A3_Switcher will be born

  • Hallo Jorge

    Gestatte mir bitte ein paar Kommentare - ich bin sicher, daß Du es mir nicht persönlich nimmst.

    Frage: Wo geht das ZO exakt hin?

    Wenn es in die gemeinsame Zuleitung mit nur einem Rückschlagsventil zu den beiden Zylindern geht, dann wäre es ein reiner Zufall, wenn beide Zylinder gleich versorgt werden. In Deiner ZO-Pumpe ist doch scheinbar noch Platz für eine 2. Pumpe. Wenn Du noch eine Trennwand spendierst, dann kannst Du an den beiden Zuleitungen überprüfen, daß BEIDE Zylinder versorgt werden; und wenn das Niveau in beiden Kammern sich identisch verädert, dann weißt Du auch, daß BEIDE Zylinder GLEICH versorgt werden.

    In der Mitte ist in der Trennwand nur ein Loch für eine durchgehende Achse. Das ZO ist so steif, daß an der Spalte kein ZO auf die andere Seite leckt.

    Die beiden Rückschlagsventile kann man auf ähnliche Weise bauen wie die uralten Schlauchventile von Fahrrädern, nur ist das "Ventil" ein steifes Stück Silikonschlauf - funktionert.


    Johannes

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  • Guten Abend Johannes,


    hier das Bild über die Führung der Ölleitung zum Dampfverteiler. Es gibt also nur eine Leitung mit dem Rückschlagventil:


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    Danke für Deinen Vorschlag, den ich interessant finde. Im Augenblick würde das aber eine ziemliche Neukonstruktion erforderlich machen.

    Da es hier mein Erstlingswerk ist, möchte ich mich im ersten Ansatz nicht allzu weit von dem Original entfernen. Zuerst soll diese Version

    zum Laufen kommen, bevor ich mich an Änderungen heranwage. Ich bin mir im Klaren, daß mit der Zeit sicherlich einige Verbesserungen

    zwangsläufig hinzukommen.


    Gruß


    Jorge

  • Hallo Jorge,


    mach Dir mal keine Sorgen. Bei meiner Simplex habe ich auch nur eine Pumpe und einen zentralen Anschluß.

    Das funktioniert bei mir ohne Probleme seit Jahren.

    Allerdings wenn ich eine Lok bauen sollte würde ich auch eine doppelte Pumpe vorsehen.

    Die Konstruktion ist einfach charmanter.


    Viele Grüße

    Frank

  • Liebe Dampffreunde,


    inzwischen habe ich das Buch von Kozo Hiraoka einmal durchgearbeitet. Es wurden alle Teile gebaut und teilweise lackiert. Der Antrieb wurde mit Druckluft getestet. Jetzt geht es darum die Lok wieder zu zerlegen und den Grundaufbau zu lackieren. Anschließend werden alle Teile, die noch nicht nummeriert sind mit entsprechenden Markierungen versehen, zusammengebaut und alle Verschraubungen dampfdicht verschraubt. Hier habe ich noch einige Bilder aus der Werkstatt mit dem jetzigen Stand der Arbeiten zusammengestellt:


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    Die meiste Arbeit wird sein, das Gestänge sauber nachzuarbeiten, denn da habe ich manchmal noch etwas geschludert.


    Saludos


    Jorge

  • Hallo,


    endlich ist es mir gelungen die Tendergravur fertigzustellen:


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    Den ursprünglich gewünschten Railway-Font mußte ich verwerfen, da einige Stege einfach zu schmal wurden. Als Alternative wurde der Garamont-Font gewält. Dieser konnte mit einem 36°-Stichel mit 1mm Spitze gefräst werden. Der erste Versuch mit einem 0,3mm-Stichel dauerte ewig (6 bis 8 Stunden). Mit dem 1mm Stichel ging es dann in ca. 5 Stunden

    bei 12000 U/min und 200mm/min Vorschub und Zustellung ap = 0,1mm. Hier das Ergebnis:


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    und die andere Seite


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    Im Augenblick bin ich noch unschlüssig, ob die Buchstaben mit Farbe (mit welcher) ausgelegt werden sollten.


    Saludos


    Jorge

  • Hallo Jorge,

    ob die Buchstaben mit Farbe (mit welcher) ausgelegt werden sollten.

    unbedingt ja, das gibt einen schöneren Kontrast.

