Kleine, robuste Anfängerdampflok

  • Hallo Roland,

    ich verwende für meine BR24 gefiltertes Regenwasser, allerdings ist Regenwasser idR. zu mild d.h. ~PH5, deshalb entsäure ich es auf PH7. Das geht ganz einfach mit sehr sehr wenig Natriumhydroxide, das ist nichts anderes als das Pulver welches zum Abflussreinigen gebraucht wird, davon nehme ich weniger als 1/4 Teelöffel in eine 1.5Liter Flasche (hier ist dann der PH Wert deutlich über 10) und diese Mischung vermische ich dann Portionsweise mit dem gefiltertem Regenwasser bis der PH Wert 7 ist. Das hat man mir so beim Kauf mitgeteilt und bis jetzt hat alles reibungslos geklappt und Kalkablagerungen kenne ich nicht.

    Gruß, Marc

  • Werter Roland!


    Wenn Deine Fahrpumpe nicht ausreichend fördert, so kontrolliere 1. die Dichtheit des Bypassventiles, 2. die Dichtheit der Saug- und Druckventile, 3. die Dichtheit des Plungers und der Stopfbuchsen bzw. der Manschetten oder Ringe. 4. Schau, dass sämtliche Verschraubungen in Saug- und Druckleitung dicht sind. Bringt das nichts, so rechne einfach mal nach, ob die Abmessungen der Pumpe überhaupt ausreichend dimensioniert sind. Mal einfach gesagt. Viel Erfolg wünscht Fritzle, der schon genug Kolbenpumpen gebaut hat.

  • Hallo zusammen,


    Die Pumpe der Ball-Loks sind gut dimensioniert, erbringen das doppelte als gebraucht wird bei normaler Fahrt. Eine Kontrolle wie von Fritzle geschrieben ist, ist sicher vom Erfolg gekrönt.


    Grüsse René

    Mit der Erfindung der Dampfmaschine ist es dem Menschen gelungen, einem klumpen Metall Leben einzuhauchen. 8) :thumbsup: :thumbup:


    liliputbahn-chaernsmatt

  • Hallo


    Das Speisewasser soll einen pH Wert von 7,5 bis 8 haben und unter 1 Grad deutscher Härte enthalten.


    Solches Wasser lässt sich aus Leitungswasser mit einer Umkehrosmose Anlage herstellen. Diese Methode wird in Schackendorf verwendet.


    Die zweite Methode ist mittels Ionentauscher, die mit Kochsalz regeneriert wird, wie in der Spülmaschine. Diese Methode wird in Gustavsburg und Leverkusen verwendet.


    Passende Anlagen, die vom Preis her erschwinglich sind finder man im Internet ab etwa 40 Euro.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. Seit dem letzten Forum Update erreichen PN mich nicht mehr, alle Nachrichten entweder öffentlich als Beitrag oder über thomas.adler@dbc-d.de

  • Hallo Roland,


    um das Wasser für einen Dampfkessel kann man großes Voodoo betreiben.

    Meiner Meinung nach sind 4 Faktoren für einen langlebigen Kesselbetrieb erforderlich:

    1. Das Wasser sollte 0° dH haben

    2. der ph-Wert sollte zwischen 7-8 liegen

    3. regelmäßiges Abschlämmen / Absalzen

    4. zum Feierabend unter Druck ablassen ( VORSICHT VERBRENNUNGSGEFAHR) und den Kessel "offen" lassen damit er sich entspannen kann und kein Vakuum entsteht


    Bei unseren großen Dampfkesseln (200kg Dampf/h) wird alle 4 Std. Abgeschlämmt, wie oft du das bei deiner Dampflok machen musst weiß ich nicht.

    Bestimmt kann dir hier aus dem Forum jemand dazu tips geben.


    Die von dir gekaufte Weichwasseranlage kenn ich sehr gut.

    Ich sehe bei dieser Variante die Regeneration als problematisch, da du das Salz direkt einfüllen musst.

    Oft wird zu kurz gespült und es befinden sich noch Salzreste im Wasser. Das wäre absolut tödlich für deinen Kessel.

    Nimm für die Regeneration sogenanntes "Siedesalz" oder Salz für die Spülmaschine. Du benötigst 1kg.


    Ich schenke dir, und jedem anderem aus dem Forum hier, gern ein Resthärtebesteck. ( Einfach Adresse per PN)

    Dies basiert auf einer Tinktur. Nach erfolgter Regeneration kannst du damit die Wasserhärte prüfen.

    Sollte die Probe noch Salz enthalten wird es nicht grün und du weisst, dass du noch länger spülen musst.


    Wenn bezgl. Wasseraufbereitung noch Fragen sind, meld dich einfach ich beschäftige mich täglich damit.


    Und nu viel Spass mit deiner tollen Dampflok.

    Gruß David


    P.S. Die 4 Faktoren sind Erfahrungen mit unseren Dampfkesseln (3-200kg/h) aus Stahl und V2A.

  • Hallo zusammen


    Eine Frage hätte ich noch.

    Wenn ich die Lok abstelle, kann ich da einfach über die Abdampfleitung etwas Motorenöl o.ä. einfüllen um ein Anrosten der Zylinder zu verhindern?

    Oder gibts da bessere/gängigere Vorgehensweisen?


    Gruss

    Roland

  • Moin


    Am Besten ins Blasrohr etwas Öl rein (10W40 nehme ich). Dann die Steuerung auf rückwärts und die Lok vorwärts geschoben und noch mal zurück mit Steuerung auf vorwärts. Das Ganze ein paar mal bis etwas Öl aus der Zylinderentwässerung austritt, dann sollte nichts passieren.


    Gruß Eric

    Sämtliche verwendeten Rechtschreibfehler gehören allein mir! :D

  • Hi,


    über die Abdampfleitung würde ich nichts einfüllen. Die Gefahr, dass du "Dreck" aus der Rauchkammer in deine Zylinder bringst wäre mir zu hoch. Ich fülle meine Zyliner zum Teil über den Winter mit Feinöl und zwar spritze ich das durch die Zylinderentwässerung ein. Ich habe mir einen kleinen Adapter gebaut, durch den ich das Öl direkt einspritzen kann. Danach Zylinderhähne zu und fertig.


    In der Saison mache ich das nicht... ein Abstellen der Lok und öffnen der Zylindernetwässerung reicht in der Regel aus, um ein Rosten zu vermeiden.


    lg Jonas

    ! ! Der Weg ist das Ziel, also lasst uns weiter Dampf kochen ! !

  • Hallo,

    Das ist bei meiner 24er auch so, ich drehe zusätzlich noch von Hand einige Umdrehungen an den Pumpen. Allerdings gibt es auch Lokomotiven wo die Schmierung schon vor den Zylindern eingespritzt wird, also bevor die Dampfleitung sich nach rechts und links zu den Zylindern abzweigt, hier funktioniert das nicht.

    L. G. Marc