Motor #1 der RGS (gallopping Goose) in 5"

Bitte tragt Eure Fahrbetriebs-/ und Veranstaltungs-Termine 2020 im Kalender ein.
  • Hallo zusammen!

    Heute beginne ich mit einer etwas anderen "Resteverwertung".

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    Diese K36 von Berlyn (Fn3, eher für den Vitrinenbahner geschaffen) war mit einen großen 24V Pittmann-Motor (9237S010) ausgerüstet, der die Lok auf max. 20 Modell-Kmh brachte. Heute bringt ein 20W Maxon-Motor diese Lok bei vorbildgerechter (Modell-)Höchstgeschwindigkeit von 30MpH/48Kmh bis zur Schleudergrenze. Da der Pittmann-Motor sich im Abgabeleistungsbereich der Motoren meines Akkutriebwagen, welcher 2 Personen befördern kann bewegt, reitzte mich der Gedanke damit ein "Einpersonenfahrzeug" anzutreiben. Durch seinen eisenlosen Anker hat er keine Magnethemmung wie die Motoren meines Akkutriebwagens und sollte so deutlich bessere Freilaufeigenschafften aufweisen. Beim Umbau einer Accucraft K27 von Akku- auf Schienenstrom-Digitalbetrieb wurde ein geeigneter 18,5V 5,6Ah Lipo-Akku frei, der erstmal ausreichen sollte.

    Beim letzten Originalbild (mit den 3 Typen davor), Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., erkannte ich den Aufbau wieder, den ich bei der US Modellbahnconvention an Modellen in 0n3 gesehen habe. Diesen Aufbau hat der im Juni 1931 in Betrieb genommende Wagen im August 1931 erhalten.

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    Nach den Bildern rekonstruierte ich den Aufbau für meinen Railtruck von Bachmann (Fn3) ließ die Teile dafür lasern. Als der Wagen fertig war, stand die Vorlage für das "Einpersonenfahrzeug" vor mir. Mußte "nur" noch in (127/45=) 2,82facher Größe nachgebaut werden.

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    Da ich keine geeigneten Räder fertig im Handel fand, versuchte ich mit meiner kleinen Drehe (Quantum D140x250) die 56mm Dm Vorlaufräder aus Stahl anzufertigen. Die Maschine schaffte es gerade und einige Wedeplatten gingen dabei drauf. Auch das Gußrad 84066 von MB (Hinterachse) ließ sich gerade noch aufspannen.

    Da die Räder außen auf der Achse liegen, habe ich Sie mit M4 Madenschrauben befestigt. Durch die zwischen den Rädern dickere Achse ist der Minimalabstand der Räder festgelegt. Um den Madenschrauben einen sicheren Halt zu geben und eine leichte Demontage trotz Oberflächenbeschädigung durch die Madenschraube zu gewährleisten, habe ich in der Achse kleine Flächen eingefräst. Diese Flächen sind für alle Madenschrauben eingebracht. Für die Achslagerung habe ich diese Stehlager, Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., in 10 und 15mm verwendet.

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    Hier nun das Fahrgestell zur ersten Probefahrt. In der Ebene lief der Wagen mit 90Kg "Fleischbeilage" bei ~7V DC an. Getriebeuntersetzungen, am Motor 1,833:1 und an der Achse 3:1.

    Zufällig bin ich auch auf dieses Bild, Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., gestoßen wo viele Details zu erkennen sind.

    Gruß Gerd

  • Moin Gerd,


    dann warten wir mal auf die Probefahrt bei mir. Wenn Du auf der Steigung in der Ostkurve anfahren kannst, ist die Motorisierung OK.

    Ich habe meinem grünen Ungetüm gestern eine neue Kopfdichtung verpasst, kann also notfalls eine Schiebelok stellen.....


    Viele Grüße


    Holger

  • Da bin ich mal auf den weiteren Werdegang gespannt.


    Noch ein bisschen Hintergrund zum Motor #1:


    Die Rio Grande Southern hat einen Vertrag mit der US Post und musste die Post entlang der Strecke ausliefern.

    Aufgrun der Weltwirtschaftskrise sind viele - vor allen jungen Leute - dort weggezogen, und daher war das Passagieraufkommen so gering, dass es unwirtschaftlich wurde, einen Dampfzug einzusetzen.

