BR81 bauen

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  • Hallo Dampfbahner


    Nach längerer Abstinenz, was das Schreiben angeht, werde ich mal wieder loslegen.

    Der Anlass ist der Entschluss eine neue Lokomotive zu bauen. Es wird wieder eine Dampflokomotive und 71/4“ soll sie auch wieder werden.

    Der Bau meiner BR23 liegt jetzt schon über 15 Jahre zurück, was doch wieder einige Übungen in der Metallverarbeitung notwendig machen wird.

    Was soll es nun werden?

    Beim letzten EDHT in Köln hatte mein Filius mich mal angesprochen, ob es nicht schön wäre noch eine Lok zu bauen. Das musste ich mir erst mal durch den Kopf gehen lassen und eine Nacht darüber schlafen. Aber der Entschluss stand dann fest, es wird noch einmal eine Lokomotive gebaut. Die Wahl fiel dann nach kurzer Überlegung auf eine BR81. Vereinfacht wurde die Entscheidung durch die „Einwirkung“ von Thomas Adler. Seine BR81 stand während des Treffens als Ausstellungsstück auf dem Stand des DBC-L. Da konnten wir sofort sehen wo es denn hingehen würde. Dann hat Thomas uns direkt, wie es seine Art ist, alle Unterstützung zugesagt, die man natürlich bei so einem Projekt gerne annimmt. Nach einem Besuch in seiner Werkstatt waren wir mit Übersichtszeichnung und verschiedenen Ansichten des Originals im Maßstab 1:7, 8 ausgestattet.

    Fotos vom Vorbild und seinem Modell und einige Zeichnungen des Rahmens waren auch dabei.

    Damit ausgestattet gings zu Hause erst mal ans „Zeichenbrett“. Wobei das Zeichenbrett heute der heimische PC ist.



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    So stand die Lokomotive von Thomas Adler auf dem EDHT in Köln.

    Da kann man direkt mal "Maß" nehmen. Die Auskunft von Thomas war dann auch, dass man mit 160 kg (+) rechnen muss.

    Die Ausrede später, man hätte nicht gewusst, wie schwer das Ganze werden würde, gillt dann auch nicht mehr.


    Ich werde laufend über den Fortschritt berichten.



    Hallo Dampfbahner,


    es geht weiter. Wie schon erwähnt, hat uns Thomas Adler einige Fotos vom Vorbild überlassen. Bei­spielhaft stelle ich jetzt nur eine Gesamtansicht ein. Thomas hat mir die Erlaubnis gegeben auch seine Fotos hier im Forum zu veröffentlichen.

    Man kann gut erkennen, dass die 81004 in keinem guten Zustand ist. Aber als Vorlage für viele Details sind die Fotos (später kommen noch mehr) immer noch gut zu verwenden. Ob diese Lokomotive noch existiert weiß ich nicht. Wahrscheinlich hat Thomas mir das auch einmal gesagt, aber ich muss bekennen, dass es mir entfallen ist.


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    Jetzt zum praktischen Teil


    Aus der Erfahrung ,durch den Bau von zwei Lokomotiven, war mein erster Schritt, mich um die Räder zu kümmern. Thomas hat mir zwar ein Gussmodel zur Verfügung gestell, aber leider war nur noch eine Hälfte intakt. Nach einiger Suche im Netz, mit der Hoffnung vielleicht die Räder irgendwo kaufen zu können, habe ich mich dazu entschlossen die Gussmodelle selbst zu bauen. Das Problem, eine Gießerei zu finden, habe ich erst mal hinten an gestellt.

    Es sollte je ein Modell mit großem und kleinem Gegengewicht werden. Zusammen also vier Hälften. Das Ganze klassisch aus Holz. Wobei ich gestehen muss, dass Holz nicht unbedingt zu meinem Lieblingsmaterial zählt.

    Als Vorlage diente eine Zeichnung aus dem Dampfbahner, da ist vor einigen Jahren ein Zeichnungssatz für eine BR80 in Spur 7 veröffentlicht worden. Für den Bau der BR81 ist das sehr hilfreich, da sehr viele Teile baugleich sind. Wenn man es etwas locker sieht ,ist die BR81 eine BR80 mit einer Achse mehr. Hinzu kommt das Problem, dass es aufgrund der nur 10 Stück gebauten BR81, nicht viele Fotos vom Vorbild gibt.


