Beiträge von Winfried_Engel

    Hallo Jorge,


    dann stell zum Feuerlöscher noch ein Eimerchen oder eine Gießkanne mit Wasser.

    Das macht nicht so eine Sauerei, spart Kosten und löscht kleine Glutnester bestens ab.


    Vielleicht eine Anregung fürs nächste Mal noch: beim Vorbild sind die Schwellen im Abzweigbereich schräg gestellt, she. z.B. Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. oder Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Das scheint bei Dir nicht der Fall zu sein.

    Durch die schräg gestellten Schwellen ergeben sich insbesondere beim Abzweig gleichmäßigere Schwellenabstände.


    Mach weiter so!!


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Kristian,


    da hast Du mich falsch verstanden:

    ein Akku (bzw. zwei in Reihe für 24V) und vier Steuerungen mit jeweils einem Motor. Und die vier Steuerungen gemeinsam ansteuern. Natürlich ergeben sich da gewisse Differenzen bei der Drehzahl der Motoren, aber die hast du z.B. beim Vorspannfahren auch.

    Oder vier Motoren und eine ausreichend dimensionierter Steuerung. Aber dann klappt das mit der Scooter-Steuerung nicht mehr...


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo zusammen,


    ich habe bereits mehrere Motoren, Steuerungen und weitere Komponenten aus E-Scootern vom Schrott verbaut. Und vor, das auch weiterhin zu tun.

    Die Scooter werden meistens entsorgt, wenn die Accus den Geist aufgegeben haben. Evtl. lassen sich auch billige Scooter in der großen Bucht ersteigern.

    Mit den Angaben vom Typenschild des Motors habe ich in den unendlichen Weiten des Internet noch zu jedem die technischen Daten erhalten können.

    Und m.E. müssten sich auch mehrere Steuerungen gemeinsam/parallel betreiben lassen. Das habe ich allerdings noch nicht probiert.


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Freunde des Getriebebaus,


    für Zahnradgetriebe gibt es eine einfache Methode zur Bestimmung des korrekten Achsabstandes: einen Streifen (Kopier-) Papier zwischen die Zahnräder legen und fest zusammen drücken. Dann stimmt der Abstand.

    Nach dieser Methode habe ich für meine Köf II bereits zwei kugelgelagerte Schneckengetriebe (im Ölbad laufend) gebaut.

    Ich gedenke die Köf aber irgendwann analog der Gmeinder umzubauen, da sie mir immer noch zu langsam ist. Ich kann dann ja mal dazu berichten.....


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Hinrich,


    danke für die Lorbeeren, aus Deiner berufenen Feder weiß ich das ganz besonders zu schätzen!

    Aber andererseits kannst Du ja noch nicht wissen, was aus den unförmigen Brocken geworden ist…..


    Hallo Freunde,


    also: auch hier für mich Neuland: die Verwendung von O-Ringen. Bisher hatte ich schon mal den einen oder anderen defekten ausgetauscht, aber noch keinen in Eigenkonstruktionen verbaut.

    Also erst mal Recherchen zu den erforderlichen Nutmaßen, Griff in den Vorrat nach einem passenden Durchmesser und dann die vorhandenen Brocken in Form gebracht.

    Und dann die Wartezeit auf das bestellte Honwerkzeug mit dem Bau von anderen Dingen wie z.B. Feldbahngleisen überbrückt…..


    Hier nun das Ergebnis, mit der Fahrradluftpumpe funktioniert es schon mal einwandfrei:


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    Als nächstes brauche ich ein Vierbackenfutter mit zentrisch spannenden Backen. Habe ich mir besorgt, jetzt muss ich „nur noch“ einen zu meiner Maschine passenden Futterflansch drehen. Bis zum nächsten Bericht kann es also wieder etwas dauern….


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Freunde,


    mal wieder Zeit für einen kleinen Bericht, was sich außer dem Bau von Feldbahnweichen und den leider unvermeidlichen Außerhobbyarbeiten bei mir so tut….


    Also lautet ein Beschluss:

    zunächst mit dem Tender pr.3T12 weiterzumachen. Und hier beim Fahrgestell zu beginnen.

    Seit einigen Jahren steht der Tender-Rohbau nun schon unverändert in meiner Werkstatt.


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    Im Hinblick auf die bereits erwähnten fehlenden Ausschnitte im Rahmenblech war das Tender-Fahrgestell nochmal fast komplett zu zerlegen.

    Und wenn es schon mal auseinander ist bietet sich an, gleich noch weitere, erforderliche bzw. fehlende Teile anzufertigen und einzubauen.

