Playmobil Diesellok 403 auf 5 Zoll

  • Mal eine Frage ins Forum,
    weil die Suche viel findet, ich viel gelesen habe, aber nie das richtige. :S
    Oder doch einfach falsch gesucht habe.


    Gibt es für Spur 5 eine Art Tabelle bezüglich Kurvenradien, Achsständen und Laufdurchmesser?
    Sei es rechnerisch oder aus der Praxis?


    In meinem konkreten Fall, was wäre bei 90 mm Laufdurchmesser und einem Achsstand von 32 cm der "kleinste fahrbare" Radius?
    Und wie wirkt sich ein längerer Achstand von 36 cm aus?


    Mein verfügbares Platzangebot ist sehr beschränkt - es wird wenn überhaupt "nur" ein U um das Haus und ein paar Weichen, um die Lok wieder nach vorne zu setzen.


    Aber der Bahnpark Augsburg ist nicht weit - und da liegen Gleise...


    Danke schon mal für hilfreiche Antworten, Markus

  • Hallo Wolfgang,
    das hatte ich schon gefunden. :thumbsup:
    Da lese ich aber nur für Hauptbahnen die 12 Meter und Nebenbahnen eben 6 Meter als Radius.


    Ich hatte auf was gehofft wie:
    "mit deinen 36 cm kommst du auch um eine Kurve mit 4 Meter Radius - langsam, aber es geht" oder
    "mit dem 90 mm Laufdurchmesser brauchst du bei 36 cm Achstand mindestens 5,5 Meter"


    Danke dennoch
    Markus


    Und für alle die jetzt gerade nach Augsburg wollen - bleibt daheim - hier schüttet es, was geht...
    Und räumt die Außenanlagen bevor diese geflutet werden!

  • Hallo,


    auf denn meisten Anlagen ist der kleinste Radius 8 Meter, da kommst du mit einem Achsstand von 32, bzw. 36 gut durch. Der Durchmesser des Rades hat darauf keinen Einfluss.


    Gruß,


    chris69

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  • Hsllo Ihr,


    Radien sind nicht das große Problem. Ich habe 5m minimalen Radius mit 2mm Spurerweiterung. Da geht auch die 55 ohne Klemmen durch. Zweiachser sind da noch toleranter.


    Viele Grüße


    Holger

    Fueled by coffee, powered by steam.


  • Ich bin es quasi gewohnt "nicht für voll" genommen zu werden. Wer bastelt schon an über zwei Meter langen Lkws rum, verbiegt tagelang Messingringe um Schneeketten für Modellradlader zu fertigen oder hat den Keller voller Playmobil - mal von den ganzen Zügen abgesehen.


    Also Augen zu und durch!


    Grüße Markus

    Hallo Markus,


    Du bist nicht alleine. Ich baue neben meinen Loks seit Jahren an einem Lkw Dodge WC-63 in 1:6 und mein Keller steht voller Panzer in 1:6. Der Bastlerirsinn ist also real. Andere bauen jahrzehntelang an einer 01er Dampflok und bekommen sie zu Lebzeiten nicht fertig.
    Du hast recht: "Augen zu und durch!"
    Ich finde es cool, eine Playmobil-Lok auf 5 Zoll zu stellen. Bei uns im Club fährt ein Unimog von Wedico in 1:14,5 auf 5 Zoll und "zieht", einen Waggon (Bedienwagen mit dem Antrieb) hinter sich her.

    Viele Grüße,


    Harald
    ________________________________________________


    "Sicheres Auftreten trotz vollkommener Ahnungslosigkeit."

  • Guten Morgen,
    vielen Dank für die Radien - das hilft schon mal weiter... Und mein U wird im Garten seinen Platz finden. ^^


    Gestern habe ich mich ans CAD gesetzt, um die Lok mit Faktor 2,8 zu "malen".
    Und irgendwie wollte das Verhältnis der Höhen von Motor und Fahrerkabine einfach nicht stimmen. Zig mal korrigiert und den Fehler im CAD gesucht.
    Dann nochmal am "Original" nachgemessen - und da war der Zentimeter gefunden, der beim ersten Messen zuviel war. ;(
    Heute Abend wird weitergezeichnet und ich lasse euch das Ergebnis sehen...
    Schönen Freitag
    Markus

  • Servus KLICKYLAND,


    Proberunden auf der Mini-Bahn-Augsburg sollten denk ich kein Problem sein.
    Bin dort der "Technische-Leiter" kümmere mich also um Reparaturen jeder Art an Fahrzeugen und Gleisanlage.
    Bei Fragen und sonstigem einfach Pn.



    Schönen Abend noch
    BW MX

  • Guten Morgen,


    danke BW MX für das Angebot - ich werde auf jeden Fall darauf zurück kommen, sobald was "rollt".


    Hier noch das Ergebnis von gestern. Sieht jetzt deutlich besser aus. Was doch so ein Zentimeter ausmacht...
    Respekt an Alle, die hier CAD-Zeichnungen vom feinsten einstellen. Ich ziehe den Hut vor euch.
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    Auch mit Liegeprobe für die beiden Batterien. Das sind AGM und daher sollte legen kein Problem sein.