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    Hier sind die Grundzüge für das Holzmodell zu erkennen. Einfach aus einem Stück Holz ausfräsen geht leider nicht. Ich habe mich bei einem Durchmesser von ca. 160mm für sechs Segmente entschlossen. Die werden auf Maß gefräst und dann in den Ecken verleimt. Das ergibt dann eine recht stabile Konstruktion, die man dann auch im Drehbankfutter fest genug spannen kann.




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    Dann auf die Drehbank damit und erst mal außen und innen auf Maß drehen.Hier erkennt man auch die Verstärkungen, die in den Ecken verleimt sind. Der Innendurchmesser ist genau wie der Außendurchmesser schon auf das Fertigmaß gedreht. Die notwendigen Schräge außen und die Rundung innen kommen später dran. Zu diesem Zeitpunkt war, trotz Staubsauger schon eine recht hohe Staubdichte um die Drehbank.

    Das Futter ist mit 200 mm mein größtes Drehbankfutter. Mir ist wohl bewusst, dass Spannbacken nicht so weit aus dem Futter herausragen sollen. Aber ich hatte keine andere Möglichkeit diesen Durchmesser zu spannen.


    Als Nächstes kommen die Speichen an die Reihe


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

    2 Mal editiert, zuletzt von Hobbymech ()

  • Hobbymech

    Hat das Label Baubericht hinzugefügt
  • Hallo Dampfbahner,


    wie gestern angekündigt, kommen heute die Speichen an die Reihe. Hier sollte ich einmal erklären, dass ich natürlich die Arbeiten nicht in dem Tempo des Schreibens erledigt habe. Ich wollte aber erst die Modelle fertigstellen, bevor ich mich auf das Schreiben konzentrieren kann.

    Auch die Speichen sind aus Buche. Dieses Holz lässt sich mit entsprechend scharfen Fräsern noch relativ gut bearbeiten.

    Bei der Konstruktion der Gussmodelle hatte ich den Ehrgeiz die Speichen möglichst nah an das Vorbild zu bringen. Das bedingt dann einen eliptischen Querschnitt und eine konische Verjüngung von der Mitte zum Außenring. Hört sich alles logisch an, macht aber durch die geteilte Gussform für mich einige Probleme. Die Form der Speichen sollte mit einer Flachbettfräse ausgefräst werden. Von Hause aus ist so eine Flachbettfräse für dreidimensionle Bearbeitung nicht gedacht. Aber es geht. Mit der entsprechenden CAM-Software ist ein „simulierter“ 3-D-Betrieb möglich.

    Ich hatte bei diesem Vorhaben aber noch einige andere Nickligkeiten zu lösen, die ich mir aber selbst "angetan" habe. Kurz bevor ich mit dem Projekt BR81 begonnen habe, hatte ich mir eine neue Flachbettfräse als Bausatz gekauft. Es ist eine Compact-Line 0604 von Firma Sorotec. Der Vorgänger war ein Eigenbau, der am Lebensende angekommen war. Die Steuersoftware ist EDING CNC. Für mich auch neu. Als CAM-Software für die "3D-Teile" kommt Estl-CAM zum Einsatz. Diese Mischung hat mich erst mal eine Woche gekostet, bevor ich daran denken konnte halbwegs störungsfrei die ersten Teile von der Fräse zu holen, die nicht für die "Tonne" waren.


    Doch nun zum Ablauf.


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    Zuerst eine Spannvorrichtung bauen, damit die ca. 50 Speichen auch möglichst gleich werden. Als Material wurde, wie erwähnt, Buchenholz verwendet. Als Querschnitt stand nur 10x10mm zur Verfügung, sodass bei der Fräsarbeit jeweils auch noch überflüssiges Material "vernichtet" werden musste. Das zum Schluss über 60 Teile dabei herauskamen, liegt an einem Vorlaufmuster, das ich zusätzlich gebaut habe.




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    Mit dieser Einspannung ist der Materialverbrauch minimiert, und die Reproduzierbarkeit auch gewährleiset. Hier ist noch die Vorbereitung der Prototypen zu sehen. Das Maerial ist in diesem Fall Multiplex.

    Das hätte ich auch für die Serie nehmen können, mir fehlt aber die Möglichkeit entsprechende Streifen mit der notwendigen Genauigkeit zu sägen.