    Mein Farbvorschlag ist Gold!

    Du hast einiges an der Lok in poliertem Messing, dies kannst Du hier am Tender wieder aufgreifen.

    Mach doch einfach ein schönes Bild und probiere die Farbgebung am Computer aus.

    Mach ich auch oft wenn ich mir nicht sicher bin. Erspart auch die Farbkleckserei.


    Viele Grüße

    Frank

  • Danke für die Anregung, schaut wirklich sehr viel besser aus. Leider habe ich nur ur alte Farbreste in Gold.


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    Es bedarf noch einen passenden Pinsel und eine ruhige Hand.


    Bis Bald


    Jorge

  • Hallo,


    bereits längere Zeit zerbrach ich mir den Kopf, wie die 110kg-Lok von meiner Kellerwerkstatt in den Garten befördert werden kann. Es war ziemlich schnell klar, daß etwas wie ein Kran die Lösung sein müßte. Bei einem Telefongespräch mit Dietrich erwähnte ich mein Problem und prompt kam von ihm das Stichwort "Schiefe Ebene". Nachdem ein großes Paket mit einem Hebegeschirr für Automotoren eingetroffen ist, wurde sofort ein Trockentest ausprobiert. Das Hebegeschirr in Teilen:


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    Die schiefe Ebene ergeben zwei Bohlen auf der Kellertreppe, auf denen der Hubwagen (künftig mit Lok) hochgezogen wird. Wegen des relativ hohen Gesamtgewicht von ca. 160kg kommt noch ein alt bewährter Flaschenzug zum Einsatz:


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    Hier ein Blick vom Garten aus:


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    und


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    Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, um das Umsetzen der Lok auf die Schienen zu bewerkstelligen.


    Bevor es so weit sein wird, muß die Lok noch einen Test unter Dampf im Keller über sich ergehen lassen. Das wird sicherlich noch eine ganze Weile dauern.


    Saludos


    Jorge

  • Hallo Jorge,

    wie wir den die letzte Stufe zur Ebene überbrückt?


    Meine Loks sind alle so lang das sie quer durch die Tür gehen. Ich habe die Lok auf einem Möbelrollbrett stehen und mit einem Sackkarren wird das Rollbrett Stufe für Stufe hochgefahren.

    Die Lok ist mit Schaumgummiunterlagen mit dem Rollbrett und dem Sackkarrenverzurrt, so das das Ganze eine Einheit ist. Zu zweit geht das ganz locker.Einer drückt einer zieht.

    Alleine schaffe ich das bis 50 Kg Lokgewicht. Wichtig ist das die Stufen und die Sackkarren Räder zueinander passen, so daß man auf der Stufe auch mal verschnaufen kann. Bei meiner Dampffeuerwehr werde ich einen elektrischen Zug verwenden,da dort die Räder größer sind und man permanent alles halten muß.


    Das war meine Anregung dazu.


    Gruß Werner

  • Hallo Jorge,


    sicherheitshalber: Denkst Du an den Kippmoment zwischen Anschlag unten am Betonsockel und dem Anschlagpunkt des Flaschenzugs? Die Kraft nach schräg unten teilt sich in eine horizontale und eine vertikale Komponente, und die horizontale wird bemüht sein, den "Hintern" der Giraffe hochzukippen. Da wird wohl ein Gegengwicht von Nöten sein.


    Gruß

    Kristian

  • Hallo Werner und Kristian,


    das war ja nur ein Test. Der Kran wird weiter in den Garten gestellt und mit zwei Erdspießen am hinteren Ende gegen kippen gesichert.

    Die Idee mit dem Sackkarren gefällt mir auch sehr gut. Mein treppenfähiger Sackkarren schafft bis zu 300kg. Damit habe ich meine Fräse in den Keller transportiert. Mein größtes Problem war, wie bringe ich die Lok von der Werkbank auf den Boden. Dazu habe ich den Hubwagen angeschafft. Wenn ich mir eine Halterung für den Sackkarren baue, die die gleiche Höhe hat wie der abgelassene Hubwagen, dann müßte man die Lok nur verschieben, um weiter transportiert zu werden. Ok, besten Dank.


    Jorge

  • Hallo Jorge,


    also das geht auch einfacher ,mit weniger Equipment und sicherer :)


    schau dir mal den Anfang des Videos an, dort siehst du wie wir das Problem gelöst haben.

    Heute ist der Antrieb mit einer E-Winde gelöst, sehr bequem kann man jetzt die 300kg die Treppe hoch ziehen (lassen)....


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    der Vollständigkeit halber hier Teil 2


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    Viele Grüße und danke für den netten Baubericht.


    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

    Einmal editiert, zuletzt von Steamchris ()

  • Hallo Christian,


    vielen Dank für die Videos. Wie Du siehst gibt es viele Möglichkeiten. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meinen Flaschenzug. Damit habe ich schon viele große Antennen auf meinem Dach aufgebaut. Sicherheit geht immer vor. Im Augenblick ist meine Tendenz doch den Sackkarren zu bevorzugen. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.


    Gruß


    Jorge

  • Hallo,


    endlich konnte ich meine Lok von der Werkstatt in einen anderen größeren Raum transportieren, um sie langsam echtdampftauglich zu machen. Dazu wird alles zerlegt und die

    noch vorhandenen Schwachstellen nachgearbeitet und Schritt für Schritt mit allen Dichtungen wieder soweit zusammengebaut, daß mit dem noch separaten Kessel Dampf auf das

    Getriebe gegeben werden kann.

    Nicht nur für den Transport, sondern auch für Arbeiten an der Unterseite, wird die Lok in einen Oktaeder eingespannt, so wie es hier im Forum auch gezeigt wurde:


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    Mit dem Hubwagen ist es ein Kinderspiel, die Lok auf Tischhöhe zu hieven:


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    Jetzt kann es an die Arbeit gehen:


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    Der Tender kommt später nach.


    Sludos


    Jorge

  • Guten Morgen,


    jetzt ist auch die Beschriftung fertiggestellt. Das Problem war die Auslegung der Schrift mit Goldfarbe. Letzt endlich wurde die Farbe mit einer Spritze mit dünner Kanülle aufgetragen und mit einem ganz feinen Pinsel so verteilt, daß die Farbe mit Hilfe der Kapilarwirkung sich in die Ecken verteilte.


    Hier das Ergebnis:


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    und


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    Gruß


    Jorge

  • Jorge,


    sieht nett aus, bleibt die Stange zwischen Gegenkurbel und Schwinge so wie sie ist?


    Grüße

    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Hier noch ein Nachtrag, da es ziemlich lange gedauert hat bis das Farbauslegen der Buchstaben so einigermaßen geklappt hat. Zweimal wurden die Teile abgebeizt bis sie herzeigbar waren. Ganz habe ich es nicht geschafft. Hier die Hilfsmittel:


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    Die Auslegefarbe ist "Mr.Metalcolor" Nr. 217 gold. Verwendet man sie aus dem Glas, dann wird der Auftrag ungleichmäßig und man sieht die Pinselstriche, da sie einfach zu schnell trocknet. Zur Verdünnung wurde anschließend "Mr.Retardermild" verwendet. Wichtig sind auch feine Pinsel von Revell. Die Stärken 5/0, 00,

    2, und 5. Der Auftrag der Farbe mit Pinsel war immer ein Desaster. Erst das Aufbringen der verdünnten Farbe mit der medizinischen Spritze und anschließendes vorsichtiges Verteilen mit dem feinsten Pinsel führte zum gewünschten Ergebnis. Dabei war es wichtig, daß man mit dem Pinsel nur den Anstoß zum Verteilen mit Hilfe der Kapilarwirkung unterstüzte. Man muß schon etwas Üben, um möglichst wenig Spritzer zu verursachen. Mit der feinen Spitze der Kanülle kommt es immer wieder vor, daß man zittert und mit der Spitze auf das Material stößt. Und schon spritzt es. Jedenfalls beim dritten Anlauf hat es schon ganz gut geklappt. hundertprozentig ist es noch nicht. Wenn das Abbeizen nicht so eine Schweinerei wäre, hätte ich es sicherlich nocheinmal gemacht.

    Hier noch die Rückseite des Tenders:


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    Vielleicht gibt es hier im Forum einen Profi, der weiß, wie man diese Arbeiten handwerklich richtig macht?


    Vielleicht hilft diese Ausschweifung jemanden, bei seinen eigenen Versuchen.


    Gruß


    Jorge