Beiträge von Thomas

    Hallo


    In diesem Bericht kamen einige Kommentare zum Aufschrumpfen von Radreifen auf:


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    Um dieses Thema nicht zu kapern gebe ich meinen Kommentar hier zum Besten, wo er später auch noch Aufzufinden ist.


    Zuerst ist überhaupt zu Diskutieren, wie sinnvoll das Aufschrumpfen von Radreifen beim Neubau einer Lok ist. In Zeiten von Lasertechnik ist es doch viel einfacher, eine Zeichnung am Computer zu erstellen, die im Stahl meiner Wahl ausgebrannt wird.

    Dann habe ich ein abriebfestes Rad, das einen guten Reibwert hat und voraussichtlich in meinem Leben an dieser Stelle nicht wieder angefasst werden muss.


    Dann sind auch unterschiedliche Radformen für Treib- und Kuppelräder kein Problem. Die Speichen mit der Feile und der Proxxon schön rund zu machen ist dann nur noch eine Fleissarbeit.


    Billig und stabiler als jeder Grauguß ist das Ganze ausserdem.


    Wenn ich weiter oben lese, das Radreifen rotglühend gemacht werden müssen, um auf den Radstern zu passen, drängt sich mir der Eindruck auf, das das System der Passung nicht verstanden wurde oder die Fertigung nicht genau genug war.

    Dabei behaupte ich nicht, das ich es besser könnte, ganz im Gegenteil. Ich habe größte Hochachtung vor denen, die so etwas fertig bekommen.

    Bei mir hat sich allerdings ein Übungs Teil bewährt, mit dem der ganze Vorgang einmal durchprobiert werden kann, ehe Teile beschädigt werden, in die ich schon viele Arbeitsstunden investiert habe.


    Wenn so hohe Temperaturen für den Fügevorgang notwendig werden sehe ich Gefahr für den Radstern aus Grauguß. Wenn der nämlich bricht, ist das ganze Rad und damit die ganze Arbeit verloren.


    Ausserdem teile ich die Sorge vom Kristian, das bei zu hoher Temperarur Differenz die Nabe des Rades gesprengt werden kann. Die Kräfte, die da wirken sind nämlich enorm.

    Genau das ist mir nämlich bereits passiert. Natürlich nicht direkt bei der Arbeit, sondern nach einer halben Saison im Fahrbetrieb.


    Wo ich heute noch einen Schrumpfsitz anwende, ist bei Befestigung von Stahl-Scheibenrädern auf der Achse. Bei ausreichend genauer Fertigung reicht dabei eine Erwärmung bis zum Beginn der Gelb-Verfärbung des Rades damit das Rad auf die tiefgekühlte Achse fällt.

    Zur Erwärmung des Rades verwende ich ebenfalls eine Kochplatte:


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    Selbst dieser Brenner braucht einige Minuten, bis das Rad die passende Temperatur hat.


    Bei der Befestigung von Kurbelzapfen in Speichenrädern habe ich das nur bei den weiter oben beschriebenen Rädern ganz aus Stahl gemacht. Bei Grauguß Radsternen habe ich selbstgebaute Spannsätze verwendet, die nicht so hohe, unkontrollierbare Kräfte auf den spröden Guß entwickeln.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Kourosh


    Das ist sehr Aufschlussreich. Da die temperaturfesten Silikonharzlacke auch schwieriger in der Verarbeitung sind, werde ich bei meinem aktuellen Projekt darauf verzichten und auch die Rauchkammer mit normalem Kunstharzlack lackieren.


    Beim Lackhersteller bin ich ebenfalls mittlerweile bei Mipa angekommen. Meine 2095 ist mit Mipa Kunstharzlack mit Härterverdünnung lackiert.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Rainer


    Kennst du diese Nietzange ?:


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    Die hat bei mir mittlerweile etwa 3000 Nieten hinter sich. Ohne eine einzige Beschädigung des benachbarten Blechs.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Modellbau würde ich das, was da geboten wird, nicht nennen.

    Fertigung oder Produktion scheint mir eher angebracht.


    Dieses Thema hat die Siegfried Baum schon einmal in einem Artikel thematisiert.

    Die Intention zielt wohl eher nach Märklin in etwas größer.


