Beiträge von ateshci

    Willy

    jetzt erst mal alle Anschlüsse an die Akkus, außer ihrer internen Verbindung, entfernen und dann mit dem Ladegerät testen. Ich kann nicht recht glauben, dass das im Eimer ist, denn diese Dinger sind in der Regel so abgesichert, dass ihnen aber gerade gar nichts passieren kann. Dann den Steller ohne Motor und ohne Potianschluss dranhängen. Was sagt das Ladegerät dann?

    Echtdampf-Anfänger

    Wir haben hier keinen Regler, sondern einen Drehzahlsteller. So lange der den Summenstrom (der am Ende mechanisch gekoppelten Motoren) abkann, ist das alles möglich. Die Motoren sind nie ganz gleich, haben z. B. leicht abweichende Gegen-EMK und damit Stromaufnahme bei gleicher Drehzahl. Das wird also für eine ungleichmäßige Aufteilung der Motorspannungen sorgen. Daher ist m. E. die Parallelschaltung besser.

    Aber unsereiner fährt ja keine Geislinger Steige rauf

    Ich schon, bei meinen ca. 7% Dauersteigung. Wenn ich da keinen Qualitätsmotor von 1kW in meiner DL8 hätte, wäre der bei den Anhängelasten schon längst abgeraucht. Mit Steuerungen von MatCon habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, da schließe ich mal auf die Motoren (Stichwort: gelötete statt punktgeschweißte Kollektoren). In der Ebene ist das alles ja kein Problem, weil da das China-Zeugs praktisch nie an seine Nennleistungen/belastungen herankommt.

    Das dürfte wohl auch eine Frage der Beschaffbarkeit sein. Bei den kleineren Loks nehem ich an, dass die Nussgröße nicht unter den Standardlieferumfang fällt. In meiner Maschine kann ich problemlos Schmiedekohle Fettnuss 4 (Heizprofi, 25kg) aus dem Sack verfeuern. Allerdings ist auch Anthrazit problemlos, nur muss ich bei starker Beanspruchung öfter nachkochen.

    Einen 'Mecker' zur Drehscheibenkonstruktion habe ich noch:
    Alle Fahrzeuge müssen die selbe Radreifenbreite aufweisen. Also ein zusätzliches Zwangsmaß neben den üblichen Radsatzabmessungen. Bei einer Innenführung ist das durch die nötigen Spiel- und Stichmaße für alle Radsätze festgelegt.

    Das Prinzip ist wie bei den Drehtellern aus Kunststoff für Speisen beim Chinesen, Fernseher u. ä., im angelsächsischen als 'Lazy Susan' bekannt. Nur bei den verwendeten Materialien bin ich skeptisch, ob die Scheibe nach einem Jahr Feuchtigkeit und Dreck, die unvermeidlich eindringen, immer noch funktioniert.

    Die Einschienenbahn ist nach meiner Meinung eine Spaßbahn, die bei höherem Stunden-Beförderungsvolumen auch mit ein paar Schubkarren und Laufplanken realisierbar wäre. Man sehe sich nur mal das Gestolpere Richtung Gewächshaus an. Aber was soll's - Hauptsache, man hat Spaß.

    Das Argument Kolben gegen Plunger zieht hier m. E. gar nicht. Eine dichte Stopfbuchse muss mit Gefühl eingestellt werden und das ist abgesehn vom Preis für's Dichtmaterial, ( so um die 15.-) auch ein Aufwand. Ein eingeschobener Kolben ist gleich dicht.

    Als Heißwasserbereiter könnte ja eine Dampflok dienen,

    Ja, lieber Joschi, wenn denn der Kessel so richtig Volumen hätte- aber selbst bei meinen 20 Litern komme ich damit nicht weit. Und noch eins -wie sorgt man dafür, dass es zwei Stunden nach dem Spritzen nicht regnet? Tanzen- nee, da soll's ja regnen -Fur....?:D

    Das Blöde ist beim Abflämmen, dass mit stärkerer Verwurzelung und Kriechwuchs reagiert wird. Im Boden liegende Samen werden kaum vernichtet. Dass es immer noch zur Chemie keine Alternative gibt, zitiere ich hier:

    >>
    Ginge es auch anders?

    Die Deutsche Bahn AG hat von 1990 bis 2002 zahlreiche physikalische Verfahren als Alternative zur chemischen Unkrautbekämpfung erprobt: Flüssigstickstoff, Mikrowellen, Hochfrequenzenergie, Infrarotstrahlung, Heißdampf und ein Saugrechenverfahren. Alle diese Möglichkeiten sind deutlich langsamer und weniger wirksam als die Anwendung von Herbiziden. Bisher stehen auf dem Markt auch keine Lösungen für den Gleisbereich zur Verfügung. Bauliche Maßnahmen können dem unerwünschten Pflanzenbewuchs vorbeugen. Ein Betonsockel tritt dann an die Stelle des Schotterbetts. Diese Bauart ist aber so teuer, dass sie dem Hochgeschwindigkeitsverkehr vorbehalten bleibt.

    <<

    Also dann doch die Idee, vier Abflammbrenner parallel auf den Flachwagen und die Gasflasche hintendrauf, umsetzen. Wieso sitze ich eigentlich noch vor'm Computer?

    Guten Abend Michael,
    wie hältst Du denn das Unkraut zwischen den Schienen kurz? Ich krieg' bei mir gerade fast den Fön...Nichts von den Plörren, die es zu kaufen gibt, wirkt so richtig.

    Der Rasenmäher und der Grasschnitt werden schon 'seit Jahr und Tag' auf dem Flachwagen in den hinteren Gartenteil und zurück transportiert. Interessant finde ich meine Weichen -die liegen nun wirklich ungepflegt ( ab und zu mal schmieren, aber sonst ohne Bewegung ) in einer Stellung mit Zapfen festgelegt den ganzen Winter unter Laub und was noch so zusammen kommt. Dann kehre ich gerade mal das Zeug weg und kann:

    1. Die Zapfen leicht ziehen

    2. Mit einem Tritt die Weiche umstellen

    3. Zapfen in das andere Loch ohne Gemurkse stecken

    das nenne ich mir benutzerfreundlich.

    Das ist ein Auszug DR DV 418 (1956/1972) Rangiergerätevorschrift -> Hemmschuh. Gab's mit Sicherheit auch bei der DB.

    Hier mal die entsprechende Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. 1.10.2

    Mal eine kleine Aktualisierung. SchwieMu ist seit dem 2. April wieder in ihrem geliebten Istanbul ( und darf da am Tag drei Stunden vor die Tür ), aber bei den steilen Straßen und dem Lieferverkehr ist das leider auch nur theoretisch. Was soll's, des Menschen Wille ist sein Himmelreich... Auf den Wagen habe ich sie dann doch nicht gekriegt- das war ihr zu "unpassend". Dafür haben aber schon jede Menge anderer Leute drauf gesessen und die Landschaft des Gartens bewundert :-)

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich in letzter Zeit mehr als Automechaniker betätigt habe ( so'n London Taxi fahrbereit zu halten geht auch ganz schön in die Zeit ). Aber jetzt steht erst mal Kessel auswaschen und dann erste Ausfahrt nach 1 Jahr im Programm. Ach so, Rasenmähen und Garten vorbereiten ist ja auch noch...