Beiträge von Jonas Sommer

    Hi zusammen,


    die Trittleitern sind nun hart gelötet und haben noch die Befestigungsbohrungen für die Riffelblechauflagen erhalten. Damit war es Zeit für eine Ausfahrt auf die freie Strecke. Der Lokführer ist sichtlich zufrieden mit der Lok und freut sich schon auf Dach und Fenster, damit es im Führerhaus nicht mehr so stark zieht bei der Fahrt.


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    viele Grüße und ein schönes Wochenende

    Jonas

    Hi zusammen,


    das WIG-Schweißen will ich auch unbedingt mal ausprobieren und für den Modellbahn anwenden können. Die Bilder von Wolfgang und anderen hier haben schon oft gezeigt, wie gut sich dieses Verfahren für unsere meist kleinen Teile eignet. Es wäre aber nun super, wenn ihr weitere Fragen zum WIG schweißen in einem anderen Thema klären würdet :D


    Danke auf jenen Fall für die Anregungen :)


    Jonas

    Hi Wolfgang,


    im finalen Einbau sind der Außenrahmen und die Haltebleche nicht miteinander verbunden. Der Außenrahmen wird von außen auf die Klappe geschraubt. Die inneren Haltebleche habe ich über je einen kleinen Winkel von innen mit der Klappe verschraubt. Verstellbar sind die Lamellen beim Original nicht... das wäre dann doch zu viel für eine Feldbahnlok :)


    Dieses Wochenende habe ich an der Trittleiter weiter gemacht. Alle Teile sind nun bereit um hart verlötet zu werden. Auf die Tritte werden noch abgekantete Riffelbleche geschraubt.


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    Endlich kann der Lokführer der Heidi sicher auf seinen Führerstand gelangen.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hallo Wolfgang,


    deine Lüftungsgitter sind da etwas aufwendiger. Wenn ich so feine Schweißpunkte setzen könnte, würde ich es auch anders machen. Leider steht mir nur ein Elektrodenscheißgerät zu Verfügung und mit diesem ist es leider nicht möglich so feine Sachen zu schweißen.


    Bei den Lüftungsgittern in den Motorhaubenklappen habe ich mir die Halter direkt lasern lassen. Das war eine feine Sache und sehr einfach zu montieren. Aus irgendeinem Grund war ich damals zu faul diese auch für die großen Gitter zu machen... verstehe selbst nicht warum :)


    Die Lamellen haben kleine Laschen, welche in dazu passende Ausschnitte in den Seitenteilen gesteckt werden.


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    Die Teile sind aus Edelstahl, da sie nicht lackiert werden sollen.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hi zusammen,


    weiter ging es etwas am Schreibtisch. Die Lüftungsgitter am Steuerungskasten sind ein Thema, um das ich mich etwas gedrückt habe. Nun habe ich mich entschlossen die lasergeschnittenen Lamellen durch eine gedruckte Halterung zu positionieren. Im ersten Schuss habe ich die Halterung auf meinem PLA-Drucker ausgedruckt. Zusammen mit einigen anderen Teilen werde ich die Teile dann für den finalen Einbau auf einem Industriedrucker und einem langlebigen Material drucken lassen. Eine erste Passprobe zeigte, dass es soweit passt und die Konstruktion finalisiert werden kann.


    gedruckter Lamellenhalter aus PLA


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    In der Lok wird der Halter dann mit der Seitenwand des Steuerungskastens verschraubt. Die Befestigungsmöglichkeit wird nun noch in das Modell integriert.


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    viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    letztes Wochenende konnte man es temperaturmäßig mal wieder in der Werkstatt aushalten, so dass ich ein wenig an der Heidi weiterbauen konnte. Als erstes wurde der noch fehlende Griff an der Führerhausrückwand ergänzt.


