Beiträge von K Atabaki

    Hallo Erik-Jan,


    vielen Dank,

    ich meine aber nicht den Link auf Deine Seite, der funktioniert.


    Mich interessiert die von Dir in dem Baubericht erwähnte Website mit den Bildern vom Vorbild.


    Gruß Kourosh

    Hallo Eric,


    sehr schöne, beeindruckende Arbeit !


    Du erwähnst eine Website mit Bildern von Güterwagen, könntest Du den konkreten Link angeben ?


    Danke und Gruß


    Kourosh

    Hallo Willy,


    Pulverbeschichtung setzt professionelles Equipment voraus. Pulvern setzt einen elektrisch leitfähigen Werkstoff voraus, der nach entsprechender Vorbehandlung, sprich gründlicher Entfettung / Reinigung oder ggf. sandstrahlen mit Pulverlack beschichtet wird. Nachteil ist also, daß Kunststoffe nicht beschichtet werden können.

    Der Pulverlack besteht zumeist aus Acryl oder Polyesterharzen, der mittels einer speziellen Lackierpistole elektrostatisch aufgeladen und auf das Werkstück aufgebracht wird.

    Das beschichtete Bauteil kommt dann in einen Brennofen und wird bei Temperaturen von rund 200 Grad je nach Größe des Teils für zumindest 20 Minuten darin belassen.

    Soweit der Arbeitsvorgang in Kürze, ausführlich bei wikipedia...

    Die Farbpalette entspricht RAL und ist also ziemlich groß, so daß alle für unser Hobby in Frage kommenden Farben problemlos abgebildet werden können. Oberflächen gibt es in Glänzend, Matt und stumpfmatt, so daß auch hier eine große Varietät zur Verfügug steht.

    Das Verfahren ergibt sehr widerstandsfähige Oberflächen, die sich bei Fehlauftrag auch mit sandstrahlen nicht ohne weiteres entfernen lassen, sondern erst 12 oder besser 24 Stunden in Nitro eingelegt werden müssen.

    Nachteilig ist die geringe Hitzewiderstandsfäigkeit der Oberfläche. So ist es z.B nicht möglich, größerer Hitze ausgesetzte Teile (Rauchkammer, Schornstein)

    zu pulvern, ich habe bei meiner 64 den Fehler gemacht, den Sanddom nebst Deckel zu beschichten, daß Ergebnis ist, da am Ende des Fahrtages der Deckel immer mit dem Dom verklebt ist.

    Bei einer Lok wirst Du also immer auch traditionell lackieren müssen, was bei einer Kombination von pulverbeschichteten mit lackierten Teilen durchaus unterschiedliche farbschattierungen hervorbringt, hier hilft nur ausprobieren.

    Ich habe das Glück, die bei einem Freund und Foristi stehende Beschichtungsanlage nutzen zu können, anderenfalls bliebe nur der Gang zum Profi.


    Gruß Kourosh

    Hallo Michael,


    das Teil ist pulverbeschichtet, wie es zu der Kantenbildung kommt ist mir nicht so ganz klar, da beim pulverbeschichten normalerweise die Oberfläche sehr gleichmäßig wird. Kann aber sein, daß ich zu viel Pulver aufgetragen habe, das dann beim brennen im Ofen zu dieser Wulstkante geführt hat.

    Das werde ich wohl nochmal überarbeiten, auch wenn das entfernen von Beschichtungen eine ziemliche Kalamität ist.


    Gruß Kourosh

    Hier zur Ergänzung noch Bilder von einem Aufstieg mit Trittrosten, sie stammen von einem 2 2 T 34 Tender.


    Die "Spenderlok" resepektive deren Nummer ist mir nicht bekannt.




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    Wäre mit deutlich weniger Aufwand herzustellen gewesen...


    Gruß Kourosh

    Hallo Wolfgang,

    hallo Ruhrpottler, (hast Du auch einen bürgerlichen Namen ??)


    ein Forum dient dem Ideen - und gedankenaustausch, deswegen besteht auch kein Grund , eine themenbezogene Frage, in diesem Fall nach dem verwendeten Blech, nicht zu stellen.


    Das Blech stammt aus einem Restbestand, den der selige Peter Meyer als Umlauf für seine T 3 Bausätze hat fertigen lassen. Es handelt sich um geätztes Stahlblech. Leider weiß ich nicht, wo er dieses Blech hat fertigen lassen. Ein Foristi, der hier auch mitliest , verfügt jedoch über eine Quelle, die ein in der Optik sehr ähnliches Blech herstellen. Bei Bedarf kann ich ihn gerne fragen (oder er meldet sich direkt bei Dir).


    Der Vollständigkeit sei noch angemerkt: Das verwendete Muster entspricht mutmaßlich nicht dem Original, in der Zeichnung ist als Material für die Tritte ein sog. "Waffelblech " angegeben. Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Originalzeichnung:


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    Mutmaßlich deshalb, weil ich dieses Waffelblech noch nie im Original verbaut gesehen habe sondern immer nur Rautenmuster.

    Auch an dem im BEM in Nördlingen stehenden Kab Tender sind Tritte aus Rautenmuster verbaut, siehe hier:

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    Aus dem Abnutzungsgrad schließe ich, daß es sich um Originalbleche handelt, mit denen der Tender angeliefert wurde, aber das ist Spekulation.


    Dann wäre da noch das Thema SA 1.225, (SA steht für Sonderarbeit): Ende 1955 verfügte der Fachausschuß Lokomotiven zur Reduzierung der hohen Unfallzahlen beim Auf- und absteigen von den Maschinen insb. im Winter die allgemeine Verwendung von Gitterrost- Tritten. Das betraf alle Lok-Reihen , nicht nur die BR 50.

    Warum die Tritte anläßlich des Einbaus der Kabine (der als SA 206 in den Jahren zwischen 1958- 1962 und damit deutlich nach der Verfügung von Ende 1955 erfolgte) nicht umgerüstet wurden, weiß ich nicht.

    Tatsache ist, das der in Nördlingen stehende Kab-Tender nicht mit solchen Gitterrost-Tritten ausgerüstet wurde.


    Noch zur Detailtreue: Diese entsteht fast zwangsläufig, da ich technischer Laie bin und auch keinen Handwerksberuf erlernt habe. Statt etwas Neues zu konstruieren ist es für mich einfacher, vorhandenes nachzubauen. Anhand der Originalpläne ist das nicht allzu schwer.

    Im übrigen freut es mich, wenn der eine oder andere Bauberichte (nicht nur diesen ) als Ansporn versteht, dann hat das Forum seinen Zweck erfüllt.


    Gruß Kourosh

    Inzwischen sind die Aufstiege auf die Tenderbühne vorläufig geschweißt.

    Zunächst dachte ich, eine Leiter mit 4 Tritten ist schnell gefertigt, bis ich mir die Originalzeichnung näher angesehen und festgestellt habe, daß man bei der Reichsbahn auch aus solchen Teilen eine Wissenschaft gemacht hat. Jeder Aufstieg besteht aus zwei verchieden langen Tritten, wobei die längere Seite zur Lok zeigt. Insgesamt waren also 3 verschiedene Abwicklungen für die Tritte vonnöten, wie unten zu sehen.

    Zudem sind unter jedem Tritt noch zwei Winkel angeschweißt, die wiederum mit den Trittblechträgern verschweißt sind. Alles in allem sind also 38 Teile (ohne Schrauben) verbaut.


    Die Teile sind ausgefräst, im nachhinein habe ich erfahren, daß lasern auch möglich gewesen wäre.


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    Hier die Teile nach dem Kanten. Die Abwicklung ist mit 10 mm Überstand gefertigt, da sich die Teile sonst nicht Kanten lassen.


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    Die Überstände können nach dem Kanten problemlos abgefräst werden.

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    Anschließend wurden die Teile geschweißt

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    Und hier eine Stellprobe


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    Fortsetzung folgt


    Gruß Kourosh

    Dateien

    • IMG_7127.jpg

      (148,37 kB, 3 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo Erik,


    die Dächer preussischer Güterwagen waren im Original mit Dachpappe belegt.


    Ein sehr vorbildgetreu aussehendes Material findest Du hier : Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Einfach aufkleben, ist wetterfest und wird auf Wunsch auch in individuellen Größen gefertigt.


    Verwende ich für meine Wagen auch (wenn ich mal zum Weiterbau komme). Gelegentlich stelle ich hier noch Bilder ein.


    Im übrigen: Tolle Arbeit und weiter so.


    Gruß Kourosh

    Hallo Marc,


    mit den Scharnieren ist das so eine Sache, da es einigermaßen maßstäbliche nicht zu kaufen gibt.

    Ich habe mir aus Laserteilen und 1mm Stahlrohr mal selber welche gemacht, ist aber eine wahnsinnige Fummelei.


    Irgendwann habe ich mal mitbekommen, daß ein ganz überwiegender Teil von Puppenhäüsern/- stuben im Maßstab 1:12 gebaut wird und mich da beim Zubehör umgeschaut.

    Fündig geworden bin ich bei Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. , dort bei Bauelemente Puppenhaus hat es eine Rubrik Scharniere und Schrauben, die Bestellnummer ist DIY 346 . (Nicht immer lieferbar)

    Viel Erfolg


    Gruß Kourosh

    Hier Detail - Bilder von der Kohlenabsperrvorrichtung im Original.

    Es handelt sich um den Kabinentender von 50 778, der im BEM in Nördlingen steht, die Bilder habe ich 2017 aufgenommen.



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    Hallo Wolfgang, hallo Florian,

    der Zielkonflikt hier ist, daß sich die Lok nur mit abgenommenem Schutzdach fahren läßt, weswegen ich es auch nicht fest aufgeschweißt habe.

    Insofern kann es beim Betrieb an sich nicht kaputt gehen, schaun wir mal..


    Grüße Kourosh

    Hier nunn die sogenannte Kohlenabsperrvorrichtung.


    Warum man bei diesem Tender , der ja nur für die BR 50 (die 2 Exemplare der BR 23 alt vernachlässige ich mal) gebaut wurde, die bei den 2 2 T 34 Tendern für die 01; 03; 41;44 etc vielfach bewährte Konstruktion mit Vorsteckbrettern aus Holz nicht aufgegriffen hat, konnte ich bislang nicht herausfinden.

    Diese Konstruktion lehnt sich an bayerische Vorbilder an, die man bei den Beratungen zu Entwurf und Konstruktion der Einheitslokomotiven ab 1922 zunächst für die (Einheits-) tender 4 T 30 und 2 2 T 32 realisierte.

    Diese Schleusentüren waren allerdings bei den Personalen wenig beliebt, da die Türen erst geöffnet werden konnten, wenn der ganz überwiegende Teil des Kohlevorrats verbraucht war.

    Schon die im Jahre 1934 überarbeitete Version des 2 2 T 32 Tenders wurde mit Vorsatzbrettern ausgestattet wie dies dann durchgängige Bauart für die 2 2 T 34 wurde.

    Warum dann 1938 wieder auf die bereits verworfene Konstruktion mit Schleusentüren "zurückgegangen" wurde, entzieht sich wie gesagt meiner Kenntnis.


    Nach umfänglicher Vorrede hier ein paar Bilder.


    Die Schleusentüren hatten unten je eine Klappe ( auf den Bildern sind die Scharniere für die Klappe noch nicht befestigt), die nach oben geklappt mittels Riegeln in Position gehalten wurden



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    Hier der Riegel als Detail. In die zwei neben dem Riegel sichtbaren Bohrungen kommt jeweils ein simpler Drahtbügel, der in die Aussparung des Riegels greift.


    Heizerseitig ist noch ein durch ein rundes Blech verschlossenes Peilloch angeordnet, interssant ist hierbei nur das, die Originalzeichnung dieses Peilloch in beiden Türen zeigt, mir bekannte Originale des tenders jedoch nur mit einem Peilloch ausgestattet sind.



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    Mittig noch der Haken, mit dem die Türen geschlossen gehalten wurden (nur lose aufgelegt)


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    Gruß Kourosh

    Inzwischen ist auch der Rohbau des Schutzdaches auf dem Tender fertig



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    Es fehlen noch die Fensterschirme und die Fenster. Ich kämpfe noch mit mir, ob ich diese wie im Original drehbar ausführe..


    Gruß Kourosh

    Hallo Michael,


    Die Idee stammt von einem russischen Lokführer (Nikolai Alexandrowitsch Lunin) der mit dem Gedanken , eine Maschine persönlichr Pflege durch das Personal zu unterziehen, die Nutzungsdauer selbiger erhöhen wollte.

    Solche Maschinen wurden durch ein dreieckiges Schild am Führerhaus gekennzeichnet, wenn ich mich recht entsinne rote Grundfarbe mit weißem Rand.

    Insbesondere in der ehemaligen DDR war der Lunin Wimpel weit verbreitet, wobei er nicht auf bestimmte Baureihen beschränkt war, sondern es dem jeweilgen Enthusismus einzelner Personale geschuldet war, ob sie "Ihre" Lok entsprechend unter ihre Fittiche nahmen.

    Das ganze war also nicht vom Dienstherren verordnet, sondern freiwillges Engagement.


    Gruß Kourosh