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    Hier sieht man ein halbfertig gefrästes Teil, übrigens ein Serienteil. Man erkennt oben auf dem Werkstück eine Kante. Die ist das Ergebnis des "Schruppens", damit es etwas scheller geht. Die Feinarbeit ist auf der sichtbaren Seite schon zu erkennen. Übrigens hat jedes Stück eine reine Fräszeit von 23 min. Dazu muss man erklären, dass ich bei den Vorschüben und Spanstärken sehr vorsichtig bin. Das hat mit den begrenzten Kräften der Spannvorrichtung zu tun sowie meiner mangelnden Erfahrung mit der neuen Fräse.




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    Hier zu sehen, was ich trotz Absaugung als Staubentwicklung meinte. Die Absaugung ist so gerade noch am Bildschirmrand zu sehen und eigendlich sehr wirkungsvoll. Wie man aber sieht, bleibt noch genug übrig.




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    Da liegen sie, die 66 Speichen. Zum Glück hatte ich die Quadratischen Reststücke nicht sofort abgebrochen. Für das Verschleifen waren sie dann der einzige "Packan".




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    Auf diesem Foto ist der Unterschied zwischen roh und bearbeitet gut zu erkennen. Das Ganze war logischerweise nur mit Schleifpapier zu bewerkstelligen. Die sichtbaren "Pickel" am unteren Rand sind der CAM-Software geschuldet. Wahrscheinlich gibt es einen Weg das besser zu machen. Aber die Versuche bis zu diesem Ergebnis waren so lang und nervig, sodass ich mich für die Nacharbeit mit Schleifpapier entschieden hatte.


    So das soll es für heute gewesen sein.

    Morgen mehr.


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Herbert,

    du kannst es auch nicht lassen, ohne Beschäftigung wird es einfach langweilig.

    Was macht eigentlich der Kesselwagen, da hast du ja keine Zeit mehr dazu.

    mit elektrischem Gruß
    Arnold

  • Hallo Arnold,


    die BR81 wird ja nicht nur aus Beschäftigungsmangel gebaut. Es ist auch so, dass man sich vielleicht nochmal beweisen will,das es noch geht.

    Aber auch in Sachen Kesselwagen geht es jetzt wieder weiter. Unser Haupttaktschläger, Sascha ist praktisch für 1 1/2 Jahr ausgefallen.

    Er hat sein Haus ohne Vater weiterbauen müssen. Hat geheiratet, ist ins noch nicht ganz fertige Haus eingezogen. Da ging Haus komplettieren

    naturgemäß vor. Er hat mir aber vor zwei Wochen erklärt, dass er einen Musterrahmen fertig machen will. Den bekomme ich dann nach hause

    um die Querträger anzupassen. Dann geht es auch da weiter.


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Zusammen!


    Ein schönes Projekt Herbert, du fängst auch schon gut an, bin gespannt wie es weitergeht!


    81 004 ist natürlich noch erhalten, der Zustand lässt aber wirklich zu wünschen übrig...

    Hier eine kleine Fotoserie die ich gerade im Netz entdeckt habe. Einfach oben durchklicken, finde da sind ganz interessante Bilder dabei.

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    Viel Erfolg und Freude beim Projekt "81er"!



    Viele Grüße

    Manuel

    -

  • Hallo Dampfbahner,


    es geht weiter mit dem Gussmodell. Zuerst vielen Dank an Manuel. Jedes Fotomaterial ist natürlich willkommen. Irgendwann sucht man dann so banale Dinge wie die Anordnung von Rohren, oder die Anzahl von Befestigungsschrauben und Nieten im sichtbaren Bereich. Da ist man um jedes Foto verlegen. Habe mir die Adresse gespeichert.

    Doch nun zur heutigen Fortsetzung. Es geht an das Zusammensetzen der Einzelteile.


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    Vorher müssen aber noch einige Formarbeiten an den Radreifen erfolgen. Hier der Drehstahl, wie unschwer zu erkennen, aus einer ausgedienten Feile.




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    Das Ganze im Einsatz. Bedingt durch die Abmaße meiner Drehbank, ging das nur auf diese Art und Weise. Man erkennt, dass da gar nicht so viel weg muss. Aber der Anfall von Spänen und Staub war überwältigend.

    Der Stausauger war, nach der Drehbank, das wichtigste Teil in der Werkstatt.




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    Das "Mittelstück" wurde wieder auf der Flachbettfräse herausgearbeitet. Sieht jetzt etwas zerzaust aus, aber durch den Einsatz von Schleifpapier waren dann alle "Fransen" entfernt

    Diese, im ersten Moment, etwas unsauberen Fräskanten sind dem Werkstoff und dem sehr kleinen Fräser geschuldet. Die Ausfräsungen sind dem Profil der Speichen angepasst. Dadurch wurde es notwendig mit einem 1,4mm Fräser zu arbeiten. Die eigendlich dafür notwendige Drehzahl in Holz gibt meine Frässpindel nicht her. Da ist 24000 Upm Schluss. Aber wie schon gesagt, Schleifpapier machts möglich.




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    Das sind nun die Einzelteile, die für eine erste Montage benötigt werden. Das mit den Ausfräsungen im Mittelstück war zum Schluss so genau, dass man die Speichen für eine erste Probe nur hinein zu drücken brauchte.




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    Fehlt noch das Entsprechende Gegenstück als Ausfräsung im Radreifen. Auch diese Ausfräsungen sind im Profil den Speichen angepasst. Sieht man hier nur nicht so deutlich. Und Dank des Buchenholzes auch keine großartigen "Fransen" an den Fräskanten.




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    Alle jetzt vorhandenen Teile zusammen geleimt. Hier die sichtbare "schöne" Seite.




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    Das Foto gibt dann die Rückseite wider. Hier kann man jetzt etwas besser die Methode erkennen, wie das Ganze zusammen gesetzt wurde. Von diesem Teil habe ich dann erst mal fünf Stück angefertigt. Ob grosses oder kleines Gegengewicht, Ober- oder Unterteil des Gussmodells, zu diesem Zeitpunkt sind sie alle noch gleich. Das fünfte Teil war aus der Angst heraus gemacht, dass man später mal richtig eine Fehler baut und dann von ganz Vorne anfangen müsste. Aber ich kann es jetzt schon sagen, das Teil liegt jetzt in der "Reserveteilkiste".


    So, für heute genug, Morgen geht es weiter.


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Dampfbahner,


    wie gestern angekündigt, geht es weiter.

    Aus den vier gleichen "Radsternen" werden jetzt die Gussmodelle mit großem und kleinem Gegengewicht. Dazu muss ich noch erklären, warum ich es nicht bei einem Gussmodell belassen habe. Sicher ist es möglich nur ein Gussmodell herzustellen, das dann kein Gegengewicht hat. Die werden dann jeweils in die gegossenen und teils fertig gedrehten Radgussteile eingesetzt. Ich habe diese Methode bei der BR89 (T3) schon einmal anwenden müssen. Es gab einfach keine Räder mit angepassten Gegengewichten. Aus dieser Zeit habe ich noch in Erinnerung, dass man dann, im Fall der T3 sechs Räder einzeln mit den passenden Gegengewichten versehen muss. Bei der BR81 sind das schon acht. Da erschien es mir einfacher direckt in das Gussmodell die Gegengewichte zu integrieren. Zugegeben, es sind zwei Hälften mehr herzustellen, aber die Anpassung bei acht Rädern entfällt dann auch. Drehen muss man die Räder sowieso, ist also die gleiche Arbeit.


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    Hier die ausgefrästen kleinen Gegengewichte, wieder eines zum "Vermurxen". Von den großen Gegengewichten habe ich nach dem Ausfräsen keine Fotos gemacht (ist mir gerade erst aufgefallen).

    Kann man sich aber vorstellen, sehen nun ja nicht wesentlich anders aus.




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    Damit das Gegengewicht jetzt auch exakt in den "Radstern" passt, ist da natürlich eine entsprechende Ausfräsung nötig. Hier hilft natürlich auch wieder die Flachbettfräse. Einmal gezeichnet kann man die Abmessungen sehr genau einmal zum Ausfräden des Gewichtes und für das "Loch" in das es passen muss benutzen.




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    Das Ergebnis sieht man hier. Das Verleimen war nur noch eine Formsache. Es passte sehr gut.




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    Jetzt geht das Lücken füllen los. Die Rückseiten der einzelnen Modellteile muss jetzt noch aufgefüllt werden, da diese möglichst glatt sind. Die Vorder und Rückseite soll möglichst dicht aufeinader liegen, damit später beim Einformen kein Material dort hingelangt. Hier sieht man die Füllstücke für zwei Rückseiten des Modells mit kleinem Gegengewicht. Dieses Mal aus Sperrholz, wie man gut erkennt.



