Beiträge von werner

    Hallo Gerald,

    bei mir bewährt sich hervoragend ein kleines rechteckiges Spülmittel Fläschen das einen Schnellverschluß hat.

    Durch ziehen und drücken kann man öffnen und schliessen.


    Gruß


    Werner

    Hallo Werner,


    in meinem Post Nr.7 habe ich klar die Antwort auf meine Frage nach der 6 km/h Regel geschildert.

    Der Autor ist Hochschulprofessor des öffentlichen Rechts der Polizeischule, er sagt auch ganz eindeutig das

    man einen normalen Polizist besser nicht fragt. Die Rechtslage ist nach seiner Schilderung eindeutig.

    Er bat auch drum ein Video von mir zur Schulung verwenden zu können.


    Ansonsten kann ich mich Dietrich nur anschließen und auf keinen Fall pro aktiv tätig werden.


    Gruß Werner

    Hallo Alex,


    mit diesen Teilen würde ich auch konstruieren ,auch wenn der Regler nicht gut beschrieben ist was die Leistungsdaten betrifft.

    Es ist aber alles dran was man braucht. Und nur so nebenbei auch bei Profisteuerungen gibt es Phantasiewerte für den Maximalstrom.

    Wenn hier die Werte halbwegs korrekt angegeben sind passt das in Verbindung mit dem Motor.


    Hallo Kristian,


    bei deinen Überlegungen hast du nicht berücksichtigt das der Motor eine Induktivität hat, denn nur dadurch ergibt sich eine geglättete

    Spannung.

    Simples Beispiel ein und aus schalten einer Glühlampe 0,25 sec ein 0,25 sec aus. Bei der Glühlampe ergibt sich ein mittleres glühen.

    Bei einer Led ein blinken. Ähnlich verhält es sich bei einem Motor bei zu niedriger Taktfrequenz des Reglers oder völlig falscher Übersetzung(zu direkt ,zu schnell).

    Die Frequenz in Verbindung mit der Induktivität gättet den Strom und ergibt damit eine Regelbarkeit von 0 bis max.


    Ergänzung

    Eine goldene Regel :


    * Motor an Betriebspannung anschließen und Leerlaufdrehzahl messen.

    * max Fahrgeschwindigkeit festlegen z.B 10 km/h

    * 80% der Leerlaufdrehzahl =Lastdrehzahl

    * aus Radumfang und 10 km/h = 2,7777 m/sec Umdrehung/sec ausrechnen . *60 im 1/min

    * jetzt die Gesamtübersetzung ausrechnen eventuell aufteilen in Zahnrad und Kettenübersetzung.


    Ergibt eine Lok die genug Kraft hat bei 6 km/h und in der Ebene nie schneller als 10 km/h fahren kann.

    Mit dieser Auslegung ist man im optimalen Wirkungsgrad des Motors!:)


    Gruß

    Werner

    Hallo Uli,


    ich habe selber 2 Elektro Loks und die Steuerelektronik dazu gebaut. Nach der Beschreibung auf Amazon ist mein Fazit laß die Finger davon.

    Das einzig gute an den Motoren ist die niedrige Drehzahl alle anderen wichtige elektrischen Angaben fehlen.

    Das "Kettenrad" ist ein Zahnriemenrad da mußt du schon Glück haben die passenden Gegenstücke zu finden.

    Bei einem Matcon mit Getriebe mußt du nur noch den finalen Antrieb festlegen für die Achse.

    Das wird deutlich übersichtlicher. Kollegen haben vom Schrottplatz Kühlerlüftermotoren verwendet mit großem Erfolg. Bei allen KFZ Herstellern haben die

    ähnliche Daten 12 V ca 30 A mit ~ 3000 1/min Lastdrehzahl d.h. bei 80- 90 mm Raddurchmesser kommst du mit einer Stufe Kette hin. Bei einer

    Auslegung max 10 km/h. Und so einen Motor kannst du auch mit einem Modellflugregler betreiben.


    Aber Versuch macht klug.


