Beiträge von werner

    Hallo Jorge,


    mach erstmal eine Bestandsaufnahme. Kolbendurchmesser,Hub und Drehzahl dann kannst du ermitteln wieviel die Pumpe bringen müsste.

    Aus einem Behälter bekannter Größe kannst du das verifizieren. Wenn die Pumpe mit einem Kolbenring abgedichtet wurde ,hat sie vielleicht

    Leakageverluste bei Kesseldruck.

    Was ich sagen will, erstmal analysieren bevor was neues angefangen wird. Ich verwende in allen meinen Dampfloks Kreuzkopfpumpen und zwar als

    Plunger Pumpe. Sechs Millimeter Durchmesser bei 40 mm Hub reicht problemlos für 2 Dampfkolben mit 40 mm Kolbenhub.


    Ich habe selber Injektoren nach kommerziellen Injektoren nachgebaut und muß dir sagen das ist nichts für Anfänger. Um Erfolg zu haben muß man

    erstmal versuchen Dampf und Druckdüse des kommerziellen zu kopieren. Dazu mußt du dir alle Werkzeuge erstmal herstellen. Bei dieser Vorgehensweise

    ist auch klar das der Injektor an der Lok funktioniert. Wenn du die Unbekannten mit einmal neu auch noch alle dirn hast ,dann hast du viel Spaß beim

    Austesten.


    Gruß

    Werner

    Hallo Felix ,


    der Link ist interessant aber IMLEC ist ein Wettbewerb zur Bestimmung des Wirkungsgrad einer Dampflokomotive . Eine wirklich schöne

    Beschäftigung mit dem Thema Dampf Lokomotive und wie optimiere ich sie.


    Das hat aber mit dem Fahren einer Dampflokomotive unter Clubbedingungen wenig zu tun.


    Gruß


    Werner

    Selbst Papierschriebe sind völlig ausreichend. Damit hat man schon einen guten Anhaltspunkt.


    Ich habe bei meiner Mallet vor den Anfahrvorgang und die Beharrungsfahrt zu vermessen.

    Ich habe für beide Triebwerksgruppen nach dem Lackieren Schieberkastenmanometer ergänzt.


    Es wird spannend.


    Gruß


    Werner

    Hallo Andreas ,


    danke für die Antwort. Das wäre schön, wenn da was da wäre. Ideal wäre natürlich eine elektronische Messung für beide Zylinder

    während der Fahrt im eingeschwungenen Zustand.


    Gruß Werner

    Das ist genau der Grund warum es nicht falsch ist den Niederdruckzylinder nicht in der maßstäblichen Größe zu wählen.

    Mein Beispiel des Druckabfall für meine Mallet gilt ja für relativ viel abverlangte Kraft, die aber oft nicht benötigt wird. Also wird der Regler

    weiter geschlossen. Das bedeutet aber das der Hochdruck nur noch zum Beispiel 3bar bekommt. Bei mir teilt sich das hälftig auf ,da die Zylinder

    gleichgroß sind. Bei einer Auslegung nach Vorbild kommt aber am Niederdruck fast nichts mehr an. Das reicht noch für den

    Schmierdampf im Niederdruckzylinder wenn man Glück hat. Bei kleinen Modellen sind die Abkühlverluste sehr groß.


    Deshalb war mein Gedanke den Dampf auf einem höheren Druckniveau aufzuteilen.


    Soweit ich mich erinnern kann hat man bei der Bauserie der letzten Lokomotiven der sächsischen IV K , die Niederdruckzylinder im

    Durchmesser reduziert. Obwohl das bei dieser Größe unkritischer ist , hatte das bestimmt seinen Grund.


    Werner

    Ist es nicht so das man während der Fahrt auch Kohle nachlegen kann. Wasser muß sowieso immer wieder nachgefüllt werden.


    Mehr Sinn würde die Frage machen , wie weit komme ich mit meinen mitgeführten Vorräten.


    Ich muß bei meinen kleinen Loks nach 3 Km Strecke Kohle nachbunkern , Menge einer Kaffeedose, und ca 9 Liter Wasser nachfüllen.

    Auch muß der öler gefüllt werden und es sollte der Schmierdienst der offenen Gelenke durchgeführt werden.


    Auf diese Weise bin ich beim DMC Zürich auch schon 23 Km gefahren. Dann war der Lokführer an seinem LImit, er konnte nicht mehr sitzen.:)


    Gruß


    Werner

    Meine Mallet wurde , da dies die Expertenmeinung ist, als Schein Mallet in Betrieb genommen.


    Der Kohleverbrauch war abartig und die Fahrleistung unterirdisch. Ich konnte beim Fahren mit ach und

    Krach 4 bar halten.


    Nach Umbau auf Verbundbetrieb war das eine andere Sache ,die Lok war fahrbar. Viele Einzelmaßnahmen führten

    zum Erfolg. Und ja es ist völlig falsch und absolut undenkbar mit 4 gleich großen Zylinder zu fahren.


    Jede Zylindergruppe fährt bei 6 bar Kesseldruck und voll geöffnetem Regler mit 3 bar Druck. Das Druckgefälle ist 6 auf 3 bar im Hochdrucktriebwerk

    geht dann in den Verbinder und von dort mit 3 bar ins NiederdruckTriebwerk .Gegen die hohen Kondensationsverluste ist der Verbinder wärmeleitend

    mit der Feuerbuchse verbunden. Der Auspuff muß mit sehr wenig Volumen und Druck das Feuer anfachen. Das geschieht mit einem doppeltem Petticoat.


    Natürlich hat so eine kleine Feldbahnmallet keinen Auspuffschlag wie eine BR 44 , aber mit dieser Konfiguration ist die Lok auf dem Gelände gut hörbar

    und man kann mit ständig blasenden Ventilen fahren ohne Hilfsbläser.


    Werner

    Hallo Simon,


    schaue dir die Dokumentation von meiner 5 Zoll Mallet an. Die Lok aus dem Frankfurter Feldbahnmuseum hat, nach Aussagen des Lokführers, ähnliche

    Eigenschaften.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Das grösste Problem ist das du zwei Lokomotiven quasi baust . Weiterhin ist es schwierig die Feueranfachung in den Griff zu bekommen.

    Aber sieh wie ich es Schritt für Schritt gelöst habe.

    Beide Triebwerke haben etwa die gleiche Leistung. Testfahrten mit einer vergleichbaren 2 Zylinder Lok zeigten subjektiv bewertet etwas weniger Kohle und Wasserverbrauch.

    Aber bis dahin war es ein weiter Weg.


    Wenn du was bauen willst wo du nicht schnell fertig bist und du es ertragen kannst das dir jeder sagt das kann nicht funktionieren , dann bist du auf dem richtigen Weg !


    Bei einer Mallet kannst du in den seltensten Fällen einfach den Regler öffnen und losfahren. Du must dich auf die Maschine etwas einstellen. Stop and Go Betrieb mag sie nicht

    das ist einfach nur nervig . Der Verbundbetrieb setzt erst nach einiger Fahrstrecke ein und dann muß sie laufen können. Beim Anfahren muß erst das Verbundventil geöffnet werden,dann der Regler , wenn die Zylinder warm sind setzt sie sich in Bewegung, nach 2 bis 10 Meter Fahrstrecke wird das Verbundventil geschlossen und der Regler weiter geöffnet. Dann setzt die Verbundwirkung ein und die Lok wird schneller , jetzt kann der Regler wieder gedrosselt werden. Vorteilhaft ist bei leichten Steigungen und Gefällen fährt die Lok relativ konstant. Eine 2 Zylinder muß dauernd korrigiert werden für gleiche Fahrgeschwindigkeit.


    Werner

    Meine geschilderten Erfahrungswerte sind von voll funktionsfähigen Dampflokomotiven abgeleitet. Ich setze noch eins drauf, denn ich verwende bei

    meinen Eigenkonstruktionen gerne und mit Erfolg breitere Kolben mit zusätzlich vor und hinter den Kolbenringen eingestochenen Ölnuten.


    Die Passung ist natürlich abhängig vom Dichtungskonzept der Kolbendichtung. Bei Packungen ,die ja vom Öl leben , muß die Toleranz eng sein.

    Bei Kolbenringen mit Teflonring und Oring kann das Spiel größer sein. Meine selbstgedrehten Teflonringe sind im Winkel von 30° mit dem

    Teppichmesser schräg geschlitzt und haben in der Nut seitlich 0.2 mm Luft.


    Werner

    Im Bereich wo ich bisher Kolben gedreht habe ,zwischen 10 und 42 mm, ist das angestrebte Spiel 0.02 bis 0.05 mm.

    Als Kolbenring hat sich am besten ein Teflonring mit hinterlegtem Viton O-Ring bewährt. Alternativ kann auch eine Baumwollschnur mit verzwirbeltem

    Teflonband verwendet werden. Die bessere Lösung ist der Teflonring. Der muß mit genügend Seitenspiel eingebaut werden.


    Im Netz kann man nach Mantelkolbenring suchen.


    Werner

    Hallo Gerald,

    bei mir bewährt sich hervoragend ein kleines rechteckiges Spülmittel Fläschen das einen Schnellverschluß hat.

    Durch ziehen und drücken kann man öffnen und schliessen.


    Gruß


    Werner

    Hallo Werner,


    in meinem Post Nr.7 habe ich klar die Antwort auf meine Frage nach der 6 km/h Regel geschildert.

    Der Autor ist Hochschulprofessor des öffentlichen Rechts der Polizeischule, er sagt auch ganz eindeutig das

    man einen normalen Polizist besser nicht fragt. Die Rechtslage ist nach seiner Schilderung eindeutig.

    Er bat auch drum ein Video von mir zur Schulung verwenden zu können.


    Ansonsten kann ich mich Dietrich nur anschließen und auf keinen Fall pro aktiv tätig werden.


    Gruß Werner

    Hallo Alex,


    mit diesen Teilen würde ich auch konstruieren ,auch wenn der Regler nicht gut beschrieben ist was die Leistungsdaten betrifft.

    Es ist aber alles dran was man braucht. Und nur so nebenbei auch bei Profisteuerungen gibt es Phantasiewerte für den Maximalstrom.

    Wenn hier die Werte halbwegs korrekt angegeben sind passt das in Verbindung mit dem Motor.


    Hallo Kristian,


    bei deinen Überlegungen hast du nicht berücksichtigt das der Motor eine Induktivität hat, denn nur dadurch ergibt sich eine geglättete

    Spannung.

    Simples Beispiel ein und aus schalten einer Glühlampe 0,25 sec ein 0,25 sec aus. Bei der Glühlampe ergibt sich ein mittleres glühen.

    Bei einer Led ein blinken. Ähnlich verhält es sich bei einem Motor bei zu niedriger Taktfrequenz des Reglers oder völlig falscher Übersetzung(zu direkt ,zu schnell).

    Die Frequenz in Verbindung mit der Induktivität gättet den Strom und ergibt damit eine Regelbarkeit von 0 bis max.


    Ergänzung

    Eine goldene Regel :


    * Motor an Betriebspannung anschließen und Leerlaufdrehzahl messen.

    * max Fahrgeschwindigkeit festlegen z.B 10 km/h

    * 80% der Leerlaufdrehzahl =Lastdrehzahl

    * aus Radumfang und 10 km/h = 2,7777 m/sec Umdrehung/sec ausrechnen . *60 im 1/min

    * jetzt die Gesamtübersetzung ausrechnen eventuell aufteilen in Zahnrad und Kettenübersetzung.


    Ergibt eine Lok die genug Kraft hat bei 6 km/h und in der Ebene nie schneller als 10 km/h fahren kann.

    Mit dieser Auslegung ist man im optimalen Wirkungsgrad des Motors!:)


    Gruß

    Werner

    Hallo Uli,


    ich habe selber 2 Elektro Loks und die Steuerelektronik dazu gebaut. Nach der Beschreibung auf Amazon ist mein Fazit laß die Finger davon.

    Das einzig gute an den Motoren ist die niedrige Drehzahl alle anderen wichtige elektrischen Angaben fehlen.

    Das "Kettenrad" ist ein Zahnriemenrad da mußt du schon Glück haben die passenden Gegenstücke zu finden.

    Bei einem Matcon mit Getriebe mußt du nur noch den finalen Antrieb festlegen für die Achse.

    Das wird deutlich übersichtlicher. Kollegen haben vom Schrottplatz Kühlerlüftermotoren verwendet mit großem Erfolg. Bei allen KFZ Herstellern haben die

    ähnliche Daten 12 V ca 30 A mit ~ 3000 1/min Lastdrehzahl d.h. bei 80- 90 mm Raddurchmesser kommst du mit einer Stufe Kette hin. Bei einer

    Auslegung max 10 km/h. Und so einen Motor kannst du auch mit einem Modellflugregler betreiben.


    Aber Versuch macht klug.


    Gruß

    Werner

    Hallo zusammen,

    die Konfiguration nach Riehlein ist um damals leicht erhältliche Motoren entstanden. Das funktioniert auch. Aber klar ist Metallzahnräder bei diesen Drehzahlen

    machen Krach. Das lässt sich auch mit Top Fertigungsqualität nur bedingt beinflussen .


    Die Motoren haben einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Langsamläufer. Sie passen aber in den Rahmen. Für die hohen Drehzahlen muß man um den

    Krach ein zu dämmen Kunstoff mit Metall kombinieren.


    Ein vom Wirkungsgrad optimaler Antrieb hat Leerlaufdrehzahlen bei 12 Volt zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen. Da kann man mit einer Kettenübersetzungstufe

    schon auskommen.



    Gruß Werner