Playmobil Diesellok 403 auf 5 Zoll

  • Hallo ins Forum,


    ich bin neu hier im Forum und auch unter den 5 Zoll Bahnern.


    Die letzten 35 Jahre galt mein Interessen dem Lkw-Modellbau (1 : 16 und 1 : 8), der Modelleisenbahn (Spur N) und nicht zuletzt seit einigen Jahren (wieder) meiner Playmobilsammlung (alle Zugsets und Waggons seit 1980 bis heute; auch die aus Amerika).


    So kommt man auf die Idee einen Playmobil Zug auf 5 Zoll Gleise zu stellen, damit auch meine Kinder mitfahren können - was sie ja vom Lkw im Maßstab 1 : 8 schon gewohnt sind.


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    Tja und wie das so ist, wenn man auf grüner Wiese beginnt, kommen zig Fragen und Ideen und wer könnte mir da nicht besser helfen, als ihr...


    Also los geht's und viele Grüße aus Augsburg (mit der Mini-Bahn Augsburg wo ich vielleicht bei Gelegenheit eine Runde drehen darf)


    Markus

  • Hallo Markus,


    willkommen im Forum.


    Willst du die Playmobil-Lok eins zu eins übernehmen, sprich Nachbauen?


    Gruß,


    chris69

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    Manche Leute kaufen Dinge, die sie nicht brauchen, mit Geld, das sie nicht haben um Leute zu imponieren, die sie nicht mögen.

  • Guten Abend chris69,


    ja, ich habe mir tatsächlich die Lok aus dem aktuellsten Zugset von Playmobil herausgesucht, um diese "einfach nur zu vergrößern".


    Und da fangen auch schon die "Probleme" an.
    Der Faktor liegt irgendwo zwischen 2,5 und 2,8.


    Bei 2,5 hier die Eckdaten der 5 Zoll Version
    Länge über Puffer 72 cm
    Breite über alles 27 cm
    Höhe 37 cm
    Abstand Achsen 32 cm


    Bei 2,8 entsprechend
    Länge 80 cm
    Breite 30 cm
    Höhe 41 cm
    Abstand Achsen 36 cm


    Für mich klingt der Faktor 2,5 gefälliger. Aber dann kommt der Lkw ins Spiel. Falls dieser mal auf die Bahn verladen werden soll, wird eventuell die Breite des Aufliegers zum Knackpunkt - dieser ist 30 cm breit. Spricht also eher für den Faktor 2,8.


    Oder man sieht einfach darüber hinweg, schließlich ist die Lok ja auch keine "echte". :whistling:


    Viele Grüße


    Markus

  • Ich habe auch schon ein wenig im CAD vorgearbeitet; Faktor 2,5.


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    Die Achsen kommen von Knupfer und der 24 V Motor mit Planetengetriebe aus einem Akkuschrauber.
    Als Energiequelle könnte für den Anfang eine AGM mit 12V und 24Ah dienen.
    Da dürften dann so 400 bis 500 Umdrehungen "übrig" bleiben.


    Sowohl die Größe der Werkstatt als auch die Ausstattung mit Maschinen hält sich sehr in Grenzen - leider.
    Für die Version 1 ist die Idee den Rahmen aus Metall und den Aufbau aus Holz zu fertigen.

  • Hallo,


    nimm lieber einen Motor von Mat-Con ( Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.), ob ein Motor aus einem Akkuschraube auf Dauer der Belastung gewachsen ist möchte ich bezweifeln. Eine Playmobil-Lok in 1:11 gab´s glaube ich bis jetzt noch nicht. Die Puristen werden die Nase rümpfen, aber so what? 8)


    Gruß,


    chris69

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  • Hallo Chris,
    dir muss dein Vorhaben gefallen, alles andere ist unwichtig. Es gab auch schon Loks und Wagen deren Aufbauten aus LEGO-Bausteinen bestand.
    Du solltest bei deinem Vorhaben folgendes Beachten:
    5-Zoll ist bei Normalspur Maßstab 1:11,3, wird auch oft mit 1:11 gerechnet, es gibt auch 1:10, was aber eigentlich dann eine Spurweite von 144mm wäre. Passend zu deinen 1:8-LKWs müsstest du die Lok für 7,25-Zoll bauen (184mm-Spurweite) oder als Schmalspur Mittelpufferlok auf Meterspur = 1:8, also wieder passend zu deinen LKWs, fahren auf 5-Zoll Gleisen.
    Wichtig ist, dass du dich bei den Puffern an die Norm hälst, 5-Zoll-Normalspur: Mitte-Mitte 159mm und 96mm über Schiene. Die normierten Maße findest du auf der Seite des DBC-D unter Normen&Standards.
    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.
    Volker

  • Hallo Chris,


    ich habe noch einen 24V von Mat-Con hier. Ich werde umplanen und dann doch diesen verwenden.
    Dann brauche ich aber eine weitere Untersetzung.
    Und dann fahr ich eben doch mit 24 Volt.


