Beiträge von Thomas

    Hallo


    Bei meiner BR81 habe ich den Überhitzer aus Kupfer geschweißt. Das war am Anfang etwas ungewohnt, wenn man vom Stahl kommt. Hat aber dann funktioniert.

    Der tolle Wärmeübergang vom Kupfer sorgt für eine erhebliche Erhitzung des Dampfes. So viel, das die Lok im Sommer überhaupt nicht meht dampft.:(


    Bei meiner nächsten Dampflok lasse ich den Überhitzer weg und fahre mit Naßdampf.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Die einfachen Scootermotore und die dazu passenden Steuerungen funktionieren prima, solange sie nicht zuviel ziehen müssen.

    4QD wird dann notwendig, wenn mehr als nur ein paar Kinder gefahren werden.

    Bei steigender Last wird es notwendig mal mit dem Rechnen anzufangen. Dafür gibt es Hilfen:


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    Bei dieser Rechnung fällt auf, das die Motorleistung der verbauten Motore nicht vom aufgedruckten Wert, sondern nur von der Last abhängt. Das bedeutet, das kleine Motore tapfer alles machen, was wir von ihnen verlangen, bis der Kupferdraht geschmolzen ist. Spätestens dann ist auch die billige Steuerung hin.

    Das gemeine ist, das sich ein Elektromotor mit einer durchgebrannten Wicklung noch dreht, wenn Spannung angelegt wird. Er frisst aber die Transistoren der Steuerung.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Es ist zwar gerade erst Ferienzeit, wir planen aber schon für den Herbst.

    Der DBC-D wird mit einem Messestand in Friedrichshafen vertreten sein. Dieser Stand soll gleichzeitig auch Treffpunkt für alle sein, die die weite Anreise auf sich genommen haben. Da mir nicht, wie in Köln, die ganze Jugendgruppe meines Vereins als Helfer zur Verfügung steht, wäre es schön, wenn sich Freiwillige finden würden, die den Vorstand des DBC-D mit Hilfe und auch Exponaten unterstützen würden.

    Nachricht bitte hier im Forum oder direkt an: thomas.adler@dbc-d.de


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Andreas


    Im Handel gibt es meist zwei unterschiedliche Sorten Kupfer:


    E-Kupfer, hat beste elektrische Eigenschaften


    SF-Kupfer ist Sauerstofffrei, nur diese Sorte ist gut zum Hartlöten oder Schweißen geeignet.


    Da wir beim Einwalzen der Kesselrohre weder die Leitfähigkeit für Strom benötigen, noch die Rohre Löten oder Schweißen, ist die Art des verwendeten Kupfers weniger Wichtig.
    Bei Rohren unklarer Herkunft (Sonderangebot Baumarkt) wäre ich bei der Verwndung im Kessel trotzdem vorsichtig.


    Wenn ich die Wahl habe, verwende ich SF-Kupfer, weil die Enden der Rohre vor dem Einwalzen weichgeglüht werden sollen.


    Weiter oben regt sich der Marc über die, seiner Ansicht nach, zu hohen Preise für ordentliches Kupferrohr auf, ohne zu bedenken, das er von seinem Kessel eine Jahrzehnte lange Lebensdauer erwartet.
    Er hat wahrscheinlich die Zeiten nicht erlebt, in denen solches Material für uns Bastler überhaupt nicht zu Kaufen war. Die kleinste Abgabemenge der Hersteller war eine Lkw- Ladung oder ein Binnenschiff voll.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Bei uns laufen vier Loks mit eingewalzten Kupferrohren im Stahlkessel. Undichtigkeiten und andere Probleme mit den Walzstellen haben wir keine in den letzten 14 Jahren gehabt.


    Allerdings mußte schon einmal ein älterer Rohrsatz getauscht werden ( nach 26 Betriebsjahren ) Der Grund waren verschlissene 1mm Kupferrohre, die an den Stellen, an denen die Rohrbürste den meisten Druck ausübt, durchgescheuert waren. Also kaputt geputzt!!!.
    Meine neueren Kessel haben deshalb Rohre mit 1,5 oder 2mm Wandstärke.


    Einwalzen eines Rohrsatzes dauert eine Stunde, die Entfernung verschlissener Rohre einen Samstag Nachmittag.


    Notwendig ist Die richtige Rohrwalze. Wir haben hier im Verein einen Satz beschafft, der Ausgeliehen werden kann!


    Wenn die Rohrwände richtig vorbereitet worden sind ist auch das Einwalzen aufgefächerter Rohre kein Problem. Die Bohrungen müssen gerieben sein, die rauchkammerseitige Bohrung sollte einen 5% größeren Durchmesser als den Rohrdurchmesser haben. Das erleichtert eine Revision erheblich.