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    Da erkennt man den Einbauort. Ich hatte das Glück, in der Stärke nichts mehr abfräsen oder schleifen zu müssen. Die kleinen Zwischenräume werden später noch mit Stabilit Zweikomponenten-Kleber zugeklebt.




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    Auf diesem Foto ist die Vorderseite des Gussmodells zu erkennen. Als nächstes werden die Gegengewichte auf die richtige Stärke abgefräst. Die "Sichel" wird auf der Vorderseite bis auf 2mm heruntergefräst.

    Auf den beiden Rückseiten werden die "Sicheln" bündig mit dem Radreifen gefräst.




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    Hier liegen sie alle vereint. Jeweils die Vorder- und Rückseite. Es fehlen noch einige kleine Teile. Die Zwischenräume zwischen den Speichen und dem großen Gegengewicht müssen noch gefüllt werden.

    Löcher, mit denen die Teile für die Bearbeitung fesgeschraubt wurden müssen geschlossen werden, Dafür mussen noch Passstücke für das Zusammenfügen von Vorder- und Rückseite eingefügt werden.

    Das ist dann dem letzten Teil, morgen vorbehalten.


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

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  • Hallo Dampfbahner,


    auf zum Endspurt. Wie schon angekündigt, heute der letzte Teil zur Fertigung der Gussmodelle.



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    Fangen wir mit dem Modell der großen Gegengewichte an. Der Bauzustand ist kurz vor Ende. Ein erster Versuch, wie denn die Farbe etwas verbessert oder nicht, hat auch schon stattgefunden. Man erkennt an den dunklen Stellen die "Verputzarbeiten" mit Stabilit Express. Ich habe mich zu diesem zwei-Kompnentenkleber entschlossen, weil der eine sehr kurze Abbindezeit hat und später recht gut mit Feile und Schleifpapier zu bearbeiten ist. Die Vorder- und Rückseite unterscheidet sich nur durch die Höhe des Gegengewichts in Bezug auf den äußeren Kranz. Die "Knubbel" in der Mitte sollen später das erste Aufspannen in der Drehbank erleichtern.



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    Der Unterschied zum Modell mit kleinem Gegengewicht ist natürlich gering. Auch hier erste Versuche mit Farbe. Es ging dabei darum, festzustellen, ob die Farbe "harte" Übergange zwischen dem Füllstück und den anliegenden Speichen etwas entschärfen kann. Es hat letztendlich funktioniert, man darf nur nicht versuchen das mit einem einzigen Farbauftrag fertig zu machen. Auch hier ist etwas Geduld angesagt. Nach dem dritten Farbauftrag an dieser Stelle stellten sich die gewünschten Rundungen ein.




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    So, beide Modelle, Vorder- und Rückseite aufeinander gelegt. Nach einigen kleinen Nacharbeiten in Bereich der Speichen kann jetzt die Lackierung komplettiert werden.




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    Alle Vorderseiten. Bei dieser Farbe gehen jetzt doch einige Konturen auf dem Foto unter.




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    Hier die Rückseiten. Na ja, da werde ich nochmal etwas Farbe investieren. Zu erkennen sind die hölzernen "Passstifte" und die dazu gehörigen Löcher.

    Damit wird sichergestellt, dass Ober- und Unterteil auch genau übereinanderliegen, wenn sie dann in die Sandformen kommen.




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    Hurra, sie passen aufeinander, trotz Farbe. Hier etwas besser zu erkennen, dass bei dem Modell mit dem Großen Gegengewicht die Speichen zur Mitte hin ausgefüllt wurden (war beim Vorbild auch so).

    Das mit Holz oder Kleber zu machen habe ich nach einem kleinen Versuch wieder entfernt. Ich habe dann die Rückseite mit Klebeband verschlossen und das Ganze mit Gießharz aufgefüllt. Das Ergebnis ist besser geworden, als ich gehofft hatte. Da sich das Gießharz an den Rädern etwas nach oben ausgebreitet hat, war eine Nacharbeit nur an den freistehenden Rändern nötig.