    Der innovative Werkstättenchef in Ridgway, der vermutliche deutsche Vorfahren hatte, kämpfte schon seit Jahren mit allen Mitteln darum, die Bahn am Leben zu erhalten, die stand ja schon ~ 30 Jahre unter Konkursverwaltung.

    Seine Lösung war dann ein 3/4 Tonner Buick Pickup, den er auf Schienen setzte. Der hatte ursprünglich nur das normale Cab mit der durchgehenden Sitzbank - eigentlich für 2 Leute gedacht, aber man konnte so 3 - 4 reinquetschen - und einem Gatteraufbau für Heutransporte hinten.

    Das Teil hat sich in 2,5 Wochen amortisiert, da der Dampzug eingespart werden konnte (hier nur ein Fahrer statt mindestens 3 Mann auf dem Dampfzug).


    Leider gefiel der Postverwaltung die offene Transportweise nicht, die Post könnte ja nass oder gestohlen werden.


    Daraufhin griff er wieder in seine Ideenkiste und installiertre den geschlossenen Aufbau, in dem dann noch eine weitere Sitzbank ihren Platz fand, da doch öfters ein paar Leute mehr mitfahren wollten.


    Und damit begann dann die Geschichte der Geese, die alle mit Materialien vom Schrottplatz entstanden und wo noch von den ursprünglich für die RGS gebauten 7 Stück die Nummer 2 bis 7 heute betriebsfähig im Original vorhanden sind und die Nummer 1 als Neubau des Ridgway Railroad Museum, genauso wie den Vorläufer, das Inspektionsfahrzeug auf Model T.

  • Hallo Hubert!

    Danke für die Info. In der Timeline, Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., kann man die Geschichte, bei mangelnden Englischkenntnissen auch mit dem Google-Translater, gut heraus lesen. Die wenigen Originalbilder sind eine Schatzkiste an Info´s. So findet man einige Abweichungen am Nachbau und den handelsüblichen Modellen. So ist mir der Sandkasten am Original flacher aufgefallen als an den Motoren 1 und 6, der die Kästen vom 1 erhalten hat. Schau mal hier; Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. (läßt sich zoomen) und vergleich mal mit heute. Der hat zwischendurch neue Sandkästen bekommen und Berlyn (Motor 6) und Bachmann haben die Neuen an die Modelle eingebaut.

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    Hier meine "Gänse" in Spur Fn3. Da die #3, #4 und #5 fast identisch sind, sollte ich hier vollständig sein. Was mag der #6 noch vom zerlegten #1 bekommen haben?

    Gruß Gerd

  • Das 3 - 5 fast identisch sind ist aber auch nur optisch. Wenn man die genau inspiziert gibt es keine absolut identische, die differieren sogar in den Längen des Aufbaues.


    Und die Teile von #1 sind in #2 aufgegangen, wobei die ja später auch nochmal überarbeitet wurde und die heutige auch nicht mehr mit der ursprünglichen übereinstimmt.

  • Hallo!

    Langsam geht es weiter.

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    In zusammenhang mit den vorderen Bodenblech und den Sandkästen entstanden auch die Fußstützen mit ihren Anschlägen, die am Unter- und Bodenblech befestigt werden. Drehachse wird die durchgehende Befestigungsachse der Sandkästen (hier erstmal mit einer Schraube). Zur "Arretierung" in den Endlagen drückt ein federbelasteter Andruckhebel gegen die Seite oder in den Unterausschnitt der Fußstütze.

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    Als nächstes ging es an den Kuhfänger. In 2D Cad wurden die "Lochstreifen" entworfen. Auf der Fräse wurden die Löcher im oberen und einer unteren Hälfte der Halter genau gesetzt. Anschließend wurden Sie als Bohrschablone für je eine Kopie benutzt. Beim oberen Halter wurde es notwendig, weil ich mich in einem Seitenabstand vertan habe. Diese wurde dann als Abstandsschablone beim Hart-Verlöten der beiden unteren Hälften zum Winkel verwendet. Daß die Schablone sich dabei einen Wärmeverzug eingehandelt hat, war somit kein Schaden (eh Schrott). Passend zurechtgesägte Holzstücke hielten die beiden Halter beim Einpassen der Bohrungen und Einlöten der 4mm Stangen auf richtigen Abstand. Zuerst wurde die mittlere Stange unten eingelötet und nachgerichtet. Danach folgten die weiteren Stangen.