    Ein schönes, bastel-reiches Wochenende an alle,
    Markus

  • Hallo,
    ich möchte euch das Ergebnis vom Wochenende nicht vorenthalten.
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    Ich habe noch Knöpfe für Hupe, Licht und evt. Motorgeräusch oder so ergänzt.
    Gestern habe ich mit der Verkabelung begonnen. Jetzt sieht es nicht mehr so "aufgeräumt" aus.
    Unter der braunen Abdeckung, wo sich sonst der Quarz befindet, habe ich eine USB-Buchse eingebaut; so kann ich das Programm ändern oder prüfen, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen.
    Und die rote LED wurde gegen eine RGB-LED getauscht; jetzt kann eine Status über die Farbe angezeigt werden.
    Viele Grüße
    Markus

  • Hallo,
    ich habe viel im Keller ausgegraben und das ein oder andere brauchbare gefunden.
    Dann mal los...
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    Hier mal die Überlegung zum Antrieb.
    Ich habe noch einen UNITE MY1016 ZY1016 280W 24V DC im Bestand. Der macht 2.750 U/min.
    Auf die Welle ein 8er Kettenrad und weiter auf 20 Zähne auf der 10 mm Stahlwelle in Flanschlagern laufend.
    Von da aus jeweils mit 8 Zähnen auf die Achsen mit 13 Zähnen. Das sollte für eine brauchbare Untersetzung reichen.
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    Der Plan sieht weiter vor, den Motor zwischen den Rahmen zu setzen um dann mit der 28 mm Bodenplatte der Lok alles "unterflur" untergebracht zu haben.


    Aktuell bearbeite ich die beiden U-Profile für den Rahmen und die Bohlen sowie die vier Eckverbinder. Zusammengehalten wird das von M4-Schrauben.


    Spricht soweit etwas gegen meine Ideen?


    Danke für eure Hilfe
    Markus

  • Guten Abend,
    nach ein paar Stunden Sägen und Feilen hier die ersten Teile für den Rahmen.
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    Für meine Lkw war es wichtig mit auf das Gewicht zu achten und daher kommt als Werkstoff hauptsächlich Aluminium zum Einsatz.
    Ich musste jetzt feststellen, das die Arbeit mit Stahl zwar genauso viel Spaß macht, aber alles etwas länger dauert.


    Eine gute Nacht

  • Moin Wolfgang,


    überlege doch bitte, wie Du verhindern kannst, dass sich das Antriebsgestell "verwindet" und zum Rhombus wird, wenn Du dem Motor "mal so richtig was zu tun gibst". Bei Lkws sind in den Ecken des Rahmens aus dem Grund Knotenbleche eingebaut. In den englischen Originalplänen der Sweet Pea, an deren Umsetzung ins "metrische Imperium" und Entstehung Chris uns gerade teilhaben lässt, wird das mittels zweier Bleche gelöst, die sowohl mit beiden Rahmenwangen als auch mit der nächstliegenden Pufferbohle verbunden sind.


    Grüße Dietrich

    Feinblechner können machen aus feinen Blechen feine Sachen.

  • Hallo Markus,
    zum einen unbedingt die Rahmenwangen gegen Verwinden sichern, entweder Dampfspielers Vorschlag oder durch ausreichendes Verschrauben mit der Bodenplatte. Auf deiner Zeichnung das 8er Zahnrad auf der Zwischenwelle drehen sonst klemmt die Kette zur linken Achse, dabei wirst du dann auch das 20er-Zahnrad sowie den Motor nach oben verschieben müssen. Wenn die Achsen gefedert sind wirst du möglicherweise nicht ohne gefederten Kettenspanner auskommen. hängt vom Federweg und Kettentyp ab. Motor so einbauen, dass du ihn verschieben kannst (Langlöcher) da sich auch die Motorkette bei Betrieb längt oder ebenfalls einen Kettenspanner vorsehen.
    Volker

  • Hallo,


    beim Lokbau geht auch um´s Gewicht, aber in die andere Richtung. Die Lok sollte fahrbereit mindestens 33 kg wiegen, da die Zugkraft im wesentlichen vom Reibungsgewicht abhängt.


    Gruß,


    chris69

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  • Hallo Volker,
    danke für den Hinweis mit dem 8er Kettenrad - wurde umgehend gedreht. So weit rutscht der Motor jetzt gar nicht nach oben (rechts), da ich jetzt das 20er auch gedreht habe. Aber letztendlich zeigt sich alles bei einer "Stellprobe".
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    Danke Dietrich und dir auch wegen dem verwinden des Rahmens. Der Rahmen wird "ausreichend" mit der Bodenplatte (28 mm) der Lok verschraubt und dadurch hoffentlich genügend gesichert. Übrigens, Dietrich, den Begriff "Rhombus" für die Raute habe ich ja ewig nicht mehr gehört. ;)


    Die Achsen sollen einen minimalen Federweg erhalten (< 5mm); die Kettenspanner zwischen Verteilerwelle und Achse werden dann falls erforderlich nachgerüstet (es muss doch noch Verbesserungspotential bleiben). Ich verwende eine Rollenkette 083.


    Den Hinweis, den Motor verschiebbar zu befestigen, werde ich gleich mit berücksichtigen.


    Sonnige Grüße
    Markus

  • Hallo Norbert,


    sprich die Zwischenwelle soll weiter nach unten - nicht mit Flanschlagern zwischen den Rahmen sondern eher mit Stehlagern unter den Rahmen. Dann werden aus den Stehlagern sogenannte Hängelager. :D


    Ich habe die Zwischenwelle höher geplant, damit das 20er Kettenrad nicht "unten raus schaut". Aber wenn es technisch besser ist, die Wellen annähernd auf gleicher Höhe zu haben - kein Thema...


    Danke
    Markus

  • Moin Markus,


    ein Schutz der Zahnräder von unten sollte auch sein.
    Du willst damit ja nicht jeden Grashalm und Dreck aufsammeln.


    Viele Grüße


    Holger

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  • Hallo,


    als Federung, oder besser gesagt als Dämpfung kann man auch das hier verwenden:


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    Gruß,


    chris69

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