Beiträge von leipziger

    Hoi Foristi, der Frühling meldet sich langsam an und schon ging es in der Werkstatt und auf dem Bau weiter.

    Heute bekam der Lokschuppen seine standesgemäße Haube - Lamellen sind zu öffnen und zu schließen mit einer Holzstange von innen. Falls es mal dampft :-))

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    Nun noch Farbe und Dachziegel drauf und es ist obenrum mal trocken.


    In der Werkstatt wurde der Motorhalter gebaut, er trägt den 3 kw Elektromotor.

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    Die Aufhängung links und rechts mit Langloch soll ein Kettenspannen möglich machen.


    Das Gesicht der Lok hat auch Form angenommen, Lüftungsgitter und Scheinwerfer kamen in das erste Taschenblech (oberer Teil wird noch nach hinten gerundet).


    Nicht bedacht habe ich dabei die Tiefe des SCheinwerfers - immerhin 9 cm. Da steht er nun den Akus die in der Tasche sind 6 cm im Weg... wir brauchen nun also ein bissel "Stilaugen" und müssen den

    Schweinwerfer nach vorn holen.

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    Nochmal komplett überarbeitet wurden Achsen, Räder und Zahnräder, nun alles mit Spannsatz statt fest geschweißt und Räder gemäß NEM, inklusive Spurrundung.


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    Das wichtigste aber: es taut :-) Damit kann es endlich am Haus weitergehen und wir kommen wieder auf die Strecke :-))


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    Beste Grüße vom Leipziger, der in Droyßig baut ..........

    Hoi Foristi, heute wieder mal ein Update aus Droyßig. Der Winter hat uns fest im Griff. Der Lokschuppen ist tief verschneit.

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    Die Strecke kann man zwischen den Schneeverwehungen nur erahnen :-)

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    Doch in der Werkstatt ging es bei frösteligen 2 Grad weiter, viel wärmer bekommt es der Bruno-Ofen nicht.... was aussieht wie eine Telefonzelle ist der Führerstand unserer neuen Lok.


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    Vorn und hinten im Bild sind die Aussparungen wo dann die "Hamstertaschen" für die Akus dran gehören.

    Die Aussparung vorn bekommt noch eine Klappe, dort sitzen Motor und Ladegerät dahinter.


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    Der Antrieb ist in der Planung nun weiter vorangekommen, Drehzahl und Übersetzung sollten nun passen. Die unsymetrische Verteliung der Kettenlängen ergibt sich , weil ein Querholm genau mittig im

    Untergestell sitzt und also dort kein Zahnrad sein kann ;-)


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    Die beiden "Hamstertaschen" für die Akus sind mit den Seitenteilen geschnitten, es fehlt nun noch das Vorderteil, wo auch die Lampen dran gehören.


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    Die Lampen sind vom Motorrad "geborgt" und mit 20 cm ungefähr ein Drittel der Akutaschenbreite.


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    Diese werden nun die nächste Herausforderung, insbesondere der Rundbogen im oberen Teil. Beim Dach haben wir uns damit sehr schwer getan, keine Wellenbiegemaschine weit und breit, aber irgendwie

    ging es dann doch........ Hoffen wir auf wärmeres Wetter, zum Grundieren und Spachteln braucht es ordentlich Plusgrade :-)


    Beste Grüße vom Leipziger, der in Droyßig baut

    ... naja die Frage ist, wie man es in unseren Baumaßstäben umsetzt... wie Uwe richtig berechnet hat, sind es selbst bei extremen Temp-Schwankungen -40 Grad bis plus 60 Grad max. 2 mm.. Nehmen das die Pfeiler (Naturstein gemauert) auf, oder gibt es massive Risse? Wenn eine Trägerseite einfach auf Stahlplatte aufliegt, kann sie zwar schieben, aber möglicherweise auch festrosten, was dann zum gleichen Effekt (Rissbildung am Pfeiler) führt... Der Regelfall ist eher Temp 0..20... da ist es nicht einmal ein Millimeter Ausdehnung... Gibt es denn Brückenbau-Erfahrungen dieser Größenordnung hier im Forum?

    OK danke, das beruhigt. Wir überlegen gerade eine Stahlbrücke 3 m lang zu bauen, ob man da wie bei der großen Eisenbahn ein Loslager Brückenkopf braucht. Aber wenn es bei Jirij auf so große Strecken

    keinen Stress gibt, sollten unsere 3 m ja unproblematisch sein ;-)

    Ich meine natürlich 25 cm Schwellenabstand. Es gibt 3 m Längen aus denen wir je 6 Schwellen schneiden, eine Spitze ist nicht dran (gibts aber auch, auch stahlbewehrt, wir nehmen die "einfachen" ohne Spitze und ohne Innenleben. Je kleiner der Querschnitt, desto mehr Verwindung gibt es halt, es ist ja schon so bei 9 x 9 mit dem Festsitz der Schrauben gelegentlich schwierig, weil auch Lunker im Material sein können. Die Langzeiterfahrung haben wir bisher ja auch nicht, aber nach den ersten Fahrversuchen scheint es so recht stabil zu sein.

    Wir nehmen die älteste Kappsäge die wir haben und nur dafür, das Zeuch wird ja heiß und verklebt partiell das Blatt, Absaugung wäre es sehr, es schweinert schon ordentlich, haben wir aber nicht, im Freien gehts und

    dann einmal alles zusammenfegen :-)

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    So ist die Gleislage vorm Einschottern dann... und bisher hält es :-)

    ja, mache ich. Schwellen sind von hanit Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    wir haben bisher nur 2 pro Seite geschraubt, also 4 pro schwelle, je links/rechts vom Gleis. Weimi hatte uns freundlicherweise noch Keilscheiben besorgt, damit die Schraube etwas gerader stehen kann.

    Jede Schwelle ist mit Schablone Vorgebohrt (5 mm Holzbohrer) und dann 4 Schrauben rein, 8er Dicke, bis es ordentlich straff sitzt, wobei nach FEST auch hier AB kommt, gerade wenn wir mit Druckluft

    schrauben ist manchmal die Kraft größer als es die Schraube abkann. Bissi mit Gefühl. Schraubenlänge 70 mm. Edelstahlkopf ist mir zu hell, deshalb überall nock Klecks schwarze Farbe drauf, dass es bissel "alt" aussieht.


    An kritischen Stellen (Brücke!) habe ich 120mm Maschinenschrauben komplett durch die Schwelle durchgebohrt und von unten mit Scheibe verschraubt, durch den Pressdruck hält es auch nochmal sicherer als nur von oben.


    Vorproduktion sowohl als auch vor Ort, bisher hatten wir ja eher kritische Bereiche um die Drehscheibe und so wo es passen muss, das dann vor Ort, die graden habe ich aber auch schon mit 3 m Jochen in der Werkstatt

    vorgefertigt so wie auch unsere Weiche 1. Kommt mit den Schwellen bei 3 m Joch ganzschön Gewicht zusammen, viel mehr kann man zu zweit dann kaum heben, das Hanit und auch das Profil sind doch schon ganz ordentlich schwer.


    Schwellenabstand nehme ich 25 mm.


    Lasche von unten ans Schienenprofil, da ist es schön glatt, mit Keilen auf dem Schotter nach oben gedrückt, links und rechts nen Zentimeter drüber und dort übe ich dann mit mehr oder minder großem Erfolg das Elektro Brutzeln, Naht links und rechts des Profis bei der linken Schiene, Naht links und rechts von der rechten Schiene, nächstes Stück. Geschwindigkeitsrekorde brechen wir damit nicht, aber bei uns auf der Anlage ist ja eh der Unterbau und die Nivellierung der Engpass, da fällt die langsame Produktion der Gleisjoche nicht auf ;-)


    Fotos gibts , Videos nur die die auf der Bärenbahn schon zu sehen sind, ich mach immer drei vier im Jahr, das nächste zum 5jährigen im Mai. Hoffentlich können wir feiern und fallen nicht erneut Corona zum Opfer.

    Mahlzeit Gerald, wir haben 2016 bei Montanstahl 2,29 t (3 Bunde in 6m Stangen) gekauft, einiges verbaut, einiges liegt, müssen aber sicher nochmal nachordern, wenn unsere Strecke wächst.

    Kosten waren damals um die 5 TEUR Euronen für die 700 m Schienenprofil, 350 m Gleis, genau weiss ich es nicht mehr, ist aber in 5 Jahren sicher auch anders geworden.


    Abzugeben im Moment eher nicht, wir sind ja selbst fleißig beim Schrauben, aber wenn wir im Frühjahr/Sommer nachkaufen müssen, können wir gern für dich was mit einplanen.


    Bitte melden Sie sich an, um diesen Anhang zu sehen. Profilzeichnung


    Wir machen die Schwellen aus Hanit 9x9 auf 50 cm Länge, schrauben mit Edelstahl-Holzschrauben, was aber nur 95% fest ist. Schreiben die auch, keine garantierte Formfeste, ist ja letztlich

    Plastikmüllgranulat was da gepresst wird. Wir schweißen also so alle Meter zusätzlich nochmal eine Lasche quer drunter in der Geraden (zwischen zwei Schwellen da brutzelt nix am Plastik und es guckt sich im Schotter trotzdem weg), so dass auch bei schwerem Besatz nix seitlich weg kann (Kurve mehr, da drängelt es immer am meisten, so mit 3..4 mm Seitenverschub muss man schon rechnen je nach Temperatur und wie nah die Schraube dransitzt, auch da geht beim Einschrauben im Kunststoff mal der eine oder andere Millimeter zur Seite, letztlich kann das ja tödlich sein für das Spurmass.


