• Hallo Zusammen


    Welches Material verwendet Ihr für Feuerröste?

    Ich bin bis jetzt immer mit Inox Flachstahl 20x10mm bestens gefahren seit dem Umbau der Mecklenburg "Verbrennen" wir aber Roststäbe am Laufmeter...


    Habt Ihr gute Typs auf Lager?


    Gruss Dampfadi

  • Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Vielleicht dort mal schauen ob Du was passendes in der Größe findest? Wie groß ist der Feuerrost

    Warum heißt es "Herrlich! und nicht "Fraulich" ?

    Weil zwischen Fraulich und Fraglich nur ein Buchstabe liegt

  • Hoi Adi


    Rostfrei ist nicht gleich Zunderbeständig. Hitzebeständiges Rostfreies aus 1.4828 verwenden und Du hast für immer Ruhe. Gibt es bei Thyssen, Böhler oder Valbruna.


    Frohes werken und Gruss


    Dani

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Hallo Dani und die Anderen hier,


    Du hast natürlich vollkommen Recht damit, dass 1.4301 nicht hitzebeständig ist. Material wie 1.4828 wird in dieser Anwendung wahrscheinlich ewig halten.


    Ich bin ja bisher Dampflok-Theoretiker, dennoch denke ich aus Foren und bei persönlichen Kontakten hierzu gelernt zu haben.


    Dampfadi hat selber geschrieben, 'nach dem Umbau'. Vielleicht liegt hier das Problem. Ich weiss dass viele Livesteamer gute Erfahrungen mit V2A bei Rosten haben und die ihre VA-Roste oft zig Jahre fahren. Ich könnte mir daher andere Ursachen vorstellen durch diesen Umbau.


    Zum einen sollte Roste gut von unten belüftet sein. Asche bis fast Unterkante Roststäbe ist ganz schlecht.

    Die Körnung der Kohle ist wichtig, sie sollte deutlich grösser sein als der Abstand zwischen den Stäben. Das verhindert dass sich noch fast unverbrannte Kohlestücke zwischen den Stäben festklemmen und es dort punktuell zu richtigem Abbrand kommt.

    Ich halte es auch für lohnend, die Stäbe konisch zu machen, so dass die Maschenweite unten grösser ist als oben. So fallen Stücke, die einmal zwischen die Roststäbe gerutscht sind, schneller in den Aschkasten.

    Letztlich hat mit Sicherheit die verwendete Kohlesorte Auswirkungen auf den Abbrand.


    Da wünsche ich Dampfadi viel Erfolg bei der Suche nach der Ursache. Falls erfolglos, dann Danis Rat befolgen.


    Gruß Mike

  • Hallo zusammen,

    Ciao Adi,


    Wie ich Dir schon in Bouveret gesagt hatte, sehe ich das Hauptbroblem in der Benutzung der Feuerhaken. Ich habe selber gesehen, wie ein LF sagen wir mal recht energisch auf dem Rost gehakt hat. Ich benutze den Feuerhaken immer liegend und lockere so die Schlacke, gehe aber niemals mit der Spitze auf den Rost, oder sogar zwischen die Stäbe. Dass der Verschleiss etwas mit dem Umbau zu tun hat bezweifle ich.


    Grüsse René

    Mit der Erfindung der Dampfmaschine ist es dem Menschen gelungen, einem klumpen Metall Leben einzuhauchen. 8) :thumbsup: :thumbup:


    liliputbahn-chaernsmatt

  • Hallo Adi,


    Dies ist das Rost dass ich für meine Wurtt T3 (7¼") angefertigt habe. Es ist eine vergrösserte Version von meine 5 Zoll Lok und funktioniert bis jetzt prima.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Grüsse


    Erik-Jan

  • Hallo


    Mein Rost sieht so aus:


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.


    7 konisch Roststäbe, oben 5 unten 3 mm breit, und ein Abstand von 4 mm, gehalten durch Muttern zwischen den Stäben, die am Ende vernietet sind. Hält fast ewig, ist aber auch leicht herzustellen.


    Die "Zeichnung" entstand duch Abzeichnen, als der Rost nach einem Fahrtag mal kalt war.