    Wenn dann ganz viele Gärtner anfangen neue Gartenbahnanlagen mit gekauften Lokomotiven zu bauen, soll es mir Recht sein.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Erik Jan


    Beim stöbern auf deiner tollen Webseite ist mir aufgefallen, das du beim Lackieren auf die einfache Badger Airbrush umgestigen bist:



    Warst du mit dem Ergebnis mit der HVLP Spritzpistole nicht zufrieden?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Marcel


    Aus der Beschreibung entnehme ich, das sich die in Betrieb befindliche Ölversorgung,durch Verfdrängungsöler, auf den Bildern nicht sichtbar unter dem Führerhaus Boden befindet. Was sollen wir da erklären?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Erik Jan


    Aus welcher Folie lässt du die Beschriftung Schneiden?

    Kommt darüber noch ein Schutzlack?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Jonas


    sehr schöne Teile, Danke fürs zeigen.


    Aus eigener schlechter Erfahrung rate ich dir aber, den Scheibenwischer in der Befestigung drehbar zu gestalten.

    So ein Teil reizt jede Kinderhand dazu, zu probieren, ob er beweglich ist. Wenn nicht, ist er bald verbogen oder ab.


    Bei der Türklinke meiner 2095 zum Beispiel muß ich daneben stehen bleiben, damit die neugierigen Hände selbst von altgedienten Vereinsmitgliedern nicht daran herumfingern.


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    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Henry


    Ein sehr schöner Bericht, vielen Dank.


    Mir sind zwei 23er bekannt, die beide einen Mindestradius von ca 11 m benötigen, um nicht zu Entgleisen. Mit dem Herbert hast du ja bereits Kontakt.

    Die zweite mir bekannte Lok ist vom Rainer Münch aus Sprockhövel. Der hilft dir bestimmt auch gerne mit Tips, was er für einen reibungslosen Betrieb gegenüber dem maßstäblichen Nachbau verändert hat.


    viel Spaß beim Konstruieren wünscht


    Thomas

    Hallo


    In den letzten Jahren bin ich immer mehr zum normalen (rostenden) Stahl übergegangen. Der Vorteil gegenüber Edelstahl ist die bessere Möglichkeit es auch draussen mit Handwerkzeugen zu bearbeiten und die gute Schweißbarkeit.


    Gegen Rost hilft Abstrahlen und Lackieren. Da ich meist recht großzügige Materialstärken verwende, sind Durchrostungen nicht das Problem. Die natürliche Patina mit etwas brauner Pest ist dagegen eher erwünscht.


    Seitdem ich entdeckt habe, wie billig die Strahlcenter ihre Dienstleistung hier in der Gegend anbieten, mache ich das auch nicht mehr selbst.

    Wer da keinen kennt, sollte mal bei der Schlosserei um die Ecke nachfragen, wo die ihre Teile strahlen lassen und da mal hingehen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Jorge


    Das ist eine tolle Konstruktion, viel Spaß beim Bauen.


    Bei meinen Dampfloks benötige ich aber keine Handpumpe:

    Ein Injektor, eine Dampfpumpe und ein oder zwei Achspumpen waren immer ausreichend.


    Bei der Reichsbahn gab es übrigens auch nur Handpumpen um die Reifen vom Fahrrad aufzupumpen...


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Vorsicht mit Gummikugeln beim 1 : 1 Ersatz von Edelstahlkugeln!


    Gummikugeln müssen als Dichtelement im Ventil bei gleichem Bohrungsdurchmesser größer sein als eine Stahlkugel.

    Faustformel ist, das Stahlkugeln 1,42 mal (Wurzel 2) den zu dichtenden Bohrungsdurchmesser haben sollen.

    Gummikugeln 2 mal.

    Das bedeutet, das die richtige Gummikugel meist nicht in das Ventilgehäuse der vorhandenen Pumpe passt.


    Wer das trotzdem Einbaut findet die Kugel dann im Kessel oder Zylinder wieder.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Bei meiner Dampflok sind gerade die Kolben in der Fertigung. Als Material will ich Messing verwenden für die Kolbenringe Grauguß.

    Der Zylinder ist ebenfalls aus Grauguß.