    Und Norbert hat recht.
    Ich bin es quasi gewohnt "nicht für voll" genommen zu werden. Wer bastelt schon an über zwei Meter langen Lkws rum, verbiegt tagelang Messingringe um Schneeketten für Modellradlader zu fertigen oder hat den Keller voller Playmobil - mal von den ganzen Zügen abgesehen.


    Also Augen zu und durch!


    Grüße Markus

  • Hallo Volker,


    das mit den Maßstäben habe ich im "Blick" und es wird wohl auf einen Kompromiss rauslaufen. Für 7 Zoll fehlt mir dann doch der Platz.
    Die Normen habe ich in meiner CAD-Zeichnung bereits berücksichtigt und bin vom "Original" abgewichen...


    Das wird!


    Markus

  • Hallo,


    das einem die Meinungen andere wurscht sein kann sehe ich genauso, man baut ja schließlich für sich und nicht für die. Aber Markus kann sich schon mal mental auf ein paar dumme Sprüche einstellen. Die Lego-Lok kam damals auch nicht überall gut an, ich persönlich fand die Idee und Umsetzung super. Zu denn Normen hat Volker schon das wesentliche gesagt, wenn du dich daran hälst gibt es auch in Zukunft keine Probleme wenn du evtl. noch Güterwagen etc. bauen willst.


    Von Mat-con gibt es auch eine Getriebemotor mit der richten Drehzahl:


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    Leider im Moment nicht verfügbar, aber das ist ja kein Dauerzustand.


    Gruß,


    chris69

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  • Hallo Markus


    Das mit der Entscheidung für 5 Zoll will in Ruhe überdacht sein.
    Wo Platz für einen zwei Meter langen LKW ist, sollte doch auch Platz für eine zwei Meter lange Lok sein......


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. Seit dem letzten Forum Update erreichen PN mich nicht mehr, alle Nachrichten entweder öffentlich als Beitrag oder über thomas.adler@dbc-d.de

  • Hi Markus,


    ich bin letztes Jahr zum Treffen in Vollbüttel mit einem Wannentender-Schneepflug vor meiner 55er aufgetaucht. Exoten beleben das Bild. Es gibt eh schon ziemlich viele KÖF und BR 64....


    Viele Grüße


    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.

  • Hallo Arnold,
    wie ich ja schon schrieb,
    wenn passend zu seinen LKWs in 1:8 dann entweder 7,25-Zoll Normalspur, die CAD-Darstellung zeigt ja eine Normalspurlok oder aber 1:8 auf 5-Zoll Gleisen, das ist dann Schmalspur (1m), wie auch das Playmobil-Vorbild.
    Die 45mm-Spur (LGB) ist ja Meterspur. Wenn also das Playmobil-Model mit 2,81 vergrößert wird, dann wäre es eine passende Schmalspurlok zu seinen LKWs.
    Volker

  • Tach Markus,


    ja, es gibt auch hier Typen die LKW´s bauen ... allerdings mit Dampf betrieben und im Maßstab 1:3 bis 1:4 ...
    Du bist also nicht allein ...
    Je kreativer je besser ... die Nietenzähler werden das wieder als den Untergang des Modellbaus werten ... erlaubt ist was gefällt.


    Thomas:
    aus Erfahrung kann ich sagen, das es ein gewaltiger Unterschied ist, ob du eine Lok von 2m Länge am Stück transportieren willst,
    oder eine LKW mit einer Gesamtlänge von 2m.
    Den Auflieger kannst du hinter der Zugmaschine trennen ...


    Mein aktuelles LKW Bauprojekt bekomme ich nur durch Rahmenteilung aus dem Keller heraus.
    Das kannste mit einer zB. Br96 nicht machen.


    Gruß Bucki

  • Hallo zusammen,


    also ich bin von dieser Idee begeistert. :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:
    Man muss das mal von der Kinderseite aus sehen. :
    "Papa schau mal die hab ich doch zu Hause. Kann ich sowas auch haben?"
    Ich gehe davon aus das es ein richtig erzogenes Kind ist! :D


    Es gibt keine bessere Werbung als sowas. Du lockst keinen Familienvater mit kleinen Kindern und dann einer Dampflok in den Verein. :thumbup:


    Also Markus, Hut ab vor deiner Idee, hör auf die Ratschläge und bewerte welche du umsetzen möchtest oder kannst.
    Ich freue mich über jeden der was eigenes baut und jeder denkt sich was bei seinem Projekt. Lass dir diese Gedanken nicht nehmen. ^^


    Gruß an Alle


    HD

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    Lasst uns zusammenhalten, denn es soll ewig gedampft werden! ;)

  • Hallo Markus
    Vielleicht können die Bockerlbahner dir ja auch helfen. Hans Schröcker von den bockerlbahner hilft dir bestimmt auch gerne.
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    Grüße Ingo

    Egal was du bei der Feldbahn baust es gab es bestimmt im Orignal.

  • Guten Abend,


    vielen Dank für die vielen Antworten, Ideen und das "Mutmachen".


    Hier eine Zusammenfassung meiner bisherigen Erkenntnisse.


    Ich bleibe vorerst bei 5 Zoll. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben und vielleicht gibt es ja auch später noch eine "größere" Lok.


    Zum Thema Normalspur oder Schmalspur.
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    Das Vorbild ist, wie auch die CAD-Zeichnung eine Normalspur. Geht man davon aus, dass Playmobil im "Maßstab" 1 : 22,5 gehalten ist :/ , dann kommt für meinen Lkw der Faktor 2,8 in Frage.
    Ich werde neue Pläne malen, wo ich etwas mogle und den Faktor 2,5 bis 2,8 mische.
    Die Länge und Höhe lasse ich eher bei 2,5 und die Breite tendiert zu 2,8.
    Mal sehen, wie das in 3D aussieht.


    Ansonsten suche ich alles im Keller, was so brauchbar ist. 2 x 12V AGM, Laderegler, Spannungswandler, Mat-Con-Motor, ...


    Hier noch zur Ergänzung mal die Daten zum Lkw.
    Zugmaschine 2-Achs Scania 143T
    Länge 80 cm, Breite 30 cm, Höhe 40 cm
    3-Achs Auflieger
    Länge 160 cm, Breite 30 cm, Höhe 22 cm
    Es gibt noch ein 2-Achs Dolly mit 50 cm, um aus der Sattelzugmaschine eine Zugmaschine zu machen und den Auflieger als Anhänger zu verwenden.


    Und ich habe einen riesigen Respekt vor allen, die noch größer bauen. Ich weiß, was es heißt den Passat für eine Woche Urlaub mit drei Kindern zu packen und der Lkw muss aber auch noch mit. Und jedes Mal Urlaub mit Anhänger ist auch so eine Sache - außer es ist ein Wohnwagen. Da wäre dann zwar Platz, aber irgendwann schlägt das zulässige Gespanngesamtgewicht zu.


    Danke soweit und bitte nicht aufhören mit den Ideen und Anregungen.


    Viele Grüße


    Markus

  • Übrigens habe ich mir auch schon Gedanken zur Steuerung der Playmobil Lok gemacht.
    Das Original fährt mit einer 2,4 Ghz Steuerung.
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    Die Steuerung sieht nicht mehr so "einfach" aus, wie die alte und liegt auch nicht mehr so gut in der Kinderhand, ist aber dafür natürlich nicht mehr störungsanfällig. Und es muss kein Quarz gewechselt werden...


    Da war die "alte" schon authentisch.
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    Ich habe den Plan, alt und neu zu kombinieren. Das alte Gehäuse und neue Technik. Man nehme einen Arduino, ein 2,4 Ghz Modul ein Poti und LED.
    Ein paar Kabel und Zeilen Quellcode und fertig ist der Handsender.


    In die Lok kommt dann der Empfänger - bestehend aus einem größeren Arduino und unendlich vielen Möglichkeiten. GPS, Geschwindigkeitsmessung per Hallsensor. Spannungsüberwachung, Beleuchtungssteuerung, ... Und es kann auch alles an den Sender zurück gemeldet werden (eine größere Version mit Display) oder per Blauzahn aufs Handy oder oder oder.


    Bei dem Projekt ist alles mit dabei. Metall, Holz, Elektrik, Elektronik, Programierung, ...
    Und da sage noch einer unser Hobby sei eintönig oder gar langweilig!


    Grüße, Markus.