Beiträge von Itino

    Hallo,


    Definition Wandkies:


    Wandkies (Füllkies, Rohkies) (0-x) Der Begriff Kies (von mittelhochdeutsch kis = grobkörniger steiniger Sand) bezeichnet ein weitverbreitetes Sediment. Wandkies ist demnach ein direkt von der Wand abgebauter Kies, welcher alle feinen und groben Bestandteile beinhaltet. Dieser geht unbearbeitet in die Bauindustrie als Verfüllmaterial. Je nach Geologie werden hier auch entsprechend gute Verdichtungswerte erzielt. Dieser Kies wird auch als Füllkies oder Rohkies bezeichnet. Eine Größtkorngrenze gibt es für dieses Material nicht. Somit können auch Lehmklumpen oder ähnliche Bestandteile enthalten sein.


    Stellriemen ist der schweizer Begriff für das deutsche Wort "Rasenkantenstein"


    Kleineisen: Alles womit ein Gleis verschraubt werden kann: Muttern, Federringe, Hakenschrauben, Klemmplatten, Spannklemmen, etc.


    Quelle für alles drei: Baustoffhandel, Baumarkt, Eisenwarenhandel. ;)


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Reihold,
    Bilder kommen noch.
    Die vom Bau muss ich noch aus den verschiedenen Kameras suchen.
    Am Sonntag war ich so mit der Lok beschäftigt, dass ich zum Fotografieren gar keine Zeit hatte und erst noch die Bilder bei den Vereinskollegen zusammen suchen muss.
    Gruß,
    Ralf

    Hallo Flori,


    danke für Deinen Bericht. Was mir jatzt noch fehlt ist der Vergleich zwischen den Bleiakkus in Deiner Lok und den LiFePos?


    Wie weit war denn Dein Bleiakku bisher nach 3 Std. Dauerbetrieb leergefahren? Bringen die Lifepos die gleiche Leistung bzw. halten sie länger als bisher die Bleiakkus? Die Aussage kannst ja nur Du treffen, da Du als einziger die bisherigen Fahrleistungen Deiner Lok kennst.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,
    jetzt wurde es doch Sonntag bis alles fertig war und ich die Lok andampfen konnte.


    Das Ergebnis war mehr als befriedigend. Die Lok läuft einwandfrei.


    Allerdings ist das Füllen über die Injektoren mehr als diffizil - wenn der Dampfdruck nicht genau stimmt, kommt kein Wasser - was ja zu erwarten war. Nach drei Doppelrunden ging dann das Wasser im Kessel runter und ich habe lieber das Feuer gezogen als ein Risiko ein zu gehen. Mehr als die Probe ob die Lok auch gut auf Dampf läuft wollte ich ja an diesem Termin gar nicht.


    Um dem Abhilfe zu Verschaffen habe ich die Hilfe von einem anderen Mitglied in Anspruch genommen und wir treffen uns in den nächsten Tagen um einen neuen Excenter zu fertigen und die Achspumpe ein zu bauen.


    Gruß,
    Ralf

    Danke Dietrich für die Hinweise. Normal hätte ich die Lok auch erst bei mir im Hof ohne Strecke getestet. Aber der Grund warum ich sie am Samstag fertig haben will ist gerade der, dass ich dann die Lok unter der Aufsicht von fachkundigem Personal anfeuern kann, welches mir mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.
    Es ist doch immer besser man fragt jemanden, der sich mit solchen Sachen auskennt. Die Bedienung eines Injektors ist mir schon vertraut, aber nicht alle reagieren gleich und das muss man schon am Objekt üben. Es ist auch nicht geplant die Maschine anzuheizen und los zu fahren, sondern ganz in Ruhe auf einem Anheizgleis zu beginnen, die Funktionen zu prüfen und erst wenn das OK von denen, die es schon seit jahren machen kommt auf die Strecke zu gehen. Wahrscheinlich lasse ich die erste Runde auch erst mal jemanden anderen fahren.


    Zur Innenbeschichtung habe ich auch eine Tankversiegelung gewählt.


