Die Lokführerin mit ihrer E94

  • Hallo,


    diese phantastische Reportage dürfte den meisten hier schon bekannt sein:


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    Der Grund, warum ich daran erinnere, ist eine Bitte: Kann mich vielleicht jemand aufklären, wie das mit der "Stromrechnung" läuft, wenn man eine private E-Lok fährt?


    Dank und Gruß...
    Kristian

  • Moin Moin!


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    Naja, das Trassenpreissystem hat bis auf das Streckenprofil und den daraus resultierenden Stromverbrauch mit der "Stromrechnung" nicht allzu viel zu tun.
    Jede Elektrolok, die auf Gleisen von DB Netz zugelassen ist, hat (inzwischen) einen (fernabfragefähigen) Stromzähler eingebaut (netzzugangsrelevante Ausstattung wie z.B. PZB 90). Bei einer E94 (und anderen Altbau-BR) wird damit logischerweise nur der Stromverbrauch gemessen und durch DB Energie (oder einen alternativen Stromanbieter) so ähnlich wie auch die häusliche Stromrechnung berechnet. Bei Loks mit der Möglichkeit der Energierückspeisung wird auch das mit erfaßt und be- bzw. verrechnet.


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    Wenn Du damit meinst, ein "Museumsstück" und (in D zumindest im Moment) Einzelstück im Planbetrieb am Laufen zu halten: Zustimmung :thumbup: !
    Ansonsten: die Lok hat nicht wirklich viel weniger Leistung als eine moderne Drehstromlok der BR 145. Außerdem "stehen" 6 Achsen einfach besser auf der Schiene 8) . Und auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist zumindest für den Güterzugdienst absolut ausreichend (zumal bei der aktuellen Betriebs"qualität" bei DB Netz). Da die Lok zur Zeit im Auftrag von Rheincargo unterwegs ist, denke ich mal, daß das auch die Verantwortlichen der jeweiligen beauftragenden EVU das auch so sehen... ;)


    Also, genießt den Anblick alter, aber zuverlässiger Technik im täglichen Betrieb (und das unnachahmliche Gefühl, wenn 16 2/3 Hz praktisch ungefiltert in die Erde gehen :thumbup: )!! Ich persönlich hätte absolut nichts dagegen, so ein "Erdbeben" wieder mal live zu erleben.... :rolleyes:


    Micha

    Teddybärchen sei gescheit, probier´s mal mit Gemütlichkeit!

  • Jede Elektrolok, die auf Gleisen von DB Netz zugelassen ist, hat (inzwischen) einen (fernabfragefähigen) Stromzähler eingebaut (netzzugangsrelevante Ausstattung wie z.B. PZB 90).

    Hallo Micha,


    danke für die Erklärung - also doch Stromzähler! Ich dachte mir schon, dass es ohne für rekuperationsfähige Fahrzeuge ungerecht wäre.


    Allgemein frage ich mich aber, ob der mit dem Eintritt konkurrierender Unternehmen in großflächige, von Natur aus "einzellige" Netzsysteme (Bahn, Stromversorgung, Datennetze in Städten u.Ä.) verbundene Aufwand (notwendige Erfassungstechnik, Verwaltungsaufwand, Parallelsysteme) tatsächlich zu niedrigeren Kosten -> Preisen führt.


    Schöne Grüße...
    Kristian

  • Ich würde nie auf die Idee kommen mich negativ über das "Deutsche Krokodil" zu äussern, ganz im Gegenteil, eine solche Maschine in ihrem ureigenen Terrain bewundern zu können, anstatt in einem Museum ist schon was Besonderes,. Die E94 überhaupt noch in Betrieb zusehen erfreut mein Eisenbahnisten - Herz, zumal sie wirklich ein absoluter Schienenklassiker unter den elektrisch angetriebenen Loks ist und noch richtig vom ihrem Lokführer oder wie in dem Fall , ihrer Lokführerin gefahren werden will . Autonomes Fahren auf Schienen wäre ja schon lange technisch machbar , aber noch wird dem Sicherheitsbedürfnis der Passagiere nachgegeben un d ein IT-Techniker zur Überwachung der Funktionen in den Führerstand gesetzt


    Es grüßt ein Freund der historischen Eisenbahn


    Joe