Beiträge von ateshci

Bitte tragt Eure Fahrbetriebs-/ und Veranstaltungs-Termine 2020 im Kalender ein.

    Bei meiner grünen DIEMA verlasse ich mich als Gegengewicht zum Fahrer auch nur auf die vier Batterien und das bisschen Motor- und Ladgerätgedöns. Klar gehen die hinteren Federn in Block ( aber das ist auch noch anderen Faktoren geschuldet ) wenn ich draufsitze, aber der Zugleistung hat es bisher wenig Einbuße gebracht. Dir Lok wiegt übrigens auch 250kg.

    An dem Tag hatte ich, wie man sehen kann, die Mütze vergessen und durfte dann abends aber so was an Dreck vom Kopf waschen, schwarze Popel inklusive. Noch was fällt mir auf: Die beiden Klein-Joschi-Reiter haben den Diema-Quersitz ( halbe Drehung des Kopfes beim Wechseln der Fahrtrichtung ) nicht angenommen :-)

    Mit dem Gegengewichtsausleger habe ich das automatisch sich verstellende Kompensationsgewicht aus dem Ratzrutzschen Kranthread gemeint. Das braucht ja schließlich auch eine Fahrbahn. Wieder so eine Idee für die "Hach, da könnte man ja mal..."

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    Ich würde tatsächlich die Ausführung mit dem Gegengewichtsausleger bevorzugen, weil mir das Prinzip für einen brauchbaren Drehkran mit ~200kg Hebekraft auf 240/260mm geeignet scheint

    Die Kippsicherheit hängt immer nur von der Lage des Schwerpunkts des Fahrzeugs bezogen auf die Kippkante ( = Spurkranz des Rades ) ab. Man malt sich den Querschnit des Fahrzeugs auf und trägt dort den Schwerpunkt ein. Das ist die Standfläche. Wenn nun die Resultierende (angreifend am Schwerpunkt ) aus Gewichtskraft (senkrecht) und Kippkraft (waagrecht) innerhalb der Standfläche verläuft, ist alles gut. Wenn nicht - ist unsicherer Stand- Man sieht, dass der Lagerpunkt auf der Achse das Ganze nicht beeinflusst. Nur die Lagerbelastung hängt von der Lage des Lagerpunktes ab.

    Ich meine, dass eine mittige Bremsscheibe bei umspurbaren Fahrzeugen immer noch am besten ist. Die Fahrradscheiben sind mit >= 160mm leider meistens zu groß.

    Es gibt zwar Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen., nur kann ich zu deren Bremsvermögen nichts sagen.

    So, Stuhlführung gebaut und Stuhl montiert sowie erste 'Umkippversuche' mit Sohn als Versuchskaninchen gestartet. Ergebnis: Man muss sich ganz schön Mühe geben, die Fuhre umzuschmeißen und wenn erst die Armlehnen dran sind, ist es durch einfaches Neigen des Oberkörpers fast nicht möglich.

    Wie üblich wieder die Fotobeweise:


    Die Auszüge montiert. Für den Schlittenträger habe ich Bankirai benutzt, weil es ein sehr kurzfaseriges und festes Holz ist. Es sollte damit alle vorkommenden Kräfte aufnehmen können, auch wenn nur 25mm Materialstärke da sind-

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    Beide Auszüge montiert.

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    Für die Stützrollen hinten an der breiteren Seite wurde das Kantholz aauch wieder mit Blech beplankt. Somit laufen alle Tragrollen auf Blech.

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    Die Kunst besteht hier darin, die Höhen so abzustimmen, dass die Auszugsführungen nicht die gesamte Last aufnehmen, sondern die Tragrollen dies tun. Trotzdem muss Form- und Kraftschluss da sein, damit die Kippkräfte aufgenommen werden können.


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    Ohne Bier läuft sowieso bei der Feldbahn nichts, Stuhl in Einsteigeposition. Sohn bestand auf Recht am eigenen Bild, deshalb kann ich also nicht mit Passagierbild dienen.

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    Und hier nach Abschluss der ersten Tests in Sitzposition. Man sieht zwei horizontale Rollen, die sich auf dem zentralen Kantholz als Führung abstützen, damit wird ein Verlauf aus der Geraden und damit Knickmomente auf die Auszüge beim Vor- und Zurückschieben verhindert.

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    Bisher funktioniert alles genau so, wie sich der Erbauer das gedacht hat.

    Joschi
    Das Schöne am Holzbau ist doch gerade, dass man nach der MUP immer noch was dranschrauben oder absägen kann :-) Also stellen Bilder immer einen Zwischenzustand dar. Im Augenblick bastele ich gerade an der Führung+Kippsicherung für das Stuhlgestell. Mir ist da ein Auszug mit Kugelumlaufwagen in die Hände gefallen, der über die gesamte Verfahrstrecke vollen Kraftschluss ergibt. Damit kann ein erhebliches Kippmoment abgefangen werden. Schon beim ersten provisorischen Einbau konnte ich mich weiter, als es ein Fahrgast später wegen der Armlehnen tun kann, nach außen lehnen, ohne dass der Wagen ein 'Beinchen hob'. Herausrutschen kann man durch einen Bauchgurt verhindern, die beiden Positionen des Sitzes werden sowieso verriegelt und bergaufwärts lässt sich der Wagen gut schieben. Da kann dann der Passagier nach vorne schauen. Es ist glaube ich auch angenehmer, wenn man bergab nicht in Fahrtrichtung blickt, wegen des 'Achterbahneffekts'.
    Das Gleis im Bogen ist mittlerweile fest!

    @WeiMi
    Kreuzschlag wird durch die Gummifedern kompensiert. Ich habe schon früher in diesem Thread geschrieben, dass die Laufeigenschaften dieses Fahrgestells besser als die der anderen sind.

    Das Fahrwerk hat seine Tauglichkeit für meine Radien schon längst bewiesen. Es stellt einen guten Kompromiss zwischen stabilem Geradeauslauf und Kurvengängigkeit dar und ist gummigefedert.

    Das Einsteigen muss von der Frontseite erfolgen, alleine weil es für eine alte Dame am einfachsten ist - man schiebt den Stuhl ran und sie setzt sich. Sicher wäre eine niedrigere Sitzhöhe wünschenswert, aber dann kommt sie weder hinein noch hinaus, weil sie aus der Hocke ohne Hilfe nicht mehr nach oben kommt. Und jemanden mit Rautek- oder ähnlichem Griff aus dem Fahrzeug zu wuchten überlasse ich gerne den Rettungssanitätern. WeiMi hat auch schon richtig bemerkt, dass ca. 5cm über SOK rechts und links Stützen mit einer Ausladung von mindestens der Weite über die Trittbretter angebracht werden - ich könnte diese bis auf ca. 70cm ( 3x Spurweite ) erweitern.

    Heute abend gab es doch nichts Gescheites in der Flimmerkiste, kann ich also noch die Untaten des heutigen Tages fertig beschreiben. So irgendwie muss ja die Führung des Stuhles erfolgen, die Auflage hinten kann in der Nähe er beine sein, vorne geht es aber wegen der Beine des Passagiers nicht, da muss es wesentlich schmäler werden. Und schon kippt das doch bei seitlicher Belastung. Erste Idee- Schwerlast-Auszugsschienen, die sich auf Traghölzer abstützen. Schön, kosten 37,73€+MWSt bei Mädler. Wenn da nicht die Ungeduld wäre, dauert ja mindestens 3 Tage bis es da ist und geht's nicht billiger? Kleine Bockrollen zu 2,50 aus dem Baumarkt, Tragkraft 25kg, vier Stück braucht man sowieso. Abgekantetes Blech aus dem Dachdeckzubehör als Belag auf einem Kantholz als Lauffläche für die Rollen geht auch. Führung/ Kippschutz aus Buchenholz ist, wenn gewachst, auch machbar. Fliegt doch alles in irgendwelchen Kisten rum oder ist schnell beim Baumarkt für kleines Geld geholt - so wird's gemacht..

    Dann mal an die Konstruktion des Tragegestells:

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    Die Draufsicht auf die Laufbahnen für die Tragrollen des Stuhls, vorne schmsl, hinten breit. In die Mitte kommt dann das T-förmige Kippschutz/Führungselement.


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    Der Stuhlträger von der Unterseite gesehen.


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    So sitzt er dann oben auf den Laufbahnen.


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    Der Stuhl, dessen Beine für eine Sitzhöhe von 50cm ab SOK gekürzt wurden, wird von den L-förmigen Trägern gehalten. In den senkrechten Kanthölzern ist genügend Tiefe zum Anschrauben der Beine mittels Rohrschellen.


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    So sieht das Ganze in der Einsteigeposition aus.


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    Und so in der Sitzposition


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    Nur zum Beweis, dass der Wagen auch auf den Schienen rollt.


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    Jetzt geht es an die nötigen Sicherungseinrichtungen, wie Kippsicherung, Stellungsfixierung, Feststellbremse, Armlehnen und last not least - Lackieren.

    Immer diese guten Freunde mit ihren Ratschlägen. Also Stuhl auf Fahrgestell oder so.... kopfkratz...

    Bräuchte dann ja auch nicht aus Metall sein, da war doch noch so ein Holzfahrgestell...Der WeiMi hat mir zwei Kunststoffmuldenstühle vermacht, hmmm...


    DIE LÖSUNG:

    Der SMTw ( SchwiegerMutter Transportwagen )


    Also erst mal in der Garage gereust, in der hintersten Ecke des Gleises dort stand der Holzhilfstender seligen Angedenkens. Was sonst noch an Hinterlassenschaften ungebetener Nager, die durch das offene Garagentor reinkommen können, auch noch in der Ecke war, erwähne ich lieber nicht.

    Also erst mal das Gestell:

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    Zeichnung? braucht man nicht, hier wird doch mit dem Resteholz kreativ gearbeitet. Also irgendwie was, womit der Stuhl auf ca. 50cm Sitzhöhe gebracht und dann stirnseitig zum Draufsetzen vorgeschoben werden kann. Alte Leute können sich ja nicht mehr irgendwo hineinfalten, draufsteigen oder groß beim Sitzen drehen. Also muss der Stuhl irgendwie so um ca. 30cm verschiebbar sein -Draufsetzen, zurückschieben, Füße auf die Trittbretter und dann los. Fange ich doch mal mit der Methode des unbekümmerten Probierens, wie Joschi zu sagen pflegt, an.


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    ha, für die Trittbretter gibts doch im Baumarkt solche Konsolhalter. Davon hatte ich noch zu liegen - zack zack rechts und links mal angebracht. Die waren sogar mit Klemmschrauben zum Arretieren, so dass sie nicht mehr von unten aus dem Halteprofil ausgehoben werden können -ideal für diesen Zweck.

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    Schnell die Trittbretter abgelängt und draufgeschraubt -geht doch!

    So, das soll's für heute erst mal gewesen sein, der Rest folgt morgen.

    Also einen Rollstuhl haben wir nicht im Bestand und noch braucht Schwiemu den nicht- sie hat eben nur nicht mehr mit den Treppen einen Vertrag. Ich weiß, dass manche 7 1/4" Parkbahnen extra solche Rollstuhlwagen im Bestand haben und sicher ist die Wahrscheinlichkeit für die Notwendigkeit eines solchen Gefährts in nicht allzuferner Zukunft hoch. Im Augenblick könnte ich einen normalen Stuhl hernehmen und dem ein Fahrwerk verpassen. Oder eben einen Drehgestellwagen mit abgesenkter Ladefläche bauen, auf dem man einen Stuhl oder vier Bänke für Kinder befestigen kann...