Beiträge von stth__

    Hallo Jonas,


    bedingt durch die Lage von Schwerpunkt und Hemmschuh wird der Waggon, zumindest während des Abbremsens, auf die drei vorderen Auflagepunkte "kippen" sich das Rad hinter dem Hemmschuh um die Höhe der Sohle abheben. Je nach Beladung kann er danach wieder auf die Hinterachse kippen.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo,


    wenn man das Isolationsproblem lösen kann, und es wirklich erst meint, könnte das Wiederholungs- und Nachahmungstäter nachhaltig beeindrucken.


    Gar so gut ist die Idee natürlich nicht. Und ernst gemeint auch nicht. Ich würde wahrscheinlich selbst öfters aus Versehen drankommen als alle anderen zusammen. ;-)


    Viele Grüße,

    Stefan

    Hallo Willy,


    das Datenblatt sollte auf der Produktseite beim C herunter zu laden sein. Auf der ersten Seite sollte da unter "Pin Configurations" ein Bild sein. Wenn nicht, am Multimeter Durchgangsprüfung einstellen und messen. Ansonsten würde ich sagen, das Symbol um das F entspricht dem Balken mit einseitigem Knick am Schaltzeichen.


    Grüße, Stefan

    Hallo Jorge,


    das Video hat neben der fragwürdigen Gestaltung auch einen bösen Makel: Die Räder der Simulation drehen sich vorwärts während die Umsteuerung auf Rückwärts ausgelegt ist. Auch die Erklärung, wann warum der Dampf wo lang fließt dürfte dem unbedarften Zuschauer verschlossen bleiben.


    So. und nun guck ich erstmal 5 min ein weißes Papier an.... Oh doch was besseres gefunden: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. das Video unter "Dampflok" erklärt es besser ... und jetzt bin ich neidisch auf Armin.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Jorge,


    die Schwingenstange kannst Du vom Anlenkpunkt an der Schwinge zur Mitte Treibstange bemaßen. Aber die ist eh das letzte, was genau festgelegt wird.


    Deinen Bildern nach hast du auch keine Kuhnsche Schleife sondern ein Hängeisen. Ist bei einer Lok, die fast nur vorwärts fährt auch richtig so (bessere Dampfverteilung weil wenig Stenspringen vorwärts, schlechtere rückwärts).


    Auch kommt mir der Exzenterkreis der Gegenkurbel arg groß vor. Liegt das an dem langen Anlenkhebel an der Schwinge?


    Viel Erfolg, Stefan

    Hallo Jorge,


    dann stimmt, wie von Peter beschrieben die Gegenkurbel nicht.


    Schwingenstange ab, Schwinge gerade arretieren (mit Umsteuerung testen), Gegenseite in die beiden Totpunkte dehen. Dann müssen jeweils Schwingenanlenklager, Treibachse und Gegenkurbellager auf einer Linie stehen. Dann Abstand Gegenkurbellager - Treibachse mit der Konstruktion vergleichen.


    Das funktionier natürlich nur, wenn die Treibzapfen genau um 90° versetzt sehen.


    Die variable Schwingenstange ist eine ausgezeichnete Idee, um das richtige Maß zu bestimmen.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Jorge,


    wie hier beschrieben: Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen.

    Stelle die Treibstangen in die vier Totpunkte und steuere einmal von größter Füllung rückwärts auf größte Füllung vorwärts (oder umgedreht) um. Der Schieber darf sich dabei nicht bewegen.


    In einem Bild sieht es so aus als ob die Schwinge im Totpunkt nicht gerade steht. Ich hoffe, dass es die perspektivische Verzerrung im Bild ist, bezweifle es aber.


    Beheben kann man das durch das Verstellen der Gegenkurbel. Aber wenn Gegenkurbel und/oder Schwingenstange nicht das richtige Maß haben, verstellt man damit die maximale Auslenkung der Schwinge (in extemen Fällen lässt es sich so gar nicht korrigieren). Das kannst Du prüfen, sobald der oben beschriebene Zustand erreicht ist, indem du den Schieberweg bei maximaler Füllung vorwärts und rückwärts vergleichst. Er sollte gleich sein.


    Viele Grüße,

    Stefan

    Hallo Jorge,


    die Einströmüberdeckung ist die Hälfte der Differenz aus Abstand zwischen der Länge des Muschelschiebers den äußeren Kanten und der Zylinderkanäle auf dem Spiegel.


    Die Ausströmüberdeckung ist die Hälfte der Differenz aus Abstand zwischen den inneren Kanten der Zylinderkanäle und dem Innenmaß des Schiebers.


