Beiträge von Echtdampf-Anfänger

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    mit diesen Hochlastwiderständen habe ich schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, eben wegen der Wärmeentwicklung

    Hallo Joschi,


    die Verlustleistung (Wärme), die du loswerden willst, ist die gleiche, ob du nun eine Glühbirne nimmst oder einen Widerstand, das Bisschen, das in Licht umgewandelt wird, landet sowieso wieder irgendwo in der Umgebung (Gehäuse). Höchstens ist die Tempertur des Widerstands höher, weil er eine kleinere Oberfläche hat - dann nimm eben einen größeren.


    Gruß

    Kristian

    Hallo Jorge,


    wie hast Du die Stiftlöcher in die Motorachsen gebohrt? Ist ja ein kleiner Durchmesser und man kommt nicht nah ran mit dem Bohrfutter...


    Dank und Gruß

    Kristian

    in der Findungsphase hat es noch keine genauen Maße

    Hallo Hjalmar,


    man braucht auch keine genauen Maße, eine grobe Überschlagsskizze mit ungefähren Maßen und Gewichten reicht vollkommen aus, um einigermaßen auf dem Boden der Realität zu bleiben. Wenn man nur aufs Papier / in den Rechner schaut, verliert man doch irgendwie den Bezug zu den tatsächlichen Dimensionen.


    Etwas Brainstorming dazu:

    • (geplante) Strecke ablaufen: wo will/muss ich arbeiten, wie weit von der Gleismitte, wo/worauf kann ich den Kran abstützen (Terrainprofil, Bodenbeschaffung) - wie lange Stützen brauche ich, wie hoch müssen sie vertikal einstellbar sein
    • meine jetzigen Fahrzeuge wiegen ... , der Kran wird ... länger, also wird schon das Fahrwerk ... wiegen
    • die Stützen müssen von der Transportposition den Boden erreichen und dann vorgespannt werden - mache ich das mit einem Mechanismus (Gewindespindel) oder mit zweien - grob mittels "Rasten" an den Stützen oder Holzstapeln unter den Füßen, nur Vorspannung mittels Spindel
    • Last und auch "mitdrehender" Bediener da/weg darf den Schwerpunkt des Ganzen nur innerhalb der Kippgrenzen verlagern (mit ausreichender Sicherheitsreserve)
    • was nützen mir Spinnenbeine am Fahrwerk, wenn mir das drehbare Oberteil runterkippt - wie löse ich das mechanisch; falls nicht, muss ich den Schwerpunkt innerhalb des Drehkranzes halten

    Und noch ein Denkanstoß: In Lužná habe ich mal diesen schnuckeligen Kran fotografiert:


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    Soweit ich damals recht eruiert habe, wird das Gegengewicht beim Heben und Senken des Auslegers automatisch nach innen/außen verschoben. Bei Interesse könnte ich versuchen, von den Fotos die Funktionsweise des Mechanismus nachzuvollziehen, weiß sie nach all den Jahren nicht mehr.


    Gruß

    Kristian

    Leute, Leute,


    irgendwie erinnert mich das hier an ein Stück von Václav Havel, dem tschechischen Disidenten, Dramatiker und später auch Präsidenten. Der Titel lautete "Schmetterling auf der Antenne", habe es irgendwann in den Siebzigern im deutschen Fernsehen gesehen. Drei (?) Ehepaare in einer Wohnung feiern irgendetwas. Dabei läuft das Fernsehen, aber dann tauchen immer häufiger Störungen auf. Anstatt zu probieren, sie irgendwie zu beheben (die älteren hier werden sich an diverse Möglichkeiten erinnern), fangen sie an, mögliche Ursachen zu diskutieren (der Titel des Werkes ist eine davon). Und während sie so herumsinnieren, verwandeln sich ihre Gesichter nach und nach in Clownmasken - man bemerkte die schrittweisen Veränderungen gar nicht, bis es einem auf einmal auffiel, wirklich hervorragend gemacht die Aufführung damals. Das Ende weiß ich nicht mehr, ist doch schon ein Weilchen her.


    Jetzt mal Tacheles: Solange niemand wenigstens eine ordentliche Skizze mit Maßen, Gewichten und allen möglichen Positionen der einzelnen Schwerpunkte macht und daraus eine belastbare Stabilitätsprüfung erstellt (wenn schon keine statische Berechnung), hat all das Herungeschwafel hier höchstens Unterhaltungswert. Vergesst nicht, ihr wollt ein Hebezeug bauen! Modellbau und Eisenbahnspielerei hin oder her, sollte doch mal etwas passieren (Gott bewahre), wird´s tierisch ernst! Es muss ja nicht gleich eine TÜV-Plakette her, aber etwas Gehirnschmalz sollte man bei solch einem Vorhaben doch schon aufwenden.