    Die Rohrwände sollten 12 mm stark sein, bei über 200 mm Kesselrohr 15mm.


    In den Ecken der Feuerbüchse reichen 2mm Abstand zur Seite und 3 mm Abstand untereinander aus.


    Eingeschweißte Rauchrohre kenne ich nur aus kommerziellen Kessel, die soll man dann wohl wegwerfen und einen Neuen kaufen, nur weil ein Rohr schadhaft ist.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Marc


    Die Zylinder auf den Fotos weiter oben sind Bilder meiner ÖBB 699 im Maßstab 1 : 3,3. Die Zylinder haben 85 mm Bohrung und haben mich und meine Maschinen an die Grenze ihrer Kapazität gebracht.
    Ein Zylinder wiegt zwölf Kg.


    Die Modelle für diese Zylinder stammen aus der "Pattern Bank" der 7 1/4 inch Gauge society. Als ein befreundter Modellbauer aus England diese Modelle hat abgießen lassen, hat er herumgefragt, ob sich jemand an diesen Auftrag dranhängen wollte, da habe ich halt zweimal Genickt.
    Der Vorteil dieser Güsse ist, das die Kanäle direkt mit eingegossen sind.


    Wenn du mal im Rheinland bist, lohnt vielleicht eine Anfrage bei Butzon und Bercker in Kevelaer:


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    Die fertigen Einzelstücke in RG7, sind aber nicht billig.


    Sonst vielleicht mal den Reinhold Schuhmacher von Livesteam Service fragen, von dem habe ich die Bronzezylinder meiner BR 81 mit 52 mm Bohrung.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Wie wäre es mit dem Selbstbau eines Holzmodells, das du dann in Grauguß oder, je nach Kassenlage, in Bronze, Abgießen läßt?


    Bei mir hat der Guß etwa 200 Euro gekostet..


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    die Schieberkästen sind übrigens Fräs/Drehteile aus 45mm Blech.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Da fallen mir auf Anhieb einige Details auf, die zu Problemen werden:


    Für einen strammen Sitz ist Voraussetzung, das das Schienenmaterial exakt passt. Damit ist im Alltag aber nicht zu rechnen. Das 10 x 20 iger warmgewalzte Rechteckmaterial z.B. das bei uns Verwendung findet ist eher ein Trapezprofil, die Höhe schwankt zwischen 20 und 20,6 mm, die Stärke zwischen 9,9 und 10,5 mm wohlgemerkt alles aus einer Lieferung.
    Alternativ kann man natürlich gezogenen Flachstahl verwenden, der ist dann wunderbar Maßhaltig hat dafür aber scharfe Kanten.


    Meine Erfahrung mit Recyclig Kunststoffen als Holzersatz sind auch nicht so ungetrübt, wie der Johannes schreibt. Das Material versprödet unter UV Einwirkung und bricht dann ohne Vorwarnung. Ausserdem ist die Qualität schwankend, je nach Verfügbarkeit und Zusammensetzung des Plastikmülls.


    Einen Preisvorteil kann ich ebenfalls nicht erkennen, 1m Schwellenmaterial (ausreichend für 4 Schwellen) kostet uns etwa 1,20 Euro als Flachstahl 5 x 30 mm. Die Schiene verschwißen, ruck-zuck Fertig. Mit Halbarkeitsgarantie für Jahrzehnte. Wo bleibt denn dann der Vorteil dieser Methode?
    Das Aussehen?
    Dann fehlen aber die Schrauben und der passende Sockel.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Adi


    Das sind ja interessante Beton Fertigteile für den Tunnel. Kann man die bei euch so im Handel kaufen oder habt ihr die selber hergestellt?


    Eine zweite Frage fällt mir noch ein:
    Wie habt ihr die Wasserhaltung im Tunnel gelöst? Mit einer Steigung im Tunnel oder mit einem separaten Kanal?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Das was der Zahntechniker dir als "Edelstahl" gezeigt hat, ist eine Chrom-Kobalt-Molybdän Legierung, die in der Zahntechnik für Prothesen verwendet wird.
    Diese Legierung ist ohne weitere Behandlung nach dem Guß federhart und hat eine viel zu hohe Festigkeit um sie zerspanend zu bearbeiten.
    Bei der Bearbeitung ist man den gleichen Einschränkungen wie beim gehärteten Federstahl unterworfen, also nur Hartmetallwerkzeuge verwenden und auf Gewindeschneider verzichten.