    Gruß Johannes

  • Hallo,


    um mal wieder bei der Grundfrage zu bleiben,

    das Material der Wahl ist bei uns Thermax. Ein hitzebeständiger Edelstahl der sich nicht abzehrt.



    Nachtrag:

    Hat "Burner" ja schon angegeben,sorry erst nach meinem Beitrag gelesen, 1.4828 oder Thermax und Ruhe ist in der Kiste. ;)


    Grüße

    Christian

    Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein !!! :D Ich bin der Fräser Eilig, was ich nicht fräs das feil ich.... Genitiv ins Wasser weil es Dativ ist :pinch:

  • Hallo in die Runde,


    wenn hier schon 1.4828 so als hitzebeständiger Edelstahl promoted wird, gestatte ich mir wieder mal eine Anfängerfrage: Wäre er auch für Kessel geeignet, ggf. warum nicht? Von etwaiger schwieriger/unmöglicher Beschaffung der notwendigen Formate mal abgesehen...


    Dank und Gruß

    Kristian

  • Hallo Kristian,


    ich denke da gibt es eine Reihe von Gründen.


    Zunächst einmal muß man hitzebeständigen Stahl von hoch warmfestem Stahl unterscheiden, Hitzebeständige Stähle bilden keinen Zunder bei sehr hohen Temperaturen. Besonders gute Festigkeitswerte bei diesen Temperaturen hat so ein Stahl nicht, ist auch nicht nötig. Wird verwendet für Glühkästen, Öfen, chem. Apparate für hohe Temperaturen.


    Warmfeste Stähle sind anders, diese sollen hohe Festigkeiten bei hohen Temperaturen haben. Das sind dann Werkstoffe wie Inconel, typische Verwendung zB in Gasturbinen. Manche dieser "Stähle" enthalten mehr Cr und Ni als Fe und wer sowas im Bastelkeller auf der Tischfräse bearbeiten will, dem kann man nur ganz ganz viel Glück wünschen.


    Grundsätzlich haben beide Stahlsorten erst Vorteile bei Temperaturen, die weit über den bei Dampfmaschinen herrschenden Temperaturen liegen. Ich seh da keinen Vorteil in der Verwendung.


    Es gibt noch einen Aspekt. Dampfkessel erleiden einen ständigen kalt-warm Zyklus und Material für Kessel sollte dabei eine möglichst hohe Spannung als Dauerfestigkeit ertragen können. Gerade bei hitzebeständigem Stahl bin ich da was skeptisch.


    Schließlich ist, wie von Dir erwähnt, zu klären in welchen Abmessungen solche Stähle zu kaufen sind. Und gut schweissbar sollten die auch noch sein...


    Gruß Mike

  • Hallo Zusammen

    Ich habe den Beitrag mit Interesse gelesen da ich selten etwas über den Feuerrost gesehen habe. Ich habe Pläne von Wittmann (5") und da ist der Rost am Rahmen befestigt und nicht an der Feuerbüchse. Was sollte man vorzeihen. Weiter habe ich gelesen dass man eine Aschenkasten braucht damit die Asche nicht auf das Geleise fällt. An anderen Orten ist zu lesen, dass der Kasten nach unten offen sein soll wegen der Luft. Es würde mich nun interessieren wie man das zu interpretieren hat.

    Danke und Grüsse

    Vik

  • Hallo Vic,

    wie und wo der Feuerrost befestigt ist das ist erst einmal bedeutungslos. Wichtig ist, dass seine Oberkante gleich oder höher liegt als die Oberkante des Bodenrings der Feuerbüchse. Damit ist eine Kühlung der Feuerbüchse durch das umspülende Wasser sichergestellt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass durch die Temperatur der verbrennenden Kohle der Bodenring geschädigt wird. Deshalb muß ja auch die Feuerbüchsdecke immer mit Wasser bedeckt sein.

    Aschkasten ist eigentlich ein Muss, sonst versaut man die Strecke und bei Holzschwellen können diese anbrennnen. Der Aschkasten soll ja den Rost nicht nach unten abschließen sondern befindet sich einige Zentimeter tiefer. Zwischen Aschkasten und Rost kann die Verbrennungsluft von vorn und hinten einströmen. Seitlich meist durch die Rahmenwangen abgedeckt.

    Volker