Beiträge von Jonas Sommer

    Moin,


    auf der Strecke gilt ein generelle Maximalgeschwindigkeit von 20 mph also 32 km/h und an Bahnübergängen darf 15 mph gefahren werden also etwa 24 km/h. Die Geschwindigkeiten werden über GPS auf einem Bildschirm im Control Office angezeigt. Fährt jemand zu schnell wird die mit einem roten Vermerk angezeigt...kommt daher sehr selten vor. Wenn man auf der Lok fährt fühlt es sich auch tatsächlich nicht so schlimm an, wie es aussieht.


    Es gab bisher keine Entgleisungen, die die Gleislage als Ursache hatten!


    lg Jonas

    Hallo Klaus,


    für mich immer wieder der beste Beweis, dass Schienen nur parallel sein müssen... der Rest ist egal :) Bei der RH&DR wurde leider länger kein Geld bzw. in die falschen Ausbesserungen investiert. Seit zwei Jahren tauscht man dort nun jeden Winter rund 3 Meilen Gleis komplett aus. Bis aber die knapp 28 Meilen der Strecke durch sind wird es noch etwas dauern...


    liebe Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    vorgestern fand bei der RH&DR die End of Season Parade statt. Mit diesem Event wird das Ende des täglichen Betriebs gefeiert. Bis zum Ende des Jahres ist die Bahn nur noch an den Wochenenden offiziell im Einsatz. Alle betriebsbereiten Lokomotiven der RH&DR waren im Einsatz: No.1 Green Goddess, No.2 Northern Chief, No.3 Southern Maid, No.4 THE BUG, No.5 Hercules, No.6 Samson, No.8 Hurricane und No.12 J.B.Snell.


    Zu der eigenen Flotte gestellte sich vor ein paar Tagen eine Diesellok der R&ER. Sie wird mindestens die nächsten zwei Jahre bei uns sein und die immer noch in Aufarbeitung befindliche Diesellok No.14 Captain Howey ersetzten. Die geliehene Lok war an der End of Season Parade das erste mal offiziell im Einsatz.


    Begonnen wurde der Tag traditionell mit einem Parallel Run von Romney nach Hythe mit vier Lokomotiven.


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    The Bug war mit einem kurzen Zug unterwegs auf der gesamten Strecke. Aber auch zusammen mit Hercules, dann aber mit einem normalem Zug


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    Ein Hythe to Hythe non stop war ebenfalls ein Special of the day! Also ein Zug von Hythe nach Dungeness und zurück ohne Zwischenhalt (knapp 2 Stunden). Hier rattert der Zug gerade ohne Halt durch New Romney.


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    Die neue Diesellok war bisher nur zusammen mit No.12 unterwegs, da die Bremsanlage noch angepasst werden muss.


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    liebe Grüße

    Jonas


    PS: Bilder von S.Town, S.Cole und K.Reid

    So,


    also erstmal zu Tablet und Ticket:


    Der eingleise Abschnitt zwischen New Romney und Dungeness wird mit diesem System gesichert. Der Abschnitt ist dabei unterteilt in zwei Abschnitte. Der erste von Romney nach Romney Sands und der zweite von Romney Sands nach Dungeness. Romney Sands ist außerdem ein Kreuzungsbahnhof auf der eingleisigen Strecke. Für den Abschnitt NR-RS gibt es ein rotes und für den Abschnitt RS-DS gibt es ein grünes Tablet. NUR der Lokführer, der dieses Tablet hat darf den Gleisabschnitt befahren. Es gibt logischerweise von jedem Tablet GENAU eines. Das Tablet wird in Romney vom Stellwerker an den jeweiligen Zug übergeben. In Romney Sands und Dungeness erledigt das der Stationmaster.


    Hier sieht man mich, wie ich in Romney das rote Tablet als für die Berechtigung zum Befahren des Abschnitts von Romney nach Romney Sands an den Lokführer übergebe. Im Hintergrund sieht man sein Ausfahrtssignal, welches auf freie Fahrt steht. Dies ist regel konform, da der Lokführer, wie gesagt, NUR MIT DEM Tablet den Abschnitt befahren darf.