    Für Teile aus unserem Bereich habe ich bisher MS58 Schrott mit viel Schmelzpulver (Borax) vergossen.


    Typische Teile, deren Guß sich lohnt sind Handräder oder Einheits-Lampensockel, wegen der vielen winkligen Flächen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Bisher habe ich verlorene Formen aus ABS, PLA, PS und PMMA hergestellt.
    Einen Unterschied in der Qualität oder Oberflächengüte ist mir dabei nicht aufgefallen.


    Wichtiger ist eigentlich, das die Vorlage keine stark unterschiedlichen Massekonzentrationen hat und das der Zufluß der Schmelze an der dicksten Stelle erfolgt.


    Ausserdem dehnen sich diese Kunststoffe beim Vorwärmen der Muffel stark aus, diesem Druck muss die Einbettmasse standhalten.
    Gipse sind deshalb dafür weniger geeignet. Besser sind Phosphat gebundene Einbettmassen.
    Die lassen auch höhere Vorwärmtemperaturen zu, so das das Gußobjekt hinterher die exakt gleiche Größe wie das Modell hat.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Panki


    PLA Teile einbetten und in Messing gießen funktionirt bis zu einer Größe von etwa 6cm sehr gut.
    Es ist dabei darauf zu achten, das die Wandstärken einigermaßen gleichmäßig sind, an zu dicken Stellen gibt es sonst Sauglunker.
    Das ist auch viel billiger als 3D Druck in Metall.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Bei meinen Loks habe ich das Problem der Ritzelbefestigung gelöst, indem ich aus Silberstahl Rundmaterial eine Räumnadel gefertigt habe, die im Mädler-Ritzel ein Negativ der Abflchung auf der Welle erzeugt.


    Diese Räumnadel wird mit dem Schraubstock durch das Loch im Ritzel gedrückt, das bereits auf die Stärke der Abflachung aufgebohrt ist.


    Die Räumnadel hat eine größere Lebensdauer, wenn das Loch im Ritzel mit der Dremel bereits oval erweitert ist.


    Trotzdem nutzt sich die Räumnadel währen des Räumvorgangs ab, wahrscheinlich sind meine Künste im Härten und Anlassen von Stahl nicht so toll.


    Die Bohrung meiner Ritzel habe ich nur so groß gemacht, bis sie etwa zu 50% auf die abgeflachte Welle paßten. Dann kamen die Kettenräder in den 200 Grad warmen Ofen und der Anker in die Hydraukikpresse.
    Bei dem restlichen Weg bis zum endgültigen Sitz haben dann 2 Tonnen Kraft geholfen.


    Die Schraube auf dem Wellenende dient jetzt nur noch als Schutz gegen Verrutschen. Ein Tropfen Loctite 270 sorgt für sicheren Halt.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Meine Laserteile lasse ich hier vor Ort bei der Fa. Drösser zuschneiden.


    Bei Geers habe ich übrigens auch schon mal angefragt, deren Preis lag bei längster Lieferzeit und enfachster Qualität immer noch 33% über dem der Fa Drösser. Für mich also keine Alternative, weil da dann noch die Fracht drauf kommt.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Mike


    Bei Diesel und Elektroloks war der Versatz der Hubzapfen tatsächlich beim Vorbild 180 Grad.


    Hier gibt es ja keinen Totpunkt, an dam die Lok sonst nicht anfahren konnte, vielmehr interessierte hier der bessere Massenausgleich.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Ihr könnt die NW Markierung auch "niedrigster normaler Wasserstand" nennen.


    Unter diese Markierung darf der Wasserstand im Betrieb nicht dauerhaft fallen.
    Dabei bedeutet " dauerhaft" , das bei schwankendem Wasserstand während der Fahrt, der Mittelwert über der Markierung bleiben muß.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Adi


    NW bedeutet: Niedrigster Wasserstand, bei dem die Feuerbüchsdecke zuverlässig bedeckt ist.


    Bei einer Regelspur Dampflok im Masstab 1 : 8 bedeutet das, das in der Ebene die Feuerbüchsdecke dann noch etwa 10 mm mit Wasser bedeckt ist.


    Wie weit das Wasserstandsglas dann noch weiter nach unten geht, ist völlig unerheblich und hat vor Allem überhaupt keine Aussage über zulässige Betriebszustände!!


    Der (untere) Rand des sichtbaren Wasserstandsglases ändert sich doch schon mit der Konstruktion der Wasserstandsarmatur oder der Stärke der Überwurfmutter oder der darunter liegenden Dichtung und ist deshalb Variabel.


    Deshalb bringt der Kesselhersteller auch die unveränderliche NW Markierung an.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas