Beiträge von Hanno

    Hallo
    Wie wäre es denn mit Fräsen oder Laser- bzw. Wasserstrahlschneiden aus einer Platte heraus? Dann spart man sich zwar das Verschweißen der Enden aber dafür darf man die Kanten etwas abrunden. Und tragfähig ist das bei unseren Größen locker. Auch bei Verwendung von Edelstählen, die gemäß Definition nur einen bestimmten, reduzierten Phosphor- und Schwefelgehalt garantieren. Rostfrei sind die übrigens, weil hochlegiert. *Klugscheißermodus aus* :D
    Hanno

    Hallo Volker,
    deine Meinung teile ich nicht, da das angetriebene Rad nicht frei in der Luft steht sondern unten auf der Schiene aufliegt und von oben die Gewichtskraft der Lok darauf liegt. Nehme ich nun dein Beispiel mit angesprochener Lagerluft, dann wird sich, bis das gesamte Spiel überwunden ist, am angetriebenen Rad nichts bewegen. Ist dieser Punkt gekommen, dann zieht die Kuppelstange das Rad am Zapfen nach unten und beginnt sich ebenfalls zu drehen.
    Hanno

    Hallo
    Ich werde das am Wochenende mal aufmalen aber selbst unter Heranziehung all meiner Expertise als Maschinenbauingenieur kann ich derzeit nicht erkennen, wo bei einer Drehbewegung eines Rades an dem ein Zapfen mit Stange angebracht ist, bei Stellung "genau waagerecht" eine Kraft so in axialer Richtung wirkt, das etwas blockiert. Vorausgesetzt, die Achse des Rades wird über was auch immer angetrieben.
    Hanno

    Hallo
    Ich folge insoweit, dass Kuppelstangen Kräfte zu einem großen Anteil in axialer Richtung übertragen. Jedoch wirken aufgrund der auf einer Kreisbahn umlaufenden Massen auch Kräfte senkrecht zur eigentlichen, axialen Kraftrichtung. Für die Frage des Antriebs hilft das aber nicht weiter.
    Wie wird denn die Kraft bzw. Drehbewegung von einer Blindwelle auf die Räder übertragen? Da meines Wissens hier keine Kräfte per Stange übertragen werden sondern per Kette oder Riemen oder Zahnrad spielt der Versatz der Kuppelstangen keine Rolle. Diese haben dann nur die Aufgabe, die Antriebskraft anteilig auf die weiteren Kuppelräder zu übertragen. Damit geht auch ein gegenseitiger Versatz von 180° ohne das etwas klemmt oder blockiert. Ergo steht bei einem Versatz von 180° der sinnvollere Massenausgleich im Vordergrund.
    Hanno

    Hallo,
    ich war am Samstag vor Ort und kann nur zustimmen. Es war eine insgesamt gelungene Veranstaltung und für jeden etwas dabei. Sehr imposant, eine 01 in Aktion, auch zum Mitfahren auf dem Führerstand, Fachgesimpel mit dem Team der 52 und allen Sparten der Modellbauer. Auch die Lokparade und das Treiben an der Drehscheibe waren super. Kulinarisch sollte man auch nicht so tief stapeln, die Burger waren zwar kein Schnäppchen aber super lecker. Wie übrigens auch der Kuchen .
    Kleiner Wermutstropfen war aber der Pedelverkehr am Nachmittag. Hier gibt es bestimmt Möglichkeiten, den Andrang bei den "drei Fahrten zurück zum Hauptbahnhof " etwas zu entzerren. Ob mit mehr Umläufen oder mit Pendelbussen oder nochmal anders sollte auf jeden Fall in der Nachbereitung diskutiert werden.
    Hanno

    Hey Leute,
    es fängt jetzt wirklich an, nervig zu werden! Es handelt sich hier um ein Forum für Dampfbahner, in dem man viele Dinge lange und ausführlich diskutieren und besprechen kann. Dabei gehts auch manchmal etwas rauher zu. Aber jetzt reichts! Alle Beteiligten sollten nach meiner Wahrnehmung jetzt einfach mal eine gewisse Zeit auf das Einstellen von Nachrichten und Beiträgen jeglicher Art verzichten und runter kühlen.


    Ansonsten wird hier ja auch gerne diskutiert, wie man den Nachwuchs dauerhaft ans Hobby binden kann. So jedenfalls nicht! Und gestern habe ich mich so über den Schlagabtausch geärgert, ich war kurz davor mich abzumelden und meinen Zugang zum Forum zu löschen. Glückwunsch!
    Hanno

    Hallo Dampfbahnergemeinde
    Einfache Antwort, bei trockenem Wetter wirds natürlich besser sein. Warum? Eher eine rethorische Frage, Physik 5. Klasse-Niveau. Wie sind denn die persönlichen Erfahrungen mit dem eigenen Modell? Geschwindigkeit, Laufruhe, Reichweite bei einer Kesselfüllung, ..
    Hanno

    Hallo,
    das sehe ich anders. Bei insgesamt drei Bauteilen muss eines der Antrieb sein, eines still stehen bzw. gebremst werden und eines der Abtrieb sein. Gibt es nur einen Antrieb und einen Abtrieb ohne die Bremsung des dritten Elementes wird es keine Kraftübertragung vom Antrieb zum Abtrieb geben.
    Hanno

    Hallo
    Das Planetengetriebe vereinigt beide Funktionen: Fahren bei Antrieb nur eines Elementes und Lenken bei Antrieb von 2 Elementen des Planetenradsatzes. Werde am Wochenende mal in den Kisten und Ordnern kramen, vielleicht findet sich noch etwas zum Thema.
    Hanno

    Hallo,
    ich kenne die Realisierung einer drehzahlabhängigen Steuerung nur mit Planetengetrieben. Das besteht aus drei Teilen: Sonnenrad, Planetenträger mit Planetenrädern und Hohlrad. Wenn man das Sonnenrad antreibt und den Planetenträger festhält dreht sich das Hohlrad. Will ich nun die Geschwindigkeit des Hohlrades ändern, egal ob schneller oder langsamer, muss ich den Planetenträger mit antreiben. Das überlagert sich dann alles und wenn man für jede Antriebskette eines verbaut ergibt sich auch die Möglichkeit, dass eine Kette vorwärts und die andere rückwärts läuft. Etwas kompliziert zu erklären aber ich empfehle mal danach zu googeln: Planetengetriebe. Auch ein super Ding um aus wenig Kraft viel Kraft zu machen, sozusagen ein Drehmomentwandler.
    Hanno

    Hey Dampfbahner,


    wenn Ihr das Problem doch alle wie Ihr hier seit bereits erkannt habt, warum fängt dann keiner an Ideen zu entwickeln, die dem entgegen wirken.
    Mir tendiert das hier viel zu sehr in die Richtung "Ich weiß auch was, alles wird schlechter." als in die Richtung "... und daher habe ich folgendes dagegen unternommen:"


    Hanno

    Hallo Dampfbahnergemeinde


    Mein Vorredner schrieb: "Die Konstruktion wird mit 3-D immer einfacher. Da stimme ich zu, aber was nützen die supertollsten Zeichnungen, die frei im Raum schweben und sich auf wundersame Weise in alle Richtungen drehen lassen (macht zweifellos Eindruck und sieht sehr gut aus), aber wenn kein einziges Stückchen auf die Werkbank zu liegen kommt?"

    Das Argument leuchtet mir nicht ganz ein, denn um etwas auf die Werkbank zu bringen, bedarf es doch mindestens einer Skizze. Daher kann die Zeichnung, egal wie sie erstellt wird, nicht der ausschlaggebende Grund sein. Ich sehe die Herausforderung eher in der Frage begründet, wie ein nachhaltiges Interesse für den Dampfmodellbau geweckt werden kann verbunden mit der Motivation, Möglichkeiten der modernen Medien mit altem Handwerk zu verknüpfen. Solange es interessanter ist, sich ausschließlich Videos über fertige und betriebsbereite Modelle auf den verschiedensten Kanälen anzusehen, wird man keinen Nachwuchs auf einem Vereinsgelände oder in einer Werkstatt finden.


    Hanno

    Hallo,
    ich halte nicht so viel davon, Passungen die auf hundertstel Millimeter gefertigt sind, mit dem Meßschieber zu messen. Nur ein wenig mehr Druck und schnell werden einige hundertstel mehr oder weniger angezeigt. Ich empfehle dir, das erst mal mit Bügelmeßschraube und Innenmikrometer zu kontrollieren. Danach kann man immer noch entscheiden, ob kleben, verstiften, Paßfeder , ....
    Hanno

    Hallo Forengemeinde


    In den vergangenen Tagen habe ich endlich mal mit einem Thema angefangen, welches mich schon längere Zeit beschäftigt: die Zylinderentwässerung. Ideen dazu hatte ich einige aber der letztendliche Funke ist beim letzten Hallentreffen in Köln übergesprungen. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Und so habe ich versucht, aus einigen dort geschossenen Fotos und der Erinnerung an ein hilfreiches Gespräch eine Lösung zu basteln. Das erste Foto zeigt die Umsetzung der Idee in eine grobe Zeichnung sowie das erste, angefangene Bauteil.


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    Die Macken stammen vom ewigen Rumkrosen in der Restekiste. Ich bilde mir ein, die Zylinderentwässerung liegt so weit unten und dann auch noch angemalt, das sieht hinterher kein Mensch!
    Wie dem auch sei, insgesamt wurden vier gleiche Bauteile angefertigt und anschließend auf der Drehbank fertig bearbeitet. Da ich die Teile aber nicht einfach so in den Zylinder schrauben bzw. kleben wollte, habe ich dazu noch eine Kontermutter hergestellt. Warum jetzt das eine Bauteil ein Vierkant und das andere Bauteil ein Sechskant ist, was solls, Restekiste eben. Wichtig war mir, in dieser Gesamtthematik endlich einen guten Schritt voran zu kommen. Und ich sage es gerne nochmals: auf das gesamte Erscheinungsbild der Lok wird es hinterher ankommen!
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    Die Durchgangsbohrung hat einen Durchmesser von 2mm. Der Absatz in der Mutter innen war notwendig, weil ich das Gewinde auf dem Gegenstück nicht ganz bis zum Ende schneiden konnte. Liegt am Schneideisen, das bekanntlich mit einem gewissen Anschnitt beginnt. Aber so, mit Absatz in der Mutter, ging es. Die Mutter ging komplett drauf. Interessant finde ich, dass bei der Montage alles reibungslos von der Hand ging und sich auch die Achse problemlos drehen ließ. Gut, von der Mutter hat es zwei Fehlversuche gegeben, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. :rolleyes: Aber weils so gut lief habe ich dann gleich noch zwei Hebelchen für die spätere Ansteuerung hergestellt und angesteckt. Hinterher mache ich da noch einen Gewindestift rein, zum Festklemmen.
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    Ich denke, die Sache kann sich sehen lassen. Fertigstellen werde ich das alles, wenn die gesamte Anlenkung fertig ist. Dann bin ich auch sicher, welche Hebelwege rauskommen und wo ich die Achse abflachen muss, um letztendlich den Durchgang des Dampfes zu ermöglichen.