    Nachdem ich der Farbe ca. eine Woche Zeit gegeben hatte, um auszutrocknen habe ich mich dann auf die Suche nach einer Gießerei gemacht, die mir die Modelle in Graugussteile "verwandelt". Die Gießerei, die mir vor 20 Jahren die Räder der BR23 gegossen hatte, existiert nicht mehr. Das Internet und die diversen Branchenbücher werfen einem auch einige Betriebe aus, die laut ihrem Angebot Grauguss verarbeiten. Aber die Praxis sieht leider dann doch etwas anders aus. Nach etlichen Telefonaten, zwei Besuchen bei Gießereien, habe ich bis heute noch keine Firma gefunden, die in der Lage und Willens wäre die Modelle abzugießen.

    An die Forengemeinde hätte ich die Bitte, wenn jemand eine Gießerei kennt, die Grauguss verarbeitet und Einsatzgewichte von 3,5 - 4 kg gießt, mir die Adresse zu verraten. Die Stückzahl ist natürlich nicht "berauschend". Ich bräuchte 4 Stück vom großen Gegengewicht und 8 Stück vom kleinen Gegengewicht.

    Wenn die Modelle gusstechnisch in Ordnung sind und der Guss funktioniert, wäre ich auch bereit die Modelle für andere Modellbauer zwecks Abguss zur Verfügung zu stellen. Natürlich mit der Maßgabe, dass ich die Modelle danach wieder zurück erhalte. Die Abmessungen sind so bemessen, dass man Räder nach DBC-Norm mit einer Stärke bis zu 24mm daraus fertigen könnte. Wie schon erwähnt könnte man sie auch für eine BR80 verwenden. Ob es jetzt noch andere BR gibt, die Räder mit 12 Speichen und einem Vorbilddurchmesser von 1100 mm haben, kann ch nicht sagen. Müsste ich erst mal suchen gehen.

    Das soll es gewesen sein mit Gussmodellen. Die Fortsetzung hier wird der Rahmen und Federung sein. Dafür brauche ich jetzt aber noch etwas. Vorher muss ich zeichnen. Es liegt mir nicht "on the Fly" zu arbeiten. Ich brauche meist eine Zeichnung zu meiner eigenen Sicherheit, damit die Teile später auch zusammenpassen.


    Bis bald und Grüße aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Herbert,


    keine Ahnung was die können, aber solche Firmen sollten flexibel genug sein Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Vielleicht gibt es in dem Bereich um Dormagen ähnliches .


    Gruß Werner

  • Hallo Herbert,


    die Modelle sehen sehr gut aus, da bewundere ich Deine Geduld! Ich habe zu allererst auch mit einem positiven Holzmodell angefangen, allerdings nur für 1 Radsegment, das ich dann mittels Silikonform und Gießharz vervielfältigen und zu einem kompletten Modell zusammenfügen wollte. Das war eine meiner ersten Fräsarbeiten überhaupt. Als es an die Schwimmhäute ging, stellte ich fest, dass ich nicht weit genug vorausgedacht hatte und alles neu machen müsste. Da traute ich mir aber schon mehr zu an der Fräse, also machte ich gleich eine Negativform - die weitere Entwichklung hast Du ja wohl in meinen Beiträgen mitgekriegt.


    Eine Frage: Wie viel Zeit liegt zwischen dem ersten Foto (Ringsegmente) und den fertigen Radmodellen?


    Dank und Gruß


    Kristian

  • Hallo Kristian,


    danke für die Blumen. Aber wie gut ich das hinbekommen habe, wird sich zeigen, wenn ich jemand gefunden habe, der die Räder gießen will. Es könnte durchaus sein, dass ich noch einige Änderungen vornehmen muss.

    Angefangen habe ich mit den ersten Holzarbeiten mitte Dezember 2018. Ich muss aber sagen, dass ich nicht nur in der Werkstatt stehen kann und ich, auch in Sachen Eisenbahn, noch andere Baustellen habe. Also der Zeitaufwand für die Modelle liegt bei ca. 140 Stunden. Ich bin nicht der Schnellste und wie ich oben schon mal geschrieben habe , ist Holz nicht mein Lieblingswerkstoff. Da geht auch schon mal Zeit für einen Versuch drauf, den jemand anderes nicht machen muss, weil er eben Erfahrung in Holz hat.


    Gruß aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Werner,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ab morgen werde ich mich wieder ans Telefon hängen.