    Deshalb zusätzlich geschweisst alle Meter und in den Kurven enger, da kann nix mehr weg und es bleibt trotzdem die gewollte Holzschwellenoptik. Mein Kumpel sagt immer, wenn die Spur nicht stimmt, muss die Lok steckenbleiben, aber sie darf nie das Gleis zur Seite drücken.


    Mit dem Schweissen haben wir es dann :-)


    Beste Grüße

    vom Leipziger, der in Droyßig baut

    ich finde vor allem immer Klasse, wie er immer die Kinder mit einbezieht... bei dem Video hier

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    entstand mein Entschluss einen Familienpark aufzubauen :-)

    Hoi Foristi, ein bisschen haben wir die Feiertage nutzen können zum weiterbau. Der Grundrahmen ist nun soweit fertig, es entstanden zwei Pufferbohlen für vorn und hinten


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    und der Grundrahmen zum Führerhaus (hier noch unbehandelt).

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    Auf ihm geht es nun 1,60 m nach oben für den Führerstand. Unsicher bin ich noch, ob es nur die vier M8 bleiben, die ihn jetzt unten am Sockel halten, oder ob ich ihn noch fest verschweiße, durch die Höhe kommt ja doch einiges an Kippmoment, wenn man sich dran festhält.....


    Gekommen ist auch das Ladegerät (einstellbar 12..48 V), wir haben uns für dieses entschieden: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


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    Es soll unter dem Sitz stehen und durch die seitliche Luke der Lok auch entnehmbar sein, falls mal was getauscht werden muss. Im Antransport durch die Spedition sind außerdem 4 LKW Batterien 180 Ah je. Last bringt es jedenfalls ordentlich, der Postmann hat geflucht ;-)


    Die erste Ausfahrt hat unser Lokrahmen heute im Schnee unternommen:

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    Dann zeigte das Weihnachtsgeschenk aber auch schon Feierabend an :-)


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    Bis bald in Droyßig!

    Mich verwundert eher, dass die Strecke so liegen bleibt... manchmal liegen die Schwellen ja links und rechts komplett in der Luft, ich dachte immer sie müssen vollflächig liegen damit das Gleis stabil ist, aber zu wackeln scheint ja nix beim Befahren :-)

    Er erzählt, was uns alle auch umtreibt.. man muss den Computer und das Mobiltelefon ausschalten und seine Kräfte bündeln. Das schwierigste ist, sich zu entscheiden bei den vielen Aufgaben, die anstehen, und die Dinge dann auch zu Ende zu bringen. Er erzählt vom Glück, technische Fragen, die sich immer wieder stellen, auch zu lösen und wie gut es ist, Freunde zu haben, die mitmachen und helfen. Ein Freund fragte ihn, ob er einen Dampftraktor bauen könne und letztlich entschieden sie sich, zu einer Dampflok (wobei meine russischen Kenntnisse da wackeln, es ist 30 Jahre her, wörtlich erzählt er von einem Dampfflugzeug, aber es meint wohl die Dampflok :_)) . Seine Frau erzählt wie interessant sie das findet und dass sie auf der Brücke immer Angst hat. Der Jugendliche erzählt, dass er ein Video der Bahn im Internet sah, er herkam und man sich näher kennenlernte und er seitdem hier mit baut und hilft. Er und auch der kleine Junge (der Maschinenbaukonstrukteur werden willl, speziell für Dampf) am Schluss umschreiben überzeugt, was uns alle bewegt, der Dampfvirus und seine Einzigartigkeit als Hobby :-)

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    Ausfahrt auf der Strassenbahn ins neue Jahr 2021... Der Mann ist ein Genie :-)

    Unten hast du da auch gleich den Kanal, auch die älteren Videos sind sehenswert, vor allem wo er die Dampflok Schritt für Schritt baut

    Guten Morgen, ihr habt natürlich wiedermal den Finger in der Wunde. Ich habe mich an die Gartenbahn NEM 310 gehalten und versucht, alle Maße dort genau einzuhalten.


    Schlichtweg ignoriert habe ich, dass es auch noch eine 311 gibt und man den Spurkranz nicht einfach so gerade nach unten laufen lassen kann.


    Der Spurkranzwinkel ist also bisher im Moment schlichtweg nicht da, es ist die Laufebene 3% zum Spurkranz ausgeführt aber dieser ist rechteckig. Aaaaalso werden wir die Räder jetzt nochmal abbauen (machen wir sowieso Loctide fehlt ja noch) und auf einer Vorrichtung waagerecht nochmal so unter dem Fräser vorbeidrehen dass da ein Winkel drankommt.


    Die Lok klemmt zwar nicht fest im Moment, aber man muss deutlich mehr Kraft aufwenden um um die Kurve zu kommen, das ist vermutlich dann genau die Ursache :-)