Beiträge von MProckl

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    Hallo zusammen,


    ich habe seit kurzem den Ender 3 und bin sehr zufrieden damit. Er kommt als vormontierter Bausatz und ist nach ca. 90 min einsatzbereit. Danach sofort brauchbare Teile gedruckt. Und das alles für deutlich unter 200 EUR. Das Teil ist sehr empfehlenswert.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Kristian


    ja, die Radsterne sind nicht symetrisch, in dem Ausschnitt der Originalzeichnung siehst du den Speichenquerschnitt, die Teilungsebene liegt bei 37,5. Das Material ist Grauguss, Radreifen aus Stahl.

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    Die Räder werden mit einem Spannsatz mit Konusschraube auf der Achse befestigt, die Winkel-Ausrichtung erfolgt mit einer Schablone


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    Viele Grüße


    Mathias

    Baureihe 01 - Teil 21


    Hallo zusammen,

    endlich ist es mal wieder an der Zeit, etwas Neues zu berichten. Schon vor geraumer Zeit sind die Treib- und Kuppelräder aus der Gießerei gekommen.

    Es hat lange gedauert, bis wir eine Gießerei gefunden haben, die bereit war, die Räder zu gießen. Aber: das Warten hat sich gelohnt.

    Auch im Vorfeld waren einige Arbeiten zu erledigen. Als erstes stand die Konstruktion der 3D Modelle an. Aus diesen Modellen entstanden dann per

    3D Druck die Gussmodelle, die um 2% vergrößert wurden, um die Schwindung beim Erstarren des Gusses zu kompensieren.


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    Gußmodell-Hälften

    Diese Gussmodelle gingen dann in die Gießerei, damit wurden dann die Sand-Gussformen erstellt. Die Gießerei hat noch zusätzlich das Anschnitt- und Laufsystem

    mit Einguss und Steiger ergänzt. Dann erfolgte der Guss, nach dem erstarren und abkühlen wurden die Rohlinge gestrahlt, entgratet und verputzt.


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    Abgüsse von Treib- und Kuppelrad


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    Detailansicht


    Danach erfolgt die mechanische Bearbeitung des Radreifensitzes.


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    Erste Bearbeitung auf der Drehbank


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    Fertig bearbeiteter Radreifensitz


    Die Radreifenrohlinge sind Brennzuschnitte, deren Kontur zunächst grob vorbearbeitet wird. Nach der Vorbearbeitung wird der Radreifensitz fertig gedreht.


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    Radreifenrohlinge


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    Montierter Radreifen


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    Das vorbearbeitete Profil


    Nach diesen Arbeiten werden dann die Radreifen auf die Radsterne aufgezogen bzw. mit Loctite verklebt. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden die Achs- und Zapfenbohrungen eingebracht.

    Jetzt wurden die Räder auf die Achsen auf die Achsen aufgezogen und ausgewinkelt.

    Nun erfolgte eine erste Probemontage der Radsätze im Rahmen.


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    Erste Anprobe der Radsätze


    Nachdem alles passte, wird bei den Radsätzen nun zwischen den Spitzen das Spurkranzprofil fertig bearbeitet.

    Damit sind die Radsätze fertig zum endgültigen Einbau.


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    Fertigbearbeitung


    Fortsetzung folgt (ich hoffe) in Kürze


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Kristian,


    in Fusion 360 hab ich schon mal reingeschnuppert. Für solche zwecke sehr gut geeignet. Die Erfüllung deines Wunsches ist einer meiner guten Vorsätze für das neue Jahr. Es hat sich einiges getan und der nächste Bericht ist in Vorbereitung.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo zusammen,


    ich habe diese Art der Welle-Nabe Verbindung mit geschlitztem Wellenende und Konusschraube 2010 auf der Modellbaumesse in Köln gesehen, ich meine es war an der 81 von Thomas Adler. So habe ich es auch für die 01 vorgesehen. Ich war mir nicht ganz im Klaren über die Geometrie (Konuswinkel, Schlitzbreite usw.). Da wurde ich bei Norelem fündig. Die haben Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. im Programm, von denen ich die Geometrie abgekupfert habe. Wir haben zwar die Teile (Achsen, Treib- und Kuppelzapfen) noch nicht ganz fertig, aber die Rohteile sind schon vorbereitet.

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    Wenn die Teile fertig sind, werden wir sehen, ob es funktioniert.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Dietrich,


    das Buch kann ich auch nur empfehlen. Ich habe es vor gut 30 Jahren mal in einer Leih-Bücherei gefunden und ausgeliehen. Ich habe es regelrecht verschlungen. Ich fand vor allem die Baupläne sehr interessant. Die Noks Maschine war damals mein Einsteigermodell in den Dampfmodellbau. Habe mir das Buch dann später selber gekauft und lese heute noch öfters darin.


    Viele Grüße
    Msthias

    Hallo zusammen,
    Es geht direkt weiter. Das Vorlaufdrehgestell hat ja beim großen Vorbild eine Bremse. Und diese sollte unsere Lok ja auch bekommen. Da aber die Lok für einen 9m Radius ausgelegt ist, und die Zylinder schon um 2,5 mm auf jeder Seite nach aussen gesetzt wurden, bleibt trotzalledem nicht genügend Platz für die Bremse. Also wurde eine Attrappe konstruiert, deren oberer Teil weggelassen wurde, um das Ausschwenken des Drehgestells ohne Kollision mit dem Zylinder zu ermöglichen.
    Und wenn es immer noch zu Behinderungen im Bogenlauf wegen der Bremse kommen sollte, kann diese schnell abgebaut werden, es müssen pro Seite nur zwei Schrauben gelöst wderden, die gut zugänglich sind.
    Die Bremsbacken entstanden aus einem gelasertem Ring, die Aussenkontur wurde gedreht, anschliessend wurden die einzelnen Bremsbacken herausgeschnitten.
    Nachdem das Drehgestell fertiggestellt war, ist jetzt die Schleppachse an der Reihe. Diese wurde nicht, wie beim großen Vorbild als Adamsachse ausgeführt, sondern als vereinfachte Achse mit Deichsel. Auch bei dieser Konstruktion musste die Seitenbeweglichkeit wegen des Bogenlaufes beachtet werden.
    Im folgenden nun die zugehörigen Bilder.


    Viele Grüße
    Mathias

    Baubericht Baureihe 01 - Teil 19


    Hallo zusammen,


    seit meinem letzten Beitrag vom Januar ist schon eine Weile vergangen, ich war beruflich stark eingespannt,daher wienig Freizeit. Inzwischen ist der Bau weiter fortgeschritten. Von diesem Fortschritt möchte ich heute berichten. Das vordere Drehgestell ist fertiggestellt. Dazu jetzt ein paar Bilder.


    Details des Drehgestells sind in den ersten sechs Bildern zu sehen


    Das Achslagergehäuse als Einzelteil und eingebaut im Drehengestell zeigen die nächsten zwei Bilder


    Drehgestell mit eingebauten Achsen, Drehgestell zur Anprobe unter dem Lokrahmen


    Die Räder sind mit Spannsätzen auf die Achsen aufgezogen. In Kürze gehts dann weiter


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo zusammen,


    in dem Zusammenhang fällt mir wieder ein Beitrag aus dem Märklin Magazin aus den Jahren 1967 oder 1968 ein. Da ging es um ein Livesteam Modell einer pr. S9. Ich war damals ca. 10 Jahre alt und wusste mit einem solchen Modell nichts anzufangen, das war für mich zu abstrakt, eine Modelllok die richtig mit Kohle und Dampf fuhr. Für mich gabs zu der Zeit nur die HO Bahn.
    Das Heft ist bei mir leider verloren gegangen, vielleicht gibts hier noch jemanden, der mir eine Kopie zur Verfügung stellen kann. Es gibt ja in der Lokliste eine pr. S9, aber die ist Bj. 1987.
    Mit dem Livessteamvirus wurde ich 1978 infiziert, als ein DBC Jahrestreffen in Netphen-Deuz besuchte.


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo zusammen,
    heute ist es der Zeit, mal wieder was neues von unserem 01-Projekt zu berichten. Das Vorlauf-Drehgestell ist im Bau schon recht weit fortgeschritten.
    Einige Einzelteile hatte ich ja schon im letzten Beitrag gezeigt. Hier seht ihr jetzt aktuelle Bilder vom Zusammenbau.


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    Die ersten beiden Bilder zeigen das vormontierte Drehgestell und eine Anprobe am Rahmen.


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    Hier sind die Rohteile der Federführungen und das Drehlager zu sehen


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    Drehlager bei der Anpassung an den Rahmen und das fertig bearbeitete Drehlager


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    Hier das fertige Drehlager mit eingebautem Pendellager von INA, und eingebaut im Drehgestell


    In Kürze geht es weiter mit dem Drehgestellbau


    Viele Grüße
    Mathias

    Hallo Hanno,


    welcher Art waren die Probleme beim Bau deiner 01? Wir planen und bauen ja auch eine Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Der Tender und die ersten Teile der Lok sind ja bereits fertig. Vielleicht können wir uns da mal austauschen.


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Volker,


    die Bremsgestänge sind nach Originalzeichnungen in 1:11,3 umgesetzt worden. Es kann vielleicht dadurch täuschen, dass die Hebel nicht ganz so filigran wie im Original sind, da sonst die Bolzen usw. zu dünn geworden wären.


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo zusammen,


    mein letzter Bericht liegt ja nun fast ein halbes Jahr zurück, was nicht heisst, dass in dieser Zeit nichts passiert ist. Zum einen wurde noch an einigen Details der Konstruktion gearbeitet. So wurden die Zylinder noch mal komplett überarbeitet, ebenso der Kreuzkopf. Einige Arbeit verursachten auch die Räder, denn wir sind immer noch auf der Suche nach einer Giesserei. Nachdem die Gussmodelle für die Räder im 3D-Druck entstanden brauchen wir noch jemand, der die Teile auch gießen kann. Es laufen einige Anfragen. auch bei branchenbekannten Firmen, wir haben aber noch keine verbindliche Zusage.
    Aber es sind auch wieder einige Laserteile für die Bremse sowie für Vor- und Nachlaufachsen fertiggestellt, die jetzt noch bearbeitet werden müssen. Beim Laserschneider wurden verschiedene Teile nach 3D-Datensatz auch gleich gekantet, z.B. die Bremsgehänge auf Bild 4 oder diverse Winkel. Der große Ring auf Bild 2 ist der Rohling für die Bremsbacken, der nach Bearbeitung der Aussenkontur geteilt wird. Die folgenden Bilder zeigen die jeweiligen Baugruppen im CAD und auf den Fotos sind die Einzelteile abgebildet. Jetzt werden die Teile erst mal fertig gemacht und montiert.


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo zusammen,


    ich habe mir mal vor geraumer Zeit Gedanken über eine Speisepumpe gemacht, einfach mal um abzuwägen, lohnt der Selbstbau oder besser gleich eine Link-Pumpe kaufen. Ich hänge mal eine Zeichnung der Pumpe dran. Die Konstruktion ist eine Zusammnfassung verschiedener Fundstücke im Internet und von Originalplänen. Theoretisch müsste sie funktionieren, praktisch gebaut wurde sie (noch) nicht.


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo zusammen,


    ich hatte seinerzeit das Projekt der wü. C mit Interesse verfolgt, aber die Webseite gibts nicht mehr, die Domain (die-schoene-wuerttembergin.de) ist auf eine Firma in Vietnam, wahrscheinlich ein Domainhändler, registriert.


    Daher sehe ich das Projekt als gestorben an. Schade.


    Viele Grüße


    Mathias