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    Dann wurden an die äußeren Stangen über angepasste Stützen mit der Bohle verlötet. Die Stützen sind vorher mit M2 Schrauben an die Bohle "angeheftet" worden. Damit konnte schon der Rahmen angehoben werden. Zwei weitere Stützen und die Diagonalstreben verstärken die Stabilität, womit auch der ganze Wagen daran angehoben werden kann.

    Entgegen der anfänglichen Befürchtung, beeinträchtigt diese Konstruktion den Drehbereich des Vorlaufgestells in keinster weise. Damit sind außer der Hinterachse keine Einschränkungen im Kurvenlauf zu erwarten.

    Gruß Gerd

  • gerd23029

    Hat das Label Baubericht hinzugefügt
  • Hallo Thomas!

    Wollte Dir gerade einen Tipp geben: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Nun sehe ich, daß Er aufhört. Letzten Monat schien Er noch aktiv gewesen zu sein.

    Gruß Gerd

    Hallo Gerd,


    halb so wild, trotzdem Danke.

    Ich bleibe an deinem Baubericht dran. Und mal sehen, vielleicht ergibt sich daraus ja mal was.

  • Hallo!

    Weiter geht es.

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    Auf ein auf Maß gedrehtes Messingrohr habe ich einseitig ein 2mm Blech aufgelötet (rechts) und abgedreht. Fertig war der Sandkasten. Oben kommt noch ein M4 Gewinde rein. Über eine 4mm Stange, die an beiden Enden ein M4 Gewinde erhalten hat, wird der Sandkasten befestigt und gleichzeitig dient diese Stange als Gelenkbolzen für die Fußstütze.

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    Der Kühler entstand aus 1,5mm Blech, welches zuerst gebogen wurde (Abkantbank) und dann die Öffnungen erhielt. Danach wurde das passend gebogene (2mm) Oberteil mit Zinn/Kupfer-Lot eingelötet. Anschließend wurde das Gitter mit Zinn/Blei-Lot eingelötet da dieses eine geringere Schmelzthemperatur wie Zinn/Kupfer hat. Nach einigen "Überraschungen" von Mc. Murphy bei der 2farb-Lackierung zeigt sich nun der Kühler in seinem endgültigen Autfit.

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    In der Kühlerhalterung hat auch die Motorhupe, die ich versuchshalber als evt. Ersatz für die Sirenen im AT gebaut habe, Platz gefunden. Hier passt Sie besser; Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. (Min 0:27 - 0:37).

    Da drunter die Lötanschlußleiste für den Motor und den Lampen vor dem Kühler.

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    Hier nun die zusammengeheftete Motorhaube, nach dem Foto fertig verlötet. Das Oberteil habe ich bis zum Stirnfenster in Eins gebogen und dann das hintere Teil in der Bandsäge abgesägt. Das anschließende Teil wird u.A. it Fensterhalterung, Türscharnieren und Zusatzlampen wird etwas komplexer.

    Davor ein in Pullmanngreen fertig lakierter Sandkasten.

    Auf 2 Fotos habe ich u.A. auf der rechten Seite hinter dem Kuhfänger einen kleinen Kasten entdeckt, der später dazu gekommen ist. Kurzerhand habe ich diesen nachgebaut und dort platziert.

    Gruß Gerd

  • Da wäre ein schöner 4Zylinder 4Takt Modellmotor auch eine gute Wahl gewesen....

    Hallo Danielle!

    Der Motorvorbau ist innen an Kühler 80mm und an Stirnfenster 130mm breit, 190mm lang und 85mm hoch. Da paßt sowas kaum rein.

    Hab mir einen Saito Fa40a, 0,6PS 4taktmotor zu Experimentierzwecken zugelegt. Der würde in die Mitte reinpassen aber Starter und Getriebe brauchen auch noch Platz. Sollte auf 7½" evt gehen. Der Motor braucht Methanol-Kraftstoff, den man nicht überall bekommt.

    So ein Selbsbau wie hier Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. ab Min 0:54 ist mir dann doch zuviel. Ab Min 2:58 bin ich auf meinem AT zu sehen (vorraus fahrend und aussetzend).