    Damals hatte ich nur das Hauptkuppeleisen vorgesehen. Dank dem Ratschlag von Johannes sollte aber eine Notkupplung zwischen Lok und Tender bzw. Bedienwagen vorhanden sein. Warum also nicht die Notkuppeleisen vom Vorbild übernehmen?


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    Auch wollte ich die Querverstrebungen innen im Rahmen weglassen. Aber nun fehlten mir die Aufhängepunkte für das Bremsgestänge….


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    Die seitlichen Traversen/Wasserkastenträger hatte ich seinerzeit mit eingeschnittenen MS-Winkeln 8x8x1 mm umgesetzt. Die Schnitte wollte ich vor dem vernieten verlöten bzw. verspachteln.

    Mittlerweile habe ich eine Bezugsquelle für Edelstahlwinkel 10x10x2 mm und kann diese auch biegen. Also diese Teile auch nochmal neu….


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    Die Bremsdreiecke und die Aufnahmen für die Bremsbacken der Westerwälder hatte ich vor Jahren schon vorgefertigt. Fehlte noch die Bremswelle mit allen Hebeln, die ganzen Aufhängungen und Hängeeisen, der Feder-Mechanismus damit die gelösten Bremsbacken nicht am Rad schleifen, der Wurfhebel mit Gestänge…..


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    Rechts das Vorserienmuster mit Gewindestange M3 und zu kräftiger Feder, links mit M2,5.


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    Bei der formschlüssigen Verbindung Bremswelle/Bremshebel habe ich ein für mich neues Verfahren angewendet. Da die kleinen Fingerfräser beim fräsen der Passfedernuten so leicht abbrechen habe ich mir einen Scheibenfräser besorgt und Scheibenfedern eingesetzt. Geht wesentlich einfacher und schneller….

    Gegen seitliches verrutschen der Hebel sichern Madenschrauben.


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    Unten die bereits vor Jahren angefertigten Lager zum Rahmen. Nachdem ich nun Detailpläne vom Vorbild besitze, wollte ich diese dann doch nicht mehr einbauen.



    Und dann gab es da noch so einige unförmige Rohteile, die auf eine Bearbeitung warten…..


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    Bis demnächst,

    Winfried

    Hallo zusammen,


    wie Gerd schon schrieb: weit weg, ungünstig zu erreichen, dazu terminlich schlecht (weil mitten in der Brennholzsaison)...

    .. trotzdem habe ich mich angemeldet, ich möchte die Südländer auch mal näher kennenlernen.

    Ich beteilige mich am Stand des DBC-D und bringe an Feld- und Waldbahn mit was ich ins Auto bekomme.

    Mein Weichenbau ist inzwischen abgeschlossen, heute will ich noch die letzten Schwellen verbauen. Vielleicht kann ich sogar ein wenig rangieren....


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo zusammen,


    jetzt muss ich mich doch auch mal zu Wort melden:

    1. ein Dampftraktor ist keine Arbeitsmaschine, sondern eine Zugmaschine und eindeutig als Kraftfahrzeug zu werten.

    2. woher stammt die Info, die 6 km/h-H-Grenze sei gekippt? She. § 1 der bereits zitierten Verordnung ... Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.


    Viele Grüße vom Winfried

    Hallo Gerd,


    danke für die Vorlage.


    @ Mike, Knupfer fertigt in Stahl, verzinkt. Gleiches gilt für die Hakenschrauben für die Befestigung. Bisher habe ich noch nichts vergleichbares in rostfrei finden können. :/

    Alles andere kommt vom Vorrat, und das ist eben alles rostfreier Stahl.


    @ Jorge, die Idee stammt nicht von mir. Bewusst habe ich das an einigen Weichen in Bad Schönborn gesehen. Mir gefiel besonders, dass die Vorrichtung relativ unauffällig ist. Und ein evtl. Patentschutz bezieht sich meines Wissens nur auf den geweblichen Bereich.... :wacko:


    Mittlerweile gibt es einen zweiten Gegenbogen, für mehr haben die vorhandenen Schwellen nicht gereicht. In den letzten Tagen habe ich mir erst nochmal 60 Schwellen gesägt, gebohrt, gebürstet, gestrichen....

    Als nächstes steht die genaue Ermittlung der Länge der Ausgleichsstücke an, dann kann ich die Profile entsprechend ablängen und montieren.


    Und dann geht es (endlich) wieder in 1:8 weiter.... (Bericht folgt zu gegebener Zeit).