    Gruß

    Kristian

    Die Aufstandsfläche entspricht zur Seite hin ja auch nur der Schwellenlänge.

    Ja, allerdings unter Berücksichtigung deren Festigkeit (war hier nicht irgendwo die Rede von Kunststoffabfall?) und der Beschaffenheit des Untergrunds. Also verstehe ich das jetzt so, dass das Anheben des Geises von vornherein einkalkuliert ist - hatte ich vorher missverstanden, sorry.


    Und was das Hebezeug anbelangt, würde ich wohl das nächstbeste nehmen, das mir sicheres Handhaben der zu erwartenden Lasten gewährleistet. Nicht dass ich dann Angst haben muss, wenn jemand beim Klingeln seines Handys automatisch die Kurbel loslässt...


    Gruß

    Kristian

    Hallo in die Runde,


    mal so ne ketzerische Frage:


    Wollt ihr mehr ein eventuellen Feldbahn-Vorbildern einigermaßen gerecht werdendes "Modell" bauen oder eher ein Arbeitstier, um Steine u.Ä. hochzukriegen und wegzuschaffen? Falls zweiteres (und ihr manuelle Anstrengung nicht scheut), würde es doch ein Ketten-Flaschenzug für 50 Euro am Ende des Auslegers genauso gut tun, und vor allem sicherer als irgendwelche abenteurlichen Kurbel-Konstrukte hier! Und falls zweite Voraussetzung nicht akzeptabel, dann eben - wie oben schon vorgeschlagen - eine elektrische Winde, und dazu ein langes Kabel oder eine Elektrozentrale, die vielleicht sogar jemand aus dem Umfeld liegen hat und für zeitweilige Arbeiten zur Verfügung stellen kann.


    Wie nun auch immer, vor allem sollte eine solide statische Auslegung her - vielleicht nicht unbedingt Festigkeitsberechnungen (wenn auch zu empfehlen), aber auf jeden Fall Kipp- und Stützmomente in allen möglichen Auslegerpositionen! Nicht umsonst ist das Anheben von Lasten beim Arbeitsschutz ein ziemlich dickes Kapitel... ;)


    Und noch etwas: Schienenkrallen mögen zwar effektvoll sein, aber euer Gleis ist ja um etliches leichter als beim Vorbild, und auch schmaler, das solltet ihr nicht aus dem Blickfeld verlieren! Nicht dass ihr dann samt Gleis umkippt...


    Gruß

    Kristian

    Hallo Helmut,


    hast du schon versucht, Iglidur zu bearbeiten? Kriegt man überhaupt eine glatte Oberfläche hin?


    Und zweite Frage: Hast du schon die Rahmenwangen? Ich würde die Lager "in situ" ausdrehen, d.h. sie in die Wangen festklemmen (planst du Stellkeile?), fertiges mittleres Lager auf einen passend hergestellten Spanndorn spannen (als Referenzpunkt), Tisch auf Stichmaß stellen und ohne ihn ab da zu verfahren, nach einander alle Lager ausbohren. Und dann auch gleich die Stangenlager (Referenzdorn für beide Durchmesser). Diese Methode habe ich mir allerdings für meine Fräse ohne Wegmessung ausgedacht, mit DRO kann man es natürlich einfacher machen.


    Gruß

    Kristian

    Hallo nochmal,


    um Missverständnissen zuvorzukommen: Meine Anordnung dient dazu, dass die Kette zum üblicherweise oberhalb der Fahrzeugachsen liegenden Motor immer gespannt bleibt und nur minimal durchängt, auch wenn das Fahrzeug ein- und ausfedert, und funktioniert nur bei Erfüllung der oben genannten Bedingung.


    Winfrieds Anordnung behandelt (nehme ich an) die horizontale Verbindungskette zwischen den Fahrzeugachsen und dient dem Spannen dieser Kette, nicht jedoch dem Kompensieren der Federung. Hier wirkt die Rolle sogar entgegengesetzt: je höher sie das untere Trum anhebt, desto mehr hängt beim Einfedern des Fahrzeugs das obere Trum durch (sie ist ja nicht gefedert, soweit ich die Beschreibung richtig interpretiere). Will man bei dieser Kette die Federung kompensieren, muss man zwei Rollen nehmen, eine auch von oben, dann heben sich die Längenveränderungen der Trums wieder gegenseitig so gut wie auf.


    Sicherheitshalber zwei Anmerkungen:

    1. Es geht ja nicht nur darum, dass eine durchhängende Kette irgendwo hängen bleiben könnte. Je lockerer die Kette, desto größer die Stöße auf die Motorachse beim Anfahren oder nach kurzzeitigem Entlasten der Kette, und diese wirken sich nachteilig auf die Lager aus! Bei einer reinen Verbindungskette ist dies wohl nicht so wichtig, aber bevor die Kette beim Anfahren richtig gespannt ist, wirkt die ganze Kraft des Motors nur auf die direkt angetriebene Achse und kann diese zum Durchrutschen bringen.
    2. Bei Winfrieds oder Wolfgangs Anordnung sollte man die Spannrolle bei entlasteter Federung einstellen, d.h. am angehobenen Fahrzeug, wenn die Achsen auf den Achsgabelstegen liegen. Stellt man sie am stehenden Fahrzeug ein, kann kann Kette beim Ausfedern der Achsen nicht nachkommen, die Achsen hängen dann an der Kette und diese überträgt einen durch die Winkelverhältnisse immensen Stoß auf die Motorachse. Das bedeutet, dass die Verbindungskette prinzipiell nicht wirklich gespannt sein kann.

    Gruß

    Kristian

    Hallo Lucio,


    und warum willst Du überhaupt mit Poti fahren, bzw. operativ hin- und herschalten können? Mit der Fernsteuerung kann man auch Schneckentempo fahren, und falls Dir das zu gefährlich erscheint, bietet der S-T die Möglichkeit, per Schalter oder Fernsteuerung eine "Kindersicherung" zu aktivieren, genauer gesagt das Eingangssignal z.B. auf die Hälfte zu reduzieren und so das Taktverhältnis am Motorausgang = die Motorleistung entsprechend zu begrenzen.


    Falls es unbedingt auch per Poti gehen muss, ohne am Mäuseklavier rumzufummeln, dann den S-T auf 0-5 V stellen, hinter den RC-Empfänger einen D/A-Umsetzer einfügen und mittels Umschalter zwischen dessen Ausgang und dem Poti hin- und herschalten.


    Gruß

    Kristian

    Hallo Markus,


    Wolfgangs Lösung ist die einfache Variante. Die konsequentere ist eine Spannvorrichtung (Spannrolle), mit der man die Kette (nach)spannen kann. Üblicherweise wird sie federnd ausgeführt, das hat aber den Nachteil der Fahrtrichtungsabhängigkeit: Fährt die Lok in der Richtung, in der das an die Spannrolle anliegende Kettentrum locker ist, spannt die Feder die Kette, so dass sie nicht durchhängt. In umgekehrter Richtung werden die Kette durch die Zugkraft gespannt und die Spannrolle mit einer durch die Winkelverhältnisse an der Spannrolle mitunter auf ein Vielfaches verstärkte Kraft weggedrückt, so dass sie ihre Funktion verliert und das nun lockere andere Trum komplett durchhängt. Und das Längen der Kette mit der Zeit ist nur die halbe Rechnung: Ist die Radachse gefedert und die Motorachse liegt oberhalb davon, verändert sich der Abstand der Kettenräder bei jedem Ein- und Ausfedern, wobei die Kette jedesmal mehr oder weniger durchhängt und die Spannrolle entsprechend "pumpt".


    Bei Baukränen bleibt der Haken beim Verfahren der Krankatze bekanntlich immer in gleicher Höhe. Das hat mich zu folgender Lösung mit fester Spannrolle inspiriert:

    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Geht das Lokrad rechts nach oben, verkürzt sich das untere Trum und verlängert das obere (und umgekehrt), zusätzlich ändern sich auch die an die Kettenräder anliegenden Längen. Durch geschickte Wahl der Position und des Durchmessers der fest positionierten, nicht federnden Spannrolle lässt sich erreichen, dass sich die geometrische Kettenlänge selbst bei einem Federweg von +-10 mm nur um wenige Zehntel verändert. Der resultierende Durchhang der physischen Kette ist dementsprechend gering und praktisch vernachlässigbar. Diese Kompensationsfunktion verändert sich auch nicht sehr, wenn die Position der Spannrolle in einem gewissen Bereich variiert wird, z.B. beim Nachspannen der Kette aufgrund deren Längung (will man nicht den Motor verschiebbar montieren).


    Die optimalen Parameter der Spannrolle (Position und Durchmesser) ließen sich wohl berechnen, das läuft aber auf komplizierte trigonometrische Gleichungen hinaus. Einfacher ist es, das ganze in einem Zeichenprogramm zu zeichnen und ein Weilchen zu experimentieren (vorausgesetzt, das Programm kann die Gesamtlänge, bzw. den Umfang der von der Kettenachse umschlossenen Fläche anzeigen) - so habe ich es gemacht.


    Und noch eine Anmerkung: Natürlich funktioniert das ganze nur, wenn die Motorachse oberhalb des obersten Einfederpunkts der Radachse liegt, je höher, desto besser.


    Schöne Grüße

    Kristian


    PS: Während ich meinen Beitrag verfasste, ist der obige von Markus erschienen...

    Hallo Lucio,


    den Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. kann man mittels 0-5 V (vom Poti, 5V-Versorgungsspannung liefert der Sabertooth) oder direkt vom RC-Empfänger ansteuern (ohne D/A-Umsetzer). Umschaltung mittels Mäuseklavier auf der Platine. Tuning vom PC aus über USB.


    Gruß

    Kristian

    Hallo Jorge,


    bei Mädler gibt´s Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., da stehen zu den einzelnen Formen, Maßen und Werkstoffen auch die zulässigen Drehmomente dabei. Es sind da zwar keine Kegelräder zu finden, aber zumindest bekommst Du eine Vorstellung, was welche Zähne so ungefähr vertragen.


    Natürlich musst Du wissen, was auf die Zahnräder zukommt:

    Vom Lokgewicht kommst Du über Reibungskoeffizient (pi mal Daumen 0,2, mit Reserve 0,25) auf die maximale Zugkraft, bevor die Räder durchdrehen, und von der über Radius der Räder auf das Drehmoment an der Achse. Weiter dann per Zahnverhältnis. Natürlich kann sein, dass Dein Motor nominal (im Nenn-Arbeitspunkt) gar nicht so viel Nm hergibt, wie Du für die Motorwelle errechnest, dann musst Du aufpassen, dass er nicht abraucht (ggf. am Treiber die Strombegrenzung passend einstellen).


    Gruß

    Kristian

    Hallo Luke,


    ich habe mir gestattet, aus Deinem Foto einen Ausschnitt rauszukopieren, da der Anblick des linken Lagerblocks mich stutzig gemacht hat:


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Aus dieser Perspektive ist natürlich schwierig zu beurteilen, ob die Messingblöcke nur draufgelegt sind oder schon in der Achsgabel sitzen. Trotzdem sicherheitshalber eine Anmerkung:


    Weißt Du, dass hier innerhalb von Toleranzen von wenigen Hundertsteln gearbeitet werden muss? Sowohl an den Achslagern als auch an Rädern und Stangen, und das nicht nur innerhalb eines Radsatzes (Flugkreis und gegenseitige Winkelstellung der Treibzapfen), sondern auch von Radsatz zu Radsatz (Stichmaße der Achs- und Stangenlager)! Sonst läufst Du Gefahr, dass die Radsätze mit aufgesetzen Stangen sich nicht drehen lassen oder, falls zu viel Spiel, die Stangenlager bald ausgeschlagen sind.


    Und mit Hinblick auf Vorgenanntes: Am Lagerblock aus Messing reibt sich nicht nur die Achse (OK, bei Dir nicht), sondern auch die Achsgabel beim Ein- und Ausfedern. Und jeglicher Verschleiß hier vergrößert das Spiel zwischen Achse und Lokrahmen - mit negativen Auswirkungen auf die Standzeit der Stangenlager. Allerdings kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen, wie groß in dieser Hinsicht der Unterschied zwischen Messing und der sonst üblichen Bronze ist, dazu mögen sich bitte andere äußern.


    Schöne Grüße

    Kristian

    Hallo Markus,


    den von Gerd verlinkten Motor gibt´s auch zu vernünftigeren Preisen, z.B. Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., und das samt Leistungsdiagramm und Maßzeichnung ;) Allerdings ist er meines Erachtens für eine 5" Köf zu groß, musst du selber beurteilen.


    Eine in axialer Richtung kürzere Bauweise bietet der MY 1018, z.B. Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., der (rein nach dem Aussehen beurteilt) einen massiven Metallmantel hat und wohl besser die Verlustwärme ableiten kann als die schwarzen Blechmotoren.


    Gruß

    Kristian