Beiträge von Jonas Sommer

    Hallo zusammen,


    gestern ging es wieder einige Schritte weiter auch wenn diese von Außen kaum sichtbar sind. Zum einen habe ich nun sämtliche Elektronikkomponenten beschafft und manchen schonmal einen Platz zugewiesen. Der Fahrradtacho sitzt hinter der hinteren linken Klappe der Motorhaube. Der kleine Sicherungs-Verteiler hat seinen Platz hinter der mittleren linken Klappe eingenommen.


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    Der Tacho wurde dann direkt noch an der hinteren Lokachse eingebaut. An der alten Heidi habe ich ebenfalls einen Tacho verbaut und es ist wirklich spannend, auf was für Laufleistungen die Lok gekommen ist. Die alte Heidi hat immerhin seit 2011 schon knapp 1200 km hinter sich. Für den Einbau des Tachos habe ich das Fahrwerk auf den Rücken gedreht. Dabei habe ich dann gleich noch einige Kleinigkeiten erledigt, welche ich noch auf der Liste hatte.

    Auch alle Kabel, welche unter der Fahrwerksplatte verlaufen werden habe ich hinein gezogen, so dass ich später nicht nochmals unter der Lok herumkriechen muss, um die Kabel zu ziehen.


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    Im Homeoffice habe ich letzte Woche noch die erste Klappe der Motorhaube ganz fertig gemacht und die Griffstangen schwarz lackiert.


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    viele Grüße und noch einen schönen Sonntag

    Jonas

    Hi zusammen,


    meine Rauchkammer und die Zylinder habe ich ebenfalls mit Supertherm lackiert. Der Lack ist super einfach zu verarbeiten und nach dem ersten Anheizen ist der Lack sehr robust.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hi Joschi,


    ich stimme dir in allen Punkten voll und ganz zu. Wie schon geschrieben war das ein reiner Test und nicht der tägliche Anwendungsfall und daher nicht so kritisch. Ich will sie hauptsächlich dazu nutzen, um den abgestellten Zug zu sichern.

    Noch was interessantes nebenbei...durch die ungefederten Loren hebt die komplette Achse um 1 mm von der Schiene ab, so das gar kein Schleifen aufgetreten ist.


    viele Grüße und danke für deine Gedanken

    Jonas

    Hi zusammen,


    hier nun ein kleines Video vom Test des Hemmschuhs mit meinen sechs Kastenkippern. Beladen bringen die sechs Loren etwa 110 kg auf die Waage.


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    Viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade dabei die ersten Teile für die Lok in die Fertigung zu geben. Wahrscheinlich werden zwei der Loks gebaut. Eine für mich und eine zweite für ein Mitglied des Vereins Rheinschauen. Bevor ich nun Teile fertigen lasse, wollte ich nur kurz Fragen, ob noch jemand Interesse an einem Materialsatz hat. An Kosten fallen nur die reinen Materialkosten an! Bei Interesse einfach kurz bei mir melden!


    Es muss geschweißt, gebohrt, gebogen und geschraubt werden.


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    Viele Grüße

    Jonas

    Hallo Andreas,


    aktuell sind sie noch aus PLA und für die anfallenden Kräfte ist das auch ausreichend. Eine finale Version werde ich dann aber auch auf ABS oder PTEG zurückgreifen :)


    Hi Heinrich,


    ich kann hier glaube ich nichts hochladen, das danach runtergeladen werden kann. Wenn du mir eine Mail schickst, dann sende ich dir gerne die .stl.


    viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    ich habe schon einige Hemmschuhe im Maßstab 1:6 für Schienen mit 10 mm Breite für meinen Lorenzug im Einsatz. Mein erster "Prototyp" sah noch etwas globig aus, aber die Funktion war immer gegeben. Die Abnutzungen der Hemmschuhe war minimal auch beim Auffahren mit recht hoher Geschwindigkeit. Mittlerweile habe ich ihn optisch etwas aufgehübscht, um etwas näher an das Original heran zu kommen.


    Den Hemmschuh habe wie speziell für meine Loren im Maßstab 1:6 entwickelt. Er ist auf einen Raddurchmesser von 70 mm optimiert. Größere Räder gehen natürlich auch, allerdings neigen leichte Wagen dann zum aufsteigen.


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    Den aktuellen Hemmschuh habe ich in zwei Orientierungen gedruckt. Zum einen als zweiteiliges Druckmodell, welches im Liegen ohne Stützstruktur gedruckt werden kann. Nachteil ist dann natürlich, dass die zwei Teile danach zusammen geklebt werden müssen.


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    und zum zweiten stehend, wobei hier dann einiges an Stützstruktur nötig ist, und manche Oberflächen dadurch nicht ganz so schön werden.