    Viele Grüße

    Winfried

    Bei den beiden weiteren Herzstücken ging mir das scharfkantige L-Profil aus.

    Das scharfkantige L-Profil 20 x 20 x 2 kommt bei Wilmsmetall auf 36,65 EUR den Meter, das wollte ich mir nicht nochmal extra besorgen. Also habe ich die Form etwas abgewandelt (auch hierfür gibt es ein reales Vorbild) und das eine Schienenstück bis vor an die Spitze gezogen. Auch wieder abgebogen und passend gefräst. Das zweite Stück aus rundkantigem Material abgebogen, durchgehend gerade gefräst uns seitlich an die Spitze angesetzt.


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    Und fast nebenher habe ich mir einen schon lange gehegten Wunsch erfüllt und noch eine Plattformlore gebaut. Damit konnte ich dann gleich die Rollversuche über Herzstück und Zungen durchführen. Und so lange schleifen und feilen, bis alles reibungslos passte.


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    Die mir bekannten Vorbildweichen im Steinbruch hatten weder Stellbock noch Radlenker.

    Im Hinblick auf Aufbewahrung und Transport habe ich mich beim Stellmechanismus für eine einfache Feder aus 3mm-Federstahl mit entsprechendem Aufnahmewinkel auf der Stellschwelle entschieden.

    Dadurch ist eine sichere Umstellung sowie ein aufschneiden der Weichen möglich.


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    Die Radlenker bestehen aus L-Stahl 20 x 20 x 3 mm, das habe ich in ausreichender Länge am Lager.

    Insgesamt habe ich drei Weichen gebaut: zwei Mal rechts und einmal links. Jetzt noch die zugehörigen Gegenbögen sowie einige zusätzliche gerade Gleise, dann steht einer ausgiebigen Erprobung nichts mehr im Wege….


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    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Jorge,


    die mittlere Rolle ist mittels Schraube durch das links sichtbare senkrecht stehende Blech verstellbar. Der im Lagerungs-U sichtbare senkrecht stehende Block hat ein entsprechendes Gewinde.

    Außen- und Innenschiene haben ja verschiedene Radien.

    Ich habe mir eine Lehre aus einem Stück Spanplatte gesägt. Dann wird in Stufen enger gebogen, bis es passt.


    Viele Grüße

    Winfried


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    Die Weichenzungen habe ich wie die Herzstückspitze aus zwei Profilen angefertigt und vernietet. Nur habe ich hier auch für den äußeren Teil rundkantiges Material aus Reststücken von Vierkantrohren verwendet.

    Beim Herzstück kam es mir darauf an, dass die Herzstückspitze nicht in der Mitte eine Lücke aufweist.

    Das beim Vorbild beschriebene kurze Fußstück zur Backenschiene habe ich auch nachgebildet, um eine bessere Auflage zu erreichen: das obere Stück Winkelprofil habe ich am hinteren Ende etwas überstehen lassen und dann seitlich umgebogen.


    Das langwierigste am Weichenbau war im Nachhinein das biegen, schleifen und anschließende feilen der Zungenspitzen, bis eine möglichste genaue Anpassung an die Backenschiene erreicht war.


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    Fortsetzung folgt....

    Als nächstes kam die Überlegung, die Holzschwellen für die Herzstücke und Zungen-Auflagen auszusparen. Ich habe dagegen beschlossen, die Schwellen komplett 1,5 mm niedriger zu machen und alle Schienen mit 1,5mm-Unterlagblechen zu versehen. Wie bereits das vorhandene Ausstellungsgleis bestehen die Schwellen aus Bangkirai, gebürstet und nussbraun lasiert.

    Die Befestigungsbohrungen für den geraden Strang konnte ich mit der vorhandenen Bohrschablone für das Ausstellungsgleis einbringen. Zur Ausrichtung des gebogenen Stranges war eine Vormontage auf den Schwellen notwendig.

    Dafür waren Spurlehren erforderlich. Meine letzten Weichen habe ich vor Jahrzehnten für eine HO-Vereinsanlage gebaut. Damals hatten wir Spurlehren aus MS-Vierkantprofil, das von einer Seite an drei Stellen so abgefräst war, dass an den beiden Enden jeweils zwei Klötzchen stehen geblieben sind, die den Schienenkopf nach beiden Seiten fixiert haben.

    Dafür passendes Material habe ich nicht am Lager, auch wollte ich mir diese Fräsarbeit gerne ersparen.