    Gruß,
    Ralf

    Wie ich beim Kauf wusste, waren die Tanks der Simplex undicht. Also hatte ich sie vor einigen Wochen abgenommen und dabei eine Überraschung erlebt:


    Der an so vielen Stellen penible Erbauer hatte wohl bei den Tanks keine Lust mehr zu warten und hat sich einfach den Boden erspart. Die Tanks waren ohne Boden einfach auf die Fußplatte geschraubt. Da das nicht dicht hielt hat er zuerst versucht mit Silikon abzudichten - getreu dem Motto: Wo Silikon nicht dicht hält hilft noch mehr Silikon :( . Danach hat er es wohl mit einer bitumenhaltigen Dichtmasse probiert und zum Schluss, da dies wohl auch nicht half die Böden mit einem Gießharz ausgegossen. Alles nach dem Motto viel hilft viel. ?(


    Um die Tanks abzunehmen musste ich erst einmal das Gießharz ausmeißeln, da es ja über die Schrauben gegossen war und danach die Tanks von dem Bitumen und dem Silikon reinigen. jetzt habe ich zwei passende Messingstreifen angefertigt und werde diese heute Abend einlöten, damit die Tanks einen vernünftigen Boden haben. Danach werde ich das ganze wohl mit entsprechendem Lack von innen versiegeln.


    Beim ersten Drucktest stellte ich dann fest, dass keines der Kessselspeiseventile richtig dicht hielt. Diese habe ich überarbeitet und heute einen finalen Hydrauliktetst mit 150 PSI (10, 5 Bar) vorgenommen. Dabei zeigte sich, dass das Pfeifenventil nur bis 7 Bar dicht hielt, darüber tröpfelte es raus. Also erst einmal das Pfeifenventil durch einen Blindstopfen ersetzt und den Test weiter durchgeführt - Alles hält dicht - nach Zehn Minuten immer noch 9 Bar auf der Leitung gehabt, was wohl eher über die Pumpe und den Anschluss verschwunden ist, wo sich leichte Wasserspuren zeigten. :thumbsup: Danach das Pfeifenventil gereinigt und geschmiert und jetzt tröpfelt es ab 8 Bar nur noch ganz leicht.


    Da die Instandsetzung der Achspumpe eine etwas aufwändigere Arbeit ist werde ich die Lok erst mal mit den zwei Injektoren fahren, Hierzu habe ich den einen Injektor vom Tank abgekoppelt und noch hinten verlegt, wo er von einem Tank im Bedienwagen gespeist wird. Die Zuleitung des anderen Injektors verbleibt am linken Seitentank - mal sehen bis zu welcher Wassertemperatur er zu arbeiten bereit ist.


    Wenn alles klappt, wird die Lok am Samstag zum ersten mal angeheizt - mal sehen was dann noch kommt. Bisher habe ich sie ja lediglich auf Druckluft laufen sehen.


    Die ganzen Arbeiten haben den Lack der Tanks und an den Kesselventilen ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber ich plane ohnehin in der nächsten Wintersaison der Lok einen anderen Anstrich zu verpassen.


    Bilder folgen noch,
    Ralf

    Die Achspumpe hatte wohl mal einen veritablen Crash. Der Vorbesitzer hat sich nicht genau darüber ausgelassen, wie dies passsiert ist (es schien dem alten Herrn ein wenig peinlich zu sein). Daraufhin hat jemand für den Vorbesitzer den Antrieb entfernt (der war auch gebrochen) und die blockierte Pumpe ist einfach darin verblieben. Die Aufnahme für den Antriebsstange ist aber verbogen und gebrochen. Gefahren wurde die Simplex seitdem nur mit den beiden Injektoren, was natürlich auch geht. Ich hätte aber doch lieber eine funktionierende Achspumpe.


    Da die Castings für die Pumpe lediglich knapp 40 Pfund kosten, verbaue ich lieber eine neue, als an der defekten herum zu basteln. Dass die Pumpe defekt ist wusste ich vor dem Kauf und hatte die Kosten und Arbeit mit eingerechnet. Die Leitungen liegen ja alle noch.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,


    wie schon gesagt möchte ich in der zu überholenden Simplex die defekte Achspumpe ersetzen. Bei Blackgates engineering werden jedoch zwei veschiedene Versionen angeboten:


    "Axlepump an Covers GM" und "Axlepump (improoved type) GM" ?(


    Jetzt hört sich improoved type ja schon einmal besser an, zumal ich in diversen enlischen Foren gelesen habe, dass es mit der Achspumpe an der Simplex des öfteren Probleme gab.


    Weiß jemand von Euch, was daran verbessert wurde und ob sie die gleichen Maße und Anschlüsse hat wie die erstere?