    Hab kein Bild zur Hand.


    Wenn beides kleiner 0 ist, würde es in bestimmten Positionen durchpfeiffen. Aber ich denke eher, dass der Muschelschieber wie zuvor beschrieben an einer Kante hängenbleibt und abhebt


    Edit: Zur Probe: Breite Schiebersteg ist gleich der Summe aus Kanalbreite, Ein- und Ausströmüberdeckung.


    Es ist btw. nicht unüblich eine gering negative Ausströmüberdeckung zu wählen.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Uwe,


    die Gestänge, die du bisher gesehen hast gehören zu Loks mit Kolbenschiebern und innerer Einströmung. Älter sind Loks mit Muschelschiebern und äußerer Einströmung (wie hier vorgestellt). Heutzutage beispielsweise noch an den sächs. IV K und den Mallets im Harz zu sehen. Beides sind Walschaerts(int.)/Heusinger(dt.) Steuerungen.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Michael,


    der Effekt ist um so größer je größer der Höhenunterschied zwischen Treibachsmitte und Anlenkachse der Schwinge (Neigung der Schwingenstange) ist. Das ist einfache Geometrie. Wenn man sich das Bild weiter oben ansieht, dürfte der Effekt bei Jorges Lok wohl eher marginal sein ...


    Viele Grüße,

    Stefan

    Hallo Jorge,


    wie groß sind denn die Ein- und Ausströmüberdeckung? Muschelschieber und Spiegel nachmessen ...


    Sitzt der Muschelschieber ordentlich auf dem Spiegel? Verzieht er sich bei Hitze?


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Jorge,


    der erste Schritt ist jedoch, sicherzustellen, dass in allen 4 Totpunkten der Kolben die Schieberschubstange auf einer jeweiligen Seite sich von oben nach unten voll umsteuern lässt, ohne dass der Schieber sich bewegt. Wenn das hinhaut, und links und rechts die Schieber den gleich weg machen, ist der Rest einfach. Ansonsten ein endloses Verschlimmgebesser. Das fiese daran: Es hängt von Winkel (Symmetrie) und Länge (Schieberweg) der Gegenkurbel und der Länge der Schwingenstange (Symmetrie) ab. Und das sind alles konstruktive Eigenschaften. Nur Stellkeile in letzterer Stange machen etwas einstellbar.


    Also alle Maße abnehmen und mit einem passenden Bitte melden Sie sich an, um diesen Link zu sehen. (Heusinger ist international Walschaerts) simulieren, ob es hinhauen kann.


    Wenn alles kreuzderquer ist, ist es aber möglich, für eine Fahrtrichtung eine halbwegs funktionierende Einstellung zu finden.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Jorge,


    gar nicht so leicht zu sehen:

    Die Arbeit, um die Dampfmenge zu erzeugen beträgt: 2257kJ/1000cm3 x 2144cm3/s = 4839kJ/s= 4,8MJ/s = 1,344kWh/s

    Hier kürzt Du Dampfvolumen mit Wasservolumen. Aber ich komme trotzdem nicht auf das gleiche Ergebnis. Woher hast du die 2257kJ? Ist das die reine Verdampfungswärme? Dann hast du die Wärmekapazität im gespannten Dampf vergessen. Das ist äußerst bescheiden zu rechnen. Deswegen nehme ich die Dampftabelle. :)


    Viele Grüße,

    Stefan

    So.


    Die vorgerechneten 1.28ml pro Sekunde ergibt einen Speisewasserverbrauch von 4,6 Liter pro Stunde. Ist das realistisch?


    Die gute alte Dampftabelle sagt für 8 ATÜ eine Wärmemenge von 662,6 KiloKalorien pro Kilogramm Dampf. Das macht 2769 Kilojoule pro Kilogramm Wasser.


    Das heißt, man benötigt pro Stunde 12,7 Megajoule pro Stunde.


    Der Heizwert von Propan ist in meinem Tafelwerk 47 Megajoule pro Kilogramm.


    Ergibt 0,27 kg Propan pro Stunde.


    Also selbst bei Verlusten von Faktor 4 ist man bei nur rund einem Kilogramm Propan.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo,


    da, wie ich in diesem Thread gelesen habe, es schon Leute gibt, die eine Lok erfolgreich mit Gas fahren, würde ich sagen: Um Faktor 1000 verrechnet. Bestimmt irgendwo ein Kilo mit einem Mega gekürzt. Wenn in Propangas so viel weniger Heizwert wäre, als wie in Kohle, würde sich wohl wirklich niemand die Mühe machen das auch nur abzufüllen.


    Viele Grüße,


    Stefan