    Gruß

    Werner

    Hallo zusammen,

    die Konfiguration nach Riehlein ist um damals leicht erhältliche Motoren entstanden. Das funktioniert auch. Aber klar ist Metallzahnräder bei diesen Drehzahlen

    machen Krach. Das lässt sich auch mit Top Fertigungsqualität nur bedingt beinflussen .


    Die Motoren haben einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Langsamläufer. Sie passen aber in den Rahmen. Für die hohen Drehzahlen muß man um den

    Krach ein zu dämmen Kunstoff mit Metall kombinieren.


    Ein vom Wirkungsgrad optimaler Antrieb hat Leerlaufdrehzahlen bei 12 Volt zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen. Da kann man mit einer Kettenübersetzungstufe

    schon auskommen.



    Gruß Werner

    Hallo Uwe,


    recht hast du . Das war als Hinweis gedacht für Patrik sich selber weiter auf Stand zu bringen.

    Heute gibt es die Möglichkeit einer Suche im Netz. Ich wollte nicht noch mehr verwirren.


    Gruß

    Werner

    Hallo Patrik,

    das hättest du auch gleich schreiben können.


    Wenn die Kurbel unten steht ist die Gegenkurbel so weit verdreht das sie in gleicher Höhe zur Mitte Treibachse steht. Daraus ergibt sich die~ 15 Grad. Das ist zumindest

    die Auslegung die in Büchern zu finden ist. Steht sie unterhalb oder oberhalb der Achse stimmt das Timming nicht. Sie fährt dann vorwärts oder rückwärts

    besser oder schlechter. Die addierten Spiele der Gelenke tun ihr übriges. Vor dem Abbauen unbedingt Bilder machen oder Skizzieren.


    Ich habe schon mal jemand geholfen der alles überarbeitet hat und die Lok keine Bewegung unter Druck mehr machte. Des Rätsels Lösung, alles war exakt eingestellt.

    Die rechte Seite war auf vorwärts und die linke Seite auf rückwärts und die Schieber perfekt eingestellt. Nach verdrehen einer Seite lief die Lok einwandfrei.:)


    Werner

    Hallo Patrik ,


    nur so mal als primitiver Ansatz die Lok hat doch zwei Seiten. Wenn der auf der Gegenseite OK ist, kann man da doch da alles raus messen.:)


    Gruß

    Werner

    Hallo zusammen,


    bei der Recherche stieß ich auf die Strassenverkehrsordnung. In der steht sinngemäß das Fahrzeuge mit bauartbedingter Geschwindigkeit von kleiner 6 Km/h sind nicht

    Bestandteil der Strassenverkehrsordnung. Ein Polizist aus unserem Verein konnte mir keine klare Antwort geben. Klar ist ohne gesetzliche Grundlage dürfte mein Fahrzeug

    nur auf einem Privatgrundstück betrieben werden.


    Im Netz fand ich eine sehr kompetente Abhandlung über Arbeitsmaschinen. Die Suche nach dem Autor führte mich zur Hochschule des öffentlichen Rechts in NRW.

    Ich habe dann den Autor angeschrieben , die Sachlage geschildert und Bilder von meiner Feuerwehr beigefügt.


    Ich habe dann folgende Antwort bekommen:


    Regeln in der Stvzo für ein Strassendampfmodell mit vmax 6 Km/h


    Ob Spielzeug oder Nachbau oder Modell oder "echtes" Fahrzeug: es gilt der Spruch "alles was einen Motor hat ,ist ein Kraftfahrzeug". Auch ein Dampfkessel ist ein Motor.


    Bei einem 6 km/h-KFZ gilt:


    es ist zulassungsfrei, betriebserlaubnisfrei, kennzeichenfrei, steuerfrei und versicherungsfrei. Es wird jedoch eine Fahrerlaubnis benötigt , da es im Fahrerlaubnisrecht

    keine 6 km/h Grenze gibt. Auch müssen einige wenige Bestimmungen aus der STVZO erfüllt werden ("technische Verkehrsicherheit").