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    Ich werde die beiden wahrscheinlich am Montag mal ausgiebig testen und euch berichten.


    viele Grüße

    Jonas

    Hi,


    ja, die gesamte Strecke ist für den Museumsbetrieb zugelassen. Ich habe letztes Jahr an einer Liebhaberfahrt teilgenommen und kann diese nur weiter empfehlen. Die Personenanzahl ist begrenzt und neben dem Personenzug ist ein Lorenzug mit dabei.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hallo Wolfgang,


    danke dir :) Den Lokführer habe ich von einem Vereinskollegen geschenkt bekommen. So weit ich weiß ist es ein Soldat in 1:6. Auf der schwarzen Kleidern sind Zeichen des NS-Regimes, welche mein Kollege übermalt hat. Die Weste ist vom NYPD und hat ebenfalls einige übermalte Aufschriften. Ich kann mal fragen, wo er ihn gefunden hat, wenn ihr Interesse habt.

    Er passt auf jeden Fall super zu meiner Lok :) und sieht mir tatsächlich etwas ähnlich.


    viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    während sich die Heidi auf den Weg in die Schweiz machte, um sich dort einer Motorwartung zu unterziehen, wurden die Weichen für den Verein Rheinschauen neu gestellt.


    Das aktuelle Projekt "Rhesi" der Internationalen Rheinregulierung beinhaltet stellenweise eine Renaturierung des Flussbetts. Hierfür werden seit letztem Jahr Modellversuche an einem 1:50 Modells des Rheins gemacht. Im Rahmen des Projekts werden auch die Rheindämme etwas erhöht. Die Gleise der Dienstbahn liegen fast gänzlich auf der Dammkrone und werden im Rahmen des Projekt ab 2025 abgebrochen. Ein Wiederaufbau der Strecke ist seitens der Internationalen Rheinregulierung nur von Lustenau zum Bodensee vorgesehen. Das bedeutet, dass der Verein Rheinschauen weitere 27 km Strecke verlieren wird und lediglich 5 km von Lustenau zur Rheinmündung von der ursprünglich 33 km langen Strecke erhalten bleiben. Wer also die Dienstbahn noch in ihrer vollen Streckenlänge erleben will, sollte sich die nächsten Jahre einen Besuch einplanen. Der Verein selbst hat keine finanziellen Mittel, um einen Wiederaufbau zu bezahlen.


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    (Bild: Rheinschauen e.V.)


    viele Grüße

    Jonas

    Guten Morgen Gerd,


    du magst sicher recht haben, wenn es um eine "normale Bahn" geht. Aber die "Internationale Rheinregulierung" betrieb die Bahn nach ihren eigenen Regeln. Es gab keine vorgeschrieben Kleidung und erstaunlich wenig Sicherheitsmaßnahmen. Ich habe einige Bilder gesehen, auf denen das Betriebspersonal in Birkelstocks, kurzer Hose und Unterhemd auf den Loks unterwegs war. Ich habe auf die schnelle dieses Bild gefunden, welches drei Gleisarbeiter zeigt...nix mit Warnweste oder sonstiger Arbeitsbekleidung.. 8o Demnach ist mein Lokführer eh der totale Overkill, bezüglich Sicherheit. Vielleicht sollte ich ihm noch ein Unterhemd nähen (lassen) 8)


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    (Bild von Heinz Bircher)


    viele Grüße

    Jonas

    Hallo Michael,


    wie Rainer schon schrieb ist Shapeways eine 3D-Druck-Dienstleister. Shapeways bietet so ziemlich alles, was zur aktuellen Zeit an 3D-Druck Verfahren möglich ist. Darunter sind viele Kunststoffe, Metallsinterteile und das Verfahren mit Wachsguss. Bei den Messingteilen wird also, wie du schon vermutet hast, ein Machsurmodell gedruckt und dieses für eine Feingussverfahren verwendet. Ich habe beruflich viel mit gedruckten Prototypen zu tun und die Qualität von Shapeways-Teilen ist wirklich sehr gut.

    Wie Rainer schon schrieb, ist Shapeways auch recht schnell, allerdings trifft das nur für die Kunststoffe zu und ist bei gedruckten Kunststoffteilen üblich in der Branche. Die Feingussteile benötigen etwa 3-5 Wochen. An der Heidi ist eine Vielzahl an "gedruckten" verbaut. Hier nur eine kleine Auswahl:


    Scharniere an der Motorhaube. Die Augenschrauben sind vom Knupfer, die Mittelteile von Shapeways.


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    Die Lokschilder habe ich ebenfalls feingießen lassen und anschließend lackiert. Der Preis ist vergleichbar mit einem geätzten Schild, zumindest in dieser Größe.


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    Die Lampengehäuse an der Heidi sind aus einem langlebigen, UV-beständigen Kunststoff gedruckt.


