Bläserkopf Berechnung

Bitte tragt Eure Termine 2019 im Kalender ein.
  • Servus,

    und war wollte ich an meiner Zimmermann BR80(5 Zoll) den Bläserkopf überarbeiten da Aktuell die Bohrung den Durchmesser 10,5mm hat.

    Darauf hin wollte ich berechnen auf welchen Durchmesser ich verkleinen muss um die obtimale bedingungen zu haben.

    Für die Brechnung bin ich davon ausgegangen das sich der Dampf in einem Winkel von 17° von Unten nach Oben ausbreitet.

    Nun als ich die Berechnungen durchgeführt habe bin ich auf eine Bohrung mit negativen Durchmesser bekommen vieleicht habt ihr ein paar tipps.

    Die Rechnung füge ich im Anhang an.

    Gruß Wagner Patrick

  • Hallo Wagner,


    ich tue mich etwas schwer damit, Deine Rechnung ganz zu verstehen.


    Ich denke Du rechnest richtig - aber Du ziehst nicht die richtige Konsequenz daraus.


    Bei 8,5° auf 150mm kommst Du auf 2x22,4 und das ist schon mehr als Deine erwünschten 41mm. Entweder die 8,5° sind zu gross, oder die 150mm musst Du verkleinern.


    Mike

  • Servus Bastelmike,

    die 8,5(17 auf beide Seiten) wurde mir als ein Richtwert empfohlen, die Daten für die Rechnung sind jetzt so wie sie von Zimmermann damals 1085 an der Lok verbaut wurden.

    Was ich nicht Nachvollziehen kann die die auf den Bohrungsdurchmesser von 10,5 gekommen sind oder ander Sagen ja nimm einfach den Zimmermann Bläserkopf mach ne Vereenung auf 6mm rein und die Sache passt.

    Da frag ich mich wie kommen die da drauf oder haben die da einfach rumprobiert.

    Gruß Patrick

  • Hallo Patrick

    Gleich bitte etwas beachten: Benenne bitte Dein PDF File um und lade es erneut hoch.

    Es kommt hier als 'BERECHNUNG BLA¨SERKOPF.PDF' an und ist bei mir ein unter Win10 ungültiger Dateiname.

    Ä mit versetzten Umlautpunkten ... geht nicht!


    Hast Du deine Beiträge vielleicht von einem Mobile Phone abgeschickt?

    Das könnte die Erklärung für den kaputten Dateinamen sein.


    Den Bläserkopf zu verengen ist nicht unbedingt die einzige mögliche Maßnahme, verändere vielleicht mal den Abstand Bläserkopf - Schornsteinrand ... hat den gleichen Effekt. Ein zu kleiner Bohrungsdurchmesser ist eher leistungshemmend.

    Gruß

    Johannes

  • Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Hallo Patrick,Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

    mein alter Freund Wilfried hat mir lange vor seinem Tod diese Anleitung zur Einstellung eines Saugzugbläsers gegeben. Ich denke mal, daß er nichts dagegen hat, wenn ich sie an seinen Enkel (und alle anderen Intertessierten weitergebe.

    Gruß

    Heinrich

    Der liebe Gott gab uns die Zeit
    (von der Eile hat er nichts gesagt!)

  • Hallo Heinrich

    Da Du Wilfried's Schema hier zeigst, aber leider nicht in guter Auflösung, schicke ich noch meine Version dieser Datei hierher.

    Gruß

    Johannes

  • Moin Patrick,


    was man vielleicht noch zur Verdeutlichung erwähnen sollte ist, dass der Durchmesser des Blasrohkopfes für die Ermittlung von Schornsteindurchmesser und Abstand eine feste Größe ist. Verändert werden darf bei bestehendem Schornstein nur der Abstand, also die Position, des Blasrohrkopfes. Wenn das stimmt und die Maschine trotzdem an Dampfmangel leidet, kann als ein möglicher Weg die Öffnung des Blasrohres verkleinert werden. Das ist aber nicht besonders geschickt, da dadurch der Abdampf-Gegendruck in den Zylindern steigt und somit der Wirkungsgrad wesentlich sinkt. Die meiste Energie wird dann in Lärm (Auspuffgeräusch) umgesetzt und nicht in Zugkraft. Wenn die Maschine ansonsten in gutem Zustand ist, wäre ein Blasrohr mit mehreren Öffnungen zu empfehlen. Das hat eine wesentlich bessere Pumpwirkung. Wieso das so ist und wie man sowas in einer Modelldampflok einsetzt, kann man hier nachlesen: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Viel Erfolg!


    MfG Peter

  • Servus,

    erstmal danke das so viele reagieren.

    heinrich und Johannes sowas ähnliches hab ich gestern auch noch von Siegfried Baum zugeschickt bekommen wer ihm was sagt.