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    Zum anderen habe ich lang einer kleine Recherche beschlossen die Halter für die Griff- und Auftrittsleiter am Führerhaus selbst zu machen. Die habe ich gedreht und gebohrt. Als nächstes werden diese am Führerhaus montiert und die Tritte in Angriff genommen.


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    bis bald

    euer Jonas

    Hi Michael,


    auch bei der Torsionssteifigkeit ist ein Vollprofil (bei gleichen Außenmaßen) stabiler als ein Hohlprofil. Die Berechnung von rechteckigen Profilen ist nicht so leicht möglich bei Torsion, aber wenn du dir die Berechnung von runden Querschnitten anschaust, wirst du es schnell sehen.


    Entscheidend bei Torsion sind die Schubspannungen im Material. Bei einem Vollprofil bilden diese einen linearen Verlauf vom Zentrum (neutrale Faser) zur Außenseite. Das Material nahe dem Zentrum bleibt dabei wenig belastest, während das Material außen mehr Schubspannungen aushalten muss.


    Bei einem Rohr mit dem selben Außenmaß muss die gesamte Schubspannung vom randnahen Bereich getragen werden, wodurch diese deutlich größer ausfällt, als beim Vollprofil. Das Rohr wird also bei gleicher ansteigender Belastung vor dem Vollmaterial versagen, da die Spannungsspitzen am Außendurchmesser höher sind.


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    (Bild von cleanpng.com)


    Mein technische Mechanik Prof sagte immer: "Das Material in der Mitte isch faul, aber was halten tut es trotzdem, gell"


    viele Grüße

    Jonas

    Hi Daniel,


    das stimmt leider nicht ganz! Ein Hohlprofil mit den gleichen Außenmaßen ist schwächer, als ein Vollprofil mit den selben Maßen!


    Die Stabilität z.B. Biegung hängt dabei vom Flächenträgheitsmoment ab. Dieses berechnet sich bei einem rechteckigen Profil mit der Formel b*h^3 / 12 (h ist dabei jene Länge, welche senkrecht zur neutralen Faser steht)


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    Das von dir verwendete Vierkantrohr ist also um rund 50% schwächer als ein Vollmaterial mit den gleichen Außenmaßen.


    Deine Aussage stimmt dann, wenn von der gleichen Masse des Profils ausgegangen wird, da dann das Vierkantrohr deutlich größere Außenmaße aufweist als das verglichene Vollprofil.


    Aber genug der Theorie... ab zum Gleisbau :)


    viele Grüße

    Jonas

    Moin,


    die Fahrzeuge befinden sich nicht mehr im Lokschuppen, der Steiner Liliputbahn. Die Fahrzeuge gehören der Familie Ball (von Balson) und wurden nach der Abgabe der Steiner Liliputbahn an den jetzigen Verein in den Gebäuden der Firma Balson eingelagert. Die Familie Ball sucht schon lange eine neue Heimat für diese besonderen Maschinen. Laut Charly Ball will er aber nur alle Fahrzeuge gemeinsam abgeben, damit die Sammlung nicht auseinander gerissen wird.


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    Soviel dazu :)


    Bis dann

    Jonas

    Hi Manuel,


    ich hatte bei der Heidi das gleiche Problem. Die Kraft festzulegen ist schwierig, da sie von der Anhängelast und damit von den Wagen abhängt.

    Schlussendlich habe ich es so gemacht, dass ich eine Feder aus dem Bauhaus eingebaut habe. In die feste Pufferhülse habe ich eine Schraube geschweißt auf der eine selbsthemmende Mutter sitzt. Die Feder ist zwischen Mutter und Puffer geklemmt. Über die Mutter kann ich im demontieren Zustand die Vorspannkraft der Feder einstellen. Ich habe dann die Feder mit Zug getestet und sie so eingestellt, wie ich es für angemessen hielt.


    lG

    Jonas

    Hallo zusammen,


    die RH&DR ist seit dem 2. Lockdown in GB wieder im frühzeitigem Winterschlaf. Allerdings wird im Vergleich zum 1. Lockdown hinter den Kulissen weiter gearbeitet. Dies ist möglich, da die britische Regierung kulturelle Einrichtungen fördert. Die RH&DR hat für den Unterhalt eine Förderung von 470.000 Pfund bekommen. Diese ermöglichen es die geplanten Instandhaltungsarbeiten diesen Winter durchführen zu können. Seit der Bekanntgabe der Förderung wird auch in der Aufarbeitungswerkstatt weiter an Dr. Syn gearbeitet. Der Gleisbautrupp ist wieder täglich auf der Strecke anzutreffen und man hofft auf die Ermöglichung der Santa Specials.


    Gleisbautrupp mit der geliehenen Lok der R&ER


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    Grünschnittpflege kurz nach dem Bahnhof von Hythe


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    Es geht also weiter :)


    liebe Grüße

    Jonas

    Hi,


    über die Abdampfleitung würde ich nichts einfüllen. Die Gefahr, dass du "Dreck" aus der Rauchkammer in deine Zylinder bringst wäre mir zu hoch. Ich fülle meine Zyliner zum Teil über den Winter mit Feinöl und zwar spritze ich das durch die Zylinderentwässerung ein. Ich habe mir einen kleinen Adapter gebaut, durch den ich das Öl direkt einspritzen kann. Danach Zylinderhähne zu und fertig.


    In der Saison mache ich das nicht... ein Abstellen der Lok und öffnen der Zylindernetwässerung reicht in der Regel aus, um ein Rosten zu vermeiden.


    lg Jonas

    Hi Ferdinand,


    etwas off-topic, aber als Anfänger könnte das interssant sein für dich. Ich habe vor mittlerweile 9 Jahren meine erste Elektrolok gebaut. Damals kannte ich kaum Möglichkeiten Metall zu bearbeiten und habe sie daher größenteils aus Holz gebaut. Die Lok hat nun über 1200 km auf dem Buckel und macht immer noch eine ganz gute Figur. Vielleicht zeigt mein Baubericht dir einige Hinweise auf, wie du dein Projekt realisieren kannst.


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    viele Grüße

    Jonas

    Moin zusammen,


    die RH&DR feierte gestern ihren traditionelle End of Season Parade. Durch Corona in einer abgeschwächten Version, aber immer noch besser als gar nicht. Wie in den vergangenen Monaten, mussten auch hierfür die Tickets im voraus für einen bestimmten Zug gekauft werden. Aus diesem Grund sind in dem Video auch einige Leerfahrten zu sehen. Das Wetter hat nicht besonders mitgespielt, aber es hatten trotzdem alle ihren Spaß... aber seht selbst:


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    viele Grüße

    Jonas

    Hi,


    danke für die vielen Gedanken und Denkanstöße.


    Die Potiachse hat in der Messingplatte radial 1/10 mm Luft und der Fahrhebel liegt auf der Platte auf. So sollte das Poti an sich recht wenig Biegung abbekommen. Falls es dann doch mal den Geist aufgeben sollte, werde ich es einfach gegen eines mit Metallachse austauschen, wie es auch schon Werner beschrieben hat.


    viele Grüße

    Jonas

    Hallo zusammen,


    mittlerweile kamen die Teile für den Fahrschalter aus Messing bei mir an. Wie immer lieferte Shapeways Teile mit toller Qualität. Die Platte habe ich lackiert und anschließend abgeschliffen.


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    Der Hebel wird mit einer M3 Madenschraube am Poti fixiert. Das Kernloch habe ich direkt gedruckt und das Gewinde im Nachhinein geschnitten.


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    Der Fahrschalter passt sehr gut au den Sender...


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    ... und lässt sich wunderbar bedienen. Ich freue mich schon auf die nächste Ausfahrt mit dem neuen Bedienelement.


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    liebe Grüße

    Jonas