    Es fanden sich aber einige Stücke Alu-Flachmaterial 30 x 4 mm. Diese habe ich an den Enden drei Mal eingeschnitten, zwei Streifen nach unten gebogen und auf Maß gefeilt: drei Stück 127 mm für den geraden Strang, zwei 128 mm für den gebogenen.


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    Die Vorbild-Zungen sind aus dem normalen Schienenprofil angefertigt:

    Der Fuß ist auf der Seite der Backenschiene bis auf ein kleines Stück entfernt. An der Spitze ist es etwas von der Backenscheine weggebogen und der Kopf schräg abgeschnitten. Dadurch besteht die Spitze aus dem stehen gebliebenen durchgehenden Mittelstück. Und dann ist das Schienenstück so weit verdreht, dass der Fuß neben den Fuß der Backenschiene passt. Das innere Fußstück der Zunge ist etwas nach unten gebogen, so dass es wider vollflächig auf der Schwelle aufliegt.

    Die bewegliche Verbindung nach hinten erfolgt durch nur eine Bohrung. Die Verbindungslaschen zur festen Schiene sind hier etwas nach außen weggebogen, so dass die Zunge sich seitlich ungehindert bewegen kann. Und die zugehörige Schraube ist nicht fest angezogen (2 Muttern gekontert). Ich habe hier eine Stopmutter eingesetzt.


    Die Backenschiene ist nicht ausgespart, so dass deren volle Tragfähigkeit erhalten bleibt.


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    Die Weichenzungen wollte ich direkt in die Weiche einpassen, daher war als nächstes eine Biegevorrichtung für das Knupfer-Profil anzufertigen um den Abzweigradius zu biegen. Konnte ich glücklicherweise komplett aus vorhandenem Material bewerkstelligen: einige Drehteile, zwei Kugellager und diverse Teile vom Schrott. Die auf dem Bild zu sehenden übergroßen Muttern dienen als Abstandshalter, da die vorhandenen Schrauben mit Teilgewinde zu lang waren.


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    Geht demnächst weiter....


    Viele Grüße,

    Winfried

    Hallo Freunde,


    mich gibt es auch noch….


    Mit ganz besonderem Gruß an Jorge: auch ich wollte mich mal im Weichenbau probieren. Bereits vor geraumer Zeit reifte der Entschluss, meine Feldbahn-Ausstellungsgleise, die auch bei alljährlichen Straßenfest einsetze, bei Gelegenheit um zumindest eine Weiche zu ergänzen.

    Ende März war ich zu einem THW-Lehrgang in Neuhausen auf den Fildern. Und da es von dort nicht weit zu Knupfer bzw. Manfred Ludwig ist habe ich den kleinen Umweg gemacht und mir einige Gleisprofile geholt. Und wenn die schon mal am Lager sind……


    Zunächst einige grundlegende Überlegungen: Musterzeichnungen für Feldbahnweichen konnte ich im Netz für den (umgerechneten) Abzweigradius 2 m sowie 3,20 m finden. Mein derzeitiger Mobilkreis hat den Radius 2 m, was sich für meine Loks als grenzwertig herausgestellt hat. Also fiel die Entscheidung auf 3,20 m.

    Das schwierigste dürften die Herzstücke und Zungen sein, also habe ich damit angefangen.


    Wie ist es beim Vorbild? Rein zufällig habe ich Zugriff auf einige Vorbild-Herzstücke, ein Zungenpaar steht sogar bei mir in der Werkstatt.

    Die Gleisstücke für die Herzstückspitze wurden beim Vorbild zunächst etwas nach außen gebogen, dann der Kopf innen bist zum mittleren Steg abgetrennt, so dass die beiden Teile im richtigen Winkel aneinander passen. Und dann außen den Kopf so weit abgetrennt, dass sich wieder eine gerade Außenkante ergab. Dadurch besteht die Herzstückspitze praktisch aus den beiden von unten bis oben durchgehenden Mittelstegen der Gleisprofile. Beide Seiten sind gerade, d.h. die Abzweig-Flügelschiene ist nur bis zum Herzstück gebogen.


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    Bekanntlich ist das Knupfer-Profil aus Blech gewalzt, und hat daher einen hohlen Kopf. Bei einer modellmäßigen Umsetzung würde also die Herzstücksitze doch wieder in der Luft hängen.