    Peter Die Lok hat nen sehr Großes Problem aktuell mit dem Bläser da er so gut wie keine Funktion hat die Lok lebt vom Hilfsbläser ohne den 3/4 aufzumachen ist fahren unmöglich.

    in der neuen berechnunggeh ich jetzt von einen Blasrohr 7 Durchmesser aus ,beziehe aber nicht auf den Kleinsten sondern auf einen nahe am Oberen Rand, da ich beim rechnen Festgestellt habe das

    wenn ich den engsten nehme der Abdampf noch innerhalb des Schornsteines auf den Rand auftrifft und somit vermutlich verwirbellungen erzeugt.

    Würde ja gerne die Skizze mit Anhängen aber die PDF zu groß.

    Gruß Patrick

  • Hallo Patrick,


    was soll in der PDF drinnen sein? Scan einer manuell gezeichneten Skizze? Lieber als JPG einscannen, falls zu groß, dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm (z.B. GIMP - kostenlos) verkleinern - hier wird sowieso alles auf rund 1800 x 1500 px verkleinert. Zeig mal ein Foto der Rauchkammer!


    Gruß

    Kristian

  • Servus,

    die PDF wird von nem Programm von IPAD erstellt wo ich die ganzen Sachen mache also nichts von Hand gezeichnet habe se jetzt mal in die Dropbox von mor hochgeladen.

    Da Rückmeldung ob der Link geht. In dem Link sind Ordner mit Bildern von der Lok unter anderem auch die Rauchkammer und die PDF.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Gruß Patrick

  • Hallo Patrick,


    es ist schön was zu rechnen und auch zu Zeichnen. Die Zimmermann BR 80 ist ja keine

    seltene Lok und gewiß kein Einzelstück. Es macht doch Sinn in die Runde zu fragen,

    wie sind bei anderen erfolgreich fahrenden Zimmermann BR 80 die Abmessungen

    der Düse und Form sowie die Lage des Düsenkopfs in der Rauchkammer.

    Auch die BR 81 kommt in betracht,wenn sie die gleichen Zylinder hat. Schließlich

    entscheided das ausgeblasene Volumen der Zylinder über die Feueranfachung und bei

    gegebener Düse den Gegendruck.


    Erfahrungen haben noch nie geschadet und es ist doch nichts einfacher als in der heutigen

    Zeit Erfahrungen zusammen zu tragen. Dann kann man immer noch rechnen,

    zeichnen und konstruieren, hat aber schon mal Ergebnisse wo man seine

    Erkenntnisse mit verifizieren kann.


    Zumindest würde ich so vorgehen.


    Gruß Werner

  • Hallo zusammen,


    bei der Revision meiner Virginia hat der Weichenschlosser einen neuen Blasrohrkopf gedreht. Der hat eine Bohrung von 7,5nmm drin. Damit fahr ich ohne Bläser Runde für runde, ist ja eine Zimmermannkrankheit. Irgendwo muss ich noch ein Bild haben i, ich such mal.


    Gruß

    HD

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Lasst uns zusammenhalten, denn es soll ewig gedampft werden! ;)

  • Hallo zusammen,


    Der fehlende Zug meiner ZM 80er hat mich dazu bewogen diesen Blaskopf hier zu bauen. Leistung hat die Lok satt und Dampf macht se auch. Zusätzlich habe ich noch den Pumpenabdampf in den Blaskopf geführt und mit einer seperaten Blasbohrung ausgeführt.



    Bitte melden Sie sich an, um dieses Bild zu sehen.


    Beste Grüße,


    Marco , dessen 80er gerade eine Revision bekommt.

  • Hallo in die Runde,


    ich habe in Sachen Strömungslehre nur allgemeine Kenntnisse, aber doch frage ich mich, was konkrete Düsendurchmesser dem Patrick helfen sollen, wenn dazu nicht auch gleich Abstand zur Schornsteinunterkante und Schornsteindurchmesser genannt werden (von der Form der Düse mal abgesehen). Gut, von 80-er zu 80-er vielleicht, falls die relevanten Maße in Loks dieser Baureihe des selben Herstellers immer gleich sind, aber von anderen Loktypen?


    Viel nützlicher fände ich, wenn jemand schildern könnte, wie er zu den richtigen Maßen gekommen ist - abgeschrieben von ... und zufrieden, x-mal probiert und erst dann zufrieden o.Ä. Wie erkennt man, dass die Strömung nicht in Ordnung ist, bzw. warum? Die Leistung der Lok wird ja von vielen Faktoren beeinflusst, wie erkenne ich, dass es gerade am Saugzug hapert?


    Mit fällt zu diesem Thema immer eine Szene vom EDHT 2015 ein: Dampfflori schraubte in der Rauchkammer seiner 24 herum. Ja, er bräuchte eine andere Düse, da die Lok bei dem Stop-and-Go-Verkehr auf der 5-Zoll-Anlage zu viel Dampf mache.


    Dank und Gruß

    Kristian


    PS @Patrick: Dropbox gut und schön, aber warum verlangt sie von mir Login und Passwort?

  • Hallo Kristian


    Es beginnt damit, einen guten Plan zu machen, wie Du denn die Erfahrungen mit der Lok an einem (an jedem) Fahrtag sammeln und auswerten willst. Also eine Art Fahrtenbuch anlegen, wo Du die Lok unter konstanten Bedingungen beurteilen kannst, aber bei einer gleichbleibenden Belastung, wie zB 3 Runden auf (D)einer Clubstrecke.


    Dann solltest Du Dir einen Blaskopf konstruieren, bei dem die Blasdüse austauschbar ist. So kannst Du Testfahrten unter reproduzierbaren Bedingungen vergleichen und auswerten.


    Wolfgang Getz (Der Lokbauer) ist einst meiner Anregung gefolgt und hat einen Blaskopf konstruiert und auch angeboten, bei dem man die eigentliche Blasdüse fix auswechseln kann. Das kostet zwar etwas, mit etwas Geschick kannst Du Dir aber auch eine Reihe von Blasdüsen mit verschiedenen Durchmesser selbst herstellen.

    Wolfgang hat diese Düsen aber auch immer noch im Angebot.


    Gleichzeitig sollte zwischen Blaskopf und dem Abdampfrohr von den Zylindern vielleicht noch eine Verschraubung sein, so daß die Höhe der Blasdüse in der RK ggf auch noch angepaßt werden kann.


    Wenn Du dies alles hast, dann ist das Optimieren der Lok (nur) noch eine Frage eines planmäßigen Experimentierens und einer guten Dokumentation.


    Im Sprichwort heißt es: "Probieren geht über Studieren"

    Bei den Eisenbahnen in UK haben sich die Besatzungen des Loks nachmal damit geholfen, indem sie bei notorisch schlechten Performern, einfach eine Stahlkette über den Austritt der Blasdüse gepannt haben -

    war natürlich verboten. Wie man sowas am Modell hinkriegt, verklickere ich Dir mal als PN.


    Gruß

    Johannes

  • Zum Einen muss ich gestehen, dass ich Verwirbelungen befürchten würde und andererseits fände ich es fein, wenn Du Deine Weisheit der "Interessierten Leser Schaf t" hierorts kundtun würdest, lieber Johannes Grabsch  ;-)<3 ... - Dankeschön im Voraus!


    Herzlichen Gruß

    aus'm Ösi-Land - dem Ursprungsland der genialen "Quetsch-Esse" des Herrn Dipl. Ing. Giesl-Gieslingen ...

    ... und zuvor des Kobel s (was mim Blasrohr - zugegebenermaßen - nix zu tun hat) . Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :love: ... Gerald "GeGa" Buschan - der DAMPF-Bahn-Freak & ZENSUR-Allergiker ... !
    Orthographie: Ned imma frei erfundn & Ähnlichkeitn mit div. Regeln daher unvameidbar!
    Ceterum censeo: Das LEBEN ist schöööön - grundsätzlich !!!

  • Servus,

    @Kristian ich merks halt daran der der Abdampf bei mir keine Wirkung erzeugt. Der sog wird zur Zeit nur durch den Frischdampf des Hilfsbläser erzeugt.

    Hab für den Durchmesser nun den Merksatz genommen 1/6 Zylinderdurchmesser. Dh bei meinen 42 Zylindern komm ich da auf 7 geh ich dann vom Durchmesser 39 im Schornstein aus(20mm unterm Rand) komm ich auf eine theoretische Abstand von 107. Den kleinsten Durchmesser ignoriere ich in dem Fall da der Dampf sonst nach 3/4 des Schornsteins auf den Rand trifft und somit eigentlich ne verwirbelung entsteht.

    Versuche irgendwie noch meine Digitale Skizze anzuhängen.

    Gruß Patrick

  • Mich würde es auf Grund meiner Basis-Kenntnisse über Physik von Gasen und Thermodynamik wundern, wenn dieser Wert so allgemein gültig ist. Eher denke ich dass das von Temperatur, Druck und Strömungsgeschwindigkeit abhängt.

    Und was waren das für Versuche, an welchen Fahrzeugen? Modelle in 1:1 oder 1:16?

    Es gibt auch noch einen Einfluss der Baugrösse auf Strömungen. Ein Modell des Eurofighters in 1:10 hat nicht die gleichen Flugeigenschaften wie der Eurofighter in !:1.


    Gruß Mike