    Der Reiz bei diesem Wagen ist der Betrieb mit einem Pittmann Motor ohne Magnethemmung, die beim AT doch etwas stört.

    Gruß Gerd

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    Weitere Teile entstehen, für Die Bohrungen in den vorderen Bodenblechen notwendig sind. Nun werde Licht^^.

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    Die Scheinwerferkörper wurden mit dem 45°Innenkegel als Reflektor wurden aus den Vollen gereht. Die Bohrungen für die Stützstangen und Verbindungsrohr mit den Leitungsführungen wurden gefräst. Auf der Rückseite, vor dem Kühler ist das Verbindungsrohr eingeschlitzt um die Leitungen (0,05mm²) leichter einzuführen und Diese von dort durch das Kühlergitter zur Lötleiste zu führen. Anschließend wurde alles mit Zinn/Kupferlot verlötet. Danach wurden die Flaggenhalter, an der im Original die Lampen befestigt sind mit Zinn/Bleilot angelötet. Nach dem Einbau der in reihe geschalteten LED´s werden die Lampen von hinten mit Deckeln verschlossen. Für derartige noch lösbare Verklebungen nehme ich Pattex Kraftkleber, den ich entgegen der Anleitung nicht ablüften lasse. Lampenrahmen und Reflektor hab ich galvanisch verchromt, was alledings vorher eine 100%ige Politur zum Erfolg vorraussetzt. Da das bei diesen etwas komplexeren Drehteil nur mit großen Aufwand, wenn überhaupt möglich ist, gebe ich mich mit diesem Ergebnis zufrieden.

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    In der Lampe ist eine Konkave-LED eingesetzt, die einen Abstrahlwinkel von 180° hat. Dadurch wird das Licht auf den Reflektor geworfen wodurch Dieser mit erstrahlt. Die Kameraaufnahme zeigt diesen Effekt deutlich besser wie Er in natura erscheint.Auf dem Bild Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    habe ich neben dem schon erwähnten Kasten auf der rechten Seite hinter dem Kuhfänger auf der linken Seite ein weiteres Teil entdeckt, welches man schemenhaft als Schlußlampe für Caboose und Personenwagen (Markerlampe) erahnen könnte. Da so ein Detail seinen Reiz hat, nimmt man das doch mit ;).

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    Also eine Lampe von Trackside (Messingfeinguß, rechts) genommen, ausgemessen, vergrößert, gedreht, gefräst, verlötet und lackiert.

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    Difuse 10mm LED (1750mcd bei 20mA) für die Farblinsen entsprechend zurechtgedreht und in Reihe geschaltet in die Lampe eingesetzt. Solange man das eingegossene LED-System nicht verletzt, sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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    Mit 0,4mA hat die Lampe eine schöne funzelige Helligkeit. Bei Dunkelheit abgestellt bietet diese Lampe als "Parklicht" nicht nur einen schönen Anblick sondern sollte auch etwas zur Unfallverhütung beitragen.

    Die Scheinwerfer erhalten noch Uhrengläser, Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen..

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    Hier ein Blick unter den Wagenboden. Die Markerlampe ist mit einer Zentralschraube mit dem Boden verschraubt. Daneben ragt ein in die Lampe eingelötetes Rohr in den Boden welchses die Lampe gegen Verdrehen sichert und das Abscheren der da durch geführten Zuleitung verhindert. An den Boden angelötete Rohre führen die Zuleitungen sicher in Richtung Lötanschlußleiste. Neben dem langen Rohr die Bohrung zur Befestigung einer Scheinwerferstütze.

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    Während einer Zustellverzögerung entstanden die beiden kleinen Lampen, Die vor das Stirnfenster auf den Motorvorbau kommen.

    Gruß Gerd

    Dateien

    • DSCF6946.jpg

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    pr. AT1, würt. Kittel DTW

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  • Hallo zusammen!

    Bis auf die Türen sind nun die Karosserie-Blecharbeiten fast abgeschlossen.

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    Bodenwinkel unten und Cu-Übertragungsblech oben wurden vor dem Verlöten mit Kupfernieten an die Seitenwand angenietet. Innen Rundkopf und außen flach in einer Senke.Die Türscharniere sind angeschraubt. Unten haben die Scharniere längere Stifte wie oben, damit die Tür (erst unten dann oben) leichter eingehängt werden kann.

    Die "Einstiegwannen" sind mit Zinn/Kupfer Lot verlötet und um diese Lötungen nicht zu gefährden wurden Halter und Haltewinkel mit Zinn/Blei Lot angelötet.

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    Ein ebenfalls mit Zinn/Blei Lot unter der Vorbaudecke angelötetes Rohr führt die Leitungen von der rechten Lampe sicher zur Lötleiste auf den linken Seite. Hier werden die ersten Strombegrenzungsvorwiderstände eingelötet, um bei einer Fehlschaltung dahinter die LED´s zu schützen.

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    Hier zeigt sich nun der Wagen mit seiner "kleinen Vorgabe" im augenblicklichen Bauzustand. Neben dem Entwurf der Schlingband-Feststellbremse kann es mit dem Bau des "Holzschuppens" los gehen.

    Gruß Gerd

  • Hallo!

    Nun ist auch der Frachtraum, auf dem nachher der Bediener sitzt fertig.

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    Bei den Seitenwänden aus 6mm Buchensperrholz hab ich 14x3mm Buchenleisten als Bretter aufgeleimt. Damit das nach der Lackierung nicht zur Glattfläche verläuft, sind die Leisten mittels 0,3mm Blechstücke auf Abstand aufgebracht.

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    An die Seiten wurden die Rückwandecken auch aus 14x3mm Buchenleisten auf 2mm Buchensperrholz geleimt.

    Da die Rungenhalter für die 10X5mm Rungen (Buche) sehr stramm sind, wurden Diese unmittelbar auf dem Fahrzeugrahmen mit den Wänden verleimt.

    Da auf dem Originalfoto die Ladetür deutlich breiter als bei den umgebauten Bachmann-Modellen ist, habe ich die hinteren Rungenhalter um den Lochbastand nach außen versetzt. Da beim damaligen Umbau ggf. ähnlich verfahren wurde, hab ich die frei gewordenden Löcher nicht verschlossen.

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    Im 2D Cad hab ich den hinteren Dachspriegel maßgenau gezeichnet und auf selbstklebendes Papier ausgedruckt. Auf die Holzleiste aufgeklebt kann das dann grob ausgesägt und am Tellerschleifer passend geschliffen werden. Alles Weitere wurde danach angepasst.

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    Eine volle Bretterwand aus den 14x3mm Leisten und 4mm Buchensperrholz wird zur Verstärkung hinter die Rückwandteile geleimt und stellen z.T. die Ladetüren da. Die Stirnwand (6mm Buchensperrholz) hat vor dem einleimen Öffnungen für Leitungen und eine 15pol. D-SUB Buchse bekommen, wo unter des aufklappbaren Fahrgastraumdach´s die Bedieneinheit angeschlossen werden kann.
    Anschließend wurden die Ecken mit 13mm Quadratleisten verstärkt.

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    Vor dem Aufleimen der Ladetürrahmen wurden die Seiten schwarz gebeizt, damit später nichts helles aus den tiefen Ritzen hervor grinsen kann.

    Auf die Verstärkungsleisten wird das innere Dachteil aufgelegt, welches an die Dachrundung angepaßt ist.

    Wie auch an der Seitenwand sind M4 Einschlagmuttern für das Dachscharnier vor der Verleimung versenkt eingebracht.

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    Auf das Dachinnenteil wird nun eine 2mm Buchensperrholzplatte entsprechend der Dachbiegung aufgeleimt. Anschließend folgt eine zweite 2mm Platte. Danach wird das Dach auf das endgültige Maß gestutzt.

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    Nun lädt der Wagen zum ersten Probesitzen ein. Hier muß man aufpassen, da die Antriebsachse sich genau mittig unter dem Sitz befindet. Zu weit nach hinten könnte es.....:evil:.

    Beim "Gefällerollen" mit kurz geschlossenen Motor war nur eine leichte elektrodynamische Bremswirkung festzustellen. Daher wird doch noch eine mechanische Betriebsbremse fällig.

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    Hier noch ein Blick auf´s geöffnete Dach. Der Platz muß für Batterie, Steuerung und weitere mitzuführende Dinge reichen.

    Gruß Gerd