Beiträge von ateshci

    Lärchenholz, wenn nass, danach Frost ausgesetzt und belastet, neigt zum Brechen. Die Erfahrung hat schon der alte Schweder mit der MPSB gemacht.

    Meiner Meinung nach:

    Flachstahl in größeren Abständen, wie von der Belastung für die Spurhaltung vertretbar, zwischen die Profile geschweißt und dann auf Recyclingschwellen geschraubt. Die zwischen den Spurhaltern liegenden müssen ja nur tragen.

    Oder man versucht mal meine 'Klammerung' zu verwirklichen - auf einem Probestück ( nicht dem auf dem Fotot im Beitrag dazu ) sah's gut aus, zum Ausprobieren müsste ich ein Gleis austauschen und dazu habe ich zur Zeit nicht so viel Bock...

    Es gibt Kleidungsstoffe, besonders die mit Elasthan-Anteil, die beim Schweißen und Flexen auch absolut nichts zu suchen haben. Vernünftigerweise besorgt man sich eine Schweisser-Latzhose, die ca. 70,- kostet. Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Baumwolle ist schwer entflammbar, also eine langärmelige Jacke daraus hilft auch schon eine Menge.

    Nur damit Ihr mal eine Vorstellung bekommt über Mindestgebindegröße und Preis -Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. scheint es noch am günstigsten zu sein.

    Nachtrag:

    Weil die sich mal irgenwann auf 55 US-gal Fässer ( amerikanischer Standard ) geeinigt haben.

    jorge

    So lange Du nicht mit der offenen Flamme schweißt, passiert da garnichts. Ich habe Schienen, Weichen und Drehscheibe auf einer Unterlage aus Schalbrettern 60x150 cm² gemacht.

    Willy
    Der Rahmen muss steif bleiben, aber die Lager mindestens einer Achse sollten Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.. Die Formschlüssigkeit müsste durch einen innen verlaufenden Zapfen, der sich vertikal bewegen kann, hergestellt werden. Alternativ, und besser einzubauen, fallen mir Längslenker ein. Die können auch viel größere Kräfte ab. Platz dafür hast Du genug im Träger.

    Wenn man es mit dem Kreuzschlag nicht übertreibt und ~10mm Spurkranzhöhe hat, funktioniert das schon. Das Problem ist, dass Federn mit entsprechender Federkonstante und kurzer Einbaulänge nicht so einfach zu kriegen sind. Sobald man sich auch noch selbst draufsetzt, kann man schnell eine Achsfeder in den Block kriegen. Ich habe schon Tellerfedern oder Gummipuffer nachgerechnet, die kommen mit den kurzen Federwegen besser zurecht.

    Von der Zeit- und Materialökonomie her kommt eine Schweißkonstruktion doch günstiger.
    Aber -
    1. Ist es ein Hobby und man muss schließlich alles mal versucht haben
    2. Sieht es gut aus.

    Hallo allerseits,
    im oberen Bahnhof fehlte mir seit langem die Umsetzmöglichkeit. Wegen der Nutzlänge wollte ich dort eine Segmentdrehscheibe einbauen und das schob ich auch eine Weile vor mir her. Vor 4 Wochen endlich habe ich mir selbst mal kräftig in den A.. getreten und das Projekt in Angriff genommen.

    Vor aller Schweißerei stehen erst mal die Erdarbeiten und der Bau der Drehscheibengrube. Die Entwässerung darf man dabei nicht vergessen, denn eine Badewanne ist wohl nicht ganz im Sinne des Ganzen.

    Also los:

    Mein Sohn suchte Arbeit und so hob er Grube und Ableitgraben aus.

    Stilgerecht ( und nach Lage des Ortes garnicht anders machbar ) die Mischmaschine auf den Flachwagen gesetzt, hochgekarrt und dann alle anderen Materialien ebenso. Wie sonst soll man 1.5 m³ Recyclingsand fürs Betonieren und 10 Sack Zement da hoch bringen?


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    Nachdem der Gully eingebaut und 4m Drainagerohr mit Versickeranschluss in den Ableitgraben verbuddelt waren, ging's ans Betonieren:


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    Schön glatt an der Oberfläche und 2% Gefälle zum Ablauf sollen's auch sein:

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    Dann war die Grube fertig, alles nivelliert, ausgemessen und dann musste erst mal das CAD zum Konstruieren der Scheibe ran.

    Nach zwei Abenden und viel Bier stand die Konstruktion und ich bestellte die fertig zugeschnittenen Stahlteile bei Huisgen.

    Es gibt möglicherweise günstigere Anbieter, aber die Zuschnitte dort stimmen auf ca 2mm oder noch weniger.

    Als der Stahl nach 3 Tagen da war und der Monzagetermin schon längere Zeit mit meinen Freunden Joschi, V75Christian und WeiMi
    abgestimmt war, machten wir uns am Freitag gegen 16:00h ans Werk:

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    Der Samstag verging mit Einpassen, Anreißen der Königstuhlund Laufschienenbohrungen, Ausrichten und fertigschweißen:


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    Samstagabend der erste Schutzlack drauf und am Sontag früh in die Grube gebaut:

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    Zufahrtsgleise drangelegt und ausgerichtet - na ja fast exakt, aber das Versetzen der Weiche, deren Herzstückwinkel nicht genau dem Schwenkwinkel entspricht, um 10cm hätte den Bau von 2x3m Gleisjochen bedeutet und auf der Feldbahn ist das kein Problem. Oder, wie Christian meinte:"Für'n Garten langt's"

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    Dann musste getestet werden, ob der direkt ans Brückenende geschweißte Anschlag die Nutzlänge nicht zu sehr verkürzte.

    Die Dampflok mit Tender muss ja draufpassen:

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    Wie man sieht, geht es und deshalb bleibt es so. So, Sonntag 10:00h und fertig war's. es folgte noch der übliche Betrieb mit meiner DL8 und Joschis DL6, der

    Dampflok und noch ein paar Loren und Kastenwagen, die 'irgendwie' auch aus Erfurt mitgekommen waren.


    Verbaut wurden 100kg Stahl.

    Des weiteren wurden verbraucht:

    26 Bier, 3 Sack Holzkohle, 10 Flaschen Mineralwasser, 5kg Fleisch und die üblichen Beilagen und Salate.

    Maschinist

    Natürlich sind auch bei mir die Profile an der Innen- und Außenkante verschweißt worden. Bei den Kurvenstücken ist es mir bisher auch nicht aufgefallen, sondern nur bei den langen Geraden in der Steigung. Wie ich schon schrieb, bei den 15x30 Profilen habe ich nichts dergleichen bemerkt.

    Maschinist

    ich habe das bei 3m-Jochen aus 20x40 gewalztem U-Profil gemerkt. Von innen nach außen alle ~40cm ein Schwellenprofil mit innerer und äußerer Kehlnaht befestigt. Nach einiger Liegezeit bemerkte ich eine sichtbare leichte Durchbiegung der Mitte nach oben, die sich beim Fahrbetrieb auch bemerkbar macht.

    Bei 15x30 allerdings, woraus der überwiegende Teil der Anlage besteht, ist das nicht festzustellen.

    Hallo alllerseits,
    ich habe mich mit dem Gleisbau auf Recyclingschwellen beschäftigt. Kein Problem, wenn man 'richtige' Profile nimmt, da gibt es genug Kleineisen zu kaufen, sofern man das entsprechende Kleingeld hat. Bei U-Profilen sieht es anders aus, wenn man da nicht Stahlschwellen haben möchte, wird's dünn. Gegen Stahlschwellen, die angeschweißt werden, spricht die Aufbauchung durch Schrumpfen der Nahtstellen, dadurch wird das Profil an der Schwellenseite verkürzt und es entsteht eine merkbare Durchbiegung, die sich nur schwer verhindern lässt. Ich weiss nicht, ob Ausglühen der Schweißstellen das Gelbe vom Ei ist. daher bin ich mal in den >baumarkt meines Vertrauens gezogen und habe bei den beschlägen nach vielleicht brauchbaren Befestigungsmitteln für die Profile gesucht. Ich fand beim toom das hier:

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    Wenn man beide Teile etwas kürzt und durch das Loch des oberen Teils für die Schraube durchbohrt, könnte man eine brauchbare U-Profilklammer erhalten, indem man die Federwirkung der oberen Klammer ausnutzt.


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    So sieht es auf der Schwelle aus.

    Ich meine, es wäre einen Versuch wert.

    Willy

    Die 3° hast Du bei Verwendung von gewalztem U-Profil sowieso, da die Schenkel nicht ganz 90° zum Rücken haben. Und auch hier -es ist sowas von egal. Wenn Du später das Tragbild auf den Schienenköpfen Dir ansiehst, stellst Du fest, dass es mal innen, mal außen verläuft. Das gilt für geschweißte Gleisjoche - bei angeklammerten Schwellen kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.

    Ich kann aus eigener Erfahrung auch sagen, dass das Sprühen mit 10%er Essigsäure das Mittel der Wahl ist und schneller als früher Glyphosat wirkt. Deswegen besteht 'Roundup' jetzt auch daraus.

    Ich wollte nur wissen ob man jetzt bei den Schienen(nicht unbedingt Weichen)

    für unseren Betrieb eine 3° Neigung einhalten muß.
    Mit 1:40 oder :20 fange ich nichts an.:(

    Willy,
    bei den Geschwindigkeiten und Kilometerleistungen, die wir erreichen, ist das absolut unnötig. Da sind Verschleissminderung und Sinuslauf bedeutungslos. Der Tangens von 3° ist 0,0524 oder 1:19 - also die 1:20 aus einem anderen Beitrag.

    Was aber wirklich wichtig ist, dass Dein Radprofil auf das Schienenmaterial abgestimmt sein muss. Konkret: Solltest Du U-Stahl benutzen, dann ist eine Ausrundung zwischen Lauffläche und Spurkranz nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv.