Allerlei Bahn um meine alte Bude

  • Grüss Euch Männer


    Heute mal einen anderen Tread, diesmal zum Thema Vorbild… Wie Ihr wisst habe ich meine Bude in Au verlassen… eigentlich Schade, lag sie doch direkt an der Eisenbahnlinie St.Margrethen-Sargans (CH)… Da gibt es fast täglich Interessantes zu sehen.. (wie die neuen Traverso der SOB etwa… gell Steff?) vielleicht mit ein Grund weshalb ich mit mancher Arbeit oft nicht recht vorwärts kam…


    Seit Monaten kommt zum Beispiel fast täglich ein Güterzug mit frischen Rheinkies aus dem Zürcher Unterland an, um die nahe SAW (Schmitter AG Widnau) zu beliefern. Die Firma fertigt vorfabrizierte Betonelemente wie Treppen, ganze Hallenstützen, Hallenböden , Swimming-Pools etc, ausserdem beliefert sie praktisch den ganzen regionalen Markt mit Frischbeton…. die Bau-Wirtschaft boomt allem Anschein nach… Ich finde diesen Umstand sehr faszinierend, deshalb möchte ich Euch daran teilhaben lassen. Es gibt daraus das eine oder andere «Aha» Erlebnis, das verspreche ich Euch!


    Fängt mal damit an, dass der schwer beladene Zug gezogen von einer legendären Gotthard-Lok Re 6/6 mit den beinahe Fabrikneu aussehenden Güterwagen 15 Meter an meiner Bude vorbeifährt, immer hübsch um 1230…


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    Der Blockzug fährt nun also in den Bahnhof Heerbrugg ein und wird dort schon von zwei fleissigen kleinen Dieselrangierloks erwartet....



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    Der Kieszug wird nun samt der 120 t schweren Zugmaschine raus auf das Industriegeleise zu dem Werksgelände der SAW geschleppt… sonst steht sie ja möglicherweise im Weg…


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    Bemerkenswert ist, dass hier direkt durch ein Wohnquartier rangiert wird. Der Zug fährt sozusagen durch das Gemüsebeet…


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    Der Zug rollt auf das Werksgelände und wird dort zerteilt, die restlichen Wagen werden zurück gezogen damit die Strasse wieder frei wird. Das verschieben der Gruppen auf dem Areal übernimmt von hier an die SAW mit Hilfe eines Radladers mit angesetzter Zug- und Stossvorrichtung.


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    Die Wagen des Gattung Fallns sind trotz ihres recht hohen Alters von bald 50 Jahren in sehr gepflegtem Zustand. Man sieht praktisch nie einen rostigen Wagen der Firma Hastag!


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    Die zurückgesetzte Gruppe wird von der Lok getrennt, die Re 6/6 wird auf ein Ausweichgleis geschoben.


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    Schade… die legendären Loks werden heute lieblos behandelt.. so auch dieses gute Stück.. Das Wappen ist noch dran (ich glaube es sind sogar unterschiedliche auf beiden Seiten) Der Name «Taverne-Toricella» ist aber nur noch mit Mühe zu lesen. Auch die einst verchromten Zahlen sind verschwunden. Diese hier hatte die Nummer 11621

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    Dateien

    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

  • Und ab geht es wieder, zur Firma Rauch, randvoll mit Red Bull geladene Wagons abholen für den Versand in die grosse weite Welt!

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    Abends sind dann die leeren Wagons wieder auf dem Weg ins Zürcher Unterland, in die Kiesgrube zwischen Glattfelden und Hüntwangen wo sie etwa nach 4 Stunden eintreffen werden. Bereit zum befüllen für die nächste Fuhre…




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    Über diese Geleise werden unter anderem auch täglich 6 Millionen Dosen RedBull in alle Länder ausserhalb EU versendet. Die gleich neben der Firma Rauch liegende Dosenfabrik «Ball» fertigt dafür pro Sekunde 70 neue Dosen an. Rauch und Ball sind sehr Vorbildlich, es sind wirklich gigantische Mengen die hier Umgeschlagen werden und das allermeiste geht mit der Bahn. Es sind etwa 5-8 lange Güterzüge pro Tag. Auch Kesselwagons mit Kohlensäure sind täglich an zu treffen. Jede Dose die in Asien, Nord- und Südamerika, Australien und Afrika konsumiert wird, hat einst den Weg durch die Widnauer Gärten genommen.


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    Feldbahnmässiger Regelspurbetrieb mit elektrischen Dieseldampflokomotiven

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