    Für Antworten im Voraus dankend,
    Ralf

    Hallo,


    ich habe es nicht lassen können und am letzten Wochenende eine Simplex aus ihrem Mutterland entführt und mit nach Hause genommen. Preislich attraktiv, hat aus gesundheitlichen Gründen (des Besitzers) eineinhalb Jahre gestanden und an ein paar Stellen muss noch Hand angelegt werden. Eine neue Achspumpe muss (soll) rein, die Tanks gehören gesäubert, innen neu lackiert und abgedichtet und die Federventile gehören mal überholt - was halt nach längerer Standzeit der Lok so ansteht. Ein neuer Rost ist eigentlich auch fällig - bestelle ich halt gleich mit, wenn ich die Achspumpe bestelle.


    Auf Druckluft läuft sie gut und der Kessel ist in gutem Zustand, wie die geamte Lok ansonsten auch.


    Richtig Hand anlegen werde ich erst ab nächster Woche können, da ich zwar einen Satz BS Schlüssel habe aber die kleinen BA Maulschlüssel noch auf dem Postweg sind, auch die Pläne sind noch unterwegs.


    Jetzt haben meine Tochter und ich bis zum Andampfen richtig zu tun. Beide Loks müssen überholt werden (Simplex und Mixnitz), ein Wagen muss fertiggestellt und ein Bedienwagen für die Simplex vollständig neu gebaut werden. Aber wir freuen uns schon darauf die Simplex in den nächsten Wochen auf dem Rollenstand mal an zu feuern.


    Also, demnächst wird es hier wohl weitere Bauberichte zur Simplex geben.


    Gruß,


    Ralf

    Hallo Kroko,

    Gestern ist in einem E-Bike Geschäft in der Innenstadt von Hannover, also unter den Augen von Fachkundigen, der Akku eines Pedelecs explodiert, was zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt hat. Das Geschäft ist komplett ausgebrannt mit extrem starker Rauchentwicklung. Die umliegenden Straßen mußten gesperrt und die Benutzer des darüber befindlichen Parkhauses von der Feuerwehr mit Preßluftatmern über Drehleitern evakuiert werden. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. Geschätzter Schaden ca. 500 000 Euro.

    ja, das habe ich auch gelesen und mich dabei sehr gewundert. Aber bevor man Panik verbreitet, sollte man doch erst einmal genaue Informationen abwarten. Was für ein Akku, und warum ist er in Brand geraten? Waren die Angestellten tatsächlich fachkundig?


    Auch mit einem Blei Akku kann ich einen schönen Brand auslösen, aber wenn das passiert ist es keine Meldung wert.


    Das erinnert mich irgendwie daran, wie im letzten Jahr bei einem CNG Fahrzeug, dessen Halter Rückrufe ignoriert hatte, ein Drucktank geborsten ist und überall in der Presse von einer Gasexplosion die Rede war. Als Ergebnis der Panikmache konnte ich mehrere Tage kein Erdgas tanken. Wenn jedoch ein Benziner in die Luft geht führt das auch nicht zur Sperrung aller Tankstellen.


    Es gibt sicherlich einen Grund warum der Akku Feuer gefangen hat und der liegt sicher nicht ausschließlich darin, dass er ein Akku ist. Sorgfältig aufgebaute LiFePo 4 Akkus sollten genauso wernig Feuer fangen wie Blei Akkus.


    Also sorgsam und fachgerecht mit den Akkus umgehen und nicht unbedingt Billigware kaufen, dann sollte das kein Problem sein - Mit Ausnahme einer Serie von Samsunghandys (und auch da gab es einen einfache und logische Ursache) geraten ja auch nicht jeden Tag Dutzende von Smartphones oder Laptops in Brand. Die Akkus befinden sich zu Hunderttausenden überall in unserem Umfeld und es brennt nicht alle Nase lang.


    Ich werde mein Pedelec jetzt zum Laden lieber nach draußen stellen, aber Spaß macht es doch.

    Ich habe nirgends gelesen, dass der Brand beim Laden ausgelöst wurde. Wenn Du das vollgeladene Pedelec wieder reinstellst, könnte der Akku ebenfalls Feuer fangen.


    Gruß,Ralf

    Hallo Flori,
    der Vergleich zu einem 27 Ah Bleiakku sollte deutlich zugunsten des LiPeFo ausfallen.
    Was ich bisher an den Pedelecs (alles Eigenbauten) bemerkt habe, ist die lange Ausdauer ohne irgendeine merkbare Einbuße in der Leistung. Das heißt auch mit einem zu 30% gefüllten Akku ist de Leistungsabgabe noch nahezu identisch zu der eines vollen Akkus. Der Akku liefert halt irgendwann einfach keinen Strom mehr, weil das BMS abschaltet. Da kann es einem mit der Lok natürlich passieren, dass man ohne dass es sich (außer an der Anzeige) ankündigt plötzlich auf der Strecke stehen bleibt.