    Gruß aus Dormagen,

    Herbert

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  • Hallo Dampfbahner,


    nachdem ich einige Stunden am "Zeichenbrett" gesessen habe, will ich zumindest das Ergebnis zeigen.



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    Einen Teil hatte ich schon fertig. Die Achsabstände und Ausschnitte für Achsen und Ausgleichshebel waren schon im Zusammenhang mit dem Rahmen festgelegt. Wie die dazugehörigen Federspannschrauben aussehen sollten habe ich erst mal aufgeschoben. Aber das ist jetzt fertig. Ich habe mich für 20x12mm Flachstahl als Rohmaterial festgelegt. Das Zusammenschweißen aus Einzelteilen liegt mir nicht so. Dafür reichen meine "schweißtechnischen Fertigkeiten" nicht aus. Es würde zwar halten, sähe aber wahrscheinlich nicht so gut aus. Ich denke die restlichen Abmessungen kann man noch erkennen. Das Material ist bestellt. Danach kann es in der Werkstatt weiter gehen.

    Auf der Zeichnung ist auch die Lagerung des Ausgleichshebels zu sehen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das so auch ausführen werde. Die unteren Befestigungsbohrungen könnten vielleicht entfallen. Aber wie gesagt, bin mir noch nicht sicher. Die Entscheidung verschiebe ich auf den Zeitpunkt wenn ich die Rahmenteile in Händen halte.



    Gruß aus Dormagen,

    Herbert

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  • Hallo Herbert,


    ich befinde mich (oh Schande) auch erst in ungefähr dieser Projektierphase, deshalb gestatte ich mir zu fragen: Hast Du für die Weite der Achsgabeln die künftige Konstruktion der Lager berücksichtigt? Ich habe im Moment keine große Vorstellung über deren Konstruktion, vor allem benötigte Schrauben, die ja zwischen Achse und Rahmen passen müssen (so zweiteilige Lager), d.h. ich muss erst mal diese ausdenken, bevor ich mich an die Rahmenwangen machen kann. Oder wie gehst Du das an?


    Dank und Gruß

    Kristian

  • Hallo Kristian,


    grundsätzlich habe ich mich für Kugellager entschieden. Ich habe zwei Lokomotiven mit Gleitlagern gebaut und bin auch bis heute damit zufrieden. Nur die Schmierung dieser Lager hatte ich in beiden Fällen nur "semioptimal" gelöst. Mit Thomas Adler habe ich mich unterhalten, er hat mir zu Kugellagen geraten. Sie sind auch in der Zeichnung angedeutet. Es sind Dünnbettlager 6804 vorgesehen. Davon zwei Stück nebeneinander. Die Abmessungen sind 32x20x7 mm. Das bedingt, dass die Achsen fest im Rahmen gelagert werden. Aber nach Auskunft von Thomas, kommt man mit einer Spurkranzschwächung einer Achse aus. Ich werde mich darauf vorbereiten, bei der 2. und 3. Achse die Spurkränze kleiner auszuführen. Da die BR81 von Thomas in Leverkusen läuft, sehe ich im Moment keine Gefahr, dass ich an der Stelle Probleme bekommen sollte. Die Radien sind dort nicht größer, als sie auf anderen Anlgen wären. Wenn du natürlich sehr nah am Vorbild bauen willst, sind Kugellager für dich keine wirkliche Lösung. Ich sehe das aber mehr von der praktischen Seite. Meine Gleitlager der BR23 und BR89 sind auch keine Lager, die dem Vorbild nachempfunden waren. Sie funktionieren und das bei der BR89 schon seit 25 Jahren.


    Grüße aus Dormagen,

    Herbert

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  • Hallo Dampfbahner,


    heute Morgen ist die Eisensendung angekommen. Also auf in die Werkstatt und die Zeichnung umsetzen. Wie schon beschrieben ist das Rohmaterial 20x12mm. Also 6mm breites Sägeblatt einspannen, den Drehstahlhalter nochmal rechtwinklig zum Sägeblatt ausrichten, das Material in den Drehstahlhalter und los.


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    Aber, leider zu hoch gepokert. Diese Kombination verträgt meine Drehbank nicht. Ist nun mal keine Profimaschine mit der nötigen Größe, Eigengewicht und konstruktiver Steifigkeit. Die Geräuchentwicklung und die Schwingungen waren einfach zu groß. Das Ganze habe ich der Form halber dann noch auf der Fräse versucht. Aber im Ergebnis das Gleiche, auch da reicht es nicht (hab kein Foto gemacht).