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    ABER, wenn man nun zwei Züge in die gleiche Richtung schicken muss stößt das reine Tablet an seine Grenzen, daher gibt es zusätzlich Tickets, ebenfalls in rot und grün für die jeweiligen Abschnitte. Will ich also zwei Züge senden, gebe ich dem ersten Zug ein Ticket, darauf werden verschiedene Sachen festgehalten, die das Ticket nur für einen bestimmten Zug zulässig machen. Außerdem hat jedes Ticket eine Nummer, welche sich auf jedem Ticket ändert.


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    Mit der Übergabe des Tickets MUSS dem Lokführer das dazugehörige Tablet gezeigt werden. Er weiß so, dass ich im Besitz des Tablets bin und so KEIN Zug im jeweiligen Abschnitt sein kann. Das Tablet behält der Stellwerker bzw. Stationmaster und der Zug darf abfahren. Per Funk wird der nächste Bahnhof informiert, dass ein Zug mit Ticket in den Abschnitt eingefahren ist. Dies wird im Train-Register dokumentiert. Sobald der Zug am Zielbahnhof angekommen ist und dessen Schlusszeichen überprüft wird gibt der Zuständige mir bescheid, dass der Zug aus dem Abschnitt ist und gibt mir die individuelle Nummer des Tickets. Ich darf nun den nächsten Zug mit dem Tablet hinterher schicken.


    (zum Bild.. ganz rechts in der ersten Zeile:

    SLT = Single line ticket mit Nummer 1437; Abfahrtszeit: 09:48; Zeit der Zugmittteilung per Funk: 09:51; Zug aus Abschnitt ausgefahren: 10:01; Zeit der Freigabemitteilung: 10:06 und der nächste Zug mit NR-RS tablet)


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    WICHTIG:

    - ticket darf nur von berechtigten Personen ausgefüllt und übergeben werden

    - Der Lokführer muss bei der Übergabe des tickets das zugehörige tablet gezeigt bekommen

    - Der Stellwerker muss das tablet haben, um das Ticket übergeben zu dürfen


    Was passierte nun am 28. August diesen Jahren!?!


    Durch eine technisches Defekt an einer Dampflok waren auf dem Abschnitt zwischen Romney und Hythe Verspätungen im Fahrplan aufgetreten. Der verantwortliche Controller beauftragte daher den Stellwerker in Romney dem Personal in Romney Sands Bescheid zu geben, dass sie den Gegenzug zum verspäteten Zug mit einem Ticket von Romney Sands nach Romney schicken sollen. Ziel war es, nicht noch einen weiteren Zug zu verspäten. Der Stellwerker gab diese Nachricht per Telefon nach Romney Sands weiter. Dort war ein Trainee (für tablet and ticket) im shop und nahm den Anruf entgegen. Er füllte sofort ein Ticket aus, da der Zug mit der Diesellok bereits im Bahnhof wartete. Der Lokführer und der Stationmaster stehen plaudernd auf dem Bahnsteig. Der Lokführer nimmt das Ticket vor den Augen des Stationmasters und setzt seinen Zug in Bewegung OHNE das tablet gesehen zu haben... denn dieses war nicht in Romney Sands, sondern befindet sich auf einem Zug, der gerade von Romeny nach Romney Sands fährt. Keine 100m nach dem Bahnhof sieht der Lokführer der Diesellok den entgegenkommenden Zug auf dem Gleis, stoppt seinen Zug und setzt per Funk ein NOTRUF mit "Loco 5 STOP STOP STOP" ab. Beide Züge kommen rund 300m von einander entfernt zum Stehen.


    Resumé: Die Zug mit der Diesellok ist ohne Berechtigung in den bereits besetzten Abschnitt eingefahren!!


    Als ich davon das erste mal hörte, konnte ich mir beim besten willen nicht vorstellen, wie das geschehen konnte, da immer mehrere Personen beteiligt sind... was passierte also:


    Fehler 1: Der Controller hat sich wohl in der Situation etwas vertan, da er auf seinem GPS nicht gesehen hat, dass bereits ein Zug im Abschnitt ist und sein Plan nicht durchführbar ist.