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    Und um die Werbung komplett zu machen :) (ich bekomme dafür nichts). Meinen selbstdesignten Verlobungsring habe ich letztes Jahr ebenfalls bei Shapeways machen lassen. Der Material ist 18K-Feingold. Eine befreundete Goldschmiedin hat mit dann den Stein eingefasst. Sie war beeindruckt von der Qualität des Gusses.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    diese Wochen kamen die Druckteile von Shapeways bei mir an und heute habe ich sie an der Heidi montiert.


    Darunter sind die Halter für die Lüftungsgitter. Wie schon an meinem Prototypen bestehen die Halter aus zwei Seitenteilen, welche mit je drei Schrauben mit dem Lokgehäuse verschraubt werden. Die Lamellen werden in diese eingesetzt.


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    Als weiteres Bauteil gab es die Fremdstromdose und den Isolator, über den der Trolleybügel angeschlossen ist.


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    Und dann natürlich noch die Scheibenwischer. Die Scheiben selbst habe ich auch schon, allerdings werde ich diese erst einbauen, wenn die Lok lackiert ist. Die Scheibenwischer sind Gussteile aus Messing, welche ebenfalls von Shapeways hergestellt wurden. Die Wischer habe ich so konstruiert, dass ein 2mm Draht einfach in einem Mulde gelegt und angelötet werden kann. Das obere Ende des 2mm Drahts habe ich mit einem Messingblättchen verlötet, über welches der Wischer am Führerhaus verschraubt wird.


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    Die Messingteile von Shapeways sind wirklich eine feine Sache. Die Verarbeitung ist wirklich klasse und auch Kostenmäßig liegen die Wischer im Preisrahmen von Knupfer-Teilen... und das bei Losgröße 1! Der Lokführer hat so freie Sicht, wartet aber immer noch vergeblich auf ein Dach über dem Kopf... nur gut, dass jetzt erstmal der Sommer kommt :)


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    Ein Blick auf die Lok zeigt, dass nicht mehr viel fehlt, bis das Modell dem Original in nichts mehr nach steht.


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    viele Grüße uns bis bald

    Jonas

    Hallo Andreas,


    das mit dem Plotter verwendet auch Ulrich Hüsken beim Bau seiner V100. Eine sehr schöne Bebilderung und Erklärung dazu gibt es auf seiner Facebookseite:


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    viele Grüße

    Jonas

    Hi zusammen,


    die Trittleitern sind nun hart gelötet und haben noch die Befestigungsbohrungen für die Riffelblechauflagen erhalten. Damit war es Zeit für eine Ausfahrt auf die freie Strecke. Der Lokführer ist sichtlich zufrieden mit der Lok und freut sich schon auf Dach und Fenster, damit es im Führerhaus nicht mehr so stark zieht bei der Fahrt.


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    viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Jonas

    Hi zusammen,


    das WIG-Schweißen will ich auch unbedingt mal ausprobieren und für den Modellbahn anwenden können. Die Bilder von Wolfgang und anderen hier haben schon oft gezeigt, wie gut sich dieses Verfahren für unsere meist kleinen Teile eignet. Es wäre aber nun super, wenn ihr weitere Fragen zum WIG schweißen in einem anderen Thema klären würdet :D


    Danke auf jenen Fall für die Anregungen :)


    Jonas

    Hi Wolfgang,


    im finalen Einbau sind der Außenrahmen und die Haltebleche nicht miteinander verbunden. Der Außenrahmen wird von außen auf die Klappe geschraubt. Die inneren Haltebleche habe ich über je einen kleinen Winkel von innen mit der Klappe verschraubt. Verstellbar sind die Lamellen beim Original nicht... das wäre dann doch zu viel für eine Feldbahnlok :)


    Dieses Wochenende habe ich an der Trittleiter weiter gemacht. Alle Teile sind nun bereit um hart verlötet zu werden. Auf die Tritte werden noch abgekantete Riffelbleche geschraubt.


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    Endlich kann der Lokführer der Heidi sicher auf seinen Führerstand gelangen.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hallo Wolfgang,


    deine Lüftungsgitter sind da etwas aufwendiger. Wenn ich so feine Schweißpunkte setzen könnte, würde ich es auch anders machen. Leider steht mir nur ein Elektrodenscheißgerät zu Verfügung und mit diesem ist es leider nicht möglich so feine Sachen zu schweißen.


    Bei den Lüftungsgittern in den Motorhaubenklappen habe ich mir die Halter direkt lasern lassen. Das war eine feine Sache und sehr einfach zu montieren. Aus irgendeinem Grund war ich damals zu faul diese auch für die großen Gitter zu machen... verstehe selbst nicht warum :)


    Die Lamellen haben kleine Laschen, welche in dazu passende Ausschnitte in den Seitenteilen gesteckt werden.


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    Die Teile sind aus Edelstahl, da sie nicht lackiert werden sollen.


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    viele Grüße

    Jonas