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    So, jetzt auf ein Neues. Anreißen, Ankörnen, Bohren und dann ausfräsen. Man hätte wahrscheinlich auch direkt fräsen können, aber Schneidwerkzeuge sind nicht billig. Da heist es zu optimieren. Bohrer sind nun mal billiger als Fräser. Gut geschmiert ist jetzt die Hoffnung, dass die 16 Werkstücke mit nur einem Fräser zu bearbeiten sind.




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    Die erste Ausfräsung ist fertig




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    Jetzt kommt wieder die Säge zum Einsatz. Das Sägeblatt ist wieder 6 mm breit. Sollte es auch sein, damit bei dieser Art zu fräsen nicht zur Seite auswandert.

    Damit der Ausschnitt auch in der Mitte des Materials ist, wird das Material nach dem ersten Fräsdurchgang um 180 Grad gewendet und dann wieder ein Schnitt gemacht . Nachmessen, wenn nötig nachstellen und nochmals auf beiden Seiten einen Schnitt machen. Der Anfang ist dann zwar etwas langatmig aber ich habe die Hoffnung, dass sich das Verfahren in der Serie bewährt und etwas Zeit spart.




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    Das gleiche Verfahren für die Außenkanten angewendet. Man erkennt die fertige rechte Seite. Danach geht es an die Säge zum Abschneiden mit etwas Aufmaß.

    Jetz muss ich "nur" noch 15 Stück nach diesem Strickmuster anfertigen. Hier zu sehen der Prototyp zum Testen der Methode.



    So, heute Abend nochmal in die Werkstatt und Späne machen.

    Bis zum nächsten Mal.



    Gruß aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

  • Hallo Herbert

    Läßt Du uns wissen, wie Du den Schlitten der Drehe exakt eingerichtet hast?

    Bei so harter Arbeit kann es do wohl leicht geschehen, daß sich etwas wieder los rüttelt.

    Gruß

    Johannes

  • Hallo Johannes,


    musste gerade noch in die Werkstatt ein Foto machen.


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    Hier zu sehen, der allseits bekannte Stahlhalter Größe A. Man erkennt, dass er nicht direkt sondern mit einer Scheibe dazwischen auf den Quersupport montiert ist. Die Schraube habe ich bei der Erstmontage ersetzen müssen (war zu kurz). Dabei habe ich eine Festigkei von 10g gewählt und die Länge so gelassen, dass ich eine höhere Mutter benutzen konnte. Dadurch kann ich die Sache ziemlich stark anziehen. Die Grenze liegt wahrscheinlich im Support. Aber die Sache hat natürlich Grenzen. Wie ich oben schon beschrieben hatte, konnte ich den Vollschnitt mit dem 6mm Sägeblatt nicht durchführen. Ein Grund war auch, dass ich Angst hatte, dass sich der Stahlhalter während des Schnittes verstellen würde. Die Sägearbeiten die dann zu sehen sind hat er klaglos überstanden. Ich habe eben noch mal kontrolliert, er ist noch parallel zum Sägeblatt.

    Vor dem Start habe ich die Führungen auch nochmal kontrolliert und ein wenig enger gestellt. Das Sägeblatt ist natürlich etwas grob gezahnt, aber durch den Anschliff mit Vor- und Nachschneider nicht ganz so schlimm wie "normal" geschliffene Sägeblätter.



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    Ich habe den Beitrag nochmal editiert. Die Frage nach dem Ausrichten hatte ich nicht beantwortet. Hier die Erklärung. Ich denke die Vorgehensweise ist gut zu erkennen. Man nehme eine Parallelunterlage aus dem Fundus der Fräse. Dann spannt man sie in den Drehstahlhalter mit Anschlag nach rechts. Die Mutter der Aufnahme lösen und dann an das Sägeblatt fahren. In der jetzt sichtbaren Position dann die Mutter anziehen. Jedes Material liegt, wenn man es in Stahlhalter nach rechts drückt und dann festzieht, parallel zum Sägeblatt. Wenn man eine größere Serie verarbeitet ist eine gelegendliche Kontrolle angebracht.



    Gruß aus Dormagen,

    Herbert

    Ein Leben ohne Dampf ist möglich, aber sinnlos.

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