    Nur durch diese Regelung ist es erlaubt sich im öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen. Egal ob Bürgersteig, Strasse oder Park.


    Ich habe dann an meinen Anhänger ein verkleinertes 6 km/h Schild angebracht und Beleuchtungen für Abendbetrieb. Weiterhin wird gefordert das das Fahrzeug auch abgebremst

    werden kann in einer überschaubaren Strecke. Mit Regler zu und KLotzbremse geht das ganz gut.


    Meine Haftpflichtversicherung schliesst das Fahren mit 6 km/h Fahrzeugen mit ein.


    Bisher hatte ich mit den Autofahrern kein Problem , da Staunen ,Unverständnis und Neugier überwog. Bisher bin ich aber in 30 km/h Zonen gefahren.


    Gruß


    Werner

    Hallo Jorge,


    in 19 und 25 mm Durchmesser gibt es die Manometer in 10 bar beim Live steam service.


    Wenn es nicht genau 21 mm sein muß, wären das die Alternativen.


    Gruß


    Werner

    Hallo Jorge,

    wenn du am Eingang der Pfeife eine Drossel vorsiehst könnte es besser werden.

    In den Pfeifeneingang Gewindeschneiden und darin einen Gewindestift aus Messing mit 1 mm Bohrung

    einbauen.


    Das würde ich so probieren. Die Drossel kannst du somit zu jeder Zeit verändern.


    Gruß

    Werner

    Hallo Holger,


    ich verwende Injektoren die mit 2 gezeichnet sind bzw . früher habe ich 0,5 Liter injektoren gekauft.

    Ich hoffe das hilft dir.


    Gruß


    Werner

    Teil 2


    Jetzt kommt der Interessante Teil was sagt uns dies alles. Insgesamt wurden 2 Runden gefahren nach der ersten Runde hat mein Akku der

    Datenerfassung aufgegeben. Das nächste mal mach ich da keine Kompromisse.


    Das Bild zeigt die Rauchkammer nach ca. 2,6 Km Fahrstrecke mit ca. 3 Kg Kohle- und 14 Liter Wasserverbrauch.Die Rückstände ließen sich

    problemlos absaugen.


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    In den nachfolgenden Diagrammen sind meine Schlüsse aus der Messfahrt zusammengefasst.


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    Noch ein Hinweis zu dem zweiten Satz. Früher mußte ich während der Fahrt permanent nachlegen, weil sonst

    der Druck zu stark abfiel. Dies konnte ich aber nur bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 3-4 Km/h, da ich sonst mit

    Lenken, Verkehrsbeobachtung und Kohle nachlegen nicht zurecht kam.


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    Als Zusammenfassung nochmals als PDF.


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    Gruß Werner

    Hallo zusammen,


    Es ist jetzt etwas Zeit vergangen seit ich die oben gezeigten Turbulatoren in meinem Kessel

    das erste mal gefahren hatte.Der Erfolg war ja recht überzeugend. Es hat mir keine Ruhe

    gelassen das Verhalten näher zu untersuchen.


    Ich möchte schon mal vorwarnen mit den gemachten Untersuchungen muß man sich etwas beschäftigen damit das verständlich ist.


    Johannes Grabsch und Dietrich Schacht haben mich ermutigt dieses komplexe Thema hier vorzustellen. Johannes hat sich auch die

    Mühe gemacht meinem etwas holprigen Englisch noch etwas Feinschliff zu erteilen, meinen Dank dafür.


    Ich wollte weg von meinen subjektiven Erkenntnissen und das läßt sich nur durch objektive Messungen erreichen. Ich arbeite schon

    länger an diesem generellen Thema und habe mir eine Messtechnik aufgebaut mit der ich Zugkräfte,Wege,Drehzahlen,Temperaturen,

    Drücke,Spannung und Strom messen kann. Heute im Zeitalter der Computer, Smartphones und Microcontroller ist das alles viel einfacher als

    vor etlichen Jahren. Das System sollte möglichst genau und preiswert sein. Die Datenerfassung Software im Controller und Smartphone

    wurden selbst geschrieben.


    Die Sensoren wurden gekauft oder zweckentfremdet. Das Zugkraftdynamometer wurde versehen mit einem aus einer chinesischen

    Kofferwaage ausgeschlachteten Messelement. Zur Unterbindung von Seitenkräften wurde die Kraftrichtung über Führungen aufgebracht.

    Der Instrumenten Messverstärker wurde selbst gebaut.Kalibriert wurde mit Gewichten und einer zweiten Waage. Die Fahrgeschwindigkeit

    wird mit einem Messrad mit Magneten und einem Hallsensor ermittelt.


    Die Temperatur wird mit einem Thermoelemant gemesssen.Alle analog Verstärker wurden der Messgröße entsprechend selbst konstruiert.


    Ein Microcontroller sammelt die Daten und schickt sie via Bluetooth zum Smartphone. Dort werden die Daten in ein File gespeichert und angezeigt.


    Hier ein Prinzipbild



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    In diesem Bild ist nur ein Temperatur Sensor angeschlossen.


    Jetzt kommt natürlich die kritische Frage wozu braucht man das ?


    Wer ein Model hat und nur irgendwie fahren will soll damit glücklich sein und sich freuen.

    Ich möchte halt wissen warum das so ist wie es ist und herausfinden ob es noch besser geht, dann macht mir das fahren noch mehr Spaß.


    An einem wunderschönen Ostersonntag habe ich eine Probefahrt mit meiner Fire King durchgeführt. Instrumentiert mit Abgastemperatur,

    Fahrgeschwindigkeit und Zugkraft. Ich wollte sehen wie der Kessel seine Leistung entfalltet. Ich habe wertvolle Erfahrungen gesammelt udn werde

    die bei meinen nächsten tests einbringen. Leider habe ich die Kohlenmenge nicht ausreichend dokumentiert,denn daraus hätte man noch weitere

    Schlüsse ziehen können.


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    Hier der Versuchsaufbau mit den Sensoren und der Datenerfassung.


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    Die Messfahrt habe ich entsprechend dargestellt. Das folgende Bild zeigt eine Rundfahrt in einem weitgehend ebenen Strassenabschnitt.

    Da dies so nicht weiter verständlich ist habe ich nochmal das ganze in Abschnitte aufgeteilt . Die Legende links ist immer gleich.


    Grün ist die Zugkraft in Newton, rot die Fahrgeschwindigkeit in Km/h, violett die Abgastemperatur in °C, errechnet wurden die zurückgelegte

    Wegstrecke und die Abgabeleistung.

    Der Begleitwagen hatte recht gut aufgepumpte Luftreifen. Das Gesamtgewicht betrug über alles bei einer Person ungefähr 250 Kg.


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    Damit dies besser nachvollzogen werden kann, die Karte mit Messpunkten auf dem Diagramm sind dann noch

    weitere Erklärungen. Die Temperatur Einbrüche während der konstant Fahrt entstehen durch etwas verspätet

    abgeschaltete Wasserpumpen. Die Maschine hat dann etwas feuchteren Abdampf der um einiges kühler ist.


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    Links oben bei S wurde losgefahren und bei 1 musste das Feuer nochmal richtig mit Kohle versorgt werden.


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    Bei 1 fuhr ich über den Bürgersteig auf die Strasse.das ergibt eine Zugkraft Spitze von 180 N. In dem

    ersten Fahrabschnitt ist die Abgastemperatur niedrig und die Maschine spukt immer noch unmerklich

    Wasser,da sie noch nicht durchgwärmt ist.Die Zugkraft bleibt im Mittel bei 30 N ,da etwas Gefälle vorhanden ist.

    Ab 3 kommt das ganze in Schwung.


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    Die Fahrmanöver waren alle etwas improvisiert und ich musste natürlich auch den Verkehr beachten. Bei

    2 habe ich im Wendehammer gewendet und bei 3 habe ich die Kreuzung vorsichtig angefahren. Dann ging

    die Post ab. Die Abgastemperatur war nahezu konstant bei 320 °C. Es stellte sich eine Beharrungsleistung ein.

    Der Kessel und die Sicherheitsventile konnten nur durch Wasserspeisen gebremst werden. Betrachtet man die grüne

    und blaue Kurve sieht man deutliche Schwingungen ,die man als Fahrer aber kaum wahrnimmt. Gättet man dies weg

    hat man schöne aber unrealistische Kurven, da dann Zugkraftspitzen verloren gehen.


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    Service Stopp zum Kohle nachlegen und kontrollieren der Ölpumpe, dann ging es wieder weiter.


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    Hier haben wir beim Anfahren deutliche Zugkraftspitzen, da die Strassenneigung wegen dem Kanalgefälle

    eine Steigung hat.



    wird fortgesetzt


    Werner

    Hallo Johannes,


    es ist nicht einfach ein Urteil abzugeben. Es ist wahrscheinlich keine Zahnradpumpe. Ich hätte sehr große Bedenken.

    Vielleicht bringt sie den Druck aber nahezu ohne Durchsatz. Sicher wäre ich nur bei einer Kolbenpumpe. Warum nicht eine

    Kolbenpumpe mit einem Getriebemotor antreiben?


    Gruß Werner

    Hallo Flori,


    ich will dir deine Messungen nicht madig machen, aber die reine Spannungsmessung hat leider wenig Aussagekraft!


    Du könntest nur unter Last Spannungs und Käpazitätskurven aufnehmen. Dabei müsste noch die Temperatur mit berücksichtigt werden.


    Die Leerlaufspannungen sind nicht vergleichbar . da die Zellchemie unterschiedlich ist . Auch wenn du denn Akku von der Erhaltungsladung

    direkt weg nimmst ist völlig klar das ein Spannungseinbruch bei geringer Last entsteht.

    Du hätest z.B. bei gleicher Standzeit ohne Erhaltungsladung vergleichen müssen.


    Unstrittig ist, der Innenwiderstand einer LIFE Zelle ist niedriger somit ist der Spannungsabfall unter Last geringer. Somit kann ein Akku mit

    niedriger Kapazität scheinbar und auch tatsächlich mehr Leistung abgeben. Je nach Auslegung der Lok, ist dadurch der Leistungsabfall deutlicher

    spürbar z-B bei Bleiakkus. Auch macht dem LIFE die Hochstrombelastung weniger aus. Bei einem Bleiakku geht die entnehmbare Kapazität bei Hochstromlast

    deutlich zurück z.B weniger als die Hälfte des angegebenen Werts. Was die Lithium Technologie nicht verzeiht sind Tiefentladungen.

    Die ist da deutlich empfindlicher als Bleiakkus. Also immer schön die Entladespannung im Blick haben und lieber etwas früher aufhören.


    Leider kann man bei unseren im Modellbau üblichen Möglichkeiten nur Langzeiterfahrungen gut vergleichen.


    Nur so ein paar Erfahrungen mit 12 Volt Bleibatterien. Ein Fabrikat was im Auto ewig hält ist im Zyklenbetrieb in der Lok innerhalb von einem Jahr unbrauchbar.

    Andere Fabrikate bringen bei 44 Ah Angabewert , im ersten Jahr Entnahmekapazität von 25 Ah , im zweiten Jahr 18 Ah und im dritten Jahr 13 Ah . Es wurde immer

    bei 10,5 Volt aufgehört.


    Lithiumionen Flugbatterien haben die ersten 20 Entladungen von 2200 mAh angegebenen Wert 1800 m Ah nach 80 Entladung sind die für das Fliegen unbrauchbar.

    Als Anheizakku oder Bohrmaschinenakku ist er noch Jahre brauchbar.


    Ich glaube wir sind alle gespannt auf deine Langzeiterfahrungen. Schließlich muß man ja auch den Mehrpreis genüber AGM Blei mit berücksichtigen.

    Allerdings bei Loks wo der Platz gering ist, kann man mehr Fahrleistung herausholen.


    Gruß Werner