    Ich bin mal auf Deine Werte auf der Strrecke gespannt.


    Gruß,
    Ralf

    Wie, nur zwanzig Jahre?


    Köln - Frankfurt:


    • 1. Varianten 1964 (und die wurden auch schon ein paar Jahre vorher bauftragt)
    • 1. Streckenentwurf 1970
    • Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan 1973
    • Neue Trassenstudien 1980
    • Vorlage von 5 Varianten 1985
    • Baubeginn 1995
    • Festlegung über den geauen Trassenverlauf 1997
    • Umplanng der Stecke 1998
    • Eröffnung 2002

    Mit gut 40 Jahren Planungs- und Bauzeit völlig im normalen Rahmen ;) .


    Zugegeben, damals wurde noch alles von Hand gezeichnet und konstruiert Ich habe selbst als Student im Ingenieurbüro fast anderthalb Monate an Linieenführung und Höhenplänen einer einzigen Kurve (ca. 600 Meter gesessen). Heute würde man dafür höchstens eine Woche benötigen.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo,
    interessant wäre jetzt zu wissen, wie sich der 20 Ah LiFePo Akku im vergleich zu einer 40 Ah Blei Batterie verhält.
    Da der LiFePo Akku ja fast seine komplette aufgenomene Energie abgeben kann, müsste er eigentlich nahezu die gleiche Fahrtstrecke machen können. Wenn dem so wäre, dann ist bei einer Neuanschaffung ein LiFePo durchaus zu erwägen. Die Kosten sind nicht viel höher, die Ladezeit wesentlich nedriger und die Haltbarkeit wesentlich länger. Vom geringeren Gewicht einmal abgesehen.
    Ich habe noch einen derzeit nicht notwendigen 36 V 11 Ah Akku vom Fahrrad hier. Evtl. baue ich den um zu einem 12 V 33 Ah Akku (plus BM und Balancer). Das sollte eine 40 Ah Bleibatterie locker in den Schatten stellen.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Flori,


    was hast Du denn genau alles verbaut und was hat es gekostet? Genauere Infos, evtl. auch mit Bildern wären echt schön. Ich bin sehr daran interessiert ob man sich die großen Bleiakkus nicht sparen kann. Bei den Pedelecs nutze ich ja auch schon seit Jahren vergleichbare Akkus.


    Gruß,
    Ralf

    Hallo Itino,
    hast Du mal bitte ein paar Details zu Deinem Kessel. Die Größe des Kessels ist sehr entscheident, wie aufwendig die Prüfung ausfällt oder ob der Kessel überhaupt geprüft werden muss.
    Grüße
    Wolfgang


    Hallo, die genaue Größe weiß ich nicht. Wie das so ist: "mein kollege hat eine von seinem Großvater, die er nicht nutzt...".
    Es ist den Bildern nach eine 5" Jubilee. Mehr als drei Liter sollte der Inalt sicher nicht betragen.


    Aber Johannes Antwort at mir scho mal weiter geholfen.


    VIelen Dank und Gruß,


    Itino

    Hallo,
    vielleicht gibt es schon Erläuterungen zu diesem Thema, aber wenn dann habe ich es übersehen. Meine Frage dreht sich um folgendes Problem:


    Ich kann evtl. über einen Freund eine Damflok aus England bekommen (mit Kupferkessel). Da diese seit ein paar Jahren nicht mehr gelaufen ist, ist letztes Jahr das Zertifikat für die Hydraulische Kesseldruckprüfung abgelaufen (in England sind diese offensichtlich alle vier Jahre fällig). Die in England übliche jährliche Dampf-Prüfung muss natürlich neu gemacht werden.


    Daher meine Frage:


    Wenn ich die Lok nach Deutschland überführe, muss ich dann die hydraulische Druckkesselprüfung machen lassen, wenn ja wo und wie und was würde das kosten? ?(


    Für Antworten bin ich sehr dankbar,
    Itino

    Hallo,


    hat sich insofern erledigt, als wir uns für die ersten und leider wohl auch letzten Fahrten in diesem Jahr einen Wagen geliehen haben und uns in den nächsten Monaten eienen selber bauen werden.


    Vielen Dank für die Antworten (wobei ich 600 € auch nicht als preiswert angesehen hätte).

    Hallo,
    nachdem wir uns eine Lok zugelegt haben, wollten wir den Bedienwagen eigentlich selber bauen. Leider werde ich das nicht kurzfristig realisieren können. Daher die Frage, hat evtl. jemand einen brauchbaren Wagen preiswert ab zu geben?


    Gruß,


    Itino