    Fehler 2: Der Stellwerker in Romney gab die Nachricht ohne nachzudenken weiter, obwohl er gerade erst einen Zug in den Abschnitt geschickt hat.

    Fehler 3: Der Trainee hat keine Berechtigung das ticket alleine und ohne Aufsicht auszufüllen und tat es dennoch. Außerdem war das Telefon wohl unverständlich und er hat nicht alles korrekt verstanden.

    Fehler 4: Der Stationmaster überwachte nicht das Tun seines Trainees und stellte die Situation nicht in Frage, als der Trainee mit dem Ticket auf den Bahnsteig kam. Der Trainee hätte das Ticket in seiner Aufsicht Ausfüllen und Übergeben müssen und das alles unter den Anwesenheit des tablets.

    Fehler 5: Der Lokführer nahm das Ticket und führ in den Abschnitt ein OHNE das tablet gesehen zu haben.


    Maßnahmen:

    Der freiwillige Lokführer hat nach dem Vorfall freiwillig seinen Lappen abgegeben (hätte er sicher auch müssen), der Stationmaster hat seine Lizenz verloren. Außerdem werden die tickets jetzt in einer Box verwahrt, die nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, der sich am tablet befindet.


    Meine Meinung:

    Eine wirklich beeindruckende Aneinanderreihung von unglücklichen Verhaltensweisen, die max. alle 92 Jahre vorkommt (da bisher nie bei der RHDR vorgekommen). Ich kenne das Personal der Bahn gut und auch die handelnden Personen. Die Betriebssicherheit ist stets hoch und sowas wirklich ein absoluter Einzelfall.


    So, fertig für Heute

    Jonas

    Moin,


    bevor es hier irgendwann mit nicht ganz korrekten Sachverhalten weiter geht, werde ich später die Situation kurz schildern. Für eine genaue Übersetzung bin ich allerdings zu faul!


    bis später

    Jonas

    Hi Jörg,


    die Feuerbüchse in meiner Susi (Pollymodelengineering) hat so eine Schraube. Laut Hersteller ist es einfaches Lötzinn für‘s Kabellöten. Habe ich bei meiner neuen Schraube auch so gemacht. Hält und der Schmelzpunkt liegt bei rund 260 Grad Celsius.


    lg Jonad

    Hallo zusammen,


    es geht weiter an den Wagen des Santa Fe Zuges. Im Juli nach dem Dampftreffen habe ich je ein Drehgestell mit nach Karlsruhe genommen, um hier die Bremsen umbauen zu können. Nach Abschluss der Konstruktion und Validierung der umgebauten Drehgestelle werden wir dann alle weiteren Drehgestelle in Pratteln umbauen. In diesem Beitrag will ich euch erstmal kurz die beiden Drehgestelle zeigen, um die es geht.


    2-achsiges Drehgestell des Bedienwagens

    Das Drehgestell besteht aus Alugussteilen. Hannibal hat es in den 80ern aus den USA in die Schweiz importiert. Bis auf die Achsen sind noch alles Originalteile. Der Hersteller ist mir leider nicht bekannt. Die Bremsanlage wird mit einem Vakuumzylinder realisiert. Das Bremsgestänge befindet sich direkt unter dem Träger, auf dem der Wagenkasten aufliegt. Nach Einstellen der Bremse wir über zwei Exzenter gelöst.


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    Prinzipskizze der Bremsanlage - links gelöst - rechts gebremst


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    Der Vakuumzylinder ist auf diesem Bild bereits ausgebaut, aber seine Befestigungsbohrungen sind gut zu sehen.


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    3-achsiges Drehgestell der Personenwagen


    Auch dieses Drehgestell besteht größtenteils aus Alugussteilen und wurde ebenfalls vom Hannibal aus den USA importiert. Besonders an dem Drehgestell ist die Federung und die Auflage des Wagenkastens außerhalb der Drehgestellwangen. Es werden nur die äußeren beiden Achsen gebremst und dafür hat jede Achse seinen eigenen Vakuumzylinder.


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    Auch hier wieder eine Prinzipskizze der Bremsanlage. Das Nachstellen der Bremse wird hier über zwei nachstellbare Gabelköpfe realisiert.



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    In natura sieht das Ganze dann so aus. Auch hier sind alle Teile bis auf die Achsen noch Original.


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    Bis bald

    Jonas

    Hi Jorge,


    das sieht schon ganz gut aus. Du solltest aber aufpassen, dass du deine Radlenker korrekt positionierst. Der Radlenker auf dem Abzweig sitzt recht weit hinten (wenn die Weiche spitz befahren wird). Der Radlenker soll die Achse führen, während das Rad über die Lücke im Herzstück rollt. Dein Radlenker auf dem geraden Gleis sitzt für diese Aufgabe perfekt. Der auf dem Abzweig erfüllt seine Aufgabe erst wenige Millimeter vor der Lücke, dafür aber weit über den Bereich hinaus der kritisch ist. Das wird sicherlich noch funktionieren, könnte aber zu einem unruhigen Lauf führen. Besser wäre es den Radlenker ebenfalls so zu setzten, dass der Bereich der geführt werden muss etwa in der Mitte deines geführten Bereichs liegt.


    Da es schlecht in Worte zu fassen ist, hier noch kurz ein Bildchen dazu:


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    Schau mal die Skizzen auf dieser Webseite an... dann siehst du, dass die Radlenker nicht genau auf der gleichen Höhe in der Weiche verbaut sind.


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    liebe Grüße und weiterhin frohes Schaffen

    Jonas

    Hi Gega,


    den Preis CLP 460 weiß ich leider nicht. Es ist aber deutlich günstiger als Addinol. Unser lieber Hannibal setzte das Öl seit den 80ern an allen seinen Loks ein und wir tun das immer noch. Meine Kleine läuft auch gut damit und die Link Dampfpumpe auch.


    lg Jonas

    Hallo zusammen,


    heute habe ich mich mal wieder an die Lok gemacht. Das Führerhaus ist der nächste Schritt beim Bau der Lok. Die Führerhauswände werden, wie die Wände der Motorhaube über Winkelprofile miteinander verschweißt, um den Verzug zu minimieren. Der kleine Vorbau, bei dem im Original die Fahrschalter befinden werden ebenfalls mit dem Führerhaus verschweißt. Die Rückwand wird nur verschraubt, um das lackieren und weitere Arbeiten im inneren zu erleichtern.


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    Nachdem das Führerhaus fertig geschweißt war, habe ich es zusammen mit der Motorhaube auf das Fahrwerk gestellt, um einen Eindruck der Lok zu bekommen. Im Vergleich zu meiner alten Heidi, sieht man deutliche Unterschiede. Die neue wirkt deutlich bulliger und schwerer...


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    liebe Grüße

    Jonas

    Hallo Holger,


    in der Tat ist das eine echt miese Situation die da entstanden ist. Läuft alles nach dem Regelwerk der Bahn ist so eine Situation unmöglich.


    Die Situation entstand durch eine Verspätung, eine betriebliche Entscheidung und das falsche Handeln von drei Personen. Mehr darf ich dazu nicht sagen, aber ihr könnt es ja dann selbst lesen, wenn der Report veröffentlicht wird.


    lg Jonas

    Hallo zusammen,


    nachdem ich mich seit Mai erfolgreich davor gedrückt habe die Lok fertig zu machen, habe ich die letzten beiden Tage nochmal Gas gegeben und das Projekt abgeschlossen. Vorgestern habe ich die Zierlinien angebracht, gestern die Lok zusammengebaut und heute probegefahren... Die Lok lief einwandfrei. Alle drei Wasserpumpen erledigen anstandslos ihren Dienst und er neue Überhitzer ist nun auch endlich dicht mit dem Kessel verbunden.


    Die fertiggestellte Lok auf ihrer ersten Runde.. die letzte Fahrt war im Juni 2018.


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    Die Zierlinien und die Edelstahlfensterrahmen geben der Lok ihr Gesicht.


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    Im Führerstand hat sich eigentlich kaum was verändert. Lediglich die Farben im Führerhaus sind neu.


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    Die beiden Feldbahnloks können sich nun wieder die Lorenzüge teilen...


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    Als kleiner Abschluss fehlt jetzt noch das Namensschild...wird aber bald folgen.


    liebe Grüße