    Also habe ich die Gleisstücke für die Herzstückspitze aus jeweils zwei Profilen zusammengesetzt und vernietet: innen ein Abschnitt aus einem Vierkantrohr 30 x 15 x 2 mm. Und darüber ein scharfkantiges Winkelprofil 20 x 20 x 2, das ich noch am Lager hatte. Dadurch ergab sich dann wieder die Profilhöhe des Knupfer-Profiles von 17 mm.

    Auf der Innenseite fehlt jetzt zwar der Schienenkopf, aber das fällt kaum auf und ist m.E. zu verschmerzen.

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    Für die Flügelschienen habe ich mir ein neues Formstück für die vorhandene Biegevorrichtung angefertigt, damit war das Knupfer-Profil problemlos zu biegen.


    Das Ganze wurden dann mit M2-Schrauben und Modellmuttern auf ein 1,5mm-Blech montiert.


    Wird fortgesetzt.


    Viele Grüße vom Winfried

    Hallo Gerd,


    freut mich, wieder von Dir zu lesen.

    Da ich ja eine - zumindest vom Ursprung her - gleiche Lok habe, interessiert mich das Thema natürlich besonders. Was ist/war das Problem mit der (den?) Achsspeisepumpe(n)?

    Bei mir gibt es zwei Achsspeisepumpen. Dabei ist ein Schwachpunkt, dass sich die Ventilkugeln der Saugventile im Wassertank gelegentlich festsetzen. Dann läuft die Pumpe trocken und die Kolbendichtung verschleisst.

    Der Austausch wurde dadurch erschwert, dass die Pleuelstange wegen einiger weniger mm nicht an der Achse vorbeigeht. Beim ersten Tausch nach Übernahme der Lok habe ich noch die Verschraubung der Pumpen am Wassertank gelöst. Und das danach nur mit Schwierigkeiten wieder angezogen und dicht bekommen.

    Bei der rechten Pumpe habe ich beim letzten Tausch die Ecken der Pleuelstange so weit verrundet, dass die jetzt an der Achse vorbei passt. Bei der linken Pumpe steht das jetzt noch an, bevor ich in die Saison starten kann. Die Pumpe leckt kräftig und speist dadurch nicht mehr richtig.

    Ich muss mir noch angewöhnen, vor jedem Fahrtag die Kugeln auf freien Sitz zu überprüfen.


    Viele Grüße vom Winfried

    Hallo Willy,


    für mein Verständnis hatte Dani weiter oben in seinem letzten Satz den am einfachsten umzusetzenden Ansatz:

    das Rohr direkt rechts und links von den angeschweißten Hängeeisen absägen, dann muss sich jeweils nur dieses kurze Stück auf der Welle drehen. Die kurzen Stücke auszubohren dürfte dann kein Problem sein.

    Und die abgesägten Stücke an der bisherigen Stelle als Abstandshalter wieder auf die Welle schieben. Die können dann klemmen....


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Wolfgang,


    ich bin sprachlos!!


    Deine Lok durfte ich ja schon in Kaufungen in 3D bewundern. Aber erst der Baubericht zeigt die Vielzahl der hervorragend nachgebauten Einzelteile, die so ein herrliches Modell erst ausmachen.

    Und: ich schlage mich derzeit mit einigen vergleichbaren Teilen in 1:8 herum (Baubericht folgt demnächst) und bewundere alle, die das auch noch eine Nummer kleiner hinbekommen!!


    Hut ab!!!


    Wie es der Zufall will: erst am Mittwoch kam bei Eisenbahn Romantik der Beitrag "Das Bahnecho vom Königssee", bei dem auch diese Lokbaureihe Erwähnung fand.


    Zur Stundenfrage, die mir auch öfter mal gestellt wird. Ich sage dann immer: was wäre das für ein Hobby, bei dem ich auch noch Stunden schreiben soll?


    Viele Grüße vom Winfried

    Hallo Freunde der Kupplungen,


    was bisher noch nicht rüber kam: bei den erwähnten Musterzeichnungen um 1910 war die Kupplungsführung ohne Seitenspiel, das ist richtig. Auch beim Schienenwagen.

    Aber dafür war die Bohrung im Kupplungshaken unrund, so dass der Bolzen seitlich schwenken konnte. Dadurch war das seitliche Schwenken der Kupplung hier möglich. Ist auf der Musterzeichnung ganz unten gut zu sehen:


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    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Gießer-Freunde,


    bei derartigen Blenden kommt es doch nicht auf Gewicht und Stabilität an.

    Ich habe mit ähnlichen Teilen (z.B. die Ballastpuffer an der Gmeinder) gute Erfahrungen gemacht: das Urmodell mit Silikonkautschuk abgießen (erlaubt auch Überschneidungen) und mit Polyesterharz nachgießen. Zur besseren Stabilität empfiehlt es sich, Spachtelmasse (ggf. mit Fasern) und/oder Armierungsmatten/-gewebe zuzugeben.

    Armierungsgewebe könnte ich gegen Versandkostenersatz in fast beliebiger Menge abgeben.


    Viele Grüße

    Winfried

    Hallo Freunde,


    wird Zeit, mich mal endlich wieder zu Wort zu melden. Wie ich irgendwo so schön gelesen habe: die Anfertigung von Kupplungen mit ihrer Vielzahl von Teilen ist nicht zu unterschätzen. Kann ich mittlerweile voll und ganz bestätigen.

    Also: das Thema Sicherheitskupplung ist bereits seit geraumer Zeit für mich abgeschlossen.

    Erwähnenswert ist: bei einer früheren Fertigungsperiode von den heute noch gebräuchlichen, stärkeren Kupplungen habe ich die Rechts-/Linksgewinde der Spindel noch selbst geschnitten.

    Nun habe ich mal Google bemüht und siehe da: ab M5 gibt es fertige, verwendbare Spindeln. Siehe Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. Für den Preis lohnt das Selbermachen nicht.

    Die Gewinde waren zunächst einige mm zu lang, nach einem ersten Längetest der vorbildgerecht gekürzten Vorserien-Kupplung habe ich aber nicht mehr gekürzt.

    Die Spindeln wurden noch mit hart angelöteten Aufnahmen für den Kupplungsschwengel sowie abgedrehten Enden für die Ausschraubsicherung (Ring, mit 1mm verstiftet) versehen.


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    Die Kupplungslaschen sind aus Blechen ausgeschnitten, seitlich 4-seitig beigefräst und mit Feilen versäubert.


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    Die Bügel sind aus 3,5mm-Draht (Hilfsbügel) bzw. 4mm-Draht gebogen, die Augen verlötet und auf Maß aufgebohrt.


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    Auf dem Bild fehlen zwei Distanzringe zwischen Hilfsbügel und -Haken.


    So nebenher habe ich mir dann noch aus Altteilen aus der Krabbelkiste eine schon lange im Hinterkopf steckende Idee umgesetzt (so etwas hatte ich vor ewigen Zeiten mal wo gesehen), um die Gewinde in den Vierkantstücken exakt gerade anschneiden zu können. Die meisten Gewindebohrer sind mir bisher abgebrochen, weil das Gewinde schräg zur Bohrung verlaufen ist.


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    Hier nun mal der Vergleich der Sicherheitskupplung mit einer Bauform, wie sie heute noch beim Vorbild im Einsatz ist (ganz oben) aus einer früheren Produktion.


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    Damals hatte ich mir eine größere Anzahl Kupplungslaschen aus Neusilber gießen lassen, weil ich mir die mühselige Anfertigung aus Stahl ersparen wollte. Was praktisch eine Sollbruchstelle ergab. Die verbogenen Teile darunter stammen aus einer vermuteten Entgleisung; keiner wollte es gewesen sein…..

    Und da ich nun schon mal dabei war, habe ich mir als möglichen Ersatz jetzt die größere Anzahl für die stabileren Kupplungen aus Stahl nachgefertigt.

    Darunter abgebildet noch eine Bügelkupplung mit zwei Bügeln, wie sie auf den Lokomotiven mitgeführt wurden (werden?). In der Anfangszeit hatte ich meine Wagen nur mit Haken ausgestattet und mit diesen Behelfskupplungen konnte ich beliebig kuppeln.


    Zur Überprüfung der Länge habe ich mir dann eine Probe-Pufferbohle angefertigt:


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    Später noch eine zweite. Damit lässt sich nun schön vorbildgerecht kuppeln:


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    Nun wollte ich endlich Tender und Lokrahmen mit den neuen Kupplungen ausrüsten und die bisher provisorisch angebrachten Hülsenpuffer durch Stangenpuffer ersetzen. Um mich danach durch die Bremsanlage und die sonst noch fehlenden Teile zu arbeiten. Aber am Tender musste ich feststellen, dass die dafür erforderlichen Ausschnitte an den Rahmen-Längsblechen fehlten. Die Tender-Detailpläne, die diese Ausschnitte enthalten, hatte ich beim bereits vor Jahren erfolgten Bau des Tenders noch nicht. Aber das ist dann schon die Geschichte für das nächste Mal….


    Bis demnächst,

    Winfried