    Gruß Wolfgang

  • Hallo,


    nun habe ich die Bilder vom 6 Zylinder gefunden, ich möchte diese euch nicht vorenthalten. Die Lok wird mit einem, über Freiläufe, stufenlosen Getriebe angetrieben.


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    Das ganze ist auf einen Fahrgestell einer V36 in 1:11 glaube ich, ansonsten ist es 1:10


    Gruß Wolfgang

  • Hallo Stefan,



    die Idee einen Mehrzylinder Verbrennungsmotor in die V60 einzubauen ist schon sehr verlockend. Wie man ja in denn vorherigen Beiträgen sehen kann ist das ja auch schon erfolgreich bei anderen Lok Typen umgesetzt worden. Da ich leider selbst noch keinen Verbrennungsmotor gebaut habe
    und und auch keine großen Erfahrungswerte über Modellmotoren habe werde ich das selbst wohl nicht machen können. Ich will dir gerne Helfen denn Motor in die V60 zu bekommen das wird
    ganz sicher ein interessantes Modell. Wenn du mal auf meine Homepage schaust kannst du dir mal ein Bild machen was wir schon so in der Vergangenheit gebaut haben. Zur V60 habe ich auf
    meiner Hompage noch nichts geschrieben da ich mit der Konstruktion der Aufbauten noch nicht ganz fertig bin und immer noch Überlege wie ich die Aufbauten fertigen werde.
    Ich werde weiterhin die nächsten Schritte dokumentieren.


    Gruß Thorsten

  • Hallo,



    deine Homepage kam mir auf einmal sehr bekannt vor. Die Projekte sind allesamt sehr interessant.


    Ich habe auf Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. die Hülle meines Motors in verschiedenen Dateiformaten Hochgeladen. Nach eine kostenfreien Registrierung kann man sich die Dateien laden. Mein E-Mail Provider und das Forum mögen so große Dateianhänge i-wie nicht. :S


    Für alle die kein entsprechendes Zeichenprogramm haben, hänge ich hier noch ein PDF meines ersten Entwurfs der Übersichtszeichnung mit an. Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.
    Aber nach kurzer Überlegung wird der Motor in seiner jetzigen Bauform wohl nicht in eine V60 passen.



    Ich will noch kurz auf die Eckdaten des Motors eingehen;


    - Hubraum ~ 37,4 ccm
    - Theoretische Leistung bei 6.000 U/min ~ 1,87 PS oder ~ 1,38 KW
    - Wassergekühlt (noch mit externer Pumpe) und mit Glühkerzenzündung bestückt.
    - Drehzahlbereich; wegen der Glühkerzenzündung wird die Leerlaufdrehzahl recht hoch sein. Ich rechne mit etwa 2.000 U/min bis 4.000 U/min. Maximale Dauerleistung könnte bei vllt. 15.000 U/min liegen
    - Gewicht und grobe Abmaße kann man aus dem PDF entnehmen


    gruß Stefan

  • Hallo Stefan


    Die Idee mit dem Verbrennungsmotor hat hier ja richtig was los getreten ;-). Ich habe das 3D-Modell von deinem Motor her runter geladen und auch gleich mal in die V 60 eingesetzt.
    Das wird in der Breite ganz schön eng, wäre aber sicher hin zu bekommen. Ich habe noch ein Bild von meiner Antriebsversion gemacht. Geplant ist ein 500W E-Motor da habe ich immer ausreichend Leistung.


    Gruß Thorsten


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  • Puffer und Zughaken


    Angefangen haben wir jetzt erst einmal mit Kleinkram. Die Puffer haben wir selbst gebaut, wir es schon bei denn Güterwagen gemacht haben. Im Gehäuse befindet sich eine Druckfeder mit leichter Vorspannung. Damit der Puffer nicht herausfällt, geht vom Puffer aus eine Stange bis durch denn Gehäuseboden und ist dann mit einer Selbstsichernden Mutter verschraubt.


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    Die Rohlinge der Zughaken sind ebenfalls gelasert. Damit man nach dem Einhängen des Bügels durch drehen der Spindel, welche mit gegenläufigem Rundgewinde versehen ist, die Kupplung verkürzt. Haben wir uns Linksgewinde Schneideisen besorgt, um die Spindel selbst bauen zu können.


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    Gruß Thorsten

  • Hi Hinrich,


    Außen :
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    Innen:
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    Über Qualität kann ich nichts sagen, hab weder das Eine , noch dass Andere verwendet.


    Gruß
    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Moin zusammen,


    deswegen ja meine Frage an Thorsten, mir war bisher nur Baer bekannt, und die haben es ( auch ) erst ab 8 mm.
    4 mm Steigung ist doch etwas heftig für unsere Massstäbe...

    Gruss
    Hinrich


    Wie soll ich wissen was ich denke bevor ich höre was ich sage ?(

  • Moin Thorsten,


    Du musst Dich für nichts entschuldigen!


    Aber dieses Forum lebt eben auch vom Austausch von Erfahrungen dazu gehört meines Erachtens auch die Nennung von Bezugsquellen, die " üblichen Verdächtigen " kennen alle, manchmal gibt es trotz Netz aber immer noch Geheimtipps.


    Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach M 4 und M5 Rundgewinde, ich trauere heute noch dem Werkzeugschleifer meines ehemaligen Arbeitgebers nach, der hätte sowas aus dem Vollen geschliffen.

    Gruss
    Hinrich


    Wie soll ich wissen was ich denke bevor ich höre was ich sage ?(

  • Rahmen


    Für denn Rahmen haben wir zuerst die Achslagerführungen aus Messing gefräst wo bei auf der Innenseite noch 2mm Material stehen blieb. Die Achslagerführungen wurden dann auf Rahmenwangen genietet. Beide Rahmenwangen wurden dann zusammen auf der Fräse ausgerichtet und vorne beginnen wurden dann alle Achslagerführungen angefahren und auf Maß abgefräst. So ist gewährleistet das alle Achslagerführungen parallel zu einander sind und später die Achsabstände auch stimmen.


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    Gruß Thorsten