    Wie hoch wählt ihr das Spiel des Kolbens im Zylinder? und vor allem warum nicht mehr oder weniger?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Meine letzten Versuche mit Abreibebuchstaben sind zwar schon einige Zeit her, haben mich aber nicht überzeugt.

    Ohne Lackierung waren sie nicht Abriebfest. Der Schutzlack (Acryllack, farblos aus der Sprühdose) löste die Buchstaben an und die Ränder wurden unscharf☹️.


    Bei meinem aktuellen Projekt verwende ich Folienzuschnitt. Mal sehen, wie damit die Erfahrungen werden.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Frank


    Bist du dir sicher, das es überhaupt eine besondere Lichtmaschine ist?

    Wenn du dir das, hinter der runden Blechdose befindliche, Gußteil der Turbine ansiehst, findest du doch die Standardbauart AEG 500W wieder.

    Vergleiche das doch mal mit diesem Bild:


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    Vielleicht ist nur die Abdeckung des Dynamogehäuses individuell.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Erst einmal vielen Dank für die tolle Hilfe an euch alle.


    Bei so speziellen Themen ist der hier versammelt Fachverstand einfach unübertrefflich!


    Das Internet gab dazu nämlich überhaupt nichts her..... damit kann man eben auch kein Geld verdienen.


    In der Tat ist der Keil für meine KDL11/ÖBB699. Da der Kreuzkopf aber in der Konstruktion von den Einheitslokomotiven abstammt, ist der Keil als einfaches Teil wohl zu übernehmen.

    Die Zeichnungen für die meisten Teile der Lok habe ich glücklicherweise. Kleine Kompromisse werde ich dennoch machen.


    Zur Zeit baue ich am Triebwerk. Die beiden Kreuzköpfe beschäftigen mich seit acht Wochen.....


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    Fertig sind die aber noch lange nicht. Heute ist endlich das nächste benötigte Material für die Gleitflächen und das Schmiergefäß eingetroffen. Bestellungen dauern in Zeiten von Corona auch länger als vorher.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Zur Zeit fertige ich gerade den Kreuzkopf und die Kolbenstange für das Triebwerk meiner Lok.


    Zur Befestigung der Kolbenstange im Kreuzkopf ist ein Keil vorgesehen. Leider habe ich keine Bemaßung von den Winkeln, die so ein Keil hat.

    Hat einer von euch eine bemaßte Zeichnung, die er hier teilen würde?


    Den Keil wollte ich nur eindrücken, oder sollte der noch irgendwie Gesichert werden?


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo


    Besser als die Standard Fahrzeugleitung hat sich bei mir Kabel mit der Bezeichnung H01N2 bewährt. Durch die Gummi Isolierung ist es viel flexibeler als Kabel mit PVC Isolierung.

    Das gibt es in großen Querschnitten, z.B. in 35mm2 wie ich es in meiner 2095 für die Batterieverkabelung nutze.


    z.B. hier: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Zitat Kristian:


    .......Du hast also die Motoren auseinandergenommen und die Kabel direkt an die Bürsten(führungen) gelötet? Ich kann mir vorstellen, dass sich das nicht jeder zutraut - keine Probleme dabei?......


    Hallo Kristian


    Den Motor zu zerlegen bedeutet zwei Schrauben zu lösen, das halte ich für machbar für jemanden, der eine ganze Lokomotive zusammen bekommt.


    Zwei Kabel abschneiden und an die Enden zwei Neue und vielleicht noch einen Entstörkondensator anlöten ist auch kein Hexenwerk.


    Das Schwierigste ist der Zusammenbau: Wie man die Kohlen ohne Beschädigung wieder auf den Kollektor bekommt, will geplant sein. Ich habe die Kohlen mit einem Stück Kupferlackdraht verklemmt, das nach Montage des Ankers herausgezogen wird.


    Das AWG8 etwa 8 mm2 Drahtquerschnitt sind ist weiter oben schon beschrieben, wichtiger ist die Flexibilität dieser Litze, die aus über tausend verzinnten Einzeladern mit je 0,08 mm2 besteht.


    Zum Vergleich war das Original Anschlußkabel aus sechs „Stangen“ aufgebaut, die aussahen wie verkupfertes Aluminium. die Schnittfläche der Drähte war nämlich weiß! Das ist vieleicht Billig aber für meine Zwecke